CH434726A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von endlosen Antriebsriemen und Fördergurten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von endlosen Antriebsriemen und Fördergurten

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CH434726A
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CH
Switzerland
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mold
belts
plastic
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reinforcement
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CH352066A
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English (en)
Inventor
Koch Fritz
Heinz-Adolf Dipl Ing Ludewig
Original Assignee
Continental Gummi Werke Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D239/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings
    • C07D239/70Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D239/72Quinazolines; Hydrogenated quinazolines
    • C07D239/95Quinazolines; Hydrogenated quinazolines with hetero atoms directly attached in positions 2 and 4
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C41/00Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor
    • B29C41/02Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor for making articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C41/08Coating a former, core or other substrate by spraying or fluidisation, e.g. spraying powder
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D29/00Producing belts or bands
    • B29D29/08Toothed driving belts

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Description


  
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von endlosen Antriebsriemen und Fördergurten
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Vorrichtung zum Herstellen von endlosen Antriebsriemen und Fördergurten, insbesondere von Zahnflachriemen aus giessbaren elastomeren Kunststoffen mit in Längsrichtung durchlaufender eingebetteter Verstärkung.



  Das Verfahren besteht darin, dass der Kunststoff im flüssigen oder teigigen Zustand auf eine von der punktweise unterstützten Verstärkung mit Abstand umschlungene konvexe Form   aufgesprüht    und auf dieser verfestigt wird.



   Gegenüber dem üblichen Vergiessen des Kunststoffes unter Schwerkraftwirkung oder nach dem Schleudergiessverfahren ergibt das   ertindungsgemässe    Verfahren mehrere Vorteile.



   Für die Herstellung entfällt die Notwendigkeit einer Hohlform mit allen zugehörigen Mitteln zum möglichst genauen Ausrichten in gleichachsiger Anordnung zu dem Formkern. Vielmehr stellt der verbleibende Formkern selbst den einzig erforderlichen Formteil dar, dessen Anfertigung und Zurichtung mit einem wesentlich geringeren Kostenaufwand als im Falle einer zusammengesetzten Giessform verbunden ist. Der   Fortfall    eines äusseren Formteiles ermöglicht indirekt auch die Herstellung von Riemen grösserer Umfangslänge; denn da der äussere Formteil aus wärmetechnischen Gründen stets eine bestimmte   Mindestwandstärke    aufweisen muss, setzt er die konstruktiven Grenzen für die   Formendimensionierung    nach oben fest.

   Diese Beschränkungen werden mit dem erfindungsgemässen Verfahren überwunden; darüber hinaus lassen sich hiernach auf eine und demselben Formkern Riemen   unterschiedlicher    Querschnittsdicke herstellen. Da die erreichte Schichtdicke beim Aufsprühen des Kunststoffes nur von der zeitlichen Dauer des Sprühvorganges abhängt, sind beliebige   Dickeneinsteilungen    ohne Änderungen der verwendeten Formvorrichtung möglich.



   Zum Aufsprühen des Kunststoffes auf die vorbereitete konvexe Form kann eine geeignete Sprühpistole oder eine fest eingebaute Sprühvorrichtung verwendet werden. Zweckmässig ist die Form drehbar angeordnet, so dass sie in allen   Umfangsteilen    leicht zugänglich   ist    Wenn sie mit Heizeinrichtungen versehen ist, kann der Ver  festigungworgang    des aufgesprühten Kunststoffes von Fall zu Fall gesteuert und beliebig beeinflusst werden.

   Der Kunststoff kann in seiner   vorliegenden    Zusammensetzung mit einem   Lösungsmlittel    versetzt aufgesprüht und nach Abziehen des Lösungsmittels verfestigt oder aber stattdessen nach dem Reaktions-Sprühverfahren aus seinen Komponenten während des Versprühens zusammengesetzt und nach dem Aufbringen auf die Form zum Ausreagieren gebracht werden.



   Die Erfindung ist anhand der schematischen Darstellung einer für die Herstellung gezahnter   Antriebsrie-    men verwendeten konvexen Form als Beispiel verdeutlicht. Die im Querschnitt gezeichnete Form   list    als zylindrischer Rohrkörper   mit    am Aussenumfang in Axialrichtung verlaufenden, den Zähnen des fertigen Antriebsriemens entsprechenden Vertiefungen 2 ausgebildet.

   Der Umfang der Form bestimmt auch die Umfangslänge der darauf hergestellten Zahnriemen, während sie in der Bemessung ihrer Axiallänge die grösste vorkommende Rie  membreite    noch um ein Mehrfaches übertrifft Sie gestattet daher die   vorteilhafte    Möglichkeit der Herstellung sehr breiter Riemenwickel, von denen die einzelnen Riemen je nach Bedarf in der gewünschten Breite abgesto  chen    werden   können.    Die zwischen den Vertiefungen 2 am Aussenmantel stehenbleibenden Erhöhungen 3, die   die    Zahnlücken in dem fertigen Riemen abformen, tragen an sich   bekannte,    kleine stegartige Ansätze 4,

   die zur Unterstützung der Verstärkung 5 dienen und   diese    im Abstand von der   Oberfläche    der Erhöhungen 3 halten.



  Zur   Erfüllung    dieser Aufgabe können die Ansätze 4 so   sclhmal    ausgeführt werden, dass sie an dem Formling nur als über die Riemenbreite durchlaufende feine Rillen in Erscheinung treten. Auf die Gebrauchstüchtigkeit des Riemens haben solche Rillen keinen nachteiligen Einfluss.



     Die    Aufstellung und Lagerung der Form 1   ist    nicht kritisch und kann den jeweiligen Betriebsverhältnissen angepasst werden. Gegenüber der zum Giessen einzig   möglichen    vertikalen Aufstellung lässt das Aufbringen des elastischen Werkstoffes durch Aufsprühen ohne   wei-    teres beispielsweise auch eine Anordnung mit horizontaler Achsausrichtung zu. In jedem Falle ist die Form zum   mindeste    in grösseren Abmessungen - zweckmässig um ihre Längsachse 8 drehbar gelagert.

   Der freie   Innenraum 10 kann von einem Heizmittel durchspühlt oder es können Heizeinrichtungen in anderer Weise vorgesehen sein, beispielsweise im äusseren Querschnittsbereich eingebrachte, von einem flüssigen oder dampfförmigen Heizmittel durchflossene Bohrungen oder in Hohlräumen untergebrachte elektrische Heizwicklungen.



   Als vorbereitender Arbeitsgang wird zunächst die Verstärkung 5 in der vorgesehenen Anordnung, beispielsweise als einfache Stahldrahtwendel, als Textilgeflecht in einer oder mehreren Lagen oder dergleichen, so auf die Form aufgewickelt, dass sie auf die stegartigen Ansätze 4 zu liegen kommt und sich zwischen diesen in Form eines Polygonzuges über die Vertiefungen 2 spannt. Anschliessend kann der flüssige Kunststoff, beispielsweise ein Polyesterisocyanat, Polyvinylchlorid oder ein ähnlicher Kunststoff ausreichender Flexibilität, mittels einer Spritzpistole 6 aufgesprüht werden, wobei die Form 1 langsam in Richtung des Pfeiles 9 rotiert. Die gewünschte Schichtdicke kann in einen Zuge   oder - entgegen    der gezeichneten Darstellung eines fertigen Riementeilstückes 7 - in mehreren aufeinanderfolgenden Durchgängen aufgebaut werden.

   Sobald die Verfestigung des elastischen Werkstoffes einsetzt, kann der so hergestellte Formling 7 von der Form 1 abgezogen und einer abschliessenden geson  derten    Wärmebehandlung durch Tempern zugeführt werden. Die Form 1 steht ohne zwischenzeitliche Arbeitsgänge der Fertigung sofort wieder zur Verfügung.



   Je nach dem Verwendungszweck können die fertigen Zahnriemen 7 einzeln oder im Wickel an ihrer unver  zehnten    Rückenseite abgeschliffen oder anderweitig spanabhebend bearbeitet werden, um für höhere Präzi  sionsansprüche    störende   Oberflächenungenauigkeiten    zu beseitigen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung von endlosen Antriebsriemen und Fördergurten, insbesondere von Zahnflach- riemen aus giessbaren, elastomeren Kunststoffen mit in Längsrichtung durchlaufender eingebetteter Verstärkung, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff im flüssigen oder teigigen Zustand auf eine von der punktweise unterstützten Verstärkung mit Abstand umschlungene konvexe Form aufgesprüht und auf dieser verfestigt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff mit einem Lösungsmittel versetzt auf die Form aufgesprüht und nach Abziehen des Lösungsmittels verfestigt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff aus mehreren Komponenten während des Versprühens zusammengesetzt und nach dem Aufbringen auf die Form ausreagiert wird.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Aussenform (1) von dem Innenumfang des fertigen Riemens (7) entsprechender Mantelfläche mit über ihren Aussenunatang verteilten Ansätzen (4) zur Unterstützung der Verstärkung (5) besteht.
    UNTERANSPRÜCHE 3. Vorrichtung nach Patentanspruch IL dadurch gekennzeichnet, dass die Form als Zylinderkörper von einem Mehrfachen der Riemenbreite entsprechender Axiallänge ist.
    4. Vorrichtung nach Patenanspruch II oder Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Form mit Heizeinrichtungen versehen ist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Form drehbar gelagert ist.
CH352066A 1965-03-11 1966-03-11 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von endlosen Antriebsriemen und Fördergurten CH434726A (de)

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ES324040A1 (es) 1967-01-16
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