Sortieranlage, insbesondere für Eier
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sortieranlage, insbesondere f r Eier.
Das Sortieren von Eiern nach ilhrem Gewicht, wÏhrend diese kontiuierlich oder intermittierend auf einer gegebenen Bahn bewegt pardon, erfolgt üblicherweise durch eine Mehrzalhl von in Längsabständen voneinander angeo, rdneten mechanisdhen Waagen, deren jede auf ein ein f r jede Waage verschiedenes Gewicht übersteigendes Gewicht anspricht und dadurch einen Mechanismus be tätigt, der ein Ei, welches dieses Gewicht überschreitet, nach einem Speicherbelhälter oder einer Weitertransport- vorrichtung für Eier von diesem besonderen Gewicht hinleitet. Ein solches System, durch welches die Eier beispielsweise nach drei Klassen, grosson, mittleren und kleinen Eiern sortiert werden, erfordert deshalb zwei Waagen,
deren erste auf ein Gewicht, das dem Mindestgewicht eines ¸grossen¯ Eies und deren zweite auf ein Gewidht, das dem Mindestgewicht eines amittleren entspricht, anspricht, wobei alle Eier, auf welche keine der beiden Waagen anspricht, als kleine klassifiziert werden. Ein soldhes Sortiersystem ist ungeeignet f r die praktische Verwendung, wail normalerweise die Sortierung der Eier nach einer grösseren Anzahl von Klassen erfolgt. Das vorstehend gegebene Beispiel veranschau- licht jedodh die Grundgedanken, auf welchen die Erfindungaufbaut.
Das Hauptproblem, welches bei einem Sys, tem der vorstehend, grundsätzlich beschriebenen Art auftritt, besteht darin, dass es prakti, sch nicht ermöglicht, ein genaues Sortieren bei gleichzeitig hoher Leistung des Sortier- systems zu erreichen. Da die Abmessungen und Konturen der einzelnen Eier, wenn auch innerhalb eines begrenzten Bereiches, aber doch erheblich, voneinander abweichen, ist es sehr schwierig, eine ¸glatte¯ ¯berf hrung der Eier auf die Waagenplattformen zu erzielen.
Demzufolge ist es möglich, dass ein < (mittleres > y oder sogar ein ¸kleines Ei, falls es nicht störungslos auf die Waage überführt wird, ein Ansprechen der Waage für grosso) Eier bewirkt, mit der Folge, dass dann ein solches Ei irrigerweise in den Weg der grossen Eier geleitet wird. Dieser Schwierigkeit kann dadurch begegnet werden, dtaas eine Art von Zeiteinstellvorrichtungen vorgesehen wird, durch welche verhindert wird, dass die Waage anspricht, bevor das auf di Waage überführte Ei eine gewisse Zeit lang auf der Waagenplattform verblieben ist.
Jedoch kanm eine solche Verzögerungsvorrichtung in eine mechanische Waage nur unter Inkaufnahme des Nachteiles einer Be grenzung dar Leistung der Anlage eingebaut werden, weil das Beharrungsvermögen der Teile einer mechanischen Waage, wie stie hierfür erforderlich ist, so gross ist, dass f r die Dämpfung der Schwingungen, welche die Folge einer ¸rauhen¯ ¯berf hrung eines Eies auf die Wagen plattform sind, eine ungleicbmässige Zeitdauer erforder- lich ist. Die Maschine kann deshalb nicht schneller ar beiten, als es dadurch bedingt ist, das-s die Eier auf der Waage hinreichend lange verbletben müssen, um ein erhebliches Abdämpfen der Schwingungen zu bewirken.
Ferner weisen mechanische Waagenmecoani, smen eine verhältnismäsaig grosse Zahl von sich bewegenden Teilen auf, welche der Gefahr von n BeschÏdigungen ausgesetzt sind und nur schwierig so rein erhalten werden k¯nnen, wie das f r ihr ordnungsgomässas betrilvblichcs Verhalten erforderlich ist, insbesondere, weil bei allen zur Behandlung von Eiern varwendeten Maschinen mit einem un- vermeidlichen Zerbrechen von Eiern gerechnet werden muss.
Zweck dar Erfindung ist es, eine Sortieranlage, insbesondere für Eier zu schaffen, welche ein genaues Wie- gen und demzufolge Sortieren von Eiern mit hohar Lei stung em¯glicht. Diejenigen mechanischen Bestandteile der Anlage, die durch Schmutz oder Fremdstoffe verun reinigt werden könnten, werden zwockmässig in gut ge- schützter Weise untergebracht.
In der folgenden Beschreibung werden Ausf hrungs beispiele der Anlage anband der Abbildungen näher er läutort.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Teil der Eiersortiaranlage, wobei die Vorrichtung zum Anhalten des Eies weggelassen ist,
Fig. 2 zeigt sdhematisch die Arbeitsweise dler Anhalte- vornchtung für die Eier,
Fig. 3 ist eine Saitonansidht, teilweise weggebrochen und lässt die mechanischen Teile des Wiegemechams- musses erkennen.
Fig. 4 ist eine Aufsicht auf die Anordnung gsmäas Fig. 3 und
Fig. 5 ein Schaltschema des elektrischen Teiles der Anlage.
Die in Fig. 1 dargestellte Eiersortieranlage weist eine Laufbalhn 10 auf, längs durer die Eier fortbewegt werden.
Diese Laufbahn ist in im Abstand voneinander liegende, miteinander fluchtende Abschnitte, wie die Abschnitte 12 und 14, unterteilt, deren Zwisdhanräume durch Waags- plattformen berbr ckt sind, von denen eine mit dem Bezugszeichen 16 bezeichnet ist. Längs einer Seite dieser Lauftaalhn varläuft das obere Trum 18 einer endlosen Kette, an welcher an im Abstand voneinander liegenden Punkten ihrer LÏnge eine Mehrzahl von Mitnehmern 20 vorgesehen sind. Die Kette trÏgt jeden dieser Mitneh- mer schleppende Ablenkarme 22.
An dem gegenüberlie genden freien Ende jedes dieser Ablenkarme ist ein Kopf von d Gestalt einer Schaufel 22 angebradht. An der anderen Seite der Laufbahn. ist im Bereich jeder Waagan- plattform ein Eiersammelmechanismus angeordnet, der aus einem endlosen Band 26 bestehen kann und der die von dar Plattform durch die Ablenkarme und sderen K¯pfe abgelenkten Eier barnimmt.
Bei der Eiersortieranlage werden f r Sammelmechanismen in der Abbildung nicht dargestelltete von Solenoiden betÏtigte Nok konmeohanismen verwendet, welche m Abhängigkeit von dem Eiergewicht arbeiten und auf Gewichte der Eier ansprechen, welche die Schwelle übersteigen, auf welche ein zugeordneter Waagenmedhanismus eingestellt ist.
Gemäss Fig. 1 ist die Anordnung so getroffen, dass, wenn das Gewicht das Eies E. das grösser ist, als es der Einstellung dar Sammetstation 26 entspricht, dieses Ei bei seiner Überführung auf die Waagenplattform 16 einen solchen Nodkenmechanismussas,welcherdarSammel- station 26 zugeordnet ist, so betätigt, dass, wenn das Ei i durch den Mitnehmer 20, weldher das Ei schleppt, von der Plattform 16 wegbewegt worden ist, dar dem vorher- gehenden Mitnahmer 20 zugeordnete Ablenkarm und wkopf seitlich ausschwingt und das Ei nach dem Sammel- f¯rdarer 26 hin ablenkt.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass der unmittelbar strom- aufwärts jeder Waagenplattform 16 hegende Abschnitt der Laufbahn erw nischtenfalls, wie das bei 28 dargestellt ist, etwas nach unten geneigt sein kajin. Fig. 2 zeigt ferner den in Fig. 1 aus GründenderDeutlichkeit weggelassenen Mechanismus zum Anhalten der Eier.
Diese Anhaltevorrichtung besteht aus einer B rste mit biegsamen : Borsten 32 von hinreichend nachgiebig federnden Eigenschaften, um durdh deren Ge, a. endruck zu bewir- ken, dass der Mitnahmar 20 einen etwas grössaran aus den normalen Andfudk auf das Ei ausübt, bis dieses nach momentanem Zumstillstandkommen gewissermassen auf die Waaganplattform 16 in freier Bahn aufgeschossen¯ wird, wobei die ihm erteilte kinetische Energie und sein Baharrungsvarmögan ausreicht, um das Ei inD rollender Bewegung vorwärts das es vorher bewegenden,
nunmahr aber im Abstand davon bafindlichen Mitnehmers 20 zu erhalten. Der Zweck dieser Anordnung wird weiter unten erläutert werden. Fig. 2 lässt forner auch erkennen, dass sich ch nach jedem Zyklus eine kurae Periode ergibt, wÏhrend welcher sich kein Ei auf der Waagenplattform 16 bafindet. Auch der Zweck dieser Anordnung wird weiter unten noch beschrieben werdan.
Wile aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, weist der neue Wiegemechanismus einen Rahmen auf, der die Tragkonstruktion bildet, ber welche er an der eigent lichen Sortiermaschine go angebracht ist, dass die Waagenplattform 16 in die in Fig. 1 dargestellte Anordnung gelant. Dieser Rahman besteht zweckmässig aus einem Paar van Halteplatten 40 und 42, die im Abstand voneinander durch eine Mehrzahl von Bolzen 44 mit zugeord- neten Kopfschrauben 46 verbunden sind.
Zwei dieser Bolzen dienen ausserdem der Verankerung eines Paares von im vertikalen Abstand voneinander angeordneten, freitragend vorkragenden Federplatten 48 und 50, wel- che, wie aus den Abbildungen ersichtlich ist, sich in hori zontader Richtung von dem Rahmen vorspringend erstrecken und an ihren Ïusseren freien Enden durch ein Paar von Bolzengliedern 52 mit zugeordneten Schrauben 54 verbunden sind. Aus Gründen der Versteifung können ferner obere und untere Ankerplatten 56 und 58 vorgesehen sein. Ferner sind den Schrauben 54 an den inneren Seiten der Federplatten 48 und 50 Distanzplatten 60 und 62 zugeordnet.
Zwischen die Disitainzplatten 60 und 62 und die End en der Bolzen 50 sind obere und untere Platten 64 und 66 eingelegt, welche sich, wie ersichtlich, nach innen nach dem Rahmen hin erstrecken und zwischen ihren inneren Enden den stabf¯rmigen Kern 68 eines Umformers tragen. Zwischen die Enden dieses Kernkorpars und die Balkan oder Arme 64 und 66 k¯n nen Distanzelamanto 70 und 72 eingeschaltet sein. Die Gasamtheit der Teile wird durch Halter 74 zusammen- gdhaltan.
Die obere Platte 65 kragt ber die Bolzen 52 vor und taist bei 76 eine Einkerbung auf, welche den Schaft eines mit Gewinde versehenen Haltebolzens 78 aufnimmt, durch welchen d ! ie Waagenplattform in zweckentsprechen- der Wetise an den frai'on Enden der federnden Platten leicht abnehmbar und auswedhaelbajr befestigt ist. Die Plattform 16 besteht vorzugsweise aus einem Paar von nach aussen und oben vorspringendien Konsolenplatten 80 und 82, die, wie aus der Abbildung ersichtlich ist, oban in einem Teil 84 enden, mit welchem die F hrungsplatten 86 und 88 fest verbunden sind.
Die unteren Enden der Konsolenplatten 80 und 82 sind starr miteinander durch oinani L-förmig gestalteten Bolzen 90 verbunden, der vorzugsweise eine darauf aufgesetzte Mutter 92 aufweist. welche mit dem mit Gewinde versehenen Halte- balzan 78 zusammonwirkt.
Die Bolzen 44 durobdringen einan HMteblock 94, weldhar zur Befestigung der federnden Platten dient und dier bai 96 mit Gewinde versehen ist, auf welches die Muttern 98 aufgeschraubt werden, durch welche der Haltablock 94 fest mit dem Rahmen, jedoch in vertikaler Richtungdiesemgegenübereinstdibar,verbunden ist.
Dar Zweck dieser Anordnung bedarf keiner besonderen Erläuterung.
Der Blockkönper 94 ist an sainam äuaseren Ende geschlitzt und nimmt in diesen Schlitz ein Endkappe 100, d, ive an ihm abnehmbar durch Balzan 102 befestigt ist, auf.
Sowohl der Blockkorper wie diese Kappe weisen eine halbkreisförmige Nut auf, welche den Umformerkörper
104 klemmend umfassen. Wie weiter unten noch erläutert werden wird, trÏgt der Umformerkörper die Wicklungen eines Differentialtransformators, mit welchem der Kern 68 zusammenwirkt. Zu diesem Zwecke ! ke i ; st der Korper 104 mit einer vartiikalon Bohrung versehen, durch welche der Kern 68 frei passieren karen.
Wie oben bereits erläutert wurde, ist es, um eine ent- sprechende Mengenleifstung zu erzielen, erforderlich, die Zeitdauer, welche erforderlich ist, um Schwingungen zu dämpfen, die sich durch das Auftroffen von Belastungen auf die Waagenplattform 16 ergeban, auf ein Mindestmass herabzusetzen. Dies erfolgt bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung durdh die verhÏltnismÏssig steifen, federnden Platten 48 und 50.
Um das Mass der Steifigkeit dieser federnden Platten zu veranschaulichen, sei gesagt, dass das gesamte Ausmass dssr Bewegungen d'er Plattfarm 16 dann, wenn sie auf die Belastung ainss auf sie überführten Eies anspricht, in der Grössenordinung von 0,01 mm liegt. Unter diesen Voraussetzungen beträgt die Zeitdauer, die erforderlidh ist, um die Schwingungen, die als s Folge einiar ¸rauhen¯ ¯berf hrung von Eiern auf die Waagenplattform erzeugt wurden, im wesentlichen v¯llig abzudÏmpfen, gr¯ssenordnungsmÏssig 1/4 Sekunde. Hieraus ergibt sich, dass die oben erwähnte Leistung von 30 Kisten mit Eilern stündlich leidht erreichbar ist.
Die in den Figuren 3 und 4 dargestellte mechanische Anordnung ergibt gerade bei Eiansortijarmaschinan besonders vorteilhafte Ergebnisse. Abgesehen von der oben erwähnten Steifigkeit der Federn ist es wichtig, dass alle sich bewegenden Teile so angeordnet sind, dass das Eintreten des Inhalts von zerbrochenen Eiisrn oder anderen Fremdstoffen in sie verMndertwird.Dieeinzigen der bei der Vorrichtung gemÏss der Erfindung verwendeten Teile, die dieser Gefahr ausgesetzt sind. sind der Umformkörper 104 und sein Kern 68.
Jedoch liegen diese Teile, wie er sichtlich, um ein erheblidhas Mass von der Waagenplattform 16 entfernt und sine aussardem durch die oberen und unteren fedarndan Platten 48 und 50 gesch tzt.
Gleichzeitig wird die Amplitude dar der Waaganplatt- form ggf. aufgeprÏgten Schwingungen voll auf den Kern 68 übertmgon, weil die starren Glieder 64 und 66 mit den Enden der federnden Platten 48 und 50 verbunden sind und zusamman mit der Waagenplattform 16 eine stame Gesamtheit bilden. Es wird also die gesamte Vertikalbewegung der Waagenplattform auf den Kern 68 übertragen, und, obwdhl diese Bewegung von kleiner Gr¯ssenordnung ist, kann von dieser ein zweckentsprechendes Signal durclh die Verwendung eines Differential tramsformators f r den Umformer abgeleitet werden.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, trÏgt der Umformerkörper 104 die Hauptwicklung 120 und die Differentialwicklungen 122 und 124, wobei die Anordnung so getrof- fen ist, dass durch axiiale Bewegung des Kerms die Kopp- lung zwischen der Haupt- und der Differentialkupplung verändert werdan kann und deshalb eine Phasenverschie- bung des von der Differentialwicklung gelieferten Stromes erfolgt. Die Hauptwicklung 190 ist an einer zweckentsprechend ausgebilldete Kraftschwmgröhre 126 ange schlossen, die im Falle der besonderen, dargestellten Ausf hrungsform eine Abgangsleistung mit einer Frequenz von 400 Perioden je Sekunde besitzt.
Dan Wick- lungen 122 und 124 siind die Kondensatoren 128 und 130 angepasst, um die Bildung von Harmonischen zu vermindern. Die WiderstÏnde 132,134,136,138 und 140 bilden eins BrückenschAung, übar welche in der Ab gangsleitung 142 eine Nullspannung erzeugt wird, wenn der Kern 68 sich in ausgeglichener oder Nullstellung befindet.
Parallel zu dem Widerstand 140 ist der tempe rabufabhängige Widerstand 144 gesdhailtet, welcher Tem pera-tureinwirkungen auf den Waagenmechanismus ausgleicht, die eine geringe Verschiebung des Kerns 68 aus der Nullstefiung bewirkan könntan. Duch eine axiale Bewegung das Kerns 68 übar den Abgleichpunkt hmaus wird in dem verstellbaren Leiter 142 eine Abgangaspan- nung erzeugt, weldhe, verglichan mit dem Endpotential des Systems gr¯ssenordnungsmÏssig der Ablenkung des Kerns entspricht und deren Phase sich von einer Ungleichheitsbedingung zu der anderen um 180 verschiebt.
Abgangsseitig ist der Differentialtransformator ber den Kandansator 146 mit dem Gitter dar Vakuumröhre 148, im Falle der vorliegenden Ausf hrungsform einer solchen das Typs 6 AU 6 gekuppelt, welche a3 ! s normale PentodenverstÏrkerstufe arbeitet. Der Kondensator 150 dient der Verringerung und dem Ausfiltern des St¯rge räusdhss. Die Widerstände 152,154,156,158 und 160 und der Kondensator 150 bilden zusammen mit der R¯hre 148 die erwähnte übliidhe Varatärkungsstufe.
Abgang, ssieitilg ist dise Röhre 148 über den Komden- sator 164 an das Gitter der HÏlfte 166 aioar Doplpel- Triodenr¯hre angeschlossen, mit waldhar ausserdem der Widiarstamd 168 und dar Widapstand 170 vafbunden sind.
Der Kathodenwidierstand 171 sichert eine ofdmmgs- gemässe Arbeitsvorspannung und bewirkt die Rüclckopp- lung, um derart die Stufe zu linearisieren. Die Anode ist ber dme Primärwicklung 172 eines Transformators an eine geeignete Spannungsquelle angeschlossen, durch de ren Sekundärwidkluag 174 dme abgangsseitige Spannung der Stufe geliefert wird. Parallel zu der PrimÏr widklung 172 ist der Resonanzkondensator 176 geschaltet, welcher das abgehende Signal reinigt.
Die Dioden 178 und 180 sind, wie ersichtlich, mit dam Bezugssignal gekoppelt, welches durch die Kraft- sdhwingröhpe 126 erzaugt wird, und bilden zusammen mit den Widerständen 182,184,186 und 188 sowie den Kondensatoren 190 und 192 einen Diskriminator, wenn die SekundÏrseite des Transformators 174 abgangsseitig mit den Anschl ssen der Kcmdensaftoran 190 und 192 sowie den WiderstÏnden 182 und 184 verbunden ist. Es wird derart an don Varbindungan dar Widerstände 186 und 188 ein aibgahandes Signal erzeugt, dosses dc-Pegel sich mit der Phase und Amplitude der Abgangsseite der Triodiaenstufe 166 ändert.
Die mehreren Drossatn 194,196,198 und 200 bilden zusammen mit dian Kondensatoren 202,204,206 und 208 ein filterndes und integrierendes System, durch weldhes der Kondensator 208 auf den dc-Pegel dieses Signals abgangasaitig Idler SekundÏrwicklung des Transformators 174 aufgeladen wird, welcher derart das Gewicht des gewogenen Eies wiedergibt, ohne dass an dam Kondensator etwa vor bergehend eine diesen dc-Pegel bersteigende Spannung auftritt.
Der Integrierungskreis ist mit dem Gitter der anderen HÏlfte 210 der Doppel-Triodenr¯hre, vorzugsweise einer 12 AT 7-Röhre verbunden, und die Anode dieser R¯hre an die Spannungsteilerkette angeschlossen, in welcher, wie ersichtlich, die WiderstÏnde 211,214 und 216 liegen.
Diese Spanaungsteilerkette ist ihrerseits zwischen die bereits erwätmte Quelle positven Potentials und eine Quelle negativen Potentials geschaltet. Deshalb herrscht, wenn kein Signal an dem Gitter der Triodenr¯hre 210 auftritt, an dier Verbindung 218 lein gringes negatives Potential, welches nicht ausreicht, um dlas Thyratron 220 zu z nden, dessen Gitter ber den Widerstand 222 an diese Verbindung 218 angeschlossen ist.
Die Kathode das Thyraitroms ist normalorweise über den Widersta 224 an eine positive Spannungsquelle von 12 Volt Spannung angeschlossen, so dass sich die Ka thode normalerweise auf dieser Spannung befindet und das Thyratron nicht zündet, gleichg ltig welche Bedin gungen an dem Gitter herrschen, weil infolge des Vorhandenseins der Diode 226 das Gitter nicht positiv schwingen kann. Die Kathode ist jedoch ferner wahlweise ber den normalerweise offenan Schalter 28, der durch den Nocken 230 oder einen damit äquivalenten Mechanismus gesteuert wird, an Erde gelegt.
Deshalb kann das Thyratron nur dann, wonn der Schalter 228 geschlossen ist, zünden, falls das Gitter sich auf dem Potential befindet, welches das Vorhaindensein eines Eies, dessen Gewicht das eingestellte, der in Betracht kom menden Klasse entsprechende Gewicht überschreitet, auf der Waagenplattform anzeigt. Aus diesem Grunde wird der Nocken 130 in zeitlicher Abhängigkeit von der Sor tiarvorrichtung so gesteuert, dass der Schalter 228 sich sdhliesst, während sidh das Ei auf der Waagenplattform befindet. Der Schalter braucht nur kurz geschlossen und dann wieder geöffnet zu werden. Falls die R¯hre 220 gezündet ist, erlischt sie als Folge dos Spannungsabfalles zwischen Anode und Kathode wieder.
Durch das Zünden der Rö'hre 220 wird der Stromkreis s über das Solenoid 232 geschlossen, welcher seinerseits den nicht dargestellten Mechanismus betätigt, welcher das Ei in seitlicher Ridhtung aus dem Laufbahnabschnitt 14 ablenkt.
Im Falle des dargestellten Ausf hrungsbeispieles sind die Federplatten 48 und 50 so steif aus gebildet, dass, falls sich ein Ei auf der Plattform befindet, eine Schwingung von 36 Perioden je Soude bewirkt wird. Der filternde und integrierende Kreis ergibt jedoch schon inner- ha1 ! b von etwa 10 Perioden eine gute Dämpfung der Schwingungen.
Deshalb ist eine genaue Messung in einer Zeitdauer von etwa 1/4 Sekunde möglich, so dass bei einer Leistung von 30 Kästen mit Eiern stündlich (entsprechend euner für die Behandlung jedes Eies erforder- lichen Zeitdauer von 1/3 Sekunde) reichlich Zeit zur Verfügung steht, um die Rüekentladung des Konden sators 208 über dem Diskriminatorkreis während der Zeit zu erm¯glichen, innerhalb welcher sich kein Ei auf der Waagenplattform befindet.
Aus den vorstehenden Ausführungan ist ein Mecha nismus f r die Sortierung von Eiern ersichtlich, welcher auch bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit wogen seiner Fähigkeit, sehr schnell die Folgen der Stösse, die bei einer ¸rauhen¯ ¯berf hrung von Eiern auf die Waagen plattformauftreten,auszugteichen, mit hohem Genauig keitsgrad arbeitet.
Wie oben bereits gesagt wurde, ist der Mechanismus der Waage durch eine hdhe Eigenfrequenz gekennzeichnet, welche es zusammen mit der beschriebenen Schaltung erm¯glicht, dass der Kondensator 208 sehr schnell auf diejenige Pegelgleichspannung aufgeladen wird, we]che genau das Gewicht des Eies wiedergibt, ohne dass eine diese Pegelgleichspannung übersteigende vorübergehende Spannung auftnitt, und dies sogar, obwohl sich bai einar rauhen¯ ¯berf hrung des Eies an sich die Gefahr ergeben könnte, dass eine solche unzulässig hohe Spannung erzeugt wird. Weiter weist der Mechanismus gemÏss der Erfindung einen hohen Grad von Zuverlässig- keit auf.
Er ist leicht zu reinigen, weil keine Drebzapfen, Schneiden, kleine Lager od. dgl. vorhanden sind, welche der Verschmutzungs-oder Verschleissgefahr ausgesetzt sein würden. Der gomäss der Erfindung ausgebildete Mechanismus weist nur einen einzigen Bestand auf, der dem Eindringen von Schmutz, Staub oder des Inhalts zerbrochener Eier ausgesetzt wäre, nämlich den Umwandler. Dieser ist aber örtlich so angeordnet, dass er weitgehend gegen diese Gefahr geschützt ist.
Ferner werden bau dar Konstruktion gemäas der Erfindung Unge- nauigkeiten der WÏgung, welche die Folge viner Ansammlung von Eiinibalt sein könnton, praktisch vermie- den, wobei insbesondere darauf'hinzuweisen ist, dass die Plattform der Waage durchbrochen ist, so dass der Inhalt von zerbrochenen Eiern leicht durch ihre Durchbrechun- gon passieren ka ; nn. Der einzige freiliegende Teil des ganzen Wiegemechanismusses ist die Waagenplattform selbst.
Der ganze sonstige Teil des Mechanismusses ist seitlich hiervon angeordnet.