CH434861A - Vorrichtung zur Aufnahme von Giftköder für schädliches Kleingetier in der Landwirtschaft - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme von Giftköder für schädliches Kleingetier in der Landwirtschaft

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CH434861A
CH434861A CH591266A CH591266A CH434861A CH 434861 A CH434861 A CH 434861A CH 591266 A CH591266 A CH 591266A CH 591266 A CH591266 A CH 591266A CH 434861 A CH434861 A CH 434861A
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Description


  Vorrichtung     zur    Aufnahme von Giftköder     für        schädliches        Kleingetier    in der     Landwirtschaft       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Auf  nahme von Giftköder für schädliches Kleingetier in der  Landwirtschaft, wie Schnecken und Mäuse.  



  In den Gemüsegärten und Wiesen wird zur Bekämp  fung der Schnecken bzw. der Mäuse     Gift    gelegt. Letzte  res besteht z. B. aus vergifteten Getreidekörnern oder  aus gemahlenem, dann vergiftetem und anschliessend  gepresstem Getreide. Durch den Niederschlag, wie Tau  und Regen, werden die vergifteten Getreidekörner aus  gewaschen; im anderen Fall verfallen die gepressten  Giftprodukte. Diese Giftköder sind ebenfalls der Son  nenbestrahlung     ausgesetzt    und können leicht verwittern.  Durch diese Witterungseinflüsse werden die Giftköder  wirkungslos, das bedeutet, sie wirken nicht mehr töd  lich, wenn sie vom Ungeziefer verzehrt werden.  



  Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe ist  es, eine Vorrichtung zu schaffen, durch die die erwähn  ten Nachteile vermieden werden und die gleichzeitig  dazu dient, das für die Landwirtschaft schädliche Klein  getier an die Giftköder zu locken.  



  Diese Aufgabe wird gelöst durch zumindest einen  ins Erdreich     einsteckb.aren    Halter für ein Dach, wel  ches dazu bestimmt ist, die in     Halternähe        ausgelegten     Giftköder zu überdachen.  



  In der Zeichnung werden mehrere Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes in     Seitenansicht     und im Längsschnitt dargestellt.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    1 weist ein Dach 1 und  einen Halter 2 auf, der ins Erdreich 3     eingesteckt    ist.  Der Halter 2 ist am Dach 1 mittels eines Gewindes 4  lösbar befestigt. Das Dach 1 kann z. B. eine Kreis  scheibe sein und weist einen nach der dem     Halter    2  zugewandten Seite, das bedeutet nach unten, abgewin  kelten Rand 5 auf. Im Halter 2 sind mehrere Bohrun  gen 6 für einen wahlweise in eine dieser Bohrungen       einschiebbaren        Stift    7 vorhanden.     Entlang    dem stangen  förmigen Halter 2 ist eine Auflage 8, die z.

   B. ebenfalls  eine     Kreisscheibe    sein kann, verschiebbar     geführt.    Der  Rand der Auflage 8 ist etwas nach oben gebogen. Die  Auflage 8 liegt auf dem in einer Bohrung 6     eingesetzten            Stift    7. Letzterer dient als Aufschlag an der Erdober  fläche bei dem ins Erdreich eingesteckten     Halter    2.  



  Die Auflage 8 dient zum Aufnehmen der     Giftköder     9, die vom Dach 1 überdacht und vor der Witterung  geschützt werden. Der nach unten     geneigte    Rand 5       schützt    noch besser z. B. vor Regen und Sonnenzutritt  zum Giftköder 9. Wird ein     Giftköder    z. B. nur für sehr  kleine Tiere, z. B. Schnecken, gelegt, so wird das Dach 1  näher zur Erdoberfläche gebracht, wobei der Stift 7  dann z. B. in die oberste Bohrung 6 gesteckt wird.

    Der     in    einer Bohrung 6     eingesteckte        Stift    7     stellt    eine  Markierung des Halters 2 dar, die .anzeigt, bis zu wel  cher Höhe der Halter 2 ins     Erdreich    eingesteckt werden  kann. Der Stift 7 ist dabei in Form eines Quersteges  des Halters 2 vorhanden. Die Teile 1, 2, 7 und 8 der  Vorrichtung können einfach voneinander getrennt wer  den und lassen sich gut verpacken und lagern.  



  In     Fig.    2 besteht die Vorrichtung aus einem Stück,  z. B. aus einem Kunststoff. Das Dach 10 ist dabei  gewölbt und die Auflage 11 für Giftköder ist am Halter  12 in einer vorbestimmten Höhe fest. Die Auflage 11  dient dabei als Anschlag für die mittels des Halters 12  ins Erdreich eingesteckte     Vorrichtung.     



       In.        Fig.    3 ist das Dach 13 der Vorrichtung eben.  Im Zentrum des z. B. als     Kreisscheibe        geformten     Daches 13 ist eine Stange 14     befestigt.    Mehrere Streben  15 sind auf einer Kreisbahn am Dach 13 und an der  Stange 14 befestigt. Letztere und die     Streben    15 stellen  einen ins Erdreich     einsteckbaren    Halter     dar,    wobei die  Streben 15 ebenfalls etwas ins Erdreich eindringen oder  oberhalb diesem liegen können. Die     Giftköder    können  in die Gabelung der Streben 15 und der Stange 14  gelegt werden.  



  In     Fig.    4 ist das Dach 16 ebenfalls eben. Auf einer       Kreisbahn    um das Zentrum der z. B. als     Kreisscheibe     geformten     Daches    16 sind drei auf dem     Umfang    ver  teilte Stangen 17 befestigt. Es entsteht somit ein Drei  fuss. Die Stangen 17 stellen den Halter der Vorrichtung       dar    und werden beim Auslegen der Vorrichtung ins  Erdreich gesteckt. Zwischen den Stangen 17 befindet      sich eine für     Giftköder    bestimmte Auflage 18, die als  Schale geformt ist. Letztere dient auch als Anschlag  an die Erdoberfläche bei ins Erdreich     eingesteckter     Vorrichtung. Letztere hat wegen der drei Stangen 17  einen guten Halt.

    



  Es ist auch eine Vorrichtung     möglich,    bei der keine  gesonderte Auflage für die Giftköder vorhanden ist, so  dass letztere in     Halternähe    auf den     Erdboden    aus  gelegt werden.  



  Damit die Vorrichtung nicht rostet,     kann    sie neben       Kunststoff    auch aus einem Nichteisenmetall, z. B.  Leichtmetall, bestehen.  



  Da das Dach der Vorrichtung neben dem Schutz  des Giftköders vor der Witterung auch einen sonnen-,       wind-    und     regengeschützten    Unterschlupf für die schäd  lichen Kleintiere darstellt,     gegebenenfalls    auch einen  wärmenden Unterschlupf für diese Tiere ergibt, werden  diese durch die Vorrichtung und damit zu den Gift  ködern angelockt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Aufnahme von Giftköder für schädliches Kleingetier in der Landwirtschaft, gekenn zeichnet durch zumindest einen ins ;Erdreich einsteck- baren Halter (2, 12, 14, 15, 17) für ein Dach (1, 10, 13, 16), welches dazu bestimmt ist, die in Halternähe ausgelegten Giftköder zu überdachen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Halter (2, 12, 14, 15, 17) eine zum Aufnehmen der Giftköder bestimmte Auflage (8, 11, 14, 15, 18) angebracht ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (11, 14, 15, 18) selbst oder ein unter der Auflage (8) am Halter angeordneter Quersteg (7) als Anschlag an die Erdoberfläche des ins Erdreich eingesteckten Hal ters dient. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass die Auflage (8) entlang dem Halter (2) verstellbar geführt ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Dach (1) als eine am Halter (2) lösbar befestigte Scheibe ausgebildet ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dach (1) einen nach der dem Halter (2) zugewandten Seite abge winkelten Rand (5) aufweist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Halter (2, 12, 18) zumindest eine Markierung (7, 11, 18) angebracht ist, die dazu bestimmt ist, bei dem ins Erdreich eingesteckten Halter in der Höhe der Erdoberfläche zu sein. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Halter und das Dach aus einem Nichteisenmetall bestehen. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Halter und das Dach aus einem Kunststoff bestehen.
CH591266A 1966-04-21 1966-04-21 Vorrichtung zur Aufnahme von Giftköder für schädliches Kleingetier in der Landwirtschaft CH434861A (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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