CH434889A - Walze aus einem gegen Zugspannung empfindlichen Werkstoff - Google Patents

Walze aus einem gegen Zugspannung empfindlichen Werkstoff

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CH434889A
CH434889A CH405666A CH405666A CH434889A CH 434889 A CH434889 A CH 434889A CH 405666 A CH405666 A CH 405666A CH 405666 A CH405666 A CH 405666A CH 434889 A CH434889 A CH 434889A
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CH
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tie rod
roller
drivers
roller according
tensile stress
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Application number
CH405666A
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English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing Schnabel
Ettrich Bruno
Abel Clemens
Original Assignee
Deutsche Steinzeug
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


  Walze aus einem gegen     Zugspannung        empfindlichen        Werkstoff       Die Erfindung betrifft     eine    von zwei     Mitnehmern     an ihren Stirnflächen     erfasste    Walze aus einem gegen  Zugspannung empfindlichen Werkstoff, insbesondere  Keramik. Bei der Verwendung derartiger Walzen,  beispielsweise in der Chemiefaser- und     Zellwollproduk-          tion,    der Textilindustrie, der Draht- und Kabelindustrie,  der Photo- und Filmindustrie, beim Färben sowie in  Stahl- und Leichtmetallwerken und dergleichen, werden  die     Walzen    oft auf Biegung beansprucht.

   Wegen der  hohen chemischen Beständigkeit bevorzugt man aber  in vielen Fällen Werkstoffe, die gegen das Auftreten  von Zugspannungen empfindlich sind, insbesondere  Keramik- oder Steinzeug.  



  Gemäss der Erfindung werden nun die     Mitnehmer     durch wenigstens einen die Walze frei durchsetzenden  Zuganker miteinander verbunden. Es entsteht auf diese  Weise eine     Druckvorspannung,    die erheblich grösser  sein kann als die im     Betrieb    auftretenden Zugspannun  gen. Auf diese Weise wird nach Art der Spannbeton  konstruktionen ein Zerbrechen unter Zug vermieden.  



  Vorzugsweise sind die Zuganker biegsam. Besonders  vorteilhaft ist es, die Zuganker im Vergleich zur Kera  mikwalze elastisch auszubilden. Bei einem einfachen  Ausführungsbeispiel werden der oder die Zuganker  durch gleichachsige     Zugankerteile    gebildet, die an den       Mitnehmern    befestigt und durch eine gleichachsige  Gewindemuffe verbunden sind; in diesem Fall kann  der Zug durch das Verdrehen eines der     Zugankerteile     und damit durch Aufschrauben der Gewindemuffe auf  gebracht werden.  



  Die Zuganker können auch wenigstens einseitig  elastisch gelagert werden.     Hierfür    bewährte sich ins  besondere eine Tellerfeder oder eine Gruppe von Teller  federn an einem     Mitnehmer.     



  Man kann in der Achse der Walze einen einzigen  Zuganker vorsehen.     Bei    grösserem Walzendurchmesser  und mit Rücksicht auf die aufzubringenden Kräfte wird  man aber vielfach mehrere Zuganker verwenden, die    dann zweckmässig innerhalb der Walze auf einer Man  telfläche angeordnet werden, die zur Walze gleichachsig  ist.  



  Die Druckflächen der     Mitnehmer    sind     vorteilhaft     von aussen nach innen konisch     geneigt,    so dass sie auf  die Walzenenden eine radiale nach innen gerichtete  Kraft ausüben. Dies erleichtert die Kraftübertragung  und schützt gegen einen Bruch durch Zugkräfte.  



  Man kann einen der     Mitnehmer    auch axial auf  einer tragenden,     meistens    starr ausgebildeten Achse oder  Welle verschiebbar anordnen. Dabei     bewährte    es sich,  diesen     Mitnehmer    durch einen Keil zu     führen.     



  In der Zeichnung sind zwei vorteilhafte Ausfüh  rungsbeispiele für den Gegenstand der Erfindung sche  matisch im axialen Schnitt dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine einfache Anordnung mit     axialem    Zug  anker und       Fig.2    eine     Walze    mit grösserem Durchmesser auf       einer    starren Achse.  



  Gemäss     Fig.    1 wird     die        zylindrische    Walze 1 beider  seits durch     Mitnehmer    2 und 3 erfasst. Die Druckflä  chen 4 und 5 sind von aussen nach innen konisch  geneigt, so dass beim Anziehen eine nach innen gerich  tete, radiale Kraftkomponente entsteht.

   Die beiden       Mitnehmer    2 und 3 sind durch einen Zuganker ver  bunden, der aus zwei elastischen und biegsamen Zug  ankerteilen 6 und 7 besteht, welche durch eine Gewin  demuffe 8 miteinander verbunden     isind.    Der Zuganker  teil 6 ist bei 9 in den     Mitnehmer    3 axial     eingeschraubt,     wogegen der     Zugankerteil    7 .den     Mitnehmer    2 axial  frei durchsetzt.

   Die axiale Bohrung 10 des     Mitnehmers     2     erweitert    sich     mit    einer Schulter 11 zu einer Aus  drehung 12, die den Kopf 13 des     Zugankerteiles    7     auf-          nimmt.    Dieser Kopf 13 hat     einen    nicht dargestellten       Innensechskant,    damit sich durch ein Verdrehen des       Zugankerteiles    7, wobei     isich    der Kopf 13 gegen die  Schulter 11 stützt, die Spannung des     Zugankerteiles    6,  7 einstellen lässt.

   Man kann hierbei ein Messgerät in die           Anziehvorrichtung,    also im vorliegenden Fall vor den  innen     angreifenden        Sechskantschlüssel,    einschalten.  



       Gemäss        Fig.    2 trägt eine starre Welle 20 über ihr  konisches Ende 21 den konisch ausgedrehten Mitneh  men 22. Der Mitnehmen 22 wird durch eine Mutter 23,  die auf einen Gewindeansatz 24 der starren Welle 20  aufgeschraubt ist, festgezogen. Dem Mitnehmen 22 steht  ein Mitnehmen 25 gegenüber, der auf einem Keil 26  axial verschiebbar ist. Der Keil liegt in einer Nut 27,  die durch einen     Teilschnitt    der Welle 20 sichtbar  gemacht ist.  



  Beide Mitnehmen 22, 25 greifen mit ihren konisch       ausgebildeten    Flächen 28, 29 in die Stirnwand der  zylindrischen Walze 30 ein. Dabei ist der Innendurch  messer der Aussparungen 31 in der     Stirnwand    grösser  als der Durchmesser der Aussenflächen 32 der     M2t-          nehmer,    so dass Wärmeausdehnungen aufgenommen  werden können. Die dargestellte Form bietet den beson  deren Vorteil, dass die Aussenfläche der     Walze    von  einem Ende bis zum anderen Ende aus Keramik oder  Steinzeug hergestellt werden kann.  



  Zum Spannen ist eine beliebige Anzahl von Zug  ankern 33 vorgesehen. Diese Zuganker, die in den einen  Mitnehmen 25     eingeschraubt    sind, werden in Verbin  dung mit einer oder mehreren     Teilfedern    34 und einer  Mutter 35 derart vorgespannt, dass an der Walze auf  tretende Zugspannungen überlagert sowie ungleiche  Wärmedehnungen zwischen     Stahlarmatur    und Keramik  walze ausgeglichen werden.  



  Das     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    1 kann z. B.  mittels der     Mitnehmerzapfen    14, 15 drehbar gelagert  werden. Bei     Fig.    2 genügt der Antrieb durch die Welle  20.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Von zwei Mitnehmern an ihren Stirnflächen erfasste Walze aus einem gegen Zugspannung empfindlichen Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmen (2, 3, 22, 25) durch wenigstens einen die Walze (1, 30) frei durchsetzenden Zuganker (6, 7, 33) miteinander verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Walze nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, .dass der Walzenkörper (1, 30) aus Keramik oder Steinzeug besteht. 2. Walze nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Zuganker (6, 7) biegsam sind. 3. Walze nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der oder die Zuganker (6, 7) elastisch sind. 4.
    Walze nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der oder die Zuganker durch gleich achsige Zugankerteile (6, 7) gebildet sind, die in den Mitnehmern (2, 3) befestigt und durch eine gleich achsige Gewindemuffe (8) verbunden sind. 5. Walze nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der oder die Zuganker (33) wenigstens einseitig über mindestens eine Tellerfeder (34) an einem Mitnehmen (22) abgestützt sind. 6. Walze nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein einziger Zuganker (6, 7) in der Achse vorgesehen ist.
CH405666A 1965-03-23 1966-03-21 Walze aus einem gegen Zugspannung empfindlichen Werkstoff CH434889A (de)

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DE1965D0030947 DE1920867U (de) 1965-03-23 1965-03-23 Walze aus einem gegen zugspannung empfindlichen werkstoff.

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CH405666A CH434889A (de) 1965-03-23 1966-03-21 Walze aus einem gegen Zugspannung empfindlichen Werkstoff

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DE2629802A1 (de) * 1976-04-29 1978-01-05 Guenther Hertel Mit einem mantel aus hartmetall armierte walze

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