CH434897A - Kupplung - Google Patents

Kupplung

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Publication number
CH434897A
CH434897A CH1553065A CH1553065A CH434897A CH 434897 A CH434897 A CH 434897A CH 1553065 A CH1553065 A CH 1553065A CH 1553065 A CH1553065 A CH 1553065A CH 434897 A CH434897 A CH 434897A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shaft
coupling
shafts
bores
fastened
Prior art date
Application number
CH1553065A
Other languages
English (en)
Inventor
Ladeczky Jeno
Meszaros Miklos
Original Assignee
Nikex Nehezipari Kulkere
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Filing date
Publication date
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Publication of CH434897A publication Critical patent/CH434897A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/02Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions
    • F16D3/04Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions specially adapted to allow radial displacement, e.g. Oldham couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description


  Kupplung    Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplung zum  Verbinden von gegeneinander parallel verschobenen  Wellen, mit     deren        Hilfe    auch die Enden der einander  gegenüberliegenden Wellen, die mit einem     kleineren     Abstand als der Radius irgendwelcher der Wellen ver  schoben sind, in einer das Drehmoment     übertragenden     Weise verbunden werden können.  



  Eine in der Industrie oft vorkommende Aufgabe  besteht darin, dass die Enden zwei solcher Wellen mit  einander drehfest verbunden werden sollen, deren Mit  tellinien einander parallel verlaufen,     die    Mittellinien  jedoch nicht in dieselbe Linie fallen, sondern mitein  ander verglichen in einem Abstand, der kleiner als der  Radius der     Wellen    äst, verschoben sind.  



  Zur Lösung dieser Aufgabe ist keine der     bisher     bekannten und angewendeten Kupplungen vollständig  geeignet. Bei dem einen bekannten Kupplungstyp ist  eine aus elastischem, biegsamem Material angefertigte  Scheibe mit beiden Wellenenden verbunden, welche  Scheibe im Falle einer     Mittellänienverschiebung    und  Winkelverschiebung kleinen Ausmasses     fähig    ist, das  Drehmoment zu übergeben. An Stelle der elastischen  Scheibe wird auch eine elastische Hülse aus biegsamem  Material angewendet, in welche beide Wellenenden ein  greifen. Der gemeinsame Fehler dieser Typen besteht       darin,    dass infolge der Dauerbelastung die Verbindungs  scheibe oder Hülse nach     verhältnismässig    kurzer  Betriebszeit schadhaft wird.

   Das Material der Scheibe  oder Hülse ist auf     Wärmeeinwirkung    empfindlich und  einzelnen chemischen Stoffen, wie z. B. Öl, gegenüber  nicht genügend widerstandsfähig. Im Verbindungsmate  rial wird durch die ständige     Deformationsarbeit        Wärme     erzeugt, was zur Folge hat, dass der Wirkungsgrad sol  cher Kupplungen nicht zufriedenstellend genannt wer  den kann. Die Scheibenausführung hat einen     verhältnis-          mässig    grossen     Raumbedarf.     



  Ein     anderer    bekannter Kupplungstyp ist die     karda-          nische    Ausführung. Ihr Fehler ist, dass für ihre Anwen  dung ein grosser Raum nötig ist.    Auch ein solcher     Kupplungstyp    ist bekannt, bei  welchem die auf das Ende der einen Welle montierten  Zapfen in das     entsprechende    Loch der am Ende der  anderen Welle     befestigten,    elastischen oder aus Leder  verfertigten Büchsen eingreifen.

   Sein     Nachteil    besteht  in der relativ kurzen Lebensdauer des Büchsenmate  rials, in der kleinen Widerstandsfähigkeit Wärme und       chemischen        Stoffen    gegenüber sowie in der Wärme  erzeugung infolge der     Deformationsarbeit.    Auch sein  Wirkungsgrad     entspricht    nicht     den,    gegenwärtigen tech  nischen Anforderungen.  



  Die Kupplungsausführungen, welche das Moment  mittels elastischer, biegsamer Stoffe übertragen, sind  infolge des nach relativ kurzer Zeit auftretenden     Schad-          haftwerdens    nicht genügend betriebssicher und auch für  die     übertragung    grosser Momente nicht     geeignet.     



       Die    bekannten Kupplungen sind für die Durchfüh  rung besonderer Aufgaben,     wie    z. B. für den direkten  Antrieb der Ausgangswelle durch ein Planetenrad oder  durch Planetenräder bei     Planetengetrieben,    nicht geeig  net.  



  Der Zweck der Erfindung ist die Herstellung einer  solchen Kupplung, die für die     übertragung    grosser       Momente    bei jeder beliebigen Drehzahl geeignet ist,  deren Wirkungsgrad den gegenwärtigen technischen  Anforderungen in jeder Hinsicht     entspricht,    die in einen  kleinen Raum eingebaut werden kann, grosse Betriebs  sicherheit aufweist und der Wärmeeinwirkung sowie der  Einwirkung     chemischer    Stoffe sehr gut     widersteht.     



  Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch,  dass sie auf der     einen    Welle längs des um die Mittel  linie der Welle verlaufenden     Kreises    angeordnet drei  oder mehr Bohrungen, in den Bohrungen     mittels        Gleit-          oder        Wälzlagerung    gelagerte,     verdrehbare    Büchsen, in  den Büchsen weitere, mit     einer,    der     Mittellinienent-          fernung    der zu verbinden gewünschten beiden parallelen  Wellen gleichen     Exzentrizität    ausgebildete Löcher,

   und  auf die andere Welle befestigte und in die Löcher der  Büchsen eingreifende,     in    den Löchern     verdrehbare     Zapfen aufweist.      Die Erfindung wird anhand des in der     Zeichnung     dargestellten     Ausführungsbeispiels    näher erörtert.  



       Fig.    1 ist der     Längsschnitt    der erfindungsgemässen  Kupplung.  



       Fig.    2 ist der     Schnitt    bzw. die Ansicht der Kupp  lung nach     Fig.    1 längs der Linie     II        II.     



  In die     Bohrungen    3 der auf der Welle 1 befestigten  Scheibe 2 sind die Büchsen 4 eingedrückt. Die Ausbil  dung der Büchsen 4 ist der     Ausbildung    der äusseren  Lagergehäuse der Rollenlager     ähnlich,    wo die innere  Büchse 6 auf den Rollen 5 drehbar ist.  



  Die in den inneren Büchsen 6 angeordneten Rollen  7 dienen zur Führung und Halterung der in der Scheibe  9 befestigten     Zapfen    10, welche Scheibe auf die Welle 8  montiert ist.  



  Der     Mittelpunkt    der zur Aufnahme der Zapfen 10  dienenden Bohrungen 11 ist im Verhältnis zum Mittel  punkt der inneren Büchse 6     exzentrisch    angeordnet.  Das Mass der Exzentrizität e ist mit dem Abstand der  Mittellinien der beiden zu verbinden     gewünschten    Wel  lenenden voneinander identisch.  



  Die erfindungsgemässe Kupplung arbeitet in der  Weise, dass     mittels    Drehung der Welle 1 oder 8 über  die Zapfen 10 sich auch die andere Welle mit gleicher  Drehzahl dreht.     Während    der Drehung der Wellen 1  und 8 verdrehen sich auch die inneren Büchsen 6 in  der äusseren Büchse 4.  



  Die wichtigeren Vorteile der Kupplung sind die  folgenden:  Diese Kupplung enthält keine auf chemische Stoffe  oder auf Wärmeeinwirkung empfindlichen Stoffarten,  deshalb kann sie überall in einer,     sämtlichen        möglichen     technischen Anforderungen entsprechenden Weise gut  angewendet werden, wo die Kupplung einer grossen  Wärmeeinwirkung oder chemischen     Stoffen    ausgesetzt  ist. Praktisch ist sie auch zur     Übertragung    eines beliebig  grossen Momentes     geeignet.        Während    des Betriebes ent  wickelt sich in dieser Kupplung kaum Wärme,     deshalb     ist ihr     Wirkungsgrad    gut.

   Sie     arbeitet    betriebssicher,  und zu ihrem Einbau ist bloss ein kleiner Raum nötig.  Bei Planetengetrieben ist sie auch für den direkten         Antrieb    der Ausgangswelle von dem Planetenrad geeig  net.  



  Die Erfindung ist nicht auf die Form der Bestand  teile der beispielsweise erörterten     Ausführung    be  schränkt. Der     Schutzbereich    der Erfindung ändert sich  nicht, wenn diese Bestandteile durch anders ausgebil  dete, aber ähnlich arbeitende und wirkende Bestand  teile ersetzt werden. So können z. B. an Stelle des in  der Zeichnung dargestellten Zapfens 10 und der dazu  gehörenden Büchsen auch drei oder mehr Zapfen bzw.  Büchsen angeordnet werden, an Stelle einer dem Rollen  lager entsprechenden Konstruktionsausführung auch  eine Vorrichtung mit Gleitlagerung oder mit teilweiser  Gleitlagerung benützt werden usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kupplung, die zum Verbinden der Enden zwei solcher Wellen dient, deren Mittellinien sm Verhältnis zueinander in einem kleineren Abstand als der Radius der Wellen parallel angeordnet sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kupplung auf der einen Welle (1) längs des um die Wellenmittellinie laufenden Kreises angeordnet drei oder mehr Bohrungen (3), in den Bohrungen (3) mittels Gleit- oder Wälzlagerung gela gerte, vierdrehbare Büchsen (6), in den Büchsen (6) weitere, mit einer, der Entfernung der Mittellinien der zu verbinden gewünschten parallelen Wellen (1, 8) gleichen Exzentrizität (e) ausgebildete Löcher (11), und auf die andere Welle (8) befestigte und in das Loch (11) der Büchsen (6) eingreifende, in den Löchern (11)
    vier drehbare Zapfen (10) aufweist. UNTERANSPRUCH Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Bohrungen (3) der auf der einen Welle (1) befestigten Scheibe (2) die äussere Büchse (4) und die innere Büchse (6) als den Zapfen (10) lagernde Lager ausgebildet sind.
CH1553065A 1965-11-09 1965-11-09 Kupplung CH434897A (de)

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