CH434901A - Verfahren zum Abschliessen eines Loches eines Kunstfaserschlauches mit Innengummierung und Kunstfaserschlauch zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Abschliessen eines Loches eines Kunstfaserschlauches mit Innengummierung und Kunstfaserschlauch zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH434901A
CH434901A CH1690765A CH1690765A CH434901A CH 434901 A CH434901 A CH 434901A CH 1690765 A CH1690765 A CH 1690765A CH 1690765 A CH1690765 A CH 1690765A CH 434901 A CH434901 A CH 434901A
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CH
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hose
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synthetic fiber
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CH1690765A
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Meister Arthur
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Meister & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/16Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Abschliessen eines Loches eines     Kunstfaserschlauches    mit     Innengummierung     und     Kunstfaserschlauch    zur     Durchführung    dieses Verfahrens    Zum Flicken von durch Hitze oder mechanische  Einwirkung     beschädigten    Stellen von     Kunstfaserschläu-          chen,    beispielsweise aus      Terylen ,    mit Innengummie  rung ist     bereits    versucht worden,

   zum     Abschliessen    des  Loches     lediglich-    von aussen ein Gewebestück auf das  Schlauchgewebe aufzukleben oder     auszuvulkanisieren.     Es hat sich jedoch erwiesen, dass solche Stoffstücke  beim     Gebrauch    der Schläuche nicht genügend haften.  



  Es ist daher auch bekannt, eine     Gummischeibe     mittels eines Trägers in den Schlauch     einzuziehen    und  von innen mit der     Rissstelle    in der Innengummierung  zu verkleben bzw.     auszuvulkanisieren,

      sodann die     öff-          nung    im Schlauchgewebe mit     vulkanisierbarer    Gummi  masse auszugiessen und schliesslich in der oben     bereits          erwähnten    Weise von aussen ein Stoffstück auf das       Gewebe    und die     Vergussmasse        aufzuvulkanisieren.    Die  ses Vorgehen ist ziemlich umständlich und weist den  erheblichen     Nachteil    auf,

   dass sich die von innen mit  der     Innengummierung    verklebte Gummischeibe bei  hoher Beanspruchung im Betrieb lösen kann und zu  einer Verstopfung des mit der Schlauchleitung verbun  denen     Strahlrohres    führen kann.     Diese    Art der  Schlauchreparatur wird daher insbesondere von Fach  leuten abgelehnt, weil sie zu     unberechenbaren    Störun  gen und Gefährdung des Personals führen kann.  



  Es ist das Ziel     vorliegender    Erfindung, die erwähn  ten Nachteile zu vermeiden. Das erfindungsgemässe Ver  fahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man die Innen  gummierung in der Umgebung des Loches. vom Kunst  fasergewebe ablöst, durch das Loch des     Gewebes    eine  biegsame Scheibe     zwischen    das Gewebe und die Innen  gummierung einführt und mit dem Gewebe und der  Innengummierung verklebt. Die in dieser Weise erstellte  Flickstelle ist mechanisch allen Anforderungen gewach  sen und es besteht     keinerlei    Gefahr, dass sich irgend  welche Teile im     Innern    des Schlauches lösen und zum  Strahlrohr geschwemmt     werden    können.  



  Im folgenden ist anhand der     Zeichnung    ein Aus-         führungsbeispiel    des erfindungsgemässen Verfahrens  näher erläutert.  



       Fig.    1-3 zeigen verschiedene Stadien einer Flick  stelle, und       Fig.    4 zeigt einen     erfindungsgemässen    Schlauch in  Seitenansicht.  



       Der    in     Fig.    1-3 dargestellte Schlauch weist ein       Kunstfasergewebe    1 und eine     Innengummierung    2 auf.  Das     Kunstfasergewebe    kann beispielsweise aus      Tery-          len     bestehen. An einer Stelle ist das Gewebe 1 bei  spielsweise durch     Hitzeeinwirkung    und die Innengum  mierung 2     äst    an dieser Stelle unter der     Wirkung    des  Wasserdruckes     zerstört.    Es entsteht dadurch ein Riss  oder ein Loch 3.  



  Zur Reparatur des Schlauches wird nun mittels       eines    geeigneten Instrumentes, beispielsweise     eines          schraubenzieherartig        einseitig    geschärften Stäbchens,  z. B. aus Eisen oder     dergleichen,    die     Innengummierung     2 in der Umgebung der     Rissstelle    3 sorgfältig vom  Gewebe 1 getrennt, wie     Fig.    2 darstellt.

   Hierauf     wird     durch die     Rissstelle    des Gewebes eine     Gummischeibe     4 zwischen die Innengummierung 2 und das     Gewebe    1  eingeführt, was     ebenfalls    durch     Einstopfen    mit dem       erwähnten        Werkzeug    erfolgen kann. Vor dem Einführen  der Gummischeibe 4 werden dieselbe und die damit in       Verbindung    kommenden Flächenteile der Innengummie  rung 2 und des Schlauches 1 mit einem Reinigungs  mittel gegen     Talkumspuren    behandelt, und durch Auf  einanderpressen verklebt.

   Als Mittel zur Verbindung der       Gummischeibe    4 mit der Innengummierung 2 und dem  Gewebe 1 kann vorzugsweise eine     vulkanisierbare          Gummiemulsion    benützt     werden,    z. B. die unter der  Handelsbezeichnung      Revultex         bekannte        vulkanisier-          bare    Gummiemulsion.  



  Nach dem Einbringen der Gummischeibe 4 wird  die     Rissstelle    im Gewebe     vollständig    mit     vulkanisier-          barer    Gummimasse 5, beispielsweise dem soeben  erwähnten Produkt, vollgegossen, so dass     die    gerissene  Gewebestelle geschlossen und die einzelnen Gewebe-      fasern miteinander verbunden und     gesichert    werden.  Vor dem Vollgiessen können zur Sicherung der Gewebe  verbindung ein neuer Gewebeteil oder mehrere Gewebe  fäden unter die offene     Rissstelle    eingelegt werden.

    Sodann kann über die geflickte Stelle eine den Schlauch  vollständig umschliessende Gewebemanschette 6 gescho  ben werden, deren Innendurchmesser etwas kleiner ist  als der Aussendurchmesser des Schlauchgewebes 1.  



  Die     Manschette    wird vor dem Aufbringen ins  besondere an den Rändern ebenfalls mit der oben  erwähnten Masse oder einem sonstigen geeigneten  Klebestoff versehen, welcher zugleich ein     Ausfransen     der Manschettenränder verhindert und eine     Verklebung     bzw.     Vervulkanisierung    der Manschette mit dem  Schlauchgewebe 1 ergibt, so dass die     Manschette    nicht  mehr von der geflickten Stelle verschoben werden kann.  



  Damit das Aufschieben endloser Stoffmanschetten 6  auch     ohne,    besondere Werkzeuge und Fachkenntnisse  vorgenommen werden kann, wird ein gewisser Vorrat  an     verschiedenartigen    Manschetten 6 vor dem Anbrin  gen der Schlauchkupplungen 7 und 8 auf die Schlauch  enden aufgeschoben. Bei Beschädigung des Schlauches  kann daher bereits     während    des Betriebes provisorisch  eine     Manschette    6 über die defekte Stelle geschoben  werden, was eine weitere Verwendung des Schlauches  gestattet. Bei der definitiven Reparatur     gemäss        Fig.    1-3  wird sodann die passende Manschette 6 über die Flick  stelle geschoben und     dort    festgeklebt.

   Wie     Fig.    4  andeutet, können Manschetten verschiedener Länge  zum Aufschieben auf defekte Stellen verschiedener  Grösse vorgesehen sein. Es könnte beispielsweise auch  nur einseitig eine lange Manschette vorgesehen sein,  von welcher die nötigen     Teilstücke        abgeschnitten    wer  den könnten. Die Ränder der abgeschnittenen Teil  stücke würden, sobald sie über die Flickstelle geschoben  sind, mit     vulkanisierbarer    Gummimasse bestrichen, wo  durch zugleich ein Ausfransen der Manschettenränder  vermieden und die Manschette mit dem Schlauchgewebe  1 verbunden wird.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren ist nicht unbe  dingt auf das anhand der     Fig.    1-3 oben beschriebene  Vorgehen beschränkt. Es können beispielsweise andere  geeignete Materialien, beispielsweise eine Kunststoff  scheibe 4 verwendet werden, welche     mittels    geeigneter  Klebstoffe mit der Innengummierung 2 und mit dem    Schlauchgewebe 1 verbunden wird. Falls eine Gummi  unterlage 4 verwendet wird, kann dieselbe vorzugsweise  aus derselben Masse gegossen sein wie die Innen  gummierung 2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Abschliessen eines Loches eines Kunstfaserschlauches mit Innengummierung, dadurch gekennzeichnet, dass man die Innengummierung in der Umgebung des Loches vom Kunstfasergewebe ablöst, durch das Loch des Gewebes eine biegsame Scheibe zwischen das Gewebe und die Innengummierung ein führt und mit dem Gewebe und der Innengummierung verklebt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Gummischeibe einführt und mittels Gummilösung, z. B. einer vulkanisierbaren Gummiemulsion, verklebt. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine aus derselben Masse wie die Innengummierung hergestellte Gummischeibe ver wendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Loch des Gewebes nach dem Einführen der Scheibe mit einer gummielastischen Masse, z. B. der zur Herstellung der Innengummierung verwendeten Masse vollgiesst. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man über das abgeschlossene Loch eine Gewebemanschette legt und dieselbe mit der Aussen seite des Schlauches verklebt.
    PATENTANSPRUCH II Kunstfaserschlauch zur Durchführung des Verfah rens nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf mindestens ein Schlauchende unmittelbar inner halb des Schlauchschlosses mindestens eine Gewebe manschette längs des Schlauches verschiebbar aufgesetzt ist. UNTERANSPRUCH 5. Schlauch nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass der Innendurchmesser der Man schette etwas geringer als der Aussendurchmesser des unter Druck stehenden Schlauches ist.
CH1690765A 1965-12-08 1965-12-08 Verfahren zum Abschliessen eines Loches eines Kunstfaserschlauches mit Innengummierung und Kunstfaserschlauch zur Durchführung dieses Verfahrens CH434901A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2934306A1 (de) * 1979-08-24 1981-03-26 Hoechst Ag, 65929 Frankfurt Verfahren zum ein- oder austragen stroemungsfaehiger medien in oder aus dem hohlraum eines schlauchs durch die wand desselben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2934306A1 (de) * 1979-08-24 1981-03-26 Hoechst Ag, 65929 Frankfurt Verfahren zum ein- oder austragen stroemungsfaehiger medien in oder aus dem hohlraum eines schlauchs durch die wand desselben

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