CH434918A - Stufenlos veränderliches Keilriemengetriebe - Google Patents

Stufenlos veränderliches Keilriemengetriebe

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CH434918A
CH434918A CH509765A CH509765A CH434918A CH 434918 A CH434918 A CH 434918A CH 509765 A CH509765 A CH 509765A CH 509765 A CH509765 A CH 509765A CH 434918 A CH434918 A CH 434918A
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CH509765A
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Moogk Friedrich
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Moogk Friedrich
Lohmann Geb
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H9/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
    • F16H9/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion
    • F16H9/04Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes
    • F16H9/12Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes engaging a pulley built-up out of relatively axially-adjustable parts in which the belt engages the opposite flanges of the pulley directly without interposed belt-supporting members
    • F16H9/14Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes engaging a pulley built-up out of relatively axially-adjustable parts in which the belt engages the opposite flanges of the pulley directly without interposed belt-supporting members using only one pulley built-up out of adjustable conical parts

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Stufenlos    veränderliches     Keilriemengetriebe       Die Erfindung betrifft ein stufenlos veränderliches       Keilriemengetriebe    zur Leistungsübertragung unter     Kon-          stanthaltung    der eingestellten     Abtr'ebsdrehzahl,    mit  einem im Querschnitt asymmetrischen Keilriemen und  entsprechend geformten Riemenscheiben.  



  Stufenlos veränderliche Getriebe mit asymmetri  schen Keilriemen sind an sich bekannt, und man arbei  tet hierbei mit     Zweischeibenregelung    mit festem Achs  abstand und mit     zwangläufiger        Kegelscheibenverstellung.     Stufenlos einstellbare     Getriebe    mit symmetrischen Keil  riemen, sogenannte     Normkeilriemen    mit Zwei- und       Vierscheibenverstellung,    die mit festem wie auch varia  blem     Achsabstand    arbeiten, haben sich bisher     bewährt,     ihre Konstruktion lässt aber nur einen sehr kleinen  Regelbereich zu.

   Nur mit fingerartig ineinander ver  schiebbaren Kegelscheiben ist bei diesen Getrieben ein  grösserer     Regelbereich    erzielbar, wobei man jedoch eine       Leistungsübertragungsminderung    in Kauf nehmen     russ     aufgrund der wellenförmigen Lage des Riemens in den  Fingerscheiben. Um mit Keilriemen ebenfalls stufenlos  mit grossem Regelbereich     regeln    zu können, hat man den       sogernannten        Breitkeilriemen    geschaffen.  



  Der Leistungsübertragung mit derartigen Breitkeil  riemen, die symmetrische Querschnitte haben, sind       Grenzen    gesetzt durch ihr     Schlupfverhalten    und durch  ihre Erwärmung, die sich in noch stärkerem Masse  als bei Normkeilriemen ergibt, da relativ grosse Quer  schnittsbereiche gar nicht an der     übertragung        beteiligt     sind, diese Riementeile aber einer beträchtlichen Walk  arbeit unterliegen, welche zu vorschneller Erwärmung  führt. Ausserdem biegen sich diese     Breitkeilriemen    im  Profil durch, wobei sich teilweise die Riemenflanken  von den Scheiben abheben, womit ebenfalls einer grö  sseren Leistungsübertragung Grenzen gesetzt sind.  



  Zweck der Erfindung ist es, obige     Nachteile    zu  vermeiden und ein stufenlos veränderliches     Keilriemen-          getriebe    zu schaffen, mit dem spezifisch höhere Lei  stungen     bei    gutem Wirkungsgrad unter     Konstanthaltung     der eingestellten     Abtriebsdrehzahl    bei im Vergleich zu    bekannten Getrieben gleich hoher Lebensdauer über  tragen werden .können.  



  Das erfindungsgemässe stufenlos     veränderliche    Keil  riemengetriebe zur     Leistungsübertragung    unter     Kon-          stanthaltung    der eingestellten     Abtriebsdrehzahl,    mit  einem im Querschnitt asymmetrischen Keilriemen und  entsprechend geformten Riemenscheiben, ist gekenn  zeichnet durch einen asymmetrischen     Keilriemen    mit  einen     mindestens    angenähert geraden und einer ange  nähert unter 19      geneigten    Flanke mit mindestens     einer     Cordeinlage mindestens in der neutralen Zone bei einem       Höhen-Breiten-Verhältnis    von angenähert 1 : 1 bis 1 : 5;

    eine lastabhängige     axiale        Vorspannungseinrichtung    am       Antriebsriemenscheibensatz    mit einer an einer     kegeligen     Riemenscheibe angeordneten, am freien Ende eine       Kurve    aufweisenden Nabe, mit mindestens einer mit  einer mindestens angenähert planen Riemenscheibe ge  koppelten     Rolle,    die im Wege der     Nabenkurve    liegt,  und mit einer über der Nabe angeordneten Feder, wobei  die Riemenscheiben aus     selbstaushärtendem,    verschleiss  festem und gut wärmeleitendem Material bestehen.  



  Die Riemenscheiben     bestehen        vorzugsweise    aus einer       selbstaushärtenden,    verschleissfesten und gut wärme  leitenden Aluminiumlegierung mit Zn-,     Si-,    Mg-,     Cu-          und        Fe-Bestandteilen.     



  Der Keilriemen kann als gezahnter     Keilriemen    aus  gebildet sein. Entsprechend einer     vorteilhaften        Aus-          führungsform    ist die     kegelige    Riemenscheibe     ballig    aus  gestaltet.  



  Mit diesem vorliegenden Getriebe ist bei Beachtung  aller Faktoren, die zur     Verminderung    der     Erwärmung     des     Keilriemens    dienen, eine erhebliche Leistungsstei  gerung     erreichbar.    Bekanntlich sind den     herkömmlichen          Keilriemengetrieben,    gleich welcher Bauart, Leistungs  grenzen gesetzt, weil der zulässigen Temperatur des       Keilriemens    Grenzen gesetzt sind.  



  Die Temperaturgrenzen eines     Keilriemens    aus Kau  tschuk-Gummi liegen bekanntlich bei etwa 70  C. Über  schreitung dieser Temperaturgrenze vermindert die Le-           bensdauer    des     Keilriemens.    Die Ursachen einer solchen  Erwärmung sind:

    a)     Walkarbeit,    wie sie bei Biegung des umlaufenden       Keilriemens,    besonders bei hoher     Biegewechselzahl,     entsteht,  b) zu hohes     Schlupfverhalten    des Keilriemens auf den  Riemenscheiben bei ungenügender     Riemenvorspan-          nung,    besonders bei kurzfristiger     überlastung,     c) Verformung des Riemenquerschnittes     (Durchbiegen     des Profils) der     herkömmlichen    Breitkeilriemen bei  Vollast,

   wobei die Riemenflanken zum     Teil    nicht  mehr satt auf den Laufflächen der Riemenschei  ben anliegen und dadurch     die    spezifische Flä  chenpressung weitgehend überschritten wird,  d) schlechte     Wärmeabführung    durch den     Riemenschei-          benwerkstoff.     



  Diese Nachteile werden durch die vorliegende vor  teilhafte Kombination weitgehend beseitigt:  e) Durch Verwendung eines asymmetrischen Keilrie  mens mit schmalem Profil wird die     Walkarbeit    und  damit die Erwärmung herabgesetzt.  



  f) Durch Verwendung eines     Drehmomentkurvenstük-          kes    erhält der Keilriemen bei jeder Belastung, selbst  bei     Überlast,    auch     beim    Anfahren immer die richtige       Riemenvorspannung.    Damit wird das     Schlupfver-          halten    auf ein unbedeutendes. Mass reduziert und  folglich die Reibungswärme weiter herabgedrückt.  



  g) Durch das schmale Riemenprofil wird eine höhere       Seitensteifigkeit    des     Keilriemens        gewährleistet,    ein  sattes Anliegen der     Keilriemenflanken    auf den     Rie-          menscheibenlaufflächen    erzielt, womit eine weitere  Verminderung der     Erwärmung    und des Verschlei  sses des Regelkeilriemens sichergestellt ist.  



  h)     Durch    die genannte     Alu-Speziallegierung    ist eine  gute Wärmeabführung gegeben.  



  Bei Wechsellast hat es sich ausserdem als vorteil  haft erwiesen, dass die Druckfeder die     Kegelscheiben     und der Keilriemen derart zusammengepresst werden,  so dass der Riemen immer gespannt bleibt, Schaltschläge  aufgefangen und     Flattererscheinungen    vermieden wer  den.  



  Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen       Keilnemengetriebes    wird anhand der Zeichnungen     näher     erläutert. Es zeigen:       Fig    1 schematisch ein stufenlos regelbares Keil  riemengetriebe mit     Einscheibenverstellung    in schema  tischer Darstellung,       Fig.    2 einen Regelkeilriemen im Querschnitt, sowie       Fig.    3 den oberen Scheibensatz eines     Keilriemen-          getriebes    im Längsschnitt.  



  Zur Veranschaulichung der Getriebekombination ist  ein Getriebe mit     Einscheibenverstellung    gewählt, dessen       Übersetzungsregelung    mit einem verstellbaren Motor  schlitten oder einer Motorwippe (nicht dargestellt) mit  dem Motor 1' selbst     erfolgt,    wobei die Riemenscheiben  3, 4 mit dem Motor 1' in Pfeilrichtung A     verschieblich     sind. Der asymmetrische     Keilriemen    2, d. h. ein Riemen  mit annähernd gerader und schräger Flanke, Winkel     ss     etwa 1 ,     a    etwa 19 , läuft von dem     Riemenscheibenpaar     3, 4 auf die getriebene Riemenscheibe 1.

   Die angenähert  ebene Scheibe 3 sitzt fest auf der Motorwelle 5,     während     die     kegelige    Scheibe 4 axial     verschieblich    auf der Welle  5 sitzt. Diese Scheibe 4 hat eine etwas verlängerte Nabe  6, deren Ende zwei sich in der Form entsprechende  Kurven 7 aufweist, in deren Bereich zwei fest mit der  Welle 5 verbundene Rollen 8 liegen und     eine    Mit  nehmerverbindung bilden, d. h. jeweils die     Hälfte    des    Antriebsmomentes der Welle 5 auf die Scheibe 4 über  tragen.

   Die Welle 5 endet auf dieser Seite in einer  Scheibe 9 oder ist am Ende mit einer Büchse 9'  (siehe     Fig.    3) versehen, die als     Widerlager    für eine       Druckfeder    10     dient.    Die verlängerte Nabe 6 mit Kurven  7 und die Rollen 8 bilden eine an sich bekannte last  abhängige     Riemenvorspanneinrichtung.    Wird im gezeig  ten Beispiel der     Achsabstand    der Wellen 5, 5' ver  grössert, so bleibt zwar der Riemen 2 in seiner Lauf  ebene, aber die Scheibe 4 entfernt sich von der Fest  scheibe 3 in axialer Richtung, wodurch eine     übersetzung     ins Langsame erzielt wird.

   Je nach Drehrichtung laufen  die Rollen 8 gleichsinnig auf den schiefen Ebenen der  Kurven 7 hoch, wodurch dem Riemen 2 eine zusätz  liche Spannung in Abhängigkeit von der Belastung mit  geteilt wird. Diese zusätzliche Spannung erhält der  Riemen in jeder beliebigen Regelstellung unabhängig  von der Drehrichtung des Getriebes. Im kurzen Moment  des     Drehrichtungs-    oder Lastwechsels liegen die Rollen  8 nicht mehr an den Kurven 7 an.

   Hierbei kommt die  Wirkung der Druckkraft der Druckfeder 10 zum Zuge,  die in der Zeitspanne, in der die Rollen 8 auf der  gegenüberliegenden Seite der Kurven 7 zum Anliegen  kommen, dafür sorgt, dass durch die Kegelscheiben  3 und 4 der Keilriemen 2 derart zusammengepresst  wird, dass er immer in Spannung bleibt, wodurch Schalt  schläge an den Kurven 7 aufgefangen und Flatterer  scheinungen     vermieden    werden.  



  Gleichzeitig     wird    durch die Anordnung der Kurven  7 in vorteilhafter Weise erreicht, dass die Drehzahlen  zwischen Leerlauf- und Vollast :absolut konstant ge  halten werden können, selbst bis zu einer     10-7o-Dreh-          zahlminderung    des     Antriebs-Motors        (Asynchron-Ver-          halten    der handelsüblichen     Drehstrom-Kurzschlussläufer-          Motore).     



  Dies geschieht automatisch wie folgt: Bei Belastung  des Motors bzw. des Regeltriebes werden das Dreh  moment und die resultierenden     Abstützkräfte    an den  Kurven 7 und Rollen 8 grösser, so dass die Kegelscheibe  4 stärker gegen die Kegelscheibe 3 um einen geringen  Betrag nachrückt, wobei der Keilriemen 2 zwischen  diesen beiden Scheiben 3 und 4 noch stärker zusammen  gepresst und dadurch auf einen grösseren Laufdurch  messer des     Antriebs-Regelscheiben-Satzes    gezwungen  wird.

   (Bei Entlastung des     Keilriemens    stellt sich auto  matisch ein kleinerer Laufdurchmesser ein.) Durch die  sen an sich kleinen     Lauf-Durchmesserunterschied    zwi  schen Leerlauf- und Vollast wird     zwangläufig    das       übersetzungsverhältnis    der Laufdurchmesser vom An  trieb zum Abtrieb     derart    geändert,

   dass bei sich ein  stellender Änderung der Antriebsdrehzahl jeweils das  gewünschte stufenlos eingestellte     Gesarntuntersetzungs-          verhältnis    unverändert gleich bleibt und somit zwischen  Leerlauf und Vollast die     Konstanthaltung    der einge  stellten     Abtriebsdrehzahl    vollkommen     gewährleistet    ist.  



       Erwähnt    sei noch folgendes: Falls die Scheibe 3  und der entsprechend gegenüberliegende Teil der Scheibe  1 mit gleicher Wandstärke ausgebildet sind, lässt sich  das genaue     Fluchten    des     Keilriemens    2     vorteilhaft     durch     Anlegen    eines Lineals an den Scheibenrücken  ermöglichen.  



  Was nun den     Riemen    selbst angeht, so ist dieser,  wie     erwähnt,    in seiner symmetrischen Form     ,an    sich  bekannt, wobei man bei     dieser        Formgebung    offenbar  grundsätzlich von der     Überlegung    ausging, dass damit  in vorteilhafter Weise     erreicht    werden konnte, den       Riemen    bei     Regelverstellungen    in seiner Laufebene zu      halten. Für hohe Leistungsübertragungen waren diese  Riemen schon insofern nicht geeignet und gedacht, als  sie keine     Cordfadeneinlagen    hatten.  



  Der Riemen mit einem Querschnitt gemäss     Fig.    2,  der Flankenwinkel von etwa a 19  und     ss    von etwa 1   hat, bietet demgegenüber aber die Möglichkeit einer  beträchtlichen     Leistungsübertragungssteigerung    von im  Mittel etwa 40-50     %,    insbesondere auch im Vergleich  zu den bekannten für derartige Getriebe benutzten  Breitkeilriemen, deren Verwendung, wie erläutert, einer       Leistungsübertragung    Grenzen setzen, aufgrund ihres  ungünstigen     Höhen-Breiten-Verhältnisses.     



  Würde man dem dargestellten Riemenquerschnitt  einen entsprechenden mit beidseitig geneigten Flanken       gegenüberstellen,    so ist sofort erkennbar, dass für diesen  Riemen automatisch der Regelbereich kleiner wird.  Will man den gleichen Regelbereich erzielen, so muss  der     Riemen    breiter dimensioniert werden. Um nicht  zu unzuträglichen     Breitenverhältnissen    zu kommen, hat  man einen Kompromiss derart gesucht, dass man den  Riemen etwas breiter, aber mit steileren Flanken aus  bildete, wobei man in Kauf nahm, dass man in den  Bereich der     Riemenselbsthemmung    geriet.  



  Um nun zu einer Erhöhung der Leistungsübertra  gung zu kommen, wurde gefunden, dass ein solcher       Riemen    für stufenlose Regelung und für einen möglichst  grossen Regelbereich eine weitgehend gerade Flanke  haben und die andere Flanke eine Neigung erhalten  muss, die gerade über dem Bereich der Selbsthemmung  liegt, wodurch das     Höhen-Breiten-Verhältnis    h : b des  Riemens im Hinblick auf den gewünschten Regelbereich  in günstigen Grenzen gehalten werden kann, und zwar  in dem Sinne, dass sich ein Querschnitt mit grosser       Seitensteifigkeit    ergibt, der mit seiner ganzen Fläche an  der     llbertragung    beteiligt ist.  



  Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, bei Getrieben  für grosse Regelbereiche die     kegelige        Verstellscheibe    4  leicht     ballig    auszubilden, und zwar mit einem Nei  gungswinkel von etwa 18  in     Achsnähe    über einen  Mittelwert von 19  und auslaufend am     Scheibenumfang     etwa mit 20 . Hierdurch ist bei kleinem Laufdurch  messer gewährleistet, dass keine Quetscherscheinungen  aufgrund der Riemendeformation am Innenbereich des  Riemens mit der     kegeligen    Scheibe auftreten.  



  Die Anwendung des Regelkeilriemens beschränkt  sich natürlich nicht allein auf die beschriebene Getriebe=  form, sondern kann auch bei anderen Getriebebauarten  zur Leistungsübertragung     unter        Konstanthaltung    der  eingestellten     Abtriebsdrehzahl    erfolgen, z. B. bei Ge  trieben     reit    festem     Achsabstand,    die mit Zwei- oder       Vierscheibenregelung    arbeiten. Eine besondere Möglich  keit bietet die Verwendung in Kraftfahrzeuggetrieben,  die meistens mit einem Regelbereich von R = 1 : 3  ausgelegt sind. Hierbei sind Leistungssteigerungen bis  zu<B>80</B>     %    möglich.  



  Erwähnt sei noch, dass mit dem asymmetrischen  Keilriemen bei gleicher Leistungsübertragung wie beim  Breitkeilriemen ein Regelbereich R = 1<B>:30</B> bis  R = 1 : 40 erzielt werden kann, wobei dann h : b etwa  bei 1 :4,8 bis 1 :5 liegt. Grosse Regelbereiche über  R = 1 : 10 wurden bisher nur erreicht durch an- oder       abtriebsseitiges        Hinzuschalben    von Zusatzgetrieben, wie    Zahnrad-, Zwei- oder Mehrganggetriebe oder     Leistungs-          verzweigungsgetriebe    bzw.     Umlaufrädergetriebe.     



  In     Fig.    3 ist der obere     Regelscheibensatz    gemäss       Fig.    1 nochmals im Schnitt dargestellt. Aus dieser  Darstellung ist ersichtlich, dass die Scheiben 3, 4 auf  einer Büchse 11 sitzen, die aus Bronze hergestellt ist.

    Diese Materialauswahl     erfolgt    sowohl im Hinblick auf  eine längere Lebensdauer als auch auf die     Leistungs-          übertragung.    Wenn die Scheiben unmittelbar auf der  Welle 5 sitzen würden, so stellt sich früher oder später  ein sogenannter     Passungsrost        ein,    der den     Anpress-          druck    der Scheiben und damit die     Riemenvorspannung     negativ beeinflusst. Dies wird durch das Bronzematerial  der Büchse 11 und durch den korrosionsfesten Werk  stoff der     Kegelscheibennabe    6 verhindert, der aus einer       Spezial-Alu-Legierung    besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stufenlos veränderliches Keilriemengetriebe zur Lei stungsübertragung unter Konstanthaltung der eingestell ten Abtriebsdrehzahl, mit einem im Querschnitt asymme trischen Keilriemen und entsprechend geformten Rie menscheiben, gekennzeichnet durch einen asymmetri schen Keilriemen (2) mit einer mindestens angenähert geraden und einer angenähert unter 10 geneigten Flanke mit mindestens einer Cordeinlage mindestens in der neu tralen Zone bei einem Höhen-Breiten-Verhältnis von angenähert 1 :
    1 bis 1 :'5, eine lastabhängige axiale Vorspannungseinrichtung am Antriebsriemenscheiben- satz mit einer an einer kegeligen Riemenscheibe (4) angeordneten, am freien Ende eine Kurve aufweisenden Nabe (6), mit mindestens einer mit einer mindestens angenähert planen Riemenscheibe (3) gekoppelten Rolle (8), die im Wege der Nabenkurve liegt, und mit einer über der Nabe (6) angeordneten Feder (10), wobei die Riemenscheiben aus selbstaushärtendem, verschleissfe stem und gut wärmeleitendem Material bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Keilriemengetniebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Keilriemen (2) als gezahnter Keilriemen ausgebildet ist. 2. Keilriemengetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kegeligen Riemenscheiben (4) ballig ausgebildet sind. 3. Keilriemengetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenpaare auf einer Bronze büchse (11) angeordnet sind.
    4. Keilriemengetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens angenähert plane Riemenscheibe (3) und die Rolle (8) auf einer Welle (5) fest und die kegelige Riehmenschesbe (4) auf letz terer verschiebbar angeordnet ist.
    5. Keilriemengetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemenscheiben aus einer selbsthärtenden, verschleissfesten und gut wärmeleiten den Aluminiumlegierung mit Zu-, Si-, Mg- und Fe-Be- standteilen bestehlen. 6. Keilriemengetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der asymmetrische Keilriemen (2) ein Höhen-Breiten-Verhältnis von angenähert 1 : 1 bis 1 : 3 aufweist.
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