CH435069A - Hilfsvorrichtung an einem Fadenknoter - Google Patents

Hilfsvorrichtung an einem Fadenknoter

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CH435069A
CH435069A CH789966A CH789966A CH435069A CH 435069 A CH435069 A CH 435069A CH 789966 A CH789966 A CH 789966A CH 789966 A CH789966 A CH 789966A CH 435069 A CH435069 A CH 435069A
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CH
Switzerland
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lever
auxiliary device
knot
thread
tensioning
Prior art date
Application number
CH789966A
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English (en)
Inventor
Aschwanden Paul
Original Assignee
Mettler Soehne Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • B65H69/04Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by knotting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Surgical Instruments (AREA)

Description


  
 



  Hilfsvorrichtung an einem Fadenknoter
Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung an einem Fadenknoter, der ausser mit knotenbildenden Organen mit einem Hebel versehen ist, der nach der Knotenbildung zum Spannen der miteinander verknoteten Fäden dient, und bezweckt, durch die Schaffung dieser   Hilfs-    vorrichtung die Funktionssicherheit des Fadenknoters zu erhöhen. Dies ist   namentlich    dann von grosser Wichtigkeit, wenn der   Fadenknoter    in einer vollautomatischen Spulmaschine angeordnet ist. Bekannte Fadenknoter haben den Nachteil, dass immer wieder   Fehlknüpfungen    vorkommen, in dem Sinne, dass die an sich richtig miteinander verknoteten Fäden sich mit Teilen des Fadenknoters verwickeln, was zu Fadenbruch führt und einen neuen Knüpfvorgang nötig macht.

   Die Hilfsvorrichtung nach der Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, dass sie ein Sperrorgan aufweist, das nach der Knotenbildung und dem Spannen der miteinander verknoteten Fäden eine Rückstellung des Spannhebels in seine Ausgangslage verhindert, solange die   knotenbildenden    Organe noch nicht in ihre Ausgangslage zurückgestellt worden sind.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch in drei Stellungen dargestellt, und zwar   zeigt:   
Fig. 1 die Ausgangsstellung des Fadenknoters mit der daran angebrachten   Hilfsvorrichtung,   
Fig. 2 die Stellung unmittelbar nach Ausführung des Knotens, und
Fig. 3 die Stellung   unmittelbar    vor Rückkehr in die Ausgangsstellung.



   In der Zeichnung ist ein   Fischerknoten    herstellender Fadenknoter 1 bekannter Art, der z.B. in der britischen Patentschrift Nr. 830 383 ausführlich beschrieben ist, nur soweit dargestellt, als dies zum Verständnis der Funktion der an ihm angebrachten Hilfsvorrichtung 2 notwendig ist.



   Der Fadenknoter 1 weist eine Seitenwand 3 auf, deren Rand mit zwei Einschnitten 4 und 5 versehen ist, in welche zwei miteinander zu   verknotende    Fäden 6 und 7 gelegt werden. Die Fäden 6 und 7 werden   zugleich    auch noch in zwei den Einschnitten 4 und 5 etwa gegenüberliegende Einschnitte einer zweiten, nicht dargestellten Seitenwand gelegt. Von den verschiedenen, zwischen den beiden   Seitenwänden      geordneten,      knotenbildenden Or-    ganen sind lediglich zwei Greifer 8 und 9   dargestellt,    die als   Winkelhebel    ausgebildet und bei 10 bzw. 11 an der Seitenwand 3 schwenkbar gelagert sind.

   Die Greifer 8 und 9 haben je einen längeren Hebelarm, dessen freies Ende ein zum Fassen des Fadens 6 bzw. 7 dienendes Maul 12 bzw. 13 aufweist, und je   einen küzeren    Hebelarm, dessen freies Ende mit einem Zapfen 14 bzw. 15 versehen ist, der in einen Schlitz 16 bzw. 17 einer sektorförmigen Antriebsscheibe 18 eingreift.



   Die Antriebsscheibe 18   weist auch    noch einen weiteren Schlitz 19 auf, in den ein Zapfen 20 eingreift, der am mittleren Teil eines Hebels 21 vorgesehen ist, weicher an einem Ende 22 an der   Seitenv1and    3 schwenkbar gelagert und am anderen Ende 23 an einem Ende eines Koppelgliedes 24   angelenkt    ist. Bei seinem anderen Ende ist das Koppelglied 24 mit einem Längsschlitz 25 versehen, in den ein Zapfen 26 eingreift, der an einem Spannhebel 27 angebracht ist.

   Der Spannhebel 27, welcher bei 28 an der Seitenwand 3 schwenkbar gelagert und an seinem freien Ende mit einem Haken 29 versehen ist, steht unter dem   Einfliuss    einer Torsionsfeder 30, die bestrebt ist, ihn im   Uhfzeigerdrehsinne    von Fig. 1 zu verschwenken, um ihn nach Bildung eines Knotens    < in    die in dieser Figur gezeigte Ausgangslage zurückzubringen.



   Die Antriebsscheibe 18, die bei 31 an der Seitenwand 3 schwenkbar gelagert und mit einem   Betätigungs-    hebel 32 fest verbunden ist,   steht    unter dem   Einfluss    einer Feder 33, welche bestrebt ist, sie im Gegenuhrzeigerdrehsinne von Fig. 1 zu verschwenken, wodurch sie ebenfalls wieder in die Ausgangslage kommt
Die am   Fadenknoter    1 angebrachte Hilfsvorrichtung 2 weist einen Sperrhebel 34 auf, der bei 35 an der Seitenwand 3 schwenkbar gelagert ist und an   einem    seiner Enden mit einem   Anschlaghaken    36 versehen ist, der mit einem am Spannhebel 27 auf nicht näher dargestellte Weise befestigten   Gegenansohlag    37 zusammenarbeitet.  



   Der Sperrhebel 34 steht unter dem   Einfluss    einer Feder 38, die bestrebt ist, ihn im   Uhrzeigerdrehsinne    zu verschwenken. In der Ausgangslage kann der Sperrhebel
34 sich aber nicht verschwenken, weil ein Anschlag 39, der am Ende einer mit der Steuerscheibe 18 auf nicht dargestellte Weise fest verbundenen oder mit ihr und/ oder dem Betätigungshebel 32 aus einem Stück bestehen den Auslösehebels 40 auf das als Gegenanschlag 41 ausgebildete, dem Anschlaghaken 36 entgegengesetzte Ende des Sperrhebels 34 drückt, wodurch der Sperrhebel 34 an einem seitenwandfesten Anschlagnocken 42 festgehalten wird.



   Alle anderen, nicht gezeigten knotenbildenden Organe   des Fadenknoters 1, sowie Messer, die e zum Abschneiden    der nach der Verknotung vorstehenden Enden der Fäden 6 und 7 dienen, sind lin bekannter Weise ausgebildet und mit dem Betätigungshebel 32 kinematisch verbunden.



   Die dargestellte Anordnung unterscheidet sich von dem bekannten Fadenknoter lediglich durch die Hilfsvorrichtung 2, zu welcher die Teile 34-42, sowie der den Längsschlitz 25 aufweisenden Teil des Koppelgliedes 24 und die Feder 30 zu rechnen sind. Beim bekannten   Fadenknoter    ist nämlich der Sperrhebel 27 durch den Zapfen 26 spielfrei an das Kopplungsglied 24 angelenkt, so dass sich auch die Feder 30 erübrigt.



   Wenn man in der Ausgangslage im Sinne des Pfeiles 43 auf den Betätigungshebel 32 drückt, so wird die Antriebsscheibe 18 verschwenkt, wodurch die Greifer 8 und 9 gegenläufig verschwenkt werden und dabei die Fäden 6 und 7 in ihren Mäulern 12 und 13 in die in Fig. 2 gezeigte Lage mitnehmen, in der sich diese Fäden kreuzen.



  Durch die Verschwenkung des   Betätigungshebels    32 werden auch die nicht gezeigten knotenbildenden Organe betätigt und entsprechend der dargestellten Form des Schlitzes 19 der Antriebsscheibe wird in der Endphase dieser Verschwenkung auch der Spannhebel 27 durch den Hebel 21 und das Koppelglied 24 in die Lage von Fig. 2 gebracht. Dabei fasst der Haken 29 den einen oder den anderen der beiden bereits miteinander verknoteten Fäden 6 und 7, wodurch dieselben gespannt und der Knoten festgezogen wird. Zugleich werden auch die nicht gezeigten Messer betätigt, um die   vorsíehenden    Fadenenden abzuschneiden.



   Beim Loslassen des Betätigungshebels 32 würden in Ermangelung der Hilfsvorrichtung 2 nun sämtliche knotenbildende Organe, sowie die Messer und der Spannhebel 27 durch die Feder 33 gleichzeitig in die Ausgangslage zurückgestellt, wobei der Spannhebel 27 bereits lin der Anfangsphase dieser allgemeinen Rückstellbewegung seine Ausgangslage erreichen würde. Dieses rasche Zurückgehen des Spannhebels 27 kann aber zur Folge haben, dass die miteinander verknoteten Fäden 6 und 7 sich nicht von den knotenbildenden Organen und Messern lösen, sondern sich mit denselben verwickeln, und infolgedessen reissen, was ein neues Verknoten mit entsprechendem Zeitverlust notwendig macht In besonders schlimmen Fällen kann es sogar vorkommen, dass im Fadenknoter   Fadentele    verbleiben, welche dessen Funktion überhaupt verhindern, bis er nicht von denselben befreit worden ist.



   Bei der dargestellten Anordnung gehen dagegen, zuerst alle knotenbildenden Organe und die Messer in die Ausgangslage zurück und erst ganz am Ende der allgemeinen Rückstellbewegung auch der Spannhebel 27, und zwar aus folgendem Grunde: Sobald man auf den Betätigungshebel 32 drückt, gibt der Anschlag 39 des   Haltehebels    40 seinen Gegenanschlag 41 am Sperrhebel 34 frei, wobei letzterer aber zunächst noch durch Anschlagen des An    schlagliakens    36 an dem mit dem Spannhebel 27 verbundenen Gegenanschlag 37 verhindert wird, der Kraft der Feder 38 zu folgen.

   Wenn der Spannhebel 27 aber in der Endphase der Arbeitsbewegung des Betätigungs   hebels 32 in die e Fadenspannlage nach Fig. 2 kommt,       verklinkt    sich der Haken 36 mit dem Gegenanschlag 37 und sperrt dadurch die Rückstellung des Spannhebels 27, der   infolge    des Längsschlitzes 25 des Kopplungsgliedes 24 nicht gezwungen   rist,    dessen Rückstellbewegung mitzumachen. Unmittelbar vor   dem    Ende der allgemeinen Rückstellbewegung   befindet    sich der Spannhebel 27 immer noch in seiner Spannlage, wie in Fig. 3 dargestellt ist.

   Erst wenn der Anschlag 39 des Auslösehebels 40 auf den Gegenanschlag 41 des Sperrhebels 34 trifft, wird letzterer in seine Ausgangslage zurückgeschwenkt, so diass der Haken 36 den   Gegenanschlag    37 freigibt, worauf   die    Feder 30 den Spannhebel 27 in seine Ausgangslage zurückbringt.



   Versuche haben gezeigt, dass der Wirkungsgrad des Fadenknoters 1, nämlich das Verhältnis der gelungenen Knoten zu den   geknüpften    Knoten, durch das Anbringen der Hilfsvorrichtung 2 ausserordentlich erhöht wird.



  Bei Benützung der Hilfsvorrichtung 2 ist es nur äusserst selten nötig, einen Knotvorgang wiederholen zu müssen, wobei dann   wohl    stets die Ursache in einem ohnehin vorhandenen Fadenfehler liegt.



   Obwohl beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Fadenknoter angenommen worden ist, der Fischerknoten herstellt, ist es klar, dass   Hiifsvorrichtungen    auch für Fadenknoter anderer Art vorgesehen werden können, welche ebenfalls mit einem Spannhebel versehen sind.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hilfsvorrichtung an einem Fadenknoter, der ausser mit knotenbildenden Organen mit einem Hebel versehen ist, der nach der Knotenbildung zum Spannen der miteinander verknoteten Fäden dient, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Sperrorgan (34) aufweist, das nach der Knotenbildung und dem Spannen der miteinander verknoteten Fäden (6, 7) eine Rückstellung des Spannhebels (27) in seine Ausgangslage (Fig. 1) verhindert, solange die knotenbildenden Organe (u.a. 8, 9) noch nicht in ihre Ausgangslage zurückgestellt worden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Hilfsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan ein Hebel (34) ist, der sich in der Endphase der Arbeitsbewegung des Betätigungsorgans (32) des Fadenknoters (1) mit dem Spannhebel (27) verklinkt, und dass ein mit diesem Betäti gungsorgan (32) verbundener Auslösehebel (40) am Ende von dessen Rückstellbewegung die Verklinkung löst, worauf der Spannhebel (27), der an ein zu seiner Verstellung in die Spannlage (Fig. 2) dienendes Koppelglied (24) mit Spiel angelenkt ist, durch eine Feder (30) in seine Ausgangslage zurückgestellt wird.
    2. Hilfsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (34) an einem Ende einen Anschlaghaken (36) aufweist, der während der Arbeitsbewegung des Betätigungsorganes (32) zunächst auf einem am Spannhebel (27) angebrachten Gegenanschlag (37) ruht und sich in deren Endphase mit demselben verklinkt.
    3. Hilfsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelglied (24) einen Schlitz (25) aufweist, in den ein am Spannhebel (27) angebrachter Zapfen (26) eingreift.
    4. Hilfsvorrichtung nach Patentanspruch und einem der Unteransprüche 1 bis 3, angebracht an einem Fades knoter (1) zum Knüpfen von Fischerknoten.
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