CH435544A - Verfahren zur Feststellung und Überwachung der fetalen Herzaktion - Google Patents

Verfahren zur Feststellung und Überwachung der fetalen Herzaktion

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CH435544A
CH435544A CH1218565A CH1218565A CH435544A CH 435544 A CH435544 A CH 435544A CH 1218565 A CH1218565 A CH 1218565A CH 1218565 A CH1218565 A CH 1218565A CH 435544 A CH435544 A CH 435544A
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fetal
fetal heart
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CH1218565A
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Hans Dr Weidinger
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Teldix Luftfahrt Ausruestung
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Description


  
 



  Verfahren zur Feststellung und Überwachung der fetalen Herzaktion
In der Geburthilfe, insbesondere bei verzögerten Geburten, vorzeitigem Blasensprung oder auch bei Unklarheiten des Geburtstermins ist es von besonderer Wichtigkeit, die fetale Herzaktion zu überwachen. Dies geschieht bis heute durch Aufsetzen eines Stethoskops auf den Mutterleib, mit dem Ziel, die kindlichen Herztöne zu hören. Dies ist eine äusserst schwierige Angelegenheit, da die Geräuschstörungen (Kindsbewegungen, Darmgeräusche, Raumgeräusche) bei weitem über der Lautstärke der fetalen Herztöne liegen. Das Abhören erfordert daher viel Routine und bindet eine Person ständig an die Gebärende.



   Es ist auch schon bekannt, von der Bauchdecke der Mutter oder von anderen Stellen des Mutterleibes aus das Elektrokardiogramm (EKG) des Fetus abzuleiten, um damit dessen Herzaktion nachzuweisen. Dieses sogenannte fetale EKG ist jedoch sehr schwierig auszuwerten, weil es stets von dem EKG der Mutter überlagert ist. In Wirklichkeit kann also nur ein Misch EKG gewonnen werden, das auf fetalen und   mütberli-    chen Herzaktionsspannungen beruht. Dies gilt auch für die einfache und daher bevorzugte Bauchdeckenableitung.



   Anderseits ist es möglich und bekannt, das EKG einer schwangeren Frau beispielsweise mittels der Ableitung I (von Hand zu Hand) aufzunehmen, ohne dass es von dem viel schwächeren fetalen EKG gestört ist.



   Die Erfindung bietet nun eine Möglichkeit, das fetale EKG bzw. im weiteren Sinne die fetale Herzaktionsspannung von dem EKG bzw. von der Herzaktionsspannung der Mutter zu isolieren. Es wird ein Verfahren vorgeschlagen, das sich dadurch auszeichnet, dass eine erste Spannung, die sich aus Herzaktionsspannungen der Mutter und des Fetus zusammensetzt, von einem Körperteil der Mutter abgeleitet wird, dass   ferner gleichzeitig eine e zweite, ausschliesslich von der    mütterlichen Herz aktion herrührende Spannung abgeleitet wird und dass mit Hilfe der zweiten Spannung die mütterliche Komponente der ersten Spannung ausgelöscht wird.



   Auf die zugehörige Schaltanordnung bezogen heisst dies, bestimmte Impulse aus der gemischten   Impuisreihe    der von der Bauchdecke abgeleiteten Herzaktionsspannungen mit Hilfe der hierzu synchronen und proportionalen Impulse, wie sie von der Ableitung I geliefert werden, auszutasten. Es sind verschiedene Schaltanordnungen denkbar, welche eine solche Austastung bewirken. Eine davon wird im Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Im Endeffekt entsteht jedenfalls eine in hohem Masse störungsfreie, rein fetale Herzaktionsspannung. Diese kann nicht nur als EKG besser ausgewertet werden, sondern sie ist geeignet, zur quantitativen Auswertung einem Integrator oder einem Anzeigeinstrument zugeführt zu werden, was völlig neue medizinische Möglichkeiten eröffnet.

   Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung von höchster praktischer Bedeutung können die am besten ausgeprägten Impulse (R-Zacken) der so bereinigten fetalen Herzaktionsspannung hörbar gemacht werden.



   Als Anwendungsgebiet für das erfindungsgemässe Verfahren kommt in erster Linie natürlich die Geburtshilfe in Betracht. Da es jedoch schon ab dem zweiten Schwangerschaftsmonat möglich ist, ein fetales EKG nachzuweisen, könnte das Verfahren auch zur Schwangerschaftsdiagnose benützt werden.



   Ausserdem kommen viele Frauen in höheren Schwangerschaftsmonaten, z. B. nach Unfällen, zum Arzt und wollen wissen, ob ihr Kind noch lebt. Eine diesbezügliche Diagnose wäre mit dem erfindungsgemässen Verfahren und akustischer Anzeige schnell, sicher und auch für die Mutter ohne weiteres überzeugend zu stellen.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben.



      Die Schaltung baut ! sich im wesentlichen aus zwei    untereinander gleichen oder ziemlich ähnlichen Schaltungszweigen auf. Diese bestehen der Reihe nach aus einem Impedanzwandler 1, einem Netzfrequenzdämpfungsglied 2, einem Verstärker 3, einem Modulator 4 und einem Rechteckgenerator 5. Daran schliesst sich  ein Schalter 6 und ein Lautsprecher oder Kleinhörer 7 an. Die Schaltungselemente des unteren Zweiges sind mit den gleichen Bezugsziffern und einem zusätzlichen Strich versehen. Von an den Handgelenken angeordneten Ableitelektroden der Patientin 8 führen zwei Leitungen 9 und 10 zum Impedanzwandler 1. Von zwei Bauchdeckenelektroden führen Leitungen 11 und 12 zum Impedanzwandler 1.



   Am Ausgang des Verstärkers 3 des oberen Schaltungszweiges ist ein Schmitt-Trigger 13 angeschlossen, dessen Ausgang mit dem Verstärker   3' des    unteren Schaltungszweiges in Wirkungsverbindung steht.



   Der obere Schaltungszweig dient der Verarbeitung der ausschliesslich mütterlichen Herzaktionsspannung, während im unteren Schaltungszweig aus den gemischten Herzaktionsspannungen die rein fetale Herzaktionsspannung gewonnen wird. Wesentlich ist der Schmitt Trigger 13, der beide   Schaltungszweige    miteinander verbindet. Er liefert aus der mütterlichen R-Zacke einen Rechteckimpuls, welcher derart auf den Verstärker 3'einwirkt, dass dieser während der Impulszeit gesperrt ist. Ist der Schalter 6' eingeschaltet, dann kann bei empfindlicher Einstellung am Lautsprecher 7' die fetale Herz aktion abgehört werden, da die störenden, von der Mutter kommenden Impulse ausgetastet sind.



  Wollte man auf eine solche Austastung verzichten, so wäre es auch dem geübten Ohr nicht möglich, die beiden, wenn auch rhythmisch verschiedenen Herzaktionen voneinander zu trennen. Selbstverständlich ist es nach dem Ausführungsbeispiel auch möglich, durch Öffnen des Schalters   6' und    Schliessen des Schalters 6 die Herzaktion der Mutter einzeln abzuhören.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Feststellung und Überwachung der fetalen Herzaktion mittels der fetalen Herzaktionsspannung, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Spannung, die sich aus Herzaktionsspannungen der Mutter und des Fetus zusammensetzt, von einem Körperteil der Mutter abgeleitet wird, dass ferner gleichzeitig eine zweite, ausschliesslich von der mütterlichen Herzaktion herrührende Spannung abgeleitet wird und dass mit Hilfe der zweiten Spannung die mütterliche Komponente der ersten Spannung ausgelöscht wird.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die am besten ausgeprägten Impulse der so bereinigten fetalen Herzaktionsspannung hörbar gemacht werden.
    PATENTANSPRUCH II Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Schaltungszweig (1 bis 7), der zur Verarbeitung der ausschliesslich mütterlichen Herzaktionsspannung dient, ein die Herzaktionsspannungsimpulse in Rechteckimpulse umwandelnder Schmitt-Trigger (13) vorgesehen ist, der mit dem Verstärker (3') für die gemischten Herzaktionsspannungen derart in Wirkungsverbindung steht, dass während des Auftretens ausgeprägter Herzaktionsspannungsimpulse der Mutter der Verstärker gesperrt ist.
CH1218565A 1964-09-01 1965-08-31 Verfahren zur Feststellung und Überwachung der fetalen Herzaktion CH435544A (de)

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US3811428A (en) * 1971-12-30 1974-05-21 Brattle Instr Corp Biological signals monitor
JPH0817772B2 (ja) * 1990-04-12 1996-02-28 ローゼンタール,フエリツクス ノイズを除去した主信号の検出方法及び装置

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GB1073668A (en) 1967-06-28

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