CH435645A - Abdeckung aus Betonfertigteilen für Bauwerke - Google Patents
Abdeckung aus Betonfertigteilen für BauwerkeInfo
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Description
Abdeckung aus Betonfertigteilen für Bauwerke 1 Die Erfindung betrifft ebne Abdeckung aus Beton fertigteilen für Bauwerke.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine solche Abdeckung zu schaffen, die leicht und schnell zusammengesetzt wer- den kann und die auch bei grossen Spannweiten ein ver hältnismässig kleines Eigengewicht und geringe Herstel lungskosten aufweist.
Die Erfindung besteht darin, dass die Abdeckung aus parallel angeordneten Betonfertigbalken mit im wesent lichen Y-förmigem Querschnitt aufgebaut ist, und dass mindestens Teile der Decke von den Flanschen der Beton- fertigbalken gebildet werden und sich die Stege der Be- tonfertigbalken von der Decke nach unten erstrecken.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Er findung dargestellt.
Fig. 1 bis 3 zeigen verschiedene Ausführungen des im wesentlichen Y-förmigen Betonfertigbalkens.
Fig. 4 zeigt in schaubildlicher Darstellung das Kopf ende eines Balkens.
Fig. 5 bis 10 zeigen im vertikalen Querschnitt ver schiedene, aus Betonferbigbalken nach Fig. 1 bestehende Abdeckungen.
Die zur Herstellung von Abdeckungen vorgeschlage- nen Betonfertigbalken 1, 101, 201 weisen einen:
Y-för- migen Querschnitt auf, wobei die Flansche dieser Bal- ken einen etwa V-förmigen Querschnitt besitzen und ihre Schenkel 2 entweder gerade oder nach oben bzw. nach unten gekrümmt sind.
In Fig. 1 ist ein solcher Beton- fertigbalken 1 mit nach oben geneigten ebenen Flansch- schenkeln 2 dargestellt. Dieser Balken 1 weist deshalb einen etwa Y-förmigen Querschnitt auf.
Die in Fig. 2 und 3 dargestellten Betonfertigbalken 101 und 201 sind vom Balken 1 nach Fig. 1 abgeleitet, d.h. sie weisen. ebenfalls einen etwa Y-förmigen Querschnitt auf, doch die Schen kel 102 bzw. 202 ihrer Flansche sind' nicht eben, sondern nach oben bzw. nach unten gebogen.
Die Betonfertigbalken 1, 101, 201 :können in belie biger Weise verlegt werden; insbesondere können sie nur an ihren Enden oder auch in einem oder mehreren Zwi schenpunkten unterstützt werden. Ausserdem können sie an den Auflagern frei aufliegen oder eingespannt sein.
An den Balkenköpfen, die über das Auflager vorsprin- gen, kann der Steg 3 des Betonfertigballcens eine geringere Höhe bzw. einen Absatz 4 aufweisen, wie in: Fig. 4 schaubildlich dargestellt ist.
Die Abdeckung nach der Erfindung kann dadurch ge bildet werden, dass mehrere parallele Betonfertigbalken nebeneinander verlegt werden und sich dabei unmittel- bar mit den Schenkelenden ihrer Flansche berühren, wie in Fig. 5 dargestellt ist.
Die sich berührenden Schenkel- enden der Flansche 2 können so ausgebildet sein; dass: sie inennandbrgre'fen und dadurch den dichten Abschluss:
ge währleisten. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel enden die Flanschschenkel 2 bzw. 102, 202, aller dargestellten Fertigbalken mit ebenen, vertikalen Seitenflächen, die sich beim Verlegen der Balken passend gegeneinander legen.
Die Abdichtung der Stossfuge wird durch eine ab- gewinkelte Abdeckleiste 5, etwa aus Metall oder Kunst stoff, erzielt, die die Stossfuge auf der Aussenseite ab deckt und dabei in entsprechenden Absätzen, 6 der Bal- kenflansche versenkt angeordnet ist,
(siehe insbesondere Fig. 6). Die abgewinkelte Deckleiste 5 ist stellenweise mit nach unten gerichteten Schraubbolzen 7 versehen,
die durch entsprechende Randausnehmungen der Balken- flansche durchgeführt sind. Die Befestigung der Deck- leiste 5 erfolgt mit Hilfe von Muttern 8,
die auf den Bol- zen 7 unter Zwischenschaltung von Scheiben oder Klemmkörpern 9 gegen die Unterseite der zu verbindenden Fla ,schschenkel@n 2 festgeschraubt wer den.
Eine andere, in Fig. 7 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemässen Abdeckung kann. dadurch erzielt werden, dass die parallelen Betonfertigbalken 1 im Ab stand voneinander angeordnet und durch Blatt- oder plattenförmige Verbindungselemente 10 untereinander verbunden werden.
Diese Verbindungselemente 10 kön nen aus Blech, Kunststoff, Asbestzement od. dgl. bestehen und sind dicht an den Flanschen 2 der Fertigbalken 1 be- feastigt, wobei sie mit ihren Rändern nun den Absätzen 6 zu liegen kommen.
Die Blatt- oder plattenförmigen Verbindungselemente 10 können platt oder gewellt,RTI ID="0001.0238"WI="7" HE="4" LX="1607" LY="2616"> bzw. undurchsichtig oder durchsichtig sein. Zweckmässig sind diese Blatt- oder plattenförmigen Verbindungselemente 10 gewölbt oder abgewinkelt,
so dass sie z.B. zwischen den zu verbinden, den Balken 1 eine .nach beiden. Seiten abfallende und in die entsprechenden Flanschschenkel 2 übergehende H'ä- che bilden.
An den Stegen 3 der Betonfertigbalken 1 bzw. 101, 201 kann. eine untere, ebene Verkleidungs- bzw. Putz decke befestigt werden. Bai dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht diese Putzdecke aus Beton- fertigplatten 11 oder anderen schwereren Platten, die zwischen den einzelnen Balken 1 geschoben.
sind und sich auf seitlich vorspringende Auflagerteile am Fuss des Balkensteges 3 abstützen.
In Fig. 9 ist dagegen ein Aus- führungsbeispiel dargestellt, bei dem die Putzdecke aus leichtem Bauplatten, etwa Faserplatten, Sperrholzplatten, Kunststoffplatten od. dgl.
besteht. Diese leichten Ver- kleidungsplatten 12 können z.B. mittels Schrauben an Holzdübeln 15 befestigt werden, die in dem Fuss des Balkensteges 3 eingesetzt sind.
Bei den Ausführungen nach Fig. 8 und 9 wird die Abdeckung in einzelnen Kammern unterVeai t, und es ist zweckmässig, in den Stegen 3 der Betonfartigbalken Löcher bzw. Ausnehmungen 13 vorzusehen, um eine Luftbewegung zwischen den einzelnen Kammern zu er zielen.
Eine freie Luftströmung in der Luftkammer der Abdeckung kann ohne Ausnehmungen mit den Balken stegen 3 noch dadurch erzielt werden, dass die Putzdecke 16 im Abstand von den Stegenden z.B. an darin einge- lassenen,
nach unten vorspringenden Schraubbolzen 17 aufgehängt wird, wie in Fig. 10 dargestellt ist. Auch in diesem Fall besteht die Putzdecke aus leichteren Bau platten.
Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele der er- findungsgemässen Abdeckung sind alle aus Betonfertig- balken nach Fig. 1 zusammengesetzt. In ähnlicher Weise können auch die Betonfertigbalken 101, 201 nach Fig. 2 und 3 für die Herstellung von Abdeckungen benutzt wer den.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen Ab- deckung besteht darin,
dass diese auf ihrer Oberfläche viele parallele Kanäle zum Sammeln und Abführen des Regenwassers aufweist. Bei Flachdächern können die Betonfertigbalken entweder etwas in Längsrichtung ge- neigt verlegt werden,
oder es können Betonfeuügbalken benutzt werden, die in Längsrichtung etwas gewölbt sind bzw. von einem Zwischenpunkt ihrer Länge nach beiden Balkenenden hin etwas abfallen.
Bie diesen Ausführun- gen fliesst das Regenwasser in, den Kanälen der Abdek- kung gegen die Enden der Fertigbalken und wird dort durch Dachrinnen abgefangen.
Bei genau waagerecht verlegten, geraden Betonfertigbalken kann das Regen- wasser durch Abflussrohre abgeleitet werden, die stellen- weiise von unten durch den einen. Flanschschenkel 2 bzw.
102, 202 jedes Fertigbalkens in den von dfiesem gebüde- ten Kanal münden. Es ist auch möglich, den Saamnel- und Abflusskanal, der sich zwischen den Flanschschen- keln des Y-förmigen Fertigbalkens bildet,
mit einer nach dem einen Balkenende oder nach beiden Balkenenden ab fallenden Sohle zu versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Abdeckung aus Betonfertigteilen für Bauweise, da durch gekennzeichnet, dass sie aus parallel angeordneten BetonferüigbaJken (1, 101, 201), mit im wesentlichen, Y- förmigem Querschnitt aufgebaut ist,und dass mindestens Teile der Decke von den Flanschen (2, 102, 202) der Betonfertigbalken gebildet werden und sich die Stege (3) der Betonfertigbalken von der Decke nach unten er strecken. UNTERANSPRÜCHE 1.Abdeckung .nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Betonfertigbalken (1) derart angeord net sind, dass die Flanschkanten der nebeneinander ange- ordneten RTI ID="0002.0252" WI="27" HE="4" LX="1270" LY="738"> Betonflertfigbalken sich berühren (Fig. 5, 9).2. Abdeckung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Abdeckleesten (5) für die Stossfugen zwischen den Flanschkanten nebeneinander angeordneter Betonfertig- balken. 3. Abdeckung nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Abd;eckleiste (5) stellenweise mit Schraubenbolzen (7) versehen ist, die durch entsprechende Ausnehmungen in,den Flanschkanten zwischen dien Flan- schen im Bereich der Stossfuge hindu rchgcführt sind und je ein kegelförmiges Klemmglied (9) mit einer Spann- mutter (8) tragen. 4.Abdeckung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flanschkanten der Betonfertig- balken mit Absätzen (6) versehen sind, und die Abdeck- leste (5) in diesen Absätzen beiderseits der Stossfuge ver- genkt angeordnet ist. 5.Abdeckung nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie aus parallel im Abstand voneinander angeordneten Betonfertügbalken (1), die untereinander mit an den Flanschen (2) der Balken befestigten Verbin- dungselementen (10) verbunden sind, aufgebaut ist (Fig. 7). 6.Abdeckung nach Unteranspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Verbindungselemente (10) nach oben oder nach unten abgewinkelt oder gebogen sind. 7.Abdeckung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die Stege (3) der Betonfertigbalken Mittel (15, 17) zum Aufhängen einer Verkleädungs- oder Putzdecke (12, 16) eingelassen sind. B.Abdeckung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (3) der Betonfertigbalken seitlich voarspri:ngend'e Auflageflächen (14) für Putz- oder Füllplatten (11) auf weisen. 9.Abdeckung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (3) der Betonfertigbalken mit Ausaehm.ungen (13)für den Durchlass von Luftströmungen oder zur Verankerung von quergerichteten Stahlstäben oder Draht- seile. vergehen sind. 10.Abdeckung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonfertigbalken einen in Längsrichtung nach bei den Enden, abfallenden Verkauf haben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1611463A CH435645A (de) | 1963-12-31 | 1963-12-31 | Abdeckung aus Betonfertigteilen für Bauwerke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1611463A CH435645A (de) | 1963-12-31 | 1963-12-31 | Abdeckung aus Betonfertigteilen für Bauwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH435645A true CH435645A (de) | 1967-05-15 |
Family
ID=4414578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1611463A CH435645A (de) | 1963-12-31 | 1963-12-31 | Abdeckung aus Betonfertigteilen für Bauwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH435645A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2514803A1 (fr) * | 1981-10-21 | 1983-04-22 | Baracchi Giuseppe | Element auto-portant prefabrique, destine a la couverture d'edifices et autres |
-
1963
- 1963-12-31 CH CH1611463A patent/CH435645A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2514803A1 (fr) * | 1981-10-21 | 1983-04-22 | Baracchi Giuseppe | Element auto-portant prefabrique, destine a la couverture d'edifices et autres |
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