CH435729A - Siliciumhaltige Pressmasse - Google Patents

Siliciumhaltige Pressmasse

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CH435729A
CH435729A CH393964A CH393964A CH435729A CH 435729 A CH435729 A CH 435729A CH 393964 A CH393964 A CH 393964A CH 393964 A CH393964 A CH 393964A CH 435729 A CH435729 A CH 435729A
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acid
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CH393964A
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John Kookootsedes Gust
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Dow Corning
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Description


  



  Siliciumhaltige Pressmasse
Die   vorl'iegende    Erfindung betrifft siliciumhaltige Pressmassen, die   insbesondere für Pressspritzverfahren    geeignet sind.



   Bei der Herstellung von siliciumhaltigen Pre¯massen muss man Harz, F llmassen und Katalysator mischen.



  Da Silikonharze bei Raumtemperatur im allgemeinen hart und spröde sind, muss man während des Mischens mit Füllstoff und Katalysator d'as Harz erhitzen ; dadurch wird es   s genügend weich, so dass die Bestandteile    gleichmässig vermischt werden k¯nnen.



   Seit einiger Zeit weiss man, dass Bleisalze von Carbonsäuren gute Katalysatoren f r   Siloxanbarze    sind ; besonders trifft dies bei Harzen zu, die in Lösung Verwendung finden. Hierbei kann der Katalysator bei Raumtemperatur der Harzl¯sung zugesetzt werden. Dagegen waren Versuche, diese ausgezeichneten Katalysatoren f r   lösungsmitte'tfreie      siliciumhattige Pressmassen    zu verwenden, ohne Erfolg, da sie ¯fter   wälhrend des    Mischens   em Gelieren    des Harzes   verursaclhen.   



   Die   Bleikatalysaltoren    sind ausserdem auch nicht zum Pressspritzen zu empfehlen, weil sie ¯fter ein Gelieren des Harzes zwischen Füllraum und Form veranlassen. Es findet kein ausreichendes Flie¯en statt, und es entstehen fehlerhafte Formst cke.   



   Gegens ! tand vorliegender Erfiindung ist eine sillicium-    haltige Pressmasse, dadurch gekennzeichnet,   daf3    sie ein Phenylreste aufweisendes   OrgatnopolysNoxan,    worin das Verhältnis von   C6Ha    Si zwischen 0, 3 :   1    und 0, 9 :   1    liegt und das Verhältnis von R : Si zwischen 0, 4 :   1    und 1, 2 :   1    liegt, wobei R ein einwertiger   Kohlenwasser-      stoffrest    oder   halogenier'ter    Kohlenwasserstoffrest ist, das VerhÏltnis von   [C6H5    + R] :

   Si zwischen 1 : 1 und 1, 7 :   1    liegt und worin mindestens 0, 25 Gewichtsprozent an Silicium gebundene OH-Gruppe vorliegen, einen F llstoff und eine katalytisch wirksame Menge einer Kata  lysa'tor-Mischung enthält,    die aus einer   B'leiverbindung,    die Bleimonoxyd oder   Bleicarbonat    ist, und Carbonsäuren oder   Ammonsalzen    von Carbonsäuren besteht.



   In der   Katalysator-Zusammensetzung    kann das Blei  monoxyd    in jeder der   wohlbekannten    Formen verwendet werden ; die rote kristalline Form ist jedoch vorzuziehen.



   Auch die Teilchengr¯¯e des Bleimonoxyds oder   Bleicarbonates    kann weitgehend   differieren. Zum Bei-    spiel kommen   in handelsüblichem Bleiimonoxyd Teiftchen    von etwa 1-200,   u    vor.   Jeu'oh      ist vorläufig eine Korn-      grö'sse    von 2-5,   u    f r d'ie Mehrheit der Teilchen des angewandten Bleimonoxyds vorzuziehen.   Bleimonoxyde,    deren Teichen grösser oder   miner    sind'als die des handelsüblichen Materials, könnon zwar Verwendung finden, sind aber nicht besonders zu empfehlen.

   Andere Bleioxyde wie   Pb304    und PbOz können in den Zu  sammensetzungen der vorliegenden Erfindung nicht    benutzt werden.



   Jede CarbonsÏure kann in der   Katalysator-Zusam-    mensetzung der vorliegenden Erfindung benutzt werden.



  Beispiele brauchbarer SÏuren sind HarzsÏuren, Linolsäure, StearinsÏure,   Olsäure,    EssigsÏure, ButtersÏure, NaphthensÏuren, CaprylsÏure, BenzoesÏure, 2-¯thylhexansÏure,   LaurmsäureundPalmitmisäufre.    Auch jedes Ammoniumsalz einer Carbonsäure kann verwendet   werden.BeispielegeeigneterAmmonmmsalzesind'    Ammoniumacetat- -laurat, -oleat, -palmitat, -benzoat und -stearat. Von d'iesen Materialien werden Essigsäure und Stearinsäure sowie deren Ammoniumsalze be  vorzugt.   



   Bezüglich des Mengenverhältnisses der beiden Kom  ponenten    in der Katalysator-Zusammensetzung lassen si'ch keine wesentlichen   ZaMenangab & n    machen, da dies vom   spezidüsnGebrauchderFormmasseabhangt.   



     ANgemein    gesagt   somite    das MolverhÏltnis von Blei  verbihdung zu Säure oder Salz nicht unterhalb    2 :   1    liegen ; ein VerhÏltnis von wenigstens 1 : 1 ist zu empfehlen. Das bedeutet, dass nicht weniger als 0, 5 Mol   SauTe    oder Salz auf jed'es   Mot ! Bleiverbindung m der      Katalysator-Zusammensetzung    kommen   soliste    ;   vorzugs-    weise   sollte wenigstens l Mol Säure oder Salz für    jedes Mol Bleiverbindung vorhanden sein.

   Dagegen kann ein Uberschuss von Säure oder Salz angewendet werden, ohne dass eine obere Grenze gesetzt ist ; in einigen  Fällen können wenigstens 7 Mol Salz (einer CarbonsÏure) pro Mol Bleiverbindung mit ausgezeichnetem Resultat verwendet werden.



   Die in der Pressmasse der vorliegenden Erfindung benutzten, Phenylreste aufweisenden Organopolysiloxane sind wohlbekannte Stoffe. Diese Harze sind   Copoly-    mere, die beispielsweise folgende   Siloxan-Einheiten    in den Phenylreste aufweisenden Organopolysiloxanen enthalten können :
C6H3SiO3/2, (C6H5)2SiO,CH3SiO3/2, (CH3)2SiO,  (CH3)   C6H5SiO, C2H5SiO3/2, (C2H5) 2SiO,     (C2H5)C6H5SiO,
C3H7SiO3/2, (C3H7)2SiO, (C3H7)C6H5SiO,
CH2=CHSiO3/2, (CH2=CH)CH3SiO,    (CH,-,,    C6H5SiO, CH2=CHCH2SiO3/2,  (CF3CH2CH2)CH3SiO,ClCH2CH2CH2SiO3/2,
C6H11SiO3/2, Cl2C6H3SiO3/2, CF3C6H4SiO3/2,  (C6H5)CF3CH2CH2SiO, CH3C6H4SiO3/2, SiO4/2 und   CaCH2Si03/2.   



   Wie aus obigen Beispielen ersichtl'ich ist, können beliebige einwertige Kohlenwasserstoffreste oder halogenierte Kohlenwasserstoffreste zusammen mit dem Phenylrest in den Harzen vorhanden sein. In den entsprechend der vorliegenden Erfindung verwendeten   Phenylsiloxan-Harzen liegt    das Verhältnis Phenyl zu Silicium zwischen 0, 3 :   1    und 0, 9 :   1,    das VerhÏltnis der daneben   vorhandenen einwertigen Kohlenwasser-    stoffreste oder hal¯genierten Kohlenwasserstoffreste zu Silicium zwischen 0, 4 : 1 und 1, 2 : 1.

   Das   Gesamtver-    hältnis von Phenyl und anderen Substituenten zu Silicium liegt zwischen 1 : 1 und 1, 7 : 1.   Eim    Verhältnis Phenyl zu Silicium von 0, 5 :   1    bis 0, 7 :   1    ist vorzuziehen, ebenso ein Verhältnis der anderen Substituenten zu Silicium von 0, 5 :   1    bis 1 : 1 und ein Gesamtverhältnis Phenyl und andere Substituenten zu Silicium von 1, 1 :   1    bis 1, 6 :   1.    Die in der erfindungsgemässen Pressmasse bevorzugten Harze sind   Phenylmethytsiloxanharze,    d. h.



  Harze, in deren   Siloxaneinheiten Phenyl-und/oder    Methyl-Gruppen vorhanden sein können. Das hierbei gebrauchte Symbol R bedeute't einwertige   Kohlenwasser-      stoffreste.    Ausserdem sind in den Harzen wenigstens 0, 25 Gewichtsprozent an Silicium gebundene OH Gruppen enthalten. Es können auch mehrere Prozente an OH-Gruppen, z. B. etwa 6   %,    in dem Harz vorhanden sein ; von Wichtigkeit ist nur die minimale Menge.



  Neben den OH-Gruppen können die Harze auch einige   Alkoxy-Gruppen    enthalten, wie z. B.   Methoxy-,      Athoxy-      und Isopropyloxygruppen, jedoeh    ist ihre Anwesenheit f r die Erfindung nicht so wesentlich wie die der OH-Gruppen.



   Die Verwendung eines speziellen Füllstoffes in der   erfindungsgemässen Zusammensetzung ist nicht aus-    schlaggebend, und zahlreiche brauchbare Füllstoffe sind dem Fachmann geläufig. Einige erwähnenswerte unter den vielen geeigneten Füllstoffen sind Glas,   Diatomeen-    erde,   Quarzbruch,    Tonerde, RauchkieselsÏure, gefällte KieselsÏure, Zirkonsilikat, Magnesiumsilikat, Lithiumsilikat, Aluminiumsilikat und andere. Ausserdem können zusätzlich sehr geringe Mengen Eisenoxyd, Magnesiumoxyd, Titandioxyd und   Caiciumcarbonat    Verwendung finden.



   Das Mengenverhältnis von Harz zu F llstoff in der erfindungsgemässen Zusammensetzung ist nicht entscheidend. Zum Beispiel kann die Menge des Füllstoffes ein geringer Bruchteil oder ein Vielfaches des vorhandenen Harzes sein. Das anzuwendende. Mengen  Verhältnis von    Harz und Füllstoff hängt vom Ver  wendungszweck    der Zusammensetzung oder von den gewünschten Eigenschaften des aus der Zusammensetzung hergestellten Produktes ab ; durch   Variierung    des MengenverhÏltnisses dieser beiden Bestandteile kann man selbstverständl'ich Produkte mit sehr verschiedenen Eigenschaften erhalten.



   Auch bezüglich der Gesamtmenge des anzuwendenden   Katal'ysaltors    lassen sich keine genauen Zahlenangaben machen. Die im Verhältnis zur Harzmenge optimal anzuwendende Menge wird von Fall zu Fall verschieden sein und mu¯ jedesmal individuell bestimmt werden. Das   I'ässt    sich sehr leicht durchf hren und bietet den Vorteil der AnpassungsfÏhigkeit der Zusammensetzung, mit der man so verschiedenen individuellen Erfordernissen entsprechen kann, statt dass man hierfür ein (meist   wirkungsloses)    starres Schema schafft. So kann man z.

   B. in   Pressvorgängen,    die verschiedene Grade an Fliessfähigkeit verlangen, diese dadurch regulieren, dass man den individuellen Erfordernissen entsprechend mehr oder weniger Ka'ta  lysator-Zusammensetzung    oder mehrere Katalysatoren anwendet.



   Die Reihenfolge, in der die Bestandteile der Kata  lysato, r-Ko, mbination d'em    Harz zugefügt werden, ist nicht ausschlaggebend. Sie können nacheinander oder gleichzeitig zugegeben werden. Ebenso konnen, falls es erwünscht ist, die   Katalysator-Bestandteile    mit einer geringen Menge F llstoff vorher gemischt und dann der Masse des Harzf llstoffgemisches zugefügt werden.



   Ausser den oben genannten Bestandteilen können in der Zusammensetzung geringe Mengen üblicher Zusätze vorhanden sein, so z. B.   Formtrenhmittel    wie Callicium-oder   AFuminiumstearat,    Pigmente wie Eisenoxyd oder Russ, Konservierungsmittel u. a.



   Alle in den Beispielen aufgef hrten Teile und Prozente beziehen sich, wenn nichts anderes erwähnt, auf das Gewicht.



   Beispiel 1
200   Teil'e eines Phenylmethylsiloxan-Harzes    mit einem   Verhältnis CHg    : Si von 0, 5 :   1,      C6H5    : Si von 0, 65 : 1, C6H5 + CH3 : Si von 1, 15 :   1    und wenigstens 0,   25 %    an Silicium gebundenen OH-Gruppen,   590    Teile eines Füllstoffes aus RauchkieselsÏure, 8 Teile eines schwarzen Pigmentes und 2 Teile Calcium  steara    (als Formtrennmittel) werden trocken gemischt und in einen   Zweiwalzenmischer    eingefüllt, dessen eine Walze eine Temperatur von etwa   93 ,    die andere eine von etwa   5     hat.

   Die Gesamtzeit zwischen dem Beginn des Eintragens der Mischung in den Mischer bis zum Zufügen des Katalysators betrug 5 Minute. Dann wurde die   Katallysatorzusammensetzung    zugesetzt und das Ganze weitere 3 Minuten lang gemischt.



   Die verschiedenen, nach   obigen Angaben herge-    stellten Zusammensetzungen wurden dem Spiral-Flie¯  teat unterworfen. Dieser    Test zeigt,   wieweit    ein Material unter dem Einfluss von Hitze und Druck fliessfähig bleibt ; er entspricht dem Gebrauch der   Zusammen-    setzung im   Pressspritzverfahren. Folgendes Verfahren    wurde bei   d'em      Fliesstest    angewandt : Ei'ne   50-g-Probe    der zu prüfenden Zusammensetzung wurde zu einem 5-cm-Probestück   un'ter    1400   kg/cm2    Druck vorgeformt.



  Dann wurde die vorgeformte Probe in die Flie¯test Form gebracht und eine Minute lang bei   176  unter    den in der Tabelle angebrachten Drucken gepresst. Nach dem Öffnen der Form wurde die Flie¯fÏhigkeit in cm gemessen. 



   Bei jeder der   Katalysator-Zusammensetzungen    dieses Beispiels wurde der   Bleigehalt    (auf Metal berechnet) konstant gehalten, um die Zusammensetzung vergleichen zu können. Die verschiedenen   Katalysator-Zusammen-    setzungen und die Prüfergebnisse rinden sich in der nachstehenden Tabelle.



   Spiral
Katalysator Teile Pressdruck Fliessfähigkeit    (kg/cm2)    (cm) 1. Bleistearat* 5, 2-2. Bleimonoxyd 1, 51 56 11, 4
Ammoniumstearat 2, 04 3. Bleicarbonat 1, 8 17, 5 24, 2
Ammoniumstearat 6, 12 4. Bleicarbonat 1, 8 17, 5 15, 8
Ammoniumacetat 1, 5 5. Bleicarbonat 1, 8 17, 5 12, 7
Ammoniumacetat 2, 25 6. Bleicarbonat 1, 8 56 21, 6
Ammoniumacetat 3, 75 7. Bleimonoxyd 1, 51 700 10, 2
Ammoniumacetat 0, 75 8. Bleimonoxyd 1, 51 168 30, 5
Essigsäure 0, 59  * Diese Verbindung ist so wirksam, dass dadurch die Zusammensetzung   íS Minuten    nach dem Zufügen in dem Mischer geliert.



   Jede der so unter Anwendung der Katalysator Zusammense'tzung dieser Erfindung geformten Spiralen war hart und blasenfrei ; Bleistearat allein konnte   nichet    mit   de,,    Pressmasse vermischt werden, da es schon ein Aushärten der Mischung im   Mischapparat    ver  ursachte.   



   Beispiel 2
200   Teille    eines Phenylmethylsiloxan-Harzes mit einem   Verhältnis CHs    : Si von 0, 72 :   1,      C6H5    : Si von 0, 60 :   1,      C6H ;,    + CH3 :

   Si von 1, 32 :   1    und wenigstens 0, 25   %      an Silicium gebu'ndenen OH-Gruppen,    400 Teile in der Hammermühle gemahlenes   Gelas,      190    Teile   Rauchkieseqsäure    als F llstoff, 8 Teile eines schwarzen Pigmentes und 2 Teile Aluminiumstearat (als Formtrennmittel) wurde trocken gemischt und in einen   Zweiwalzenmischer      gefügt,    dessen   eine Wake    eine Tem  peratur    von etwa   38 ,    die andere eine von. etwa   5     hat. Das Eintragen der   Mi'schung    in den Mischer und VeraTbeiten zu einem bandförmigen Gebilde erforderte etwa 5 Minute.

   Dann wurde eine Katalysator-Zusam  mensetzung    aus 6, 45 Teilen   Bleicarbonat    und 4, 9 Teilen   AmmoniumstearathinzugefügtunddasGanze    noch  mazes    5 Minuten lang gemischt. Die   Zusammense'tzung    wurde   wie in Beispiel l dem Spiral-Fliesstest    unterworfen unter Anwendung einer Presszeit von 3 Minuten und eines Pressdruckes von 56   kg/cm2.    Die   Zusam-      mensetzung    hatte eine Fliessfähigkeit von 38 cm ; die entstandene Spirale war hart und blasenfrei.



   Beispiel 3
200 Teile eines   Phenylmethylsiloxan-Harzes    mit einem Verhältnis CHs : Si von 0, 72 : 1, C6H5 : Si von 0, 60 : 1, C6H5 + CH3 : Si von 1, 32 : 1 und wenigstens 0, 25 % an Silicium gebundenen OH-Gruppen, 400 Teile in der Hammermühle gemahlenes Glas, als F llstoff 190 Teile Rauchkieselsäure, 8 Teile schwarzer Farbstoff und 2 Teile   Caiciumstearat (als Formtrenmmittel)    wurden trocken gemischt und dann in einen   Zweiwalzen-    mischer gegeben, dessen eine Walze eine Temperatur von etwa   38 ,    die andere eine Temperatur von etwa   5     hat. Das Eintragen des Gemisches in den Mischer und Umwand'eln in   Blattform    erforderte etwa 6 Minute.



  Dann wurde die aus 1, 51 Teilen   Bl'eimonoxyd    be  stehende Katalysator-Zusammensetzung hinzugefügt und    das Ganze   zusätzlich ; 3 Minuten    lang gemischt. Die Zusammensetzung wurde wie in Beispiel   1    dem Spiral Fliessltest unterworfen bei einer Presszeit von 3 Minuten und einem Pre¯druck von 168 kg/cm2. Die Zusammensetzung besa¯ eine Flie¯fÏhigkeit von 18 cm, und die entstandene Spirale war   h'art und'blasemrei.   



   Beispiel 4
Dieses Beispiel'zeigt, dass die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung auch f r   Fdrmpressver-    fahren geeignet sind. Proben von 46   g    der im Beispiel 1 aufgeführten Zusammensetzungen wurden ausgewogen, in eine 10-cm-Schieibenform gef llt und 3 Minuten lang bei 166¯ und unter 1120 kg/cm2 gepre¯t.



  Die so entstandenen Scheiben waren etwa 3,2 mm dick und besassen einen Durchmesser von 10 cm. Alle aus den drei Zusammensetzungen   hergesteBten    Scheiben waren hart und blasenfrei.



   Beispiel 5
Versuche ergaben, da¯ beim Spritzpressen um Dioden mit einer   Zusammense'tzung,    die ein   Phenyll-    methylsiloxan-Harz mit einem   Verhältnis CHg    : Si von 0, 5 :   1,      C6H5    : Si von 0, 65 :   1,      C6H5    + CH3 : Si von 1, 15 :   1    und wenigstens 0, 25% an Silicium gebundenen OH-Gruppen enthält, die   Formzeit    von 3 Minuten auf 1 Minute verkürzt werden kann, wenn eine Mischung aus Bleicarbonat und Ammoniumacetat oder aus Bleimonoxyd und Amoniumstearat als Katalysator verwendet wird'.



   Beispiel 6
Wenn eine Mischung, im wesentlichen bestehend aus 200   Teilen eines Phenylmethylsiloxan-Harzes    mit einem VerhÏltnis CH3 : Si von 1, 1 : 1, C6H5 : Si von 0, 3 : 1 und   C6H5    + CH3 : Si von 1, 4 : 1 und wenigstens 0, 25% Silicium gebundenen OH-Gruppen, 340 Teilen Diatomeenerde als Füllstoff und einem der in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Katalysatoren als Pressmasse Verwendung findet, erhält man gute Resultate.



      Katalysator-Zusammensetzungen    A 3, 5 Teile Bleicarbonat
2, 7 Teile Essigsäure B 2, 15 Teile   Bleicarbonat   
2,   27 TeiiJe Stearinsäure    C 4, 3 Teile Bleimonoxyd
8, 85 Teile einer Mischung aus Ammoniumoleat und Oleinsäure
Beispiel 7
Wenn eine Mischung, im wesentlichen aus 500 Teilen eines Phenylmethylsiloxan-Harzes mit einem VerhÏltnis CH3 : Si von 0, 9 :   1,      C6H5    : Si von 0, 4 :   1,      C6H5    + CH3 zu Si von 1, 3 : 1 und mindestens 0, 25% an Silicium gebundenen OH-Gruppen, 1, 485 Teilen eines Titan dioxy-F llstoffes und einem der in der nachstehenden Tabelle   aufgefülhiten    Katalysatoren bestehend, als Pressmasse Verwendung findet, erhält man gute Resultate.



      Katalysator-Zusammensetzungen    A 22, 3 Teile Bleimonoxyd
19 Teile   2-Äthyll-hexansäure    B   11,    15 Teile Bleimonoxyd
14, 2 Teile Stearinsäure
Beispiel 8
Wenn eine Mischung aus 255 Teilen eines Phenylmethylsiloxan-Harzes mit einem VerhÏltnis CH3 : Si von 0, 95 :   1,      CGHÏ    Si von 0, 55 :   1,      C6H5    + CH3 : Si von 1, 5 : 1 und wenigstens 0,   25 %    an Silicium gebundene OH-Gruppen, 1230   Teilen Magnesiumsil'ikat,    15 Teilen Calciumstearat, 3 Teilen Bleimonoxyd, 3 Teilen Am  moniumpalmitat al's Pressmasse Verwendung findet,    erhält man gute Resultate.



   Beispiel 9
Versuche ergaben, dass beim Pressen von Spulen mit einer Pressmasse aus   Phenylsiloxan-Harz    die Formzeit von 5 auf 2-3 Minuten herabgesetzt werden kann, wenn man eine Mischung aus   Bleicarbonat    und Ammoniumacetat als Katalysator verwendet.



   Beispiel 10
Tritt einer der   folgenden    Reste R an Stelle sämtlicher oder eines Teil'es der Methylgruppen in dem Harz des Beispiels 1, so werden gleichwertige Resulltate erhalten :    CsHg-,      CgHn-,    C8H17-, C10H21-, C18H37-,
CH2=CH-,   CH2=CHCH2-,      C6H,,-, C6Hq-,   
C6C5C6H4-, CH3C6H4-, C6H5CH2-, Cl(CH2)3-,    CF3C6H4-,    Cl2C6H3- oder CF3CH2CH2-.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Siliciumhaltige Pressmasse, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Phenylreste aufweisendes Organopolysiloxan, worin das Verhältnis von C6HÏ : Si zwischen 0, 3 : 1 und 0, 9 : 1 liegt und das Verhältnis von R : Si zwischen 0, 4 : 1 und 1, 2 : 1 liegt, wobei R ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest oder halogenierter Kohlenwasserstoffrest ist, das Verhältnis von [Ct, H5 + R] :
    Si zwischen 1 : 1 und 1, 7 : 1 liegt und worin mindestens 0, 25 Gewichts- prozent an Silicium gebundene OH-Gruppen vorliegen, einen Füllstoff und eine katalytisch wirksame Menge einer Katalysatormischung enthält, die aus einer Bleiverbindung, die Bleimonoxyd oder Bleicarbonat ist, und Carbonsäuren oder Ammonsalzen von Carbonsäuren besteht.
    UNTERANSPRUCHE 1. Pre¯masse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ dias Organopolysiloxan ein C6H5 : Si Verhältnis von 0, 5 : 1 bis 0, 7 : 1, ein R : Si-VerhÏltnis von 0, 5 : 1 bis 1 : 1 und ein (CssHg + R) : Si-VerhÏltnis von 1, 1 : 1 bis 1, 6 : 1 aufweist, wobei R insbesondere Methyl ist.
    2. Pressmasse nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Katalysatormischung aus Bleimonoxyd und einer Carbonsäure, die vorzugsweise EssigsÏure, StearinsÏure oder Benzoesäure ist, besteht.
    3. Pressmasse nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Katalysatormischung aus Bleimonoxyd und dem Ammonsalz einer Carbonsäure, das vorzugsweise Ammonacetat, Ammonstearat oder Ammonbenzoat ist, besteht.
    4. Pressmasse nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Katalysatormischung aus Bleicarbonat und einer Carbonsäure, die vorzugsweise EssigsÏure, StearinsÏure oder BenzoesÏure ist, besteht.
    5. Pressmasse nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Katalysatormischung aus Bleicarbonat und dem Ammonsalz einer Carbonsäure, das vorzugsweise Ammonacetat, Ammonstearat oder Ammonbenzoat ist, besteht.
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