Hackfrucht-Vollerntemaschine mit Schlepper
Die Erfindung richtet sich auf eine Hackfrucht-Vollerntemaschine mit Schlepper, insbesondere für Kartoffeln, mit einem seitlich des Schleppers verlaufenden Schar und mehreren an dieses anschliessenden Transport-bzw. Siebbändern sowie einem Hubrad, wobei diese Fördereinrichtungen in U-förmiger Anordnung um die Schlepperrückseite vorgesehen sind.
Aus praktischen Gründen werden bei Vollerntemaschinen, insbesondere für Kartoffeln, anstelle von Absackvorrichtungen zum Entleeren kippbare Sammelbunker vorgesehen. Dies hat eine beträchtliche Erhöhung des Gewichtes und, infolge der erforderlichen Hydraulik, vor allem auch der Herstellungskosten zur Folge.
Insbesondere um auf das hierfür erforderliche Fahrwerk verzichten zu können, werden solche Vollerntemaschinen auf einem Spezialschlepper, in, der Regel einem sogenannten Geräteträger, montiert, wobei der Bunker an die Stelle der zwischen den Achsen liegenden Pritsche tritt und die vorhandene Hydraulik der Pritsche zum Kippen des Bunkers dient. Dem praktischen Vorteil dieser Anordnung steht jedoch der entscheidende Nachteil gegenüber, dass solche Spezialschlepper nur in wenigen Fällen verfügbar sind, wohingegen das Vorhandensein eines Normalschleppers die Regel ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verwendung der bereits bewährten Bauelemente solcher Vollerntemaschinen eine Gestaltung zu schaffen, die ohne weiteres in Verbindung mit einem Normalschlepper verwendbar ist, wobei es jedoch entscheidend auf eine grösstmögliche Gewichtsersparnis ankommt.
Diese Vorteile ergeben sich gemäss der Erfindung bei einer Hackfrucht-Vollerntemaschine mit Schlepper durch die Kombination der Merkmale, dass 1. die Vollerntemaschine auf einen ein Frontladergestänge aufweisenden Schlepper aufgesattelt ist, 2. ein Sammelbunker am Frontladergestänge gelagert ist und 3. zwischen der Vollerntemaschine und dem Sammelbunker ein Förder- band angeordnet ist, dessen bunkerseitiges Ende am Frontladergestänge gelagert ist.
Die Vollerntemaschine kann dabei sowohl auf die Ackerschiene des Schleppers aufgesattelt sein, als auch an der Dreipunktanlenkung des Schleppers gelagert werden.
Diese Anordnung macht zunächst durch die unmittelbare Anordnung der Vollerntemaschine am Schlepper jedes Fahrwerk entbehrlich, womit allein schon eine be trächtliche Gewichtsersparnis verbunden ist. Andererseits sind gegenüber den vorbekannten Vollerntemaschinen keinerlei zusätzliche Vorkehrungen zur Anordnung des Bunkers notwendig, da hierzu der Frontlader herangezogen wird. Die durch die erfindungsgemässe Bauart erzielbaren Einsparungen lassen selbst die Anschaffung eines Frontladers zu einem Normalschlepper zu, falls dieser noch nicht vorhanden ist.
Die durch diese Bauart bedingte Gewichtsersparnis ist die wesentliche Voraussetztmg für das Aufsatteln auf die Ackerschiene bzw. die Anbringung an der Dreipunktanlenkung des Schleppers. Zum Schutz gegen eine Vberlastung der Dreipunkthydraulik kann diese Anlenkung zum Anbau der Vollerntemaschine auch festgestellt werden. In aufgesattelter Form ist aber die erfindungsgemässe Maschine ausserordentlich wendig und einem selbstfahrenden Gerät voll ebenbürtig.
Eine besonders vorteilhafte weitere Ausgestaltung des allgemeinen Erfindungsgedankens ist darin zu sehen, dass das Untertrum eines an der Schlepper-Rückseite quer zur Fahrrichtung umlaufenden Transport-bzw.
Siebbandes als Trenneinrichtung zum Abscheiden der feineren Verunreinigungen vom Erntegut dient und dass das sich in Förderrichtung anschliessende Obertrum dieses Transportbandes als Verleseeinrichtung dient.
Um nach der sich unmittelbar an das Schar anschliessenden Abtrennung der groben Krautbestandteile auch eine einwandfreie Abtrennung des Feinkrauts zu erzielen, können an der Innenseite des Querbandes Mitnehmerstifte fUr das Feinkraut und unterhalb des Obertrums dieses Querbandes ein Führungsboden angeordnet sein, der über der vorgeschalteten Grobkrautkette endet.
Im Bereich des Untertrums und des ansteigenden Teils des Querbandes wird auf diese Weise das Feinkraut er fasst, während es im Bereich des Obertrums, und zwar an dessen Unterseite, dem Austrag zugeführt wird, der auf die zum Abtrennen der groben Krautbestandteile dienende Kette erfolgt, so dass wiederum ein besonderer Austrag für die feinen Krautbestandteile entbehrlich wird.
Es ist weiter, denkbar, dass das freie Ende des das Schar tragenden Auslegers am Mähwerkheber des Schleppers gelagert ist.
Diese Anordnung erlaubt ein einfaches Ausheben und Einsetzen des Schars mit den am Schlepper vorhan- denen Mitteln und wiederum unter weitgehender Entlastung der Aufsattelung. Dabei ist es gleichgültig, ob der Mähwerkheber von Hand oder hydraulisch betätigt wird.
Das zum Sammelbunker führende Förderband kann am Maschinenrahmen, z. B. um seine Umlenkachse, schwenkbar gelagert und dem Band eine verstellbare Sortiereinrichtung, z. B. eine verstellbare Schraube, vorgeschaltet sein.
Diese Massnahme gewährleistet nicht nur eine einwandfreie Lagerung dieses Transportbandes, sondern auch eine Anpassung an die Bewegungen des Frontla dergestänges, beispielsweise zum Entleeren des Bunkers.
Andererseits wird eine weitere Sortierung nach der Grosse des Ernteguts durchgeführt. So können die kleinen Anteile des Ernteguts in einen besonderen Behälter ausgetragen werden.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Sammelbunker eine sich nach aussen öffnende, vom Schlepper aus bedienbare Bodenklappe aufweist. Diese Anordnung ermöglicht ein schonendes Entleeren des Bunkers auf einen Transportwagen. Es hat sich nämlich bei der bekannten Bunkerentleerung durch Kippen des Bunkers gezeigt, dass das Erntegut, z. B. die Kartoffeln, vergleichsweise starken Beschädigungen ausgesetzt ist.
Diese Mängel werden durch die beschriebene Anord- nung mit Sicherheit vermieden.
An der Drehachse der Bodenklappe ist zweckmässig ein in Schliessstellung der Klappe verriegelbarer Stellhebel mit einem auf die Verriegelung einwirkenden Stellglied angeordnet, an welchem ein Bedienungsge stänge oder Bedienungsseil angreift. Die Bodenklappe kann somit in einfacher Weise durch ein einziges Betäti- gungsorgan, ein Gestänge, ein Seil oder eine Kette, sowohl zum Offnen, als auch zum Schliessen durch den Schlepperfahrer betätigt werden.
Das Stellglied ist dabei zweckmässig in einer Kurvenführung des Stellhebels verschiebbar gelagert, die beiderseits einer Neutralstellung für das Stellglied eine dem Lösen der Stellhebel-Verriegelung dienende Stellung und eine Arretierstellung für das unwirksame Stellglied aufweist.
Als besonders vorteilhaft hat sich ein Stellhebel aus zwei parallelen, in Abstand starr miteinander verbundenen Hobeln erwiesen, zwischen denen das in beiden Hebeln gelagerte Stellglied geführt und zwischen die ein das Stellhebelende übergreifender, ortsfest angelenkter Sperriegel unter Federkraft eingreift. Besteht das Stellglied aus einer Rolle, die etwa in Richtung von der Arretierstellung zur Neutralstellung der Kurvenführung unter Federkraft steht, so ergibt sich eine besonders leichte Betätigung des Stellhebels für die Bodenklappe.
Schliesslich kann vorgesehen sein, dass die Rolle einem zwischen den beiden Hebeln des Stellhebels verschwenkbar gelagerten Führungsstück anliegt, das in Richtung der Rolle unter Federkraft steht.
Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen, jeweils schematisch :
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Hackfrucht-Vollerntemaschine ;
Fig. 2 eine Rückansicht in Pfeilrichtung II in Fig. 1 unter Fortlassung unwesentlicher Einzelheiten ;
Fig. 3 eine verkleinerte Seitenansicht in Pfeikich- tung III in Fig. 1 ;
Fig. 4 ein Detail in grösserem Massstab ;
Fig. 5 eine Seitenansicht und
Fig. 6 eine Ansicht in Längsrichtung der Betäti- gungsvorrichtung für die Klappe.
Zur Fortbewegung der Hackfrucht-Vollerntema- schine dient ein zugehöriger Schlepper 1 normaler Bauart, der mit einem Frontlader versehen ist. Das Frontladergestänge ist bei 2 angedeutet. Andererseits weist der Schlepper 1 einen hydraulisch oder von Hand aushebbaren Lagerarm 3 für das Mähwerk auf, und er ist in bekannter Weise mit einer Dreipunktanlenkung versehen, deren untere Lenker mit 4 und deren obere Lenker mit 5 bezeichnet sind. Diese Dreipunktanlenkung 4,5 dient bei der dargestellten Ausführungsform zum Anbau, der Maschine. In das Frontladergestänge 2 ist der Bunker 6 anstelle der Ladeschaufel oder-gabel eingehängt.
In etwa rechtwinkliger Anordnung zum Hauptrahmen 7 der Maschine verläuft an der Seite des Schleppers 1 der Auslegerarm 8, dessen freies Ende 9 über einen Bügel 10 am Mähwerkarm 3 aufgehängt ist. An diesem Ausleger 8 ist das Rodeschar 11 und eine mit diesem zusammenwirkende sogenannte Klutenrolle 12 angeordnet. In Förderrichtung schliesst sich an das Schar 11 eine erste Förderkette 13 an,, die auf eine Siebkette 14 austrägt, die einen vergleichsweise grossen Durchlass- querschnitt aufweist und dem Austrag der groben krautigen Beimengungen des Gutes dient. Dieses Grobkraut wird etwa in Pfeilrichtung 15 (vergl. Fig. 3) über die Umlenkrolle 16 dieses Kettenbandes 14 abgeworfen.
Innerhalb dieses Kettenbandes 14 ist ein weiteres Bank 17 von geringerem Durchlassquerschnitt angeordnet, auf das das durch die grobe Kette 14 hindurchfallende Gut, insbesondere die Kartoffeln, gelangt. Die Abwurfrolle dieses Bandes 17 ist bei 18 angedeutet. Das Gut gelangt hier unter Ablenkung seiner Bewegungsbahn um etwa 90 auf das Untertrum 19 des an der Schlepperrückseite verlaufenden Querbandes 20, welches in Pfeilrichtung 21 umläuft. Hier folgt die weitere Trennung des Ernteguts von den noch anhaftenden Verunreinigungen. Im ansteigenden Bereich 22 dieses Untertrums 19 des Querbandes 20 ist eine um eine vorzugsweise schräg verlaufende Achse 23 verschwenkbare, gegebenenfalls elastische Klappe 24 vorgesehen, die von dem in Pfeilrichtung 21 vorwärtsbewegten Gut zunächst unterlaufen wird.
Das in Pfeilrichtung 25 zurückfallende Gut wird dann auf der Oberseite der Klappe 24 seitlich ausgetragen.
Das Obertrum 26 des Querbandes 20 dient als Leseeinrichtung. Etwa parallel hierzu ist an der Rück- seite eine Sitzbank 49 für die Bedienungspersonen dieses Lesebandes angeordnet. Unterhalb dieses Obertrums 26 befindet sich ein Führungsboden 27, der bei 28 über dem Obertrum 29 der Grobkrautkette 14 endet. Das hintere Querband 20 trägt in Abstand Mitnehmerstifte 30, die die dem von der Kette 17 abgeworfenen Gut noch anhaftenden feineren krautigen Bestandteile er greifen und mitführen.
Der unterhalb des Obertrums 26 des Querbandes 20 angeordnete Führungsboden 27, der bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform bei 31 bis in den ansteigenden Bereich 22 des Bandes 20 ver längert ist, verhindert einen vorzeitigen Austrag des Feinkrauts, welches erst in Pfeilrichtung 32 am Ende des Bodens 16 auf die Kette 14 abgeworfen wird.
Im Bereich des Obertrums 26 des Bandes 20 ist ein Austragorgan, beispielsweise ein schräg verlaufender Abweiser 33, vorgesehen, der das Gut in Pfeilrichtung 34 einem anschliessenden Förderband 35 zuführt, dessen Ende 36 in etwa vertikaler Ebene verschwenkbar am Maschinenrahmen 7 bzw. an dessen Ausleger 8 gelagert ist. Das andere Ende dieses Förderbandes 35 ruht über die Stütze 37 auf dem einen Gestängearm 2 des Frontladers des Schleppers 1, so dass es den Bewegungen des Frontladers zu folgen vermag. Von diesem Band 35 wird das gesammelte und von unerwünschten Beimengungen getrennte Erntegut in Pfeilrichtung 38 in den Bunker 6 abgeworfen.
Zwischen das Band 20 und das Förderband 35 ist bei der dargestellten Ausführungsform eine Sortiereinrichtung 39 geschaltet, die beispielsweise aus der in Fig. 4 im einzelnen wiedergegebenen Schraube bestehen kann, deren eines Ende 40 fest auf dem Gestänge 41 angeordnet ist, während das andere Ende 42 mit Hilfe der auf das Gewinde 43 aufgeschraubten Spannschraube 44 in axialer Richtung verstellbar ist. Dabei verändert sich die Steigung der Schraube 39, so dass die auszutragende Grosse der Kartoffeln eingestellt werden kann.
Der für das auszutragende Gut vorgesehene Behälter ist aus Gründen der Zeichnungsvereinfachung nicht wiedergegeben.
Der Höhenförderung des Guts vom Untertrum 19 zum Obertrum 26 des Querbandes 20 dient das Hubrad 45, in dessen freien Mittelraum 46 das eine Ende des Querbandes 20 hineinragt. Die einzelnen durch Trennwände 47 gebildeten Taschen des Hubrades 45 werden über die Klappe 24 beschickt, und der Abwurf auf das Obertrum 26 des Querbandes 20 erfolgt in Pfeilrichtung 48 in Fig. 3.
Der Sammelbunker 6 hat eine sich nach aussen öff- nende Bodenklappe 49, die in Fig. 3 in Offnungsstellung über einen Transportwagen 50 wiedergegeben ist. Die Bodenklappe 49 ist an einer Drehachse 51 befestigt, die an beiden Seiten 52 des Sammelbunkers 6 in je einer Halterung 53 gelagert ist. Auf die Welle 51 ist ein Stellhebel 54 aufgekeilt, der aus zwei parallelen, in Abstand starr miteinander verbundenen Hebeln 55 besteht. Zum öffnen der Bodenklappe 49 schwenkt der Stellhebel 54 in die in Fig. 5 strichpunktiert angedeutete Stellung 54'.
Das freie Ende des Stellhebels 54 wird von dem Anschlag 56 eines bei 57 am Sammelbunker 6 drehbar gelagerten Sperriegels 58 übergriffen, der unter Wirkung der Feder 59 in Verriegelungsstellung gehalten wird. Die Feder 59 ist bei 60 ortsfest am Sammelbunker 6 abgestützt.
In den beiden Hebeln 55 des Stellhebels 54 ist je eine Kurvenführung 61 angeordnet. Sie bildet bei der dargestellten Ausführungsform einen rechten Winkel und dient zur Lagerung der Achse 62 einer Rolle 63, die zwischen den beiden Hebeln 55 angeordnet und innerhalb der Kurvenfiihrung 61 verschiebbar ist. Diese Rolle 63 wirkt mit dem Sperriegel 58 zusammen, der ebenfalls zwischen die beiden Hebel 55 des Stellhebels 54 eingreift.
Befindet sich die Rolle 63 mit ihrer Welle 62 im Winkel 64 der Kurvenführung 61, so nimmt sie die Neutralstellung ein, in welcher sie sich ausser Eingriff mit dem in Verriegelungsstellung liegenden Sperriegel 58 befindet. Am Ende des kurzen Schenkels der Kur venführung 61 befindet sich die Arretierungsstellung 65 für die Rolle 63, während am Ende des langen Schenkels der Kurvenführung 61 die dem Lösen der Stellhebelverriegelung 58 dienende Stellung 66 vorgesehen ist, die in Fig. 5 strichpunktiert angedeutet ist.
Zwischen den beiden Hebeln 55 des Stellhebels 54 ist ein Führungsstück 67 um den Lagerzapfen 68 verschwenkbar gelagert. Es weist an seinem einen Ende 69 einen Anschlag 70 auf und steht ausserdem unter der Wirkung einer Zugfeder 71, die das andere Ende 72 des Führungsstücks 67 unter Anlage an dem Umfang der Rolle 63 hält. An dem Stellglied 63, z. B. an der Welle 62 der Rolle 63, greift ein Zugseil bzw. ein Gestänge 73 an, welches andererseits an einem Handhebel 74 befestigt ist, der sich im Bereich des Führerstandes des Schleppers 1 befindet.
Wird bei geschlossener Bodenklappe 49 des Sammelbunkers 6 und in Neutralstellung 64 befindlichem Stellglied 63 ein Zug in Pfeilrichtung 75 auf das Element 73 ausgeübt, so gleitet die Rolle 63 in der Kurvenführung 61 in ihre Stellung 66, wobei sie an dem Sperriegel 58 angreift, und diesen entgegen dem Druck der Feder 59 in die strichpunktiert wiedergegebene Stellung 58' (siehe Fig. 5) bringt, so dass dieser Sperriegel 58 den Stellhebel 54 freigibt.
An einer Bewegung in die Arretierungsstellung 65 innerhalb der Kurvenführung 61 wird die Rolle in diesem Fall durch das auf die Rolle 63 einwirkende Füh- rungsstück 72 gehindert.
Die Bodenklappe 49 öffnet sich durch ihr Eigenge- wicht bzw. den auf ihr lastenden Inhalt des Sammelbunkers 6 in Pfeilrichtung 76, wobei der Stellhebel 54 in die Stellung 54'schwenkt. Diese Hebelbewegung wird durch Zug in Pfeilrichtung 75 an dem Seil bzw. Gestänge 73 abgebremst, so dass die Bodenklappe 49 langsam gsöff- net wird. Endet der Zug auf das Element 73, gelangt die Rolle 63 in der Offnungsstellung der Bodenklappe 49 wieder in die Neutralstellung 74 der Kurvenführung 61 (siehe Fig. 5). Soll nun die Bodenklappe 49 verschlossen werden, so wird durch erneuten Zug in Pfeilrichtung 77 auf das Seil oder Gestänge 73 das Stellglied 63 in die Stellung 66 innerhalb der Kurvenführung 61 gebracht.
In dieser Stellung 61 ist das Stellglied 63 in seiner ge genüber, der Verriegelung 58 für den Stellhebel 54 unwirksamen Stellung arretiert. Bei weiterem Zug in Pfeilrichtung 77 wird nun der Stellhebel 54 mit der Bodenklappe 49 in die Ausgangsstellung zurückgeführt, wobei die Schrägflächen 78 der beiden Hebel 55 auf die beiden Anschläge 56 des Sperriegels 54 auflaufen und diesen anheben, so dass er dann in die Verriegelungsesenaheben, so dass er dann in die Verriegelungs- stellung einrasten kann. In diesem Zustand ist die Klappe 49 wieder verschlossen.