CH435864A - Vorrichtung zur lagebestimmten lösbaren Verbindung zweier Maschinenteile - Google Patents

Vorrichtung zur lagebestimmten lösbaren Verbindung zweier Maschinenteile

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CH435864A
CH435864A CH608564A CH608564A CH435864A CH 435864 A CH435864 A CH 435864A CH 608564 A CH608564 A CH 608564A CH 608564 A CH608564 A CH 608564A CH 435864 A CH435864 A CH 435864A
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CH608564A
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Inventor
Heimberger Max
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Ernst Heinkel Aktiengesellscha
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/0063Connecting non-slidable parts of machine tools to each other

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description


  Vorrichtung zur     lagebestimmten    lösbaren     Verbindung        zweier        Maschinenteile       In der Praxis des     Maschinenbaus    besteht häufig  die Aufgabe, die lösbare Verbindung zweier Körper  in exakter Weise zu reproduzieren, z. B. die     Verbindung     zwischen einer     Werkzeugmaschine    und einem     Werk-          zeughalter.     



  Eine sehr genaue Bestimmung der gegenseitigen  Lage zweier lösbar verbundener Körper erreicht man,  wie bekannt, mit Hilfe zweier in Passbohrungen des  Grundkörpers     aufzunehmender    Zylinderstifte des     Aus-          tauschköpers,    wobei die eigentliche Verbindung der  Körper     in,    der definierten gegenseitigen Zuordnung  durch besondere Befestigungselemente erfolgt. Diese  Verbindungsart eignet sich jedoch nicht für eine schnelle  Herstellung der Verbindung, zumal wenn die Zylinder  stifte des Austauschkörpers wahlweise in verschiedenen  Passbohrungen desselben oder mehrerer Grundkörper  einsetzbar     sein    sollen.

   Das in diesem Falle erforderliche  Spiel     würde    die     Lagebestimmung    beeinträchtigen.  



  Der Ersatz der vorgenannten Zylinderstifte     durch     Spreizdorne, mit denen sich Masstoleranzen     überbrük-          ken    lassen, erscheint im allgemeinen zu aufwendig,       insbesondere    für die meist in Betracht kommenden  kleinen Durchmesser der Verbindungsbohrungen.  



  Gemäss der Erfindung besteht eine Vorrichtung zur  lagebestimmten lösbaren Verbindung zweier     Maschinen-          teile,aus    einem Paar miteinander verbundener paralleler  Dorne, die     in    Bohrungen     eines    Grundkörpers einsetz  bar sind und von denen der eine Dorn in Richtung  des anderen Dornes neigbar ist. Diese Dorne sind vor  zugsweise durch eine Brücke     miteinander        verbunden     und durch Bohrungen des mit dem Grundkörper zu  verbindenden Austauschkörpers in die Bohrungen des  Grundkörpers einsetzbar. Einer der Dorne kann stellen  weise elastisch ausgebildet sein, vorzugsweise dadurch,  dass der betreffende Dorn an seinem mittleren Teil blatt  federartig gestaltet ist.

   Etwa parallel zu diesem Matt  federartig ausgebildeten Teil kann ein Keil angeordnet  sein, der sich einseitig auf eine Schrägfläche des ver  jüngten Dornteils abstützt und durch eine Druck-         schraube    in     Achsrichtung    des Dornes verstellbar ist.  Es     können    auch beide Dorne     stellenweise    elastisch aus  gebildet sein. Nach einer bevorzugten Ausführungs  form ist auch die     Verbindungsbrücke        elastisch    aus=  gebildet.

   Die Elastizität kann durch je zwei von gegen  überliegenden Seiten des elastisch zu gestaltenden Teils  ausgehenden und zu     dessen    Längsachse hin verlaufen  den Einschnitten     erreicht    werden. Die Dornenden kön  nen an den einander     gegenüberliegenden    Seiten senk  recht zur     Verbindungsgeraden    der beiden Dorne abge  flacht sein. Die Dornenden können hohlzylinderförmig  ausgebildet sein. Ferner kann zumindest der neigbare       Dorn    in der Ebene der Stossfläche zwischen Austausch  körper und Grundkörper eine Ringnut besitzen. Der  mittlere Teil der Verbindungsbrücke ist vorzugsweise  als     quergestellte        Blattfeder    ausgebildet.

   Die Dorne kön  nen im Austauschkörper selbst befestigt sein. Einer der  Dorne kann um eine Querachse schwenkbar im Aus  tauschkörper     gelagert    sein.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dar  gestellt und erläutert. Es zeigen:  Fig. 1 eine Vorrichtung zur lagebestimmten- lös  baren Verbindung zweier Maschinenteile, schematisch  und im Längsschnitt,  Fig. 2 Querschnittsdarstellung der vierseitig abge  flachten, prismenförmigen Enden zweier Dorne,  Fig. 3 eine andere Ausführungsform des     Spann-          mechanismus,     Fig. 4 eine ,andere Ausführungsform der Vorrichtung  mit federnden Dornen und federnder Brücke, in einem       Längsschnitt,     Fig. 5 Querschnittsdarstellung eines zweiseitig ab  geflachten Dornes,  Fig.

   6 Querschnittsdarstellung eines     hohlzylinder-          artigen        Dornes,          Fig.    7 eine     Spannvorrichtung        für    flache Maschinen  teile mit     federnder        Brücke    in einer     Seitenansicht    und  teilweise im Schnitt,      Fig. 8 einen Werkzeughalter für eine Drehmaschine,       schematisch    und im Schnitt und  Fig. 9 einen verkürzten Dorn mit Querachse, sche  matisch und im Längsschnitt.  



  In der Schnittdarstellung der Fig. 1 ist mit 1 ein  Austauschkörper bezeichnet, der lösbar mit dem Grund  körper 2 verbunden werden soll. Zu diesem Zweck sind  der Austauschkörper 1 und der Grundkörper 2 mit je  zwei     parallelen    und     übereinstimmenden    Bohrungen ver  sehen, in die - wie aus der Querschnittsdarstellung der  Fig. 2 hervorgeht - kurze, vierseitig abgeflachte und  dadurch prismenförmige Enden zweier Dorne 3, 4 ein  setzbar sind. Nach oben zu     besitzen    die Dorne 3, 4 durch  die Bohrungen des Austauschkörpers 1 hindurchragende  kräftige     Verlängerungen,    die an ihren Enden durch  eine Spannbrücke 5 miteinander unverdrehbar verbun  den sind.

   Auf diese Weise ist die im Sinne der Erfindung  erforderliche gemeinsame Achsenebene der beiden       Dorne    3, 4     gewährleistet.     



       Während    der Dorn 3 als starrer Körper     anzusehen     ist, lässt sich der Dorn 4 infolge einer blattfederartigen  Ausbildung seines mittleren Teils 6 zur     Überbrückung     des Spieles in Richtung des ersten     Doms    3 neigen.

    Die aus dieser Hebelbewegung resultierende     Schubkraft     bewegt den Austauschkörper 1 und bringt dadurch beide  Dorne 3, 4 an den unteren Enden mit ihren einander zu  gekehrten Flächen gegen die Bohrungswände des Grund  körpers 2 und     mit    den einander abgekehrten Flächen  gegen die     Bohrungswände    im Austauschkörper 1 zur       Anlage.    Damit ist - die Lage des Austauschkörpers 1  zum Grundkörper 2 eindeutig und spielfrei     bestimmt.     Der Dorn 4 weist in der Umgebung der sich gegenseitig  verschiebenden Bohrungskanten der Teile 1 und 2 eine  Ausnehmung 4a auf, so dass die Abstützung des geneig  ten Dorns 4 innerhalb der Bohrungen erfolgt.

   Nach  Erreichen der     Endlage    kann der Austauschkörper 1 noch  mit einer oder mehreren     Spannschrauben    7     gegen.    die  Oberfläche des     Grundkörpers    2 festgezogen werden.  



  Die gegenseitige Verspannung der beiden Dorne 3, 4  erfolgt über einen sich an der     Bohrungswand    des Aus  tauschkörpers 1 abstützenden Keil 8     mittels.    einer     Druck-          schraube    9. Nach dem Lösen der     Druckschraube    9 las=  sen sich die eine Einheit bildenden Elemente 3, 4, 5  nach oben herausziehen und z. B. zur Befestigung eines  anderen Austauschkörpers an demselben oder einem  anderen Grundkörper verwenden.  



  Mit     Hilfe    eines federbelasteten Hebels kann die  Funktion der Druckschraube 9 durch die     Spannschraube     7 mit übernommen werden.  



  Eine derartige Abwandlung des Spannmechanismus  ist in der Fig. 3, die einen Teil der Spannbrücke 5a  veranschaulicht,     dargestellt,    wobei die     abgeänderten     Teile über den entsprechenden Teilen der Anordnung  nach der Fig. 1 angeordnet wurden. Unterhalb des Kop  fes der Spannschraube 7a ist ein Hebel 10 über Kegel  pfanne und Kugelscheibe schwenkbar gelagert. Das in  der Figur rechte Ende des Hebels drückt auf einen nur  teilweise dargestellten Bolzen 11, der wiederum auf  einen der Anordnung nach Fig. 1 entsprechenden Bol  zen 8 wirkt. Das andere Ende des Hebels 10     wird    durch  eine     Druckfeder    12 nach oben gedrückt, deren unteres  Ende sich auf die     Spannbrücke    5a abstützt.

   Die Charak  teristik der Druckfeder 12 ist auf die erforderlichen Ver  formungskräfte abgestimmt. Eine Schraube 13 dient  dazu, der Druckfeder 12 die erforderliche Vorspannung  zu     erteilen    und den Hebel 10 zu führen. Mittels der  Spannschraube 7a wird der Hebel 10 bis zum Aufsetzen    auf die Spannbrücke 5a     niedergedrückt.    Damit ist zu  gleich jede weitere Beweglichkeit des Hebels 10 durch  Reibschluss unterbunden.  



  Durch praktische Versuche konnte festgestellt wer  den, dass bei einem     Werkzeughalter    nach der Erfindung  die Lageabweichungen nach wiederholtem Lösen und       Spannen    im Bereich von nur       2,u        bleiben.    Diese Ge  nauigkeit wird durch,     unterschiedlich    starkes Festspan  nen nicht beeinträchtigt.  



  Die Erfindung ermöglicht eine besonders raumspa  rende, genaue Wechselverbindung,     die    insbesondere im  Rahmen einer systematischen Werkzeugvoreinstellung  Vorteile bringt.     Einsatzmöglichkeiten    der Erfindung be  stehen     insbesondere    bei spanenden Maschinen mit ein  heitlich gestaltbaren Haltern beliebiger Höhe, wie Front  drehmaschinen mit halb- oder vollautomatischem Ar  beitsablauf und Sondermaschinen, aber auch bei     Ein-          oder    Mehrspindelautomaten.  



  Das Spannprinzip nach der Erfindung ermöglicht  eine Reihe weiterer     konstruktiver    Ausgestaltungen, von  denen einige nachfolgend beschrieben werden sollen.  



  Die Ursymmetrie der Vorrichtung nach Fig. 1, die  dadurch gegeben ist, dass nur einer der Dorne stellen  weise elastisch     ausgebildet    ist, während der andere Dorn       ein    starres Gebilde darstellt, kann durch zwei stellen  weise elastische Dorne beseitigt werden. Diese Dorne  werden zweckmässig durch eine ebenfalls stellenweise  elastisch ausgebildete     Verbindungsbrücke    gespannt, wo  bei die elastische Durchbiegung der Brücke vorzugs  weise durch eine oder mehrere Spannschrauben erfolgt,  mit denen der Austauschkörper gegen die     Oberfläche     des     Grundkörpers    festgezogen wird.

   Bei Austausch  körpern, die     senkrecht    zur Kontaktfläche des damit zu  verbindenden Maschinenbauteils (Grundkörpers) nur  eine geringe Ausdehnung haben, lassen sich die dann  sehr kurzen Dorne nicht elastisch ausbilden.     Es    wurde  aber gefunden, dass die Dorne in diesem     Falle    starr  ausgebildet werden können, da durch die     elastische     Brücke bereits die erforderlichen     Neigungsbewegungen     der Dorne erzielt werden können.  



  In der Schnittdarstellung der Fig. 4 ist mit 1 wie  der der Austauschkörper bezeichnet, der lösbar mit  dem     Grundkörper    2     verbunden    werden soll. Die Auf  nahmebohrungen 3'-7' im Grundkörper 2 sind mit  gehärteten Buchsen 8'     iausgekleidet.    Den Bohrungen 3'  bis 7' entsprechen     wiederum    Bohrungen 9'-12' in dem  Austauschkörper 1. Die Dorne 14, 15 sind     unverdreh-          bar    mit der Brücke 19 verbunden.

   Auf diese Weise ist  die im Sinne der     Erfindung    erforderliche gemeinsame       Achsenebene    der beiden Dorne 14, 15     gewährleistet.     Beide Dorne weisen je zwei     Einschnitte    16 auf, wodurch  die     Knickbarkeit    der Dorne 14, 15 in der gemeinsamen       Ebene    erreicht     wird.    Ebenso ist die Spannbrücke 19  mit     einem    Einschnitt 17     versehen,    der eine begrenzte       Durchbiegung    der Brücke 19 dadurch     gestattet,

      dass der       mittlere        Brückenabschnitt    noch einen geringen Abstand  vom Austauschkörper 1 aufweist, wenn die beiden äusse  ren Brückenabschnitte auf diesem Körper 1 aufliegen.  Die     Durchbiegung    erfolgt     mittels    einer Spannschraube  18, durch die der Austauschkörper 1 zugleich gegen  die Oberfläche des     Grundkörpers    2 festgezogen wird.

    Die aus der Hebelbewegung der Dorne 14, 15     resultie-          rende    Schubkraft bewegt den Austauschkörper 1 und  bringt dadurch beide Dorne 14, 15 an den unteren En  den mit ihren     einander    zugekehrten Flächen gegen die       Buchsenwände    des Grundkörpers 2 und mit den     ein-          ander    abgekehrten Flächen gegen die     Bohrungswände         im Austauschkörper 1 zur     Anlage.    Damit ist die Lage  des Austauschkörpers 1 zum Grundkörper 2 eindeutig  und     spielfrei        bestimmt.    Die Dorne 14,

   15 weisen in  der Umgebung der sich gegenseitig     verschiebenden    Boh  rungskanten der Teile 1 und 2 eine Ausnehmung auf,  so dass die Abstützung der     geneigten    Dorne 14, 1'5 in  nerhalb der Bohrungen erfolgt.  



  Wie aus der Querschnittsdarstellung der Fig. 5 her  vorgeht, sind die Dorne an ihren     unteren    Enden zwei  seitig abgeflacht. In der Fig. 6 ist ein Schnitt durch einen  abgewandelten hohlzylinderartigen Dorn dargestellt. Der  Dorn legt sich im Bereich seiner Elastizität der Boh  rungswandung an.  



  In der Fig. 7 ist die Abwandlung der vorbeschriebe  nen Spannvorrichtung dargestellt. Das sehr flache, mit  dem     Maschinenbauteil    20 zu verbindende Teil 21 be  dingt sehr     kurze    Dorne 22. Die erforderliche Neigung  der Dorne lässt sich aber     allein    schon durch die Durch  biegung der Brücke 24 erzielen. Diese Durchbiegung  erfolgt wie im Falle der Vorrichtung nach Fig. 1  mit     Hilfe    einer oder zweier nicht dargestellter Spann  schrauben. Das Mass der Durchbiegung wird durch  den Abstand bestimmt, den die Unterseite des mittle  ren Brückenteiles von den dem Teil 20 anliegenden  Auflagerflächen 25 aufweist.

   Im Gegensatz zur An  ordnung nach Fig. 1 werden durch die Hebelbewegung  der     Dorne    22 deren einander     zugekehrten    Wirkflächen  gegen die Bohrungswände im Austauschteil 21 und de  ren einander abgewandten Wirkflächen gegen die Buch  senwände des Grundkörpers 20 gedrückt. Die dabei  erfolgende Stauchung in Längsrichtung der Brücke 24  wird durch die quergestellte Blattfeder 26 aufgenommen,  ohne dass dadurch deren Scharnierwirkung beeinträch  tigt     wird.    Wegen dieses Vorteils kann die Feder 26 auch  bei einer Anordnung nach Fig. 4 Anwendung finden.  



  In Weiterbildung der Erfindung kann der Austausch  körper selbst die Funktion der Verbindungsbrücke über  nehmen. Auf diese Weise lassen sich bei räumlich be  engter Unterbringungsmöglichkeit für den Austausch  körper und dessen Verbindungselemente     günstigere    Bau  masse erreichen.  



  In der Schnittdarstellung der Fig. 8 ist mit 31 ein  Austauschkörper, z. B.     ein    Werkzeughalter für eine  Drehmaschine, bezeichnet, der lösbar mit dem Grund  körper 32 verbunden werden soll. Der Austauschkörper  32 ist mit zwei Bohrungen 33, 34 für Spannschrauben  47 versehen, die     in    entsprechenden Bohrungen 33', 34'  des Grundkörpers 32 einschraubbar sind.  



  In dem Werkzeughalter 31 ist ein Dorn 35 fest  angeordnet. Ein zweiter Dorn 36, der in     seinem    mittle  ren Teil blattfederartig ausgebildet ist, ist mit seinem  oberen Ende in eine Bohrung des Halters 31 einge  presst, während sein unterer Teil einen verringerten  Duchmesser aufweist. Beide Dorne 35, 36 weisen teil  ringförmige Kontaktflächen 37, 38 zur Anlage an den  einander zugewandten Wandungen der Bohrungen 39,  40 im Grundkörper 2 auf. Eine weitere,     ähnlich    ge  staltete Kontaktfläche 41 am Dorn 3 6 dient zur Anlage  an der     Aussenwandung    der Bohrung 40' im     Halter    1.

    Ferner befindet sich oberhalb der Kontaktfläche 41 eine  weitere Kontaktfläche 42 mit einem     vorbestimmten    Ab  stand zur Bohrungswand 40'.  



  Wird durch Anziehen der Schraube 43 bei gelösten  Spannschrauben 47 der     Dorn,    36 bis zum Anlegen der  grössten Ausknickstelle 42 an die Bohrungswand 40'  geknickt, so zieht die Kontaktfläche 41     den    Halter 31  in eine definierte Lage, die     dann    erreicht ist,     wenn    alle    vier Kontaktflächen 37, 38, 41 und 42 den zugeordneten       Bohrungswandungen        gleichmässig    anliegen. Die     Kontakt-          fläche    41     begrenzt        die        lagebestimmende    Bewegung der  Dorne.

   Der     vorbestimmte    Abstand der     Kontaktfläche     41 zur     Bohrungswand    wird etwas zu gross bemessen,  um eine starke gegenseitige Anpressung der übrigen       Kontaktstellen    zu erreichen. Die Blattfeder 44 im Dorn  36 dient als Doppelscharnier zur Aufhängung des     Dor-          nes,    ausserdem zur dauernden Sicherung der Winkellage  um seine Achse.  



  Die Blattfeder 44 kann auch durch eine Achse er  setzt werden, wie dies in dem Teilschnitt der Fig. 9  dargestellt ist. Der verkürzte Dorn 45 ist in diesem  Falle     mittels    einer Querachse 46 im Halter 31' gelagert.  Die Kippung des Dornes 45 erfolgt wiederum mit Hilfe  einer Schraube 43'.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur lagebestimmten, lösbaren Verbin dung zweier Maschinenteile, gekennzeichnet durch ein Paar miteinander verbundener, paralleler Dorne, die in Bohrungen eines Grundkörpers einsetzbar sind und von denen der eine Dorn in Richtung des anderen Dornes neigbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dorne durch eine Brücke mit einander verbunden und durch Bohrungen des mit dem Grundkörper zu verbindenden Austauschkörpers in die Bohrungen des Grundkörpes einsetzbar sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine stellenweise elastische Ausbildung eines der Dorne. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2dadurch ge- kennzeichnet; dass einer der Dorne in seinem mittleren Teil blattfederartig ausgebildet ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, gekennzeich net durch einen etwa parallel zum blattfederartig aus gebildeten Teil angeordneten, sich einseitig auf eine Schrägfläche des verjüngten Dornteils abstützenden Keil, der durch eine Druckschraube in Achsrichtung des Dorns verstellbar ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2 oder 3, ge kennzeichnet duck zwei stellenweise elastische Dorne. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, gekennzeich net durch eine stellenweise elastisch ausgebildete Ver bindungsbrücke. 7. Vorrichtung nach Unteransprüchen 2 bis 6; da durch gekennzeichnet, dass die Elastizität durch je zwei von gegenüberliegenden Seiten des elastisch zu gestalten den Teils ausgehende und zu dessen Längsachse hin verlaufende Einschnitte erreicht ist. B.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dornenden an den einander gegenüberliegenden Seiten senkrecht zur Ver bindungsgeraden der beiden Dorne abgeflacht sind. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Dornenden hohlzylinderförmig ausgebildet sind. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der neigbare Dorn in der Ebene der Stossfläche zwischen Austauschkörper und Grundkörper eine Ringnut auf weist. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der mittlere Teil der Brücke als quer gestellte Blattfeder ausgebildet ist.
    12. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dorne im Austauschkörper selbst befestigt sind. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Dorne um eine Querachse schwenkbar im Austauschkörper gelagert ist.
CH608564A 1963-05-16 1964-05-08 Vorrichtung zur lagebestimmten lösbaren Verbindung zweier Maschinenteile CH435864A (de)

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DE1963H0050617 DE1235073B (de) 1963-10-23 1963-10-23 Vorrichtung zur lagebestimmten loesbaren Verbindung zweier Maschinenteile
DE1963H0050950 DE1236280B (de) 1963-11-26 1963-11-26 Vorrichtung zur lagebestimmten loesbaren Verbindung zweier Maschinenteile, insbesondere zur lagebestimmten Befestigung von flachen Austauschkoerpern

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CH608564A CH435864A (de) 1963-05-16 1964-05-08 Vorrichtung zur lagebestimmten lösbaren Verbindung zweier Maschinenteile

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2521049A1 (fr) * 1982-02-10 1983-08-12 Nakamura Tome Precision Ind Dispositif permettant d'agir sur la position relative de deux elements accouples d'une machine-outil
EP0117973A3 (de) * 1983-01-10 1985-10-30 Maier & Co. Bausatz für Kleinwerkzeugmaschinen

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