CH435903A - Reibradgetriebe - Google Patents

Reibradgetriebe

Info

Publication number
CH435903A
CH435903A CH1434665A CH1434665A CH435903A CH 435903 A CH435903 A CH 435903A CH 1434665 A CH1434665 A CH 1434665A CH 1434665 A CH1434665 A CH 1434665A CH 435903 A CH435903 A CH 435903A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shaft
spring
friction
compression spring
pressure
Prior art date
Application number
CH1434665A
Other languages
English (en)
Inventor
Stoeber Paul
Stoeber Wilhelm
Original Assignee
Stoeber Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stoeber Geb filed Critical Stoeber Geb
Priority to CH1434665A priority Critical patent/CH435903A/de
Publication of CH435903A publication Critical patent/CH435903A/de

Links

Landscapes

  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description


      Reibradgetriebe       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Reibradgetriebe,     welches zwischen     Motorantriebswelle    und     Endwellen-          abtrieb    mit lastabhängiger Steuerung des     Anpressdrucks     vermittels     Mitnehmerkupplung    und     federbelastetem    Wel  lenstumpf angeordnet ist, wobei der letztere den Reib  ring trägt,     während    der Reibkegel starr auf der Motor  welle sitzt.  



  Diese Art von     Reibradgetrieben    sind bekannt. Zur  Aufrechterhaltung des     Anpressdrucks    bzw. Kontakts zwi  schen Reibkegel und Reibring ist die Verwendung einer  auf den     letzteren    wirkende Druckfeder üblich. Da nun  wegen der leichten Auswechselbarkeit des einem na  türlichen Verschleiss unterliegenden Reibrings das Ge  triebegehäuse in der Regel zweiteilig auszuführen ist,  wird beim Öffnen desselben der unter hohem Feder  druck stehende, wegen der axialen     Beweglichkeit     schwimmend gelagerte, federbelastete Wellenstumpf  schlagartig nach     aussen    gedrückt.

   Beim     Schliessen    des  Gehäuses muss wiederum zuerst der     Federdruck    so  weit durch Körperkraft oder mittels     Vorrichtungen     überwunden werden, bis die Gehäuseschrauben gefasst  haben. Das Auswechseln der     Reibringe    wird nun in den  allermeisten Fällen nicht im     Herstellerwerk,    sondern  vom Kunden selbst vorgenommen, dem besondere     Hilfs-          mittel    nicht zur Verfügung stehen.  



  Dieser Nachteil wird nun erfindungsgemäss dadurch       vermieden,    dass die eingebaute Druckfeder in ihrer Aus  dehnung auf das     funktionsbedingte    Mass anschlagbe  grenzt ist. Hierbei kann bei     Reibradgeträeben,    bei denen  die den hohlen Wellenstumpf belastende Feder in der  eingreifenden Verlängerung des     Endwellenabtriebs    mit       Mitnehmerkupplung    sitzt, die auf eine     Druckspitze    wir  kende Druckfeder unter Vermittlung der     ersteren    durch  einen Anschlag in der Ausdehnung begrenzt     sein,

      ins  besondere vermittels     Konusschulter    gegen einen an einer       Hinterschneidung    eingelegten Federring, oder aber die  auf eine Druckspitze mit Schaft wirkende Druckfeder  ist unter Vermittlung eines am Schaftende angebrachten  Mittels, wie einer Halteschraube, in der Ausdehnung  begrenzt.

      Eine bekannte Ausführungsform ist     'beispielsweise     zwei Ausführungsformen der Erfindung in der Zeich  nung gegenübergestellt, und zwar     zeigen:          Fig.    1 a und 2a die     Längsschnitte    einer bekannten  Ausführungsform im Betrieb und     beim    Ausbau,       Fäg.    1 und 2     die    Längsschnitte durch ein erfindungs  gemässes     Reibradgetriebe    vor und nach der     Reibringab-          nutzung    und       Fig.    3 und 4 die Längsschnitte eines weiteren Aus  führungsbeispiels.  



       Fig.    1a und 2a stellen     eine    bekannte     Ausführungs-          form    der erfindungsgemässen Ausführung nach     Fig.    1  und 2 gegenüber. Nach der Erfindung äst die Druck  feder auf das funktionsmässig bedingte Mass begrenzt,  vorgespannt in der hohlgebohrten Getriebewelle gelagert,  in welcher sie bisher in ihrer     Ausdehnungsfähigkeit    un  begrenzt angeordnet war. Nach     Fig.    1a und 2a sowie       Fig.    1 und 2 sitzt der Reibkegel 1 direkt auf der Motor  welle 2. Gegenüberliegend äst der auswechselbare Reib  ring 3 vermittels Flansch 4 auf dem axial schwimmend  gelagerten, hohlen Wellenstumpf 5 angeordnet.

   Die  axiale Beweglichkeit     dient    dem     Längenausgleich,    wel  cher durch .die Abnutzung des Reibringes 3 bedingt ist.  Das Wellenende 5 ist     als    doppelseitig wirkende     Mät-          nehmerkupplung    6 ausgebildet. Die     gekuppelte,    abtrei  bende Welle 7 ist im     Gehäuseteil    8 axial     unverschieblich     gelagert. Die im Wellenstumpf 5 gelagerte Druckfeder 9  trägt am vorderen Ende eine Druckspitze.

   Nach     Fig.    1a  und 2a ist die bekannte Ausführung ohne Federbegren  zung im     Betriebszustand    und     beim    Zusammenbau dar  gestellt. Im gezeigten Zustand nach     Fig.    1 mit neuem  Reibring 3 ist die     Mitnehmerkupplung    6 dicht anlie  gend, während diese nach     Fig.    2 bei abgenutztem       Reibring    3 ausgefahren ist und die     Druckfeder    ihre be  grenzte Endstellung erreicht hat.

   Wie     ersichtlich,    drückt  bei der bekannten Ausführung nach     Fig.    1a und 2a die  Feder 9 die Gehäuseteile la und 2a bei der Montage  und beim Auswechseln des Reibrings 3 auseinander,       während    dies nach der Erfindung gemäss     Fig.    1 und 2  nicht mehr der Fall ist.

        Im Zustand     mit    neuem Reibring 3     gemäss        Fig.    1  hat derselbe (3) mit     seiner        Konusschulter    11     einen    Ab  stand zu dem in der breiten     Ringnut    12 angeordneten  Federring 13, der hierdurch leicht     entnehmbar    ist. Der       vorbezeichnete    Abstand ist hierbei so bemessen, dass er  dem zulässigen Abnutzungsweg des     Reibrings    1 ent  spricht.

   Bei grösster Ringabnutzung, entsprechend     Fig.    2,  legt sich die     Konusschulter    11 der     Druckspitze    10 am  den Federring 13 an, somit hört die Druckwirkung auf,  weil sich die Druckfeder 9 nicht mehr weiter ausdehnen       kann;    die Druckspitze 10     wirkt    in jedem Falle über  das Endstück 14 auf die     Hohlwelle    5.

   Die Höhe der       Mitnehmerklauen    6 ist hierbei so bemessen, dass ein       überspringen    bzw.     Auskuppeln    bei abgenutztem Reib  ring 3 verhindert wird. überspringende     Mitnehmer-          klauen        würden    sich zerstören, da die     Differenzdrehzah-          len    sehr hoch sind. Beim Aufhören des Federdrucks     wird     der Kontakt bzw. der notwendige Anfangsdruck zwi  schen Reibkegel 1 und     Reibiring    3 unterbrochen, d. h.

    es bleibt die     Getriebewelle    stehen, wenn der Motor ein  geschaltet     wird.    Somit ist der     Zeitpunkt    für die Aus  wechslung des     Reibrings    3     angezeigt,    ohne dass irgend  welche weitere Getriebeteile beschädigt werden.  



  In     Fig.    3 und 4 ist eine weitere     Ausführungsform     einer vorgespannten Druckfeder gezeigt, und zwar ist  hier nur der Wellenstumpf 15     mit    Endwelle 16 sowie  die     Druckfederlagerung    17 dargestellt. Die Druckspitze  18 ist hierbei mit ihrem Schaft 19 durch die ganze  Länge der Druckfeder 17 durchgeführt und diese unter       Vorspannung    vermittels Schraube 20 bzw. einem Si  cherungsring oder dergleichen auf demselben gehalten.

         Fig.    3     zeigt    wiederum den Zustand mit neuem Reib  ring, und     Fig.    4 den     Zustand        mit    abgenutztem Reibring  entsprechend     Fig.    2. Das Federende 17 legt sich gegen  einen Absatz 21 der in der Getriebewelle vorgesehenen  Federbohrung. Bei der     Vorspannung,    die     während    des       Schliessens    des Gehäuses entsteht,     entfernt    sich der  Schraubenkopf bzw.     Sicherungsring    um den zulässigen  Abnützungsweg des Reibrings vom Federende.

   Im ab  genutzten     Zustand        hört    die     Druckwirkung    auf, sobald  sich das Federende auflegt und der Wechsel des Reib  rings kann ebenso     einfach,    wie beim ersten Ausführungs  beispiel,     erfolgen.    Hierbei findet entsprechend dem er  sten Ausführungsbeispiel einerseits     eine    Mitnehmer-         kupplung    22 und     anderseits    ein hier nicht dargestellter  Reibkegel von der Motorseite her Verwendung.  



  Ein wesentlicher     Vorteil    der     erfindungsgemässen    Fe  derdruckbegrenzung ist auch darin zu sehen,     dass    bei  etwas grösserer     Einschraubtiefe    der Gehäuseschrauben  als der Abnutzungsweg des Rings sich das Getriebe  gehäuse gefahrlos öffnen lässt und     beim        Schliessen    des  Gehäuses die Gehäuseschrauben bis zum genügend tie  fen Anfassen mit Leichtigkeit eingeführt werden können.

         Während    des Festziehens derselben ergibt sich ein mühe  loses Vorspannen der     Druckfeder,    ohne dass     Hilfsvor-          richtungen    oder eine Hilfskraft notwendig sind, wie dies  bei der bisher bekannten Ausführung nach     Fig.    la und  2a der Fall ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Reibradgetriebe, welches zwischen Motorantriebs welle und Endwellenabtrieb mit lastabhängiger Steue rung des Anpressdrucks vermittels Mitnehmerkupplung und federbelastetem Wellenstumpf angeordnet ist, wo bei der letztere den Reibring trägt, während der Reib kegel starr auf der Motorwelle sitzt, dadurch gekenn zeichnet, dass die Druckfeder in ihrer Ausdehnung auf das funktionsbedingte Mass anschlagbegrenzt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Reibradgetriebe nach Patentanspruch, bei dem die den hohlen Wellenstumpf belastende Feder in der eingreifenden Verlängerung des. Endwellenabtriebs mit Mitnehmerkupplung sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die auf eine Druckspitze wirkende Druckfeder unter Vermittlung der ,ersteren durch einen Anschlag in der Ausdehnung begrenzt ist, insbesondere vermittels Konus schulter gegen einen an einer Hinterschneidung eingeleg ten Federring. 2.
    Reibradgetriebe nach Patentanspruch, bei dem de den hohlen Wellenstumpf belastende Feder in der ein greifenden Verlängerung des Endwellenabtriebs mit Mit nehmerkupplung sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die auf eine Druckspitze mit Schaft wirkende Druckfeder unter Vermittlung eines am Schaftende angebrachten Mittels, wie einer Halteschraube, in der Ausdehnung begrenzt ist.
CH1434665A 1965-10-15 1965-10-15 Reibradgetriebe CH435903A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1434665A CH435903A (de) 1965-10-15 1965-10-15 Reibradgetriebe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1434665A CH435903A (de) 1965-10-15 1965-10-15 Reibradgetriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH435903A true CH435903A (de) 1967-05-15

Family

ID=4400035

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1434665A CH435903A (de) 1965-10-15 1965-10-15 Reibradgetriebe

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH435903A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0762005B1 (de) Bremsaktor mit Hydraulikgetriebe
DE2520889A1 (de) Zweiwegeabsperrventil, insbesondere fuer pneumatische kraftfahrzeugbremsanlagen
DE4027021A1 (de) Hydraulisch betriebene schlagdrehbohrvorrichtung, insbesondere zum ankerlochbohren
DE3508986A1 (de) Druckbegrenzungsventil
DE2237557B2 (de) Kombinierter Druckmittel- und Federspeicherbremszylinder fur Kraftfahrzeuge
DE2800449C3 (de) Schneilösevorrichtung für Federspeicherbremszylinder mit Dämpfungseinrichtung
DE2222051C2 (de) Lastabhängig steuerbares Druckminderventil
DE2537792A1 (de) Blindnietgeraet
DE102004061629A1 (de) Drehtürantrieb
DE1780442C3 (de)
DE1775936A1 (de) Hilfsvorrichtung zum Ausruecken einer Kupplung
DE953943C (de) Nachstellvorrichtung fuer die Spreizglieder einer hydraulischen Bremse, insbesondere an Kraftfahrzeugen
DE102013216410A1 (de) Arretierungsvorrichtung
AT255222B (de) Reibradgetriebe
DE19855322B4 (de) Vorrichtung zur Druckluftbeaufschlagung des Innenraumes eines Dosenkörpers beim Formen von Dosenkörpern
DE3014744A1 (de) Hydraulische spannvorrichtung
DE2512780A1 (de) Entlastbare hydraulische druckdose
EP0281904A1 (de) Hubbegrenzungsvorrichtung für den Druckkolben zur Reibungskupplung in einer Kupplungsspindelpresse
DD237806A5 (de) Befestigungsvorrichtung fuer eine werkzeugmagazin an der spindel einer werkzeugmaschine
DE19939016A1 (de) Vorrichtung zum Setzen von zweiteiligen Befestigungselementen
DE1752741C3 (de) Vorrichtung zur Drehmomentbegrenzung an Werkzeughaltern
DE3132909A1 (de) "ventilvorrichtung, insbesondere fuer druckgiessmaschinen
DE1266148B (de) Zweileitungs-Druckluftbremse fuer Kraftfahrzeugzuege
DE814976C (de) Kupplung fuer hydraulische Druckleitungen
DE4127080C2 (de) Honmaschine