CH435997A - Sitz mit verstellbarer Rückenlehne, insbesondere für Fahrzeuge - Google Patents

Sitz mit verstellbarer Rückenlehne, insbesondere für Fahrzeuge

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CH435997A
CH435997A CH1558865A CH1558865A CH435997A CH 435997 A CH435997 A CH 435997A CH 1558865 A CH1558865 A CH 1558865A CH 1558865 A CH1558865 A CH 1558865A CH 435997 A CH435997 A CH 435997A
Authority
CH
Switzerland
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spindle
frame
backrest
seat
handle
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Application number
CH1558865A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Dr Fuelling
Langer Alfred
Original Assignee
Bremshey & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/22Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable
    • B60N2/23Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by linear actuators, e.g. linear screw mechanisms
    • B60N2/233Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by linear actuators, e.g. linear screw mechanisms by linear screw mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description


  Sitz mit verstellbarer Rückenlehne,     insbesondere    für Fahrzeuge    Die Erfindung betrifft einen Sitz, insbesondere  Fahrzeugsitz, mit am Gestell um eine horizontale Achse  schwenkbar gelagerter, mittels eines     Spindeltriebs    ver  stellbarer Rückenlehne.  



  Fahrzeugsitze der     vorbezeichneten    Art, bei denen  der zur Neigungsverstellung dienende     Spindeltrieb    in  Form einer als Lenker ausgebildeten, zwischen     Zehnen-          rahmen    und Gestell angeordneten Schraubenspindel  Verwendung findet, sind bereits bekannt.

   Derartige  Stellvorrichtungen, welche in ihrem Aufbau besonders  einfach und überdies leicht einbaufähig sind, gestatten  eine stufenlose Verstellung der Lehne mit niedrigem       Herstellaufwand.    Da der     Schraubenspindellenker    in der  Steigung seines Gewindes     naturgmäss    so beschaffen sein  muss, dass er selbsthemmend wirkt, bedarf es indessen  zur Verstellung der Lehne verhältnismässig vieler     Spin-          del-Umdrehungen,    ein Umstand, der die zumeist übliche  Handverstellung der Spindel besonders im Falle der  Überbrückung grösserer Neigungswinkel recht zeitrau  bend gestaltet.  



  Um insoweit Abhilfe zu schaffen, sieht die Erfindung  vor, den     Spindeltrieb    aus     zwei    ineinander     schraubbaren,     in ihrem Steigungssinn entgegengesetzten Spindeln zu  bilden, von denen die innere     gestellseitig    drehfest ange  ordnet ist, wogegen die äussere durch eine     lehnenseitige     Gewindebohrung greift. Auf diese Weise erfolgt beim  Drehen der einen Spindel     zugleich    eine axiale Ver  schiebung der anderen Spindel, mithin eine     Spindelver-          schiebung,    die sich zur axialen Verschiebung der er  sten Spindel addiert.

   Der wesentliche     Vorteil    des Addier  effekts besteht darin, dass die Rückenlehne nunmehr  weitaus schneller als mittels bekannter     Schraubenspin-          deltriebe    verstellt werden kann, wobei es ausserdem  noch keiner besonderen Anschläge zur Begrenzung .des       Verstellhubs    bedarf.

   Dazu kommt gegenüber den be  kannten     Schraub--nspindel-Stellvorrichtungen    noch der  weitere Vorteil hinzu, dass eine Ausführung möglich ist,  bei der die     Dopp lspindel    in der einen Endlage, in der  der verstellbare     Zehnenteil    dem     gestellseitigen        Anlenk-          punkt    am nächsten liegt, keinen bzw. nur geringen An-         ordnungsraum    zwischen diesem Punkt und dem     Leh-          nenteil    beansprucht, so dass insoweit der erreichbare       Verstellwinkel    Null oder nahezu Null ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungsgegenstan-          des    ist anschliessend anhand der Zeichnung näher erläu  tert.  



  In der Zeichnung zeigen:       Fig.    1 die Seitenansicht der Rückenlehne eines     er-          findungsgemäss    gestalteten Sitzes,       Fig.    2 die vergrösserte Seitenansicht .der     Verstellein-          richtung    des Sitzes nach     Fig.    1, teilweise im Schnitt,       Fig.    3 die Ansicht der     Verstelleinrichtung    gemäss       Fig.2,    teilweise im Schnitt, nach Linie     IV-IV    von       Fig.    2.  



  Die Erfindung ist bei dem gezeigten Ausführungs  beispiel an einem Fahrzeugsitz     veranschaulicht.    Das Ge  stell dieses Sitzes besteht aus gebogenem Stahlrohr und  bildet den Träger des Sitzpolsters 1 und .der gleichfalls  von einem     Stahlrohrrahmen    eingefassten Rückenlehne.  Der     Stahlrohrrahmen    weist vertikale Seitenholme 2 und  zu diesem quer verlaufende Rohre 3 auf. Am     Sitzgestell     sind zwei nach oben ragende Streben 4 ausgebildet, an  deren oberen Enden der Zehnenrahmen um horizontale  Achsen 5 schwenkbar gelagert ist.

   Um die Rückenlehne  in ihrem Schwenkbereich verstellen und in beliebiger  Lage feststellen zu können, ist das untere Ende des     Zeh-          nenrahmens    2 mit der einen     Gestellstrebe    4 durch einen  mit 6 bezeichneten     Spindeltrieb    verbunden.

   Dieser       Spindeltrieb,    der einen Lenker von verstellbarer Länge  darstellt, besteht erfindungsgemäss aus zwei ineinander       verschraubbaren,    in ihrem Steigungssinn entgegenge  setzten Schraubenspindeln 7 und 16, mithin also aus  einer     teleskopartigen    Zwillingsspindel, deren innere  Spindel 7 mit einem Aussengewinde versehen ist, wäh  rend die äussere Spindel 16 sowohl ein Aussen- wie  auch ein Innengewinde aufweist.

   Die Spindel 7 ist mit  tels eines Bolzens 8 an einer der Streben 4 des Gestells  drehfest     angelenkt,    wogegen die äussere Spindel 16  durch ein     lehnenseitig    angebrachtes Gewindeauge 12       greift.    Das Gewindeauge 12 ist vorzugsweise mit einem      Zapfen 14 versehen, der im Querrohr 3 des     Lehnenrah-          mens    drehbar bzw. in diesem     einsteckbar    ist. Auf diese  Weise ist der Einbau und das     Einrichten    des Gewinde  auges im     Schnellmontageverfahren    auch nachträglich  leicht möglich.  



  Die Gewindesteigungen der     Spindeln    7 und 16     sind     so bemessen, dass sie selbsthemmend wirken. Da die  Gewinde im Steigungssinn einander entgegengesetzt  sind, bewirkt eine Drehung der Spindel 16 zugleich eine  axiale Verschiebung der Spindel 7, die sich     zur        axialen     Verschiebung der Spindel 16     addiert.    Folglich sind mit  Hilfe des     erfindungsgemässen        Doppelspindeltriebs    für  einen bestimmten     Verstellwinkel    der Rückenlehne weni  ger Umdrehungen nötig, als dies bei den bekannten       Spindeltrieben    der Fall ist.

   Ausserdem bedarf es keiner  besonderen Anschläge zur Begrenzung des     Verstellhubs     des     Spindeltriebs.     



  Bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist  die Spindel 16 speziell für den manuellen Antrieb mit  einem Handgriff 17     ausgestattet.    Dieser     Griff    ist an sei  ner Mantelfläche mit achsparallel verlaufenden Rippen  18 und 19 versehen, welche sich abwechselnd über die  ganze und über einen Teil der Grifflänge erstrecken.

   Die  vorgeschriebene Griffausbildung bezweckt, dass der  Handgriff von der auf dem Sitz befindlichen Person ent  weder     bedarfsweise        zeitraffend        mit    der Handkante     bzw,     mit der Handfläche nach der     Art    eines     Reibantriebs     oder aber für den Fall einer gemächlicheren Verstellung  mittels der Fingerspitzen der nach     rückwärts    verdrehten  Hand griffgünstig verstellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sitz, insbesondere Fahrzeugsitz, mit am Gestell um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerter, mittels eines Spindeltriebs verstellbarer Rückenlehne, dadurch gekennzeichnet, dass der Spindeltrieb aus zwei ineinan der schraubbaren, in ihrem Steigungssinn entgegenge setzten Spindeln (7, 16) besteht, von denen die innere (7) gestellseitig drehfest angelenkt ist, wogegen die äussere (16) durch eine lehnenseitige Gewindebohrung (12) greift. UNTERANSPRüCHE 1.
    Sitz nach dem Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gewindeauge (12) der äusseren Spin del (16) im Lehnenrahmen (2, 3) angeordnet ist. 2. Sitz nach dem Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gewindeauge (12) mit einem Zapfen (14) versehen ist, der in den Lehnenrahmen (2) bzw. in ein Querrohr (3) dieses Rahmens einsteckbar bzw. in diesem drehbar ist. 3.
    Sitz nach dem Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Spindel (16) mit einem Handgriff (1) versehen ist, der an seiner Mantelfläche achsparallel verlaufende Rippen (18, 19) aufweist, welche sich abwechselnd über die ganze und über einen Teil der Grifflänge erstrecken.
CH1558865A 1965-11-09 1965-11-09 Sitz mit verstellbarer Rückenlehne, insbesondere für Fahrzeuge CH435997A (de)

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