CH436159A - Gerät zum Einschiessen von Bolzen, Dübeln oder ähnlichen Befestigungs- bzw. Verankerungsteilen - Google Patents

Gerät zum Einschiessen von Bolzen, Dübeln oder ähnlichen Befestigungs- bzw. Verankerungsteilen

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Publication number
CH436159A
CH436159A CH198364A CH198364A CH436159A CH 436159 A CH436159 A CH 436159A CH 198364 A CH198364 A CH 198364A CH 198364 A CH198364 A CH 198364A CH 436159 A CH436159 A CH 436159A
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CH
Switzerland
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magazine
shooting
shot
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direct
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Application number
CH198364A
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English (en)
Inventor
Kiess Joachim
Original Assignee
Ernst Thaelmann Werk Suhl Veb
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


  Gerät zum     Einschiessen    von Bolzen, Dübeln oder ähnlichen     Befestigungs-    bzw.     Verankerungsteilen       Die Erfindung betrifft ein Gerät zum direkten und  indirekten Einschiessen von Bolzen,     Dübeln    oder ähn  lichen     Befestigungs-    bzw.     Verankerungsteilen    in Bau  werke oder Werkstücke.  



  Es ist bekannt, den     Treibgasstoss    unmittelbar oder  unter Zwischenschaltung eines Treibkolbens     (Döppers)     auf das Befestigungselement wirken zu lassen. Ein ent  scheidender Mangel bei den bekannten     Bolzenschiess-          und        Eintreibgeräten    besteht vor allem darin, dass sie  nur eine der beiden Schiessarten zur Einbringung     dei     Bolzen bzw. Dübel oder dergleichen in die Bauwerke  oder Bauteile zur Anwendung bringen können, je nach  dem, nach welchem Schiessystem - direkter oder in  direkter Schuss - das zur Benutzung vorhandene Gerät  gebaut ist.  



  Ein weiterer Mangel der     bekanten    Geräte beider  Schiessysteme ist, dass sie     einschüssig    sind,     d.h.    dass je  der Schuss, Kartusche und     Bolzen,        einzeln    geladen wer  den muss und ein kontinuierliches Arbeiten mit optimaler  Zeitausnutzung nicht     möglich    ist. Weiterhin ist bei den  bekannten Geräten die Beseitigung von Zündversagern  umständlich und zeitraubend.  



  Ein weiterer schwerwiegender Mangel bei den be  kannten Geräten ist die notwendige Anordnung von     Aus-          ziehern    für die abgeschossene Kartusche. Die bekannt  gewordenen     Auszieherkonstruktionen    unterbrechen das       Kartuschlager,    um mit der     Auszieherkralle-    hinter den       Kartuschrand    treten zu können. Durch diese Unter  brechung wird dieses höchstbeanspruchte Teil meist so  geschwächt, dass der feste und gasdichte Verschluss in  Frage gestellt, die Dauerfestigkeit herabgesetzt und hier  durch die Gebrauchsdauer entscheidend gesenkt wird.  



  Es ist ein     mehrschüssiges    Gerät bekannt, dessen fest  aber drehbar angeordnetes Trommelmagazin mit spe  ziellen Patronen - Kartusche mit Dübel in einer Hülse  - geladen werden muss. Dieses Gerät ist auch nur für  ein Schiessystem eingerichtet. Die Entfernung von Ver  sagern, das Reinigen und die Pflege bzw. Wartung des  Gerätes ist umständlich und zeitraubend.    Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein Gerät  dahingehend     weiterzuentwickeln    und     zu        vervollkommen,     dass die vorgenannten Mängel und Nachteile beseitigt  werden, das Gerät beide Schiessysteme anzuwenden ge  stattet und leicht und gefahrlos in der Handhabung so  wie einfach in der Wartung ist.  



  Das wird     erfindungsgemäss    dadurch erreicht, dass  dieses Gerät aus einem Griffstück, einem     Schiessystem     für direktes Schiessen, einem Schiessystem für     indirektes     Schiessen und einem     mehrschüssigen        Wechselmagazin     besteht und diese Teile leicht wechselbar angeordnet mit  einer     Bajonettkupplung        verbindbar    sind. Hierdurch wird  die universelle Verwendbarkeit des Gerätes vor allem in  der Bauindustrie mit ihren sehr oft     wechselnden    Forde  rungen gewährleistet und ein zügiges Arbeiten mit hoher  Arbeitsproduktivität erreicht.  



  Vorzugsweise ist das Magazin wechselbar in einem  Magazinlager der Schiessysteme gelagert und durch einen  unter Federdruck stehenden Stift in Spannbereitschafts  lage angeordnet. Durch     Verwendung    von mehreren Ma  gazinen ist ein schnelles, leichtes     Laden    und hierdurch  ein zügiges Arbeiten mit dem Gerät ermöglicht.  



       In    der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes     dargestellt,    das im folgenden nähe  beschrieben wird.  



  Es zeigen:       Fig.    1 das Gerät mit seinen vier Hauptteilen - dem  Griffstück, das     Magazin,    dem Schiessystem für direktes  Schiessen (mit Splitterschutz) und dem Schiessystem für       indirektes        Schiessen,          Fig.    2 die Kombination als direktschiessendes Gerät  im     ungespannten,        ungeladenen    und     unbestückten    Zu  stand im     Längsmittelschnitt,          Fig.    3 die Kombination als     indirektschienendes    Ge  rät im gespannten, geladenen und bestückten Zustand im       Längsmittelschnitt,

            Fig.    4 die Kombination als     direktschiessendes    Gerät  im gespannten, geladenen und bestückten Zustand im       Längsmittelschnitt,              Fig.    5 Teillängsschnitt der Magazinlagerung in umge  spannten     Zustand,          Fig.    6 Teillängsschnitt der Magazinlagerung in ge  spannten Zustand,       Fig.    7 Teillängsschnitt der     Bajonettkupplung    bei voll  ständig     vollzogener    Verriegelung,       Fig.    8 Teillängsschnitt der     Bajonettkupplung    bei un  vollständig vollzogener Verriegelung,

         Fig.    9 Querschnitt durch Magazinlagerung und Ma  gazin.  



  Ein Griffstück 1 enthält die an sich bekannten     Spann-,     Abzugs-, Zünd- und Sicherungselemente und ist an seiner  dem Lauf zugewendeten Seite als Aufnahme 2 für das  ein Magazin 3 aufnehmende     Magazinlager    4 ausgebildet.  Diese Aufnahme 2 und das Magazinlager 4 sind als  Bajonettverschluss ausgebildet und     wird    durch die Raste  5 kraftschlüssig fixiert.     (Fig.    2).  



  Das Schussystem 11 für direktes Schiessen     (Fig.    1  und 2) setzt sich wie folgt zusammen: ein Lauf 6 mit       Splitterschutz    7 ist an seiner dem Griffstück 1 zugewen  deten Seite mit     einer    Laufführung 8 und mit derselben  im     Magazinlager    4 zweckentsprechend -     z.B.    durch Ge  winde - befestigt. Die Laufführung 8 dient gleichzeitig  als Anlage für eine     Splitterschutzfeder    9 und eine Lauf  vorholfeder 10     (Fig.    2).  



  Das Schussystem 15 für indirektes Schiessen     (Fig.    1  und 3)     setzt    sich aus den an sich bekannten Teilen, wie  einer     Döpperführungshülse    12 mit einem     Döpper    13 und  einem Handschutz 14 zusammen und ist mit dem     Ma-          gazinlager    4 -     z.B.    durch Gewinde - verbunden     (Fig.    3).  



  Nach Niederdrücken der Raste 5 lässt sich der     Bajo-          nettverschluss    in bekannter Weise lösen und das     Schuss-          system    vom     Griffstück    I abnehmen sowie das mit den  Kartuschen     geladene    Magazin 3 in das am Schussystem       befindliche    Magazinlager 4 einführen bzw. das herge  schossene entnehmen und ein leichtes und schnelles       Wechseln    der je nach Werkstoff- und Ausführungsart  der zu     beschiessenden    Bauteile     notwendigen/erforderli-          chen/möglichen        Einschiess-    bzw.

       Eintreibart    verwendbare       Schussystem    wieder ansetzen.  



  Das Laden, Entladen, Enthülsen und die     Beseitigung     von eventuellen     Versagerkartuschen    kann hierdurch  leicht und schnell ausserhalb des Gerätes in bekannter  Weise erfolgen     (Fig.    1).  



  Die Ausbildung des Magazins 3, der Aufnahme 2  und des Magazinlagers 4 gewährleisten eine leicht dreh  bare Lagerung des Magazins 3 im Magazinlager 4. Der  im Magazin 3 angeordnete Federstift 16, der unter dem  Druck der Feder 17 stehend über die Stirnfläche 3' des  Magazins 3 herausragt, drückt bei zusammengekuppeltem  Gerät einen     Verschluss    18 in Richtung Griffstück 1 und  damit einen Verschlusskonus 18' aus dem Drehbereich  des Magazins 3     (Fig.    5).  



  Die Ausbildung des Magazins 3 und der Laufführung  8 beim Schiessystem für direktes Schiessen 11 ermög  licht beim Andrücken des Splitterschutzes 7 auf/an den  zu beschiessenden Bauteil den Eintritt des entsprechend  ausgebildeten Laufendes 6' des Laufes 6 in zentrisch  zum Kanuschlager 3" angeordnete Aussparungen 3"'.  Durch weiteres Andrücken des Gerätes bewegt sich der  Verschluss 18 in der Aufnahme 2 soweit in     Schiessrich-          tung,    bis der Verschlusskonus 18 am Verschluss 18 in die  ihm zugeordnete konische Aussparung 3"' fest     anliegt.     Hierdurch wird das Magazin 3 gegen jede radiale Ver  drehung während der Abgabe des Schusses fixiert.  



  Eine weitere Wirkung dieses     Ineinandergreifens    des  Laufendes 6 in die Aussparung 3"' und des Verschluss-         konusses    18' in die konische Aussparung 3"" ist die  zielgerichtete Verbindung der Bewegungsrichtung von       Schlagbolzen    19 -     Kartuschlager    3" und Laufbohrung  6" hergestellt und gleichzeitig der kleinstmögliche Explo  sionsraum 3a mit optimaler Wirkung bzw. Ausnutzung  der     Treibgasenergie    gesichert.  



  Beim Schussystem für indirektes Schiessen ist die  Magazinausführung die gleiche wie beim direkten     Schuss-          system.     



  Anstelle des Laufendes 6' dichtet das     Döpperende     13' unter dem federnden Druck der dem     Bolzen    oder  Dübel durch die parabolischen Haltestifte 25 verliehen  werden, die     Magazinstirnfläche    3d den Explosionsraum  3a ab.  



       Die    Wirkungen der vorstehend beschriebenen     erfin-          dungsgemässen    Funktionsteile sind dieselben wie beim  Schiessystem für den direkten Schuss beschrieben.  



  Durch die düsenförmige Ausbildung der Austritts  öffnung 3b des Explosionsraumes 3a zur Laufbohrung 6"  oder zur     Döpperführungshülse    12     hin    ist weiterhin der  verlustlose Austritt der Treibgase auf Dübel oder Bol  zen gewährleistet     (Fig.    3).  



  Die Transport- bzw. Drehbewegung des Magazins 3  erfolgt mittels eines Transportstiftes 20, der unter Feder  druck stehend in ihm angepasste und zweckentsprechend  ausgebildete Rasten 3c, die am Umfang des Magazins 3       eingearbeitet    sind, eingreift und durch seitliches Drehen  dasselbe nach einer Richtung hin bewirkt     (Fig.    9). Im  Magazinlager 4 ist ein entsprechend gestalteter Führungs  schlitz für den Transportstift angeordnet, der einen Weg  desselben der Anzahl der im Magazin 3 angeordneten       Kartuschlagers    3" entsprechend gestattet,     z.B.    bei     6-          schüssigem    Magazin = 60  usw.

   Ein drehbeweglicher  Schutzring 21 besitzt zu diesem Zweck eine     Durchtritts-          öffnung    bzw. Bohrung für den Transportstift 20 und  deckt den Führungsschlitz im Magazinlager 4 ab. Die  Raste 5 ist so ausgebildet und angeordnet, dass sie nur  bei vollkommen geschlossenem Bajonettverschluss ein  rastet und beim Spannen des Gerätes in die ihr zuge  ordnete im Griffstück 1 eingearbeitete Nute 1' eintreten  kann     (Fig.    7).  



  Bei nicht     vollkommen    geschlossenem     Bajonettver-          schluss    steht die Raste 5 mit ihrem     griffstückseitigen    Ende  zu tief, so dass das Griffstück 1 beim Spannvorgang   bei Einleitung des Schiessvorganges - an die Raste 3  anstösst     (Fig.    8) und den zum Spannen der Abzugsein  richtung notwendigen Weg x     (Fig.    7) = x' x"     (Fig.    2)  nicht zurücklegen kann, das Gerät bleibt schussunfähig,  da der Abzug 22 nicht unter die Abzugstange 23 zur  Funktion treten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum direkten und indirekten Einschiessen von Bolzen, Dübeln oder ähnlichen Befestigungs- bzw. Ver- ankerungsteilen in Bauwerke oder Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät aus einem Griffstück (1), einem Schiessystem für direktes Schiessen (11), einem Schiessystem für indirektes Schiessen (15) und einem mehrschüssigen Wechselmagazin (3) besteht und diese Teile leicht wechselbar angeordnet mit einer Bajonett kupplung verbindbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Magazin (3) wechselbar in einem Magazin- Lager (4) der Schiessysteme (11, 15) gelagert ist und durch einen unter Federdruck stehenden Stift (16) in Spann bereitsschaftslage angeordnet ist. 2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Transport des Magazins (3) von Schuss zu Schuss durch einen Transportstift (20) und am Umfang des Magazins (3) angeordnete Rastenausfräsungen (3f) erfolgt. 3.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass durch am Magazin (3) angeordnete Aussparun gen (3"') und konischen Aussparungen (3 "") das Griff stück (1) und ein Lauf (6) beim direkten Schiessystem oder eine Döppelführungshülse (12) beim indirekten Schiessystem das Magazin (3) während der Schussab- gabe fixierbar ist. 4.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass ein Kartuschlager (3") an seiner dem Lauf (6) bzw. der Döpperführungshülse (12) zugewandeten Gas austrittsöffnung düsenförmig ausgebildet ist. 5.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass im Griffstück (1) eine Nute (1') so angeordnet ist, dass eine Raste (5) mit ihrem griffstückseitigen Ra stende (5') beim Spannen nur bei vollständig durchge führter Verkupplung in die Nute (1') eintreten kann und nur dann ein Spannen bis zum Lösen des Schusses mög lich ist.
CH198364A 1963-05-13 1964-02-19 Gerät zum Einschiessen von Bolzen, Dübeln oder ähnlichen Befestigungs- bzw. Verankerungsteilen CH436159A (de)

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FI46812C (fi) 1973-07-10
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