CH436384A - Gleis-Bremsvorrichtung für die Abbremsung von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Gleis-Bremsvorrichtung für die Abbremsung von Schienenfahrzeugen

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CH436384A
CH436384A CH1416865A CH1416865A CH436384A CH 436384 A CH436384 A CH 436384A CH 1416865 A CH1416865 A CH 1416865A CH 1416865 A CH1416865 A CH 1416865A CH 436384 A CH436384 A CH 436384A
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CH
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track
braking device
brake shoe
rail
slide rail
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CH1416865A
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Erhart Dr Wilisch
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Erhart Dr Wilisch
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Description


      Gleis-Bremsvorrichtung    für     die        Abbremsung    von     Schienenfahrzeugen       Die Erfindung betrifft eine     Gleis-Bremsvorrichtung     für die     Abbremsung    von Schienenfahrzeugen, mit wenig  stens einer neben dem Gleis und im wesentlichen par  allel zu einer Fahrschiene angeordneten Gleitschiene  und einem im wesentlichen aus einem Reibungskörper  und einem Hemmschuh bestehenden Gleisbremsschuh,

    dessen Reibungskörper auf der Gleitschiene unter Rei  bungseingriff längsverschiebbar geführt ist und durch  eine vom Schienenfahrzeug unabhängige Kraft gegen die  Gleitschiene     gedrückt    wird und dessen Hemmschuh mit  dem Reibungskörper schwenkbar verbunden ist und  um eine zum Gleis im wesentlichen parallele Schwenk  achse zwischen einer Bremsstellung, in welcher er auf  der Fahrschiene aufliegt, und einer Durchfahrtstellung,  in welcher er die Durchfahrt eines Schienenfahrzeuges  nicht behindert,     verschwenkt    werden kann.  



       Gleis-Bremsvorrichtungen    dieser Art sind bekannt  und werden insbesondere bei der vorübergehenden  Sperrung durchgehender Gleise und bei der vorüber  gehenden Festlegung rollenden Materials, beispielsweise  in Abfüllstationen, bei der Wagenreinigung und Wagen  reparatur,     verwendet.    Die     Möglichkeit,    die Bremsvor  richtung durch     Abklappen    des Gleisbremsschuhes in die  Durchfahrtstellung jederzeit ohne besondere Mühe     aus-          ser    Betrieb setzen zu können, hat sich als besonders vor  teilhaft erwiesen.

   Dabei war es jedoch notwendig, die  Gleitschiene tiefer zu setzen als das Gleis, um zu ver  meiden, dass der in die     Durchfahrtstellung        abgeklappte     Gleisbremsschuh in den     Regelhchtraum    des Gleises hin  einragt.     Wegen    der     sehr        grossen        Kräfte,    die     die    Brems  vorrichtung insbesondere beim Abbremsen von Loko  motiven aufzunehmen hat, muss der Abstand     zwischen     Fahrschiene und Gleitschiene so klein wie möglich ge  halten werden.

   Deshalb mussten,     damit    die Gleitschiene  dicht an der Fahrschiene, jedoch tiefer als diese, in  stalliert werden konnte, die im Wege stehenden Schwel  lenenden ausgeklinkt und besondere Bettangen für die       Gleitschiene    geschaffen werden. Bei     der    Installation der  beschriebenen     Gleis-Bremsvorrichtung    war deshalb ein  beträchtlicher Arbeitsaufwand unvermeidlich.    Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe ge  stellt, eine     Gleis-Bremsvorrichtung    der angegebenen Art  zu schaffen, die bei möglichst universeller Verwendbar  keit an jeder beliebigen Stelle ohne grossen Arbeitsauf  wand leicht installiert werden kann.  



  Nach der     Erfindung    wird die gestellte Aufgabe da  durch gelöst, dass die Gleitschiene im     wesentlichen    in  gleicher Höhe wie das Gleis liegt und der Reibungs  körper wenigstens zwei in Gleisrichtung     gegeneinander     versetzte     Reibungskörperabschnitte    aufweist,

   zwischen  denen in einem die     Reibungskörperabschnitte    miteinan  der verbindenden Verbindungsstück ein den Hemm  schuh tragender     Hemmschuh-Brückenträger    schwenkbar  gelagert ist und zwischen der Bremsstellung und der       Durchfahrtstellung        in        welcher        der        Hemmschuh-Brük-          kenträger    etwa um 180  in eine Lage zwischen den       Reibungskörperabschnitten    geschwenkt ist, geschwenkt  werden kann.  



  Bei der     erfindungsgemässen        Gleis-Bremsvorrichtung     wird somit durch die Aufteilung des Reibungskörpers in       zwei    Abschnitte, zwischen denen der Hemmschuh un  behindert aus dem     Regellichtraum        herausgeschwenkt     werden kann, erreicht, dass die Gleitschiene in gleicher  Höhe wie das Gleis verlegt werden     kann,    so dass eine       Ausklinkung    der Schwellenenden nicht mehr erforder  lich ist. Die Schwellenenden dienen selbst als Bettang  für die Gleitschiene. Der Arbeitsaufwand ist deshalb  ganz erheblich herabgesetzt.  



  Es wurde gefunden, dass es     unerwarteterweise    nicht  erforderlich ist, die Gleitschiene wie bisher auf den  Schwellenenden     mittels    der üblichen Befestigungsaggre  gate     zu    befestigen, sondern dass eine     vollkommen    aus  reichende Festigkeit der Gleitschiene bereits dadurch  erzielt wird, wenn die Gleitschiene durch zwischen den  Schwellen angeordnete Befestigungselemente mit der  Fahrschiene verbunden und in Gleisrichtung an wenig  stens einer Schwelle abgestützt ist.

   Der Unterbau der     er-          findungsgemässen        Gleis-Bremsvorrichtung    kann dann  also ohne Verwendung der üblichen Schwellenschrauben  und     Unterlageplatten    auskommen; statt dessen werden      einfache Befestigungselemente verwendet, die einmal die  Gleitschiene in einem bestimmten Abstand von der  Fahrschiene halten und zum anderen Mal die Gleit  schiene in Gleisrichtung an wenigstens einer Schwelle  abstützen. Diese Abstützung nimmt die Bremskräfte auf,  die beim Abbremsen in Gleisrichtung.  



       Zweckmässigerweise    ist ein Drehzapfen vorgesehen,  der das als     Drehzapfenträger    ausgebildete Verbindungs  stück und den     Hemmschuh-Brückenträger    schwenkbar  miteinander     verbind t    und die Schwenkachse definiert.  



  Bei .einer vorteilhaften     Ausführungsform    ist vorge  sehen, dass das am Hemmschuh für das Auffangen  eines abzubremsenden Rades vorgesehene Auffangstück  so ausgebildet ist, dass es sowohl von vorn als auch von  hinten auflaufende Räder auffangen kann. Es wird da  durch     grundsätzlich    eine Bremsung in     b@idn    Fahrt  richtungen ermöglicht. Hierbei kann noch vorgesehen  sein, dass der Hemmschuh auf beiden Seiten mit einer  auswechselbaren     Auflauffläche    für ein abzubremsendes  Rad versehen ist.  



  Zweckmässig ist am Hemmschuh ein lösbar befestig  ter auswechselbarer Aufsatz vorgesehen, der zumindest  den oberen Teil des Auffangstückes bildet. Durch die  Verwendung dieses lösbaren Aufsatzes kann in jedem  Fall der bei den verschiedenen Wagentypen jeweils zur  Verfügung stehende Lichtraum voll ausgenutzt und eine  möglichst hohe Auffangfläche vorgesehen werden.  



  Von besonderer Bedeutung ist die     Ausführungsform     der     Erfindung,    wonach die zwischen den Schwellen an  geordneten Befestigungselemente im wesentlichen aus       Spurhaitern,    die den     Abstand        zwischen        Fahrschiene    und  Gleitschiene bestimmen, und mindestens einem zwi  schen     zwei    Schwellen einsitzenden     Verankerungsstück     bestehen.

   Wenn auf beiden zu einem Gleis gehören  den Fahrschienen je ein Gleisbremsschuh vorgesehen  ist, kann es     vorteilhaft    sein, dass das     Verankerungsstück     beiden Gleisbremsschuhen gemeinsam ist und sich über  die Breite des Gleises erstreckt, wobei an jedem Ende  der     Gleitschiene    ein     Verankerungsstück    vorgesehen ist.  



  Eine     vorteilhafte    Ausführungsform besteht in der  Anordnung     eines        mittels    eines     Steuermittels        wahlweise     in eine verschlossene oder     eine    geöffnete     Stellung          einstellbaren        Schosses,        das    in     seiner    verschlosse  nen Stellung den Hemmschuh in seiner Bremsstellung       und/oder        seiner        Durchfahrtstellung    festlegt.

       Hierbei    ist  vorgesehen, dass das Schloss mit dem Reibungskörper  starr verbunden ist und Riegelmittel aufweist, die in der  verschlossenen Stellung des Schlosses mit dem Hemm  schuhträger oder einem damit verbundenen Teil ver  riegelnd in Eingriff treten können.  



  Im übrigen ist die     Gleis-Bremsvorrichtung        zweck-          mässig    noch so ausgebildet, dass der     Hemmschuhträger     auf einem im Verbindungsstück drehbar gelagerten  Zapfen befestigt ist und dass der Zapfen Riegelöffnun  gen aufweist die in .der     Bremsstellung    und/oder der       Durchfahrtstellung    des     Hemmschuhträgers    mit den Rie  gelmitteln in Eingriff treten können.     Hierzu    ist es     zwck-          mässig,    wenn dafür gesorgt wird, dass das Schloss     fern-          betätigbar    ist.

   Es kann beispielsweise vorgesehen sein,  dass das Schloss mit einer motorischen Antriebsvor  richtung für den Hemmschuh gekoppelt ist. Es ist aber  auch denkbar, dass als Steuermittel für das Schloss ein  Schlüssel vorgesehen ist.  



  Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der  folgenden Beschreibung     zweier    Ausführungsbeispiele,  die in den Zeichnungen dargestellt sind.  



       Fig.    1 ist eine Draufsicht auf ein Gleis, dessen beide    Fahrschienen     mit    einer     erfindungsgemässen        Gleis-          Bremsvorrichtung    ausgerüstet sind,       Fig.    2 zeigt in vergrössertem Massstab eine Drauf  sicht auf den in     Fig.    1 rechts dargestellten Gleisbrems  schuh,       Fig.    3 zeigt einen Schnitt nach der Linie     A-B    der       Fig.    1 im Massstab der     Fig.    2,

         Fig.    4 zeigt eine Seitenansicht des in den     Fig.    2 und  3 dargestellten Gleisbremsschuhes,       Fig.    5 zeigt einen Schnitt nach der Linie     C-D    der       Fig.    1 im Massstab der     Fig.    2,       Fig.    6 zeigt in einem anderen Massstab eine andere  Ausführungsform eines Gleisbremsschuhes,       Fig.    7 zeigt in ähnlicher Darstellung wie     Fig.    2 eine  weitere mögliche Ausführungsform mit einem Schloss.

    Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungs  beispielen ist neben der Fahrschiene 1 auf den Enden  der     Schwellen    5     eine        Gleitschiene    2 gelagert, die       durch        Spurhalter    6 und Verankerung     sstücke    7 be  festigt ist.

   Die     Spurhalter    haben im wesentlichen die  Aufgabe, die Gleitschiene 2 in einem festen Abstand  von der Fahrschiene 1 zu halten, während die     Ver-          ankerungsstücke    7 sich in Gleisrichtung an den Schwel  len     abstützen    und     somit        eine        Verankerung    der Gleit  schiene gegen die beim Bremsen auf sie einwirkenden  Kräfte bilden. Auf der Gleitschiene 2 ist ein Gleisbrems  schuh unter Reibungseingriff längsverschiebbar gelagert.  Der Gleisbremsschuh besteht im wesentlichen aus einem  Reibungskörper 3 und einem Hemmschuh 4.

   Der     1?        ei-          bungskörper    3 ist in zwei     Reibungskörperabschnitte    8  und 9 unterteilt. Jeder dieser     Reibungskörperabschnitte          enthält    einen Brückenhalter 16, der im Querschnitt an  nähernd U-förmig ausgebildet ist. Der Brückenhalter  16 dient zur Aufnahme von Reibungsgliedern 17, die  einen etwa winkelförmigen Querschnitt haben, wobei  sich der eine Schenkel des     Winkels    geigen die eine  Seitenfläche des Kopfes der Gleitschiene 2 und der  andere Schenkel dieses Winkels gegen die eine untere  Fläche dieses Schienenkopfes legt. Jedem Reibungs  glied 17 ist ein     Schraubbolzen    18 zugeordnet.

   Ober  halb des Schienenkopfes ist zwischen dem Brücken  träger 16 und einem die beiden     Reibungskörperab-          schnitte    8 und 9 verbindenden Verbindungsstück 11,  das als Gegenstück zum Brückenträger 16 dient, ein  Zwischenstück 19 angeordnet, das vorzugsweise aus  Gusseisen angefertigt ist. Während sich auf der einen  Seite dieses Zwischenstückes 19 der Brückenträger 16  abstützt, stützt sich auf seiner anderen Seite das Ver  bindungsstück 11 mit einem Steg 20 ab. Ein dem Steg  20 entsprechender unterer Steg legt sich, wie insbeson  dere aus     Fig.    3 zu ersehen ist, gegen die andere untere  Fläche des Schienenkopfes der Gleitschiene 2.  



  Das     Verbiridungsstück    11 ist als Träger für     einen     Drehzapfen 12 ausgebildet. Wie insbesondere aus     Fig.    2       ohne    weiteres zu erkennen     ,isst,    ist mit Hilfe     dieses    Dreh  zapfens 12 ein Brückenträger 10 für den Hemmschuh 4  schwenkbar gelagert. Der Hemmschuh 4 besitzt eine       Auflauffläche    14, die mittels versenkter Schrauben 23  auswechselbar an einem Auffangstück 13 befestigt ist.  Dieses Auffangstück 13 ist, wie aus     Fig.    4 zu erkennen  ist, vorzugsweise so ausgebildet, dass es in beiden Fahrt  richtungen wirksam ist.

   Um diese vorteilhafte Gestaltung  des Auffangstückes 13 voll auszunutzen, kann, wie die  Ausführungsform nach     Fig.    6 zeigt, auf beiden Seiten  des Hemmschuhes 4 eine     Auflauffläche    14     bzw.    14a  vorgesehen sein. Im übrigen entspricht die Ausführungs  form nach     Fig.    6 vollständig der Ausführungsform mit      einer Auflauffläche 14 nach den     Fig.    1 bis 5. Um das  Auffangstück 13 je nach den zur Verfügung stehenden  lichten Höhen verschieden hoch gestalten zu können,  ist es mit einem lösbaren Aufsatz 15 versehen, der  beispielsweise mit Hilfe von Schrauben 21 am     Auffang-          stück    befestigt ist.  



  Wie insbesondere aus den     Fig.    2 und 3     zu    erkennen  ist, kann die Brücke 10 mit dem daran befestigten  Hemmschuh 4 aus der mit ausgezogenen Linien darge  stellten Bremsstellung, in welcher die     Auflauffläche    14  auf der Fahrschiene 1 aufliegt, um den Drehzapfen 12  in eine zwischen den Abschnitten 8 und 9 befindliche       Durchfahrtstellung    geschwenkt werden, die in gestrichel  ten Linien gezeigt ist.

   Durch die     Auftrennung    des Rei  bungskörpers in zwei Abschnitte 8 und 9 wird erreicht,  dass sich die Brücke 10 mit dem Hemmschuh 4 unbe  hindert so weit     abklappen        lässt,        dass    sich auch bei  Verwendung einer auf gleicher Höhe mit der Fahr  schiene liegenden Gleitschiene nicht mehr in den Regel  lichtraum hineinragt. Die Begrenzung des Regellicht  raumes ist in     Fig.    3 durch eine strichpunktierte Linie  angedeutet.  



  Die Bremswirkung der beschriebenen Vorrichtung  kann in bekannter Weise durch mehr oder weniger  festes Anziehen der auf den     Schraubbolzen    18 sitzenden       Spannmuttern    22 in weiten Grenzen verändert werden.  Die Spannschrauben 18 und die Spannmuttern 22  dienen zur Herstellung einer vom zu bremsenden  Schienenfahrzeug unabhängigen Kraft, mit der der aus  den Abschnitten 8 und 9 bestehende Reibungskörper 3  gegen die Gleitschiene 2 gepresst wird. Beim Abbremsen  eines Fahrzeuges     läuft    das vordere Rad auf     die    Auf  lauffläche 14 und schlägt dann am Auffangstück 13 an.  



  In     Fig.    1 ist gezeigt, dass beide Fahrschienen 1 eines       Gleisses    mit je einer     Gleis-Bremsvorrichtung    versehen  sein können. In diesem Fall ergibt sich eine besonders  einfache und widerstandsfähige Ausführung dadurch,  dass das     Verankerungsstück    7 sich zwischen zwei  Schwellen 5 über die ganze Breite des Gleises erstreckt  und beiden Gleitschienen 2 gemeinsam ist. Es können  selbstverständlich auch mehrere     Verankerungsstücke    7  vorgesehen sein; in     Fig.    1 ist an beiden Enden der  Gleitschienen 2 je ein     Verankerungsstück    7 angeordnet.  



       Fig.    7 zeigt in ähnlicher Darstellung wie     Fig.    2 eine  etwas abgeänderte     Ausführungsform,    bei der ein mit  tels eines Steuermittels wahlweise in eine verschlossene  oder     eine    geöffnete     Einstellung        einstellbares    Schloss vor  gesehen ist, das in seiner verschlossenen Einstellung       den        Hemmschuhiträger    in     seiner    Bremsstellung     und/oder     seiner Durchfahrtstellung relativ zu den Reibungskör  pern festlegt.

   Für die Ausführung eines solchen Schlos  ses bestehen naturgemäss zahlreiche Möglichkeiten;     Fig.     7 ist deshalb lediglich als Beispiel aufzufassen.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7 ist das  eigentliche Schloss 26 mittels zweier Schrauben oder  Nieten 27, 28 auf einer Grundplatte 24 befestigt, die in  irgendeiner Weise, z. B. durch Anschweissen, an der  Unterkante des Verbindungsstückes 11 befestigt ist, so  dass sie unterhalb einer Verlängerung 25 des Zapfens 12  liegt. Der Zapfen 12 ist durch Stifte 31, 32 drehfest mit  dem     Hemmschuh-Brückenträger    10 verbunden. Die  Verlängerung 25 des Zapfens 12 ist mit in Umfangs  richtung gegeneinander versetzten Riegelnuten 29 ver  sehen.  



  Das Schloss 26 besitzt einen Riegel 30, der in der  dargestellten verschlossenen Einstellung aus dem Schloss  ausgefahren ist und in der geöffneten Einstellung des    Schlosses in das Schloss zurückgezogen ist. Das     Schloss     26 ist so angeordnet und die Abmessungen des Riegels  30 und der Riegelnut 29 sind so aufeinander abge  stimmt, dass in der bei Schlössern     wohlbekannten    Weise  der Riegel 30 in die Riegelnut 29 eintritt und eine  Drehung des Zapfens 12 sowie des damit verbundenen       Hemmschuh-Brückenträgers    10 verhindert, wenn das  Schloss in die verschlossene Einstellung gebracht wird.

    In     Fig.    7 ist nur eine     Riegelnut    29     für    die dargestellte       Bremsstelung    zu sehen; die Riegelnut für die Durch  fahrtstellung liegt dieser Riegelnut 29 etwa diametral       gegenüber.    Der     Umfangsiabstand    der beiden Riegelnuten  auf der Verlängerung 25 des Zapfens 12 entspricht dem  Drehwinkel des     Hemmschuh-Brückenträgers    zwischen  der Bremsstellung und der Durchfahrtstellung.

   Als  Steuermittel für das Schloss 26 kommt in erster Linie  ein Schlüssel in Frage, doch sind natürlich auch     fernbe-          tätigbare    Schlösser verwendbar, bei denen der Riegel  elektrisch, pneumatisch oder     hydraulisch    betätigt werden  kann. In jedem Fall wird erreicht, dass der Gleisbrems  schuh nicht von Unbefugten verstellt werden kann.

   Be  sonders in den Fällen, bei denen die Schwenkung des       Hemmschuh-Brückenträgers    motorisch erfolgt, ist eine  Koppelung zwischen dem Schloss und der Antriebsvor  richtung des     Hemmschuh-Brückenträgers        zweckmässig.          Wenn        beispielsweise    das     Schloss    elektrisch     fernhetätig-          bar    ist und als Antrieb ein ebenfalls fernbetätigter  Elektromotor verwendet wird, kann diese Koppelung  in einer jedem Fachmann geläufigen Weise durch elek  trische gegenseitige Verriegelung erfolgen, die verhin  dert, dass die Antriebsvorrichtung bei verschlossenem  Schloss in Betrieb gesetzt wird.  



  Selbstverständlich kann auch ein Schloss verwendet  werden, das direkt mit dem     Hemmschuh-Brückenträger     in Eingriff tritt. Diese und zahlreiche     andere    Möglich  keiten liegen im Schutzbereich der Erfindung.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung und den Zeich  nungen ergibt sich, dass die beschriebene     Gleis-Brems-          vorrichtung    in bequemer Weise überall montiert wer  den kann, ohne dass es nötig ist, Schwellen     auszuklinken     oder Schwellenschrauben     einzuziehen.     



  Andere Ausführungsformen sind möglich, ohne den  Rahmen der     Erfindung    zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gleis-Bremsvorrichtung für die Abbremsung von Schienenfahrzeugen, mit wenigstens einer neben dem Gleis und im wesentlichen parallel zu einer Fahrschiene angeordneten Gleitschiene und einem im wesentlichen aus einem Reibungskörper und einem Hemmschuh be stehenden Gleisbremsschuh,
    dessen Reibungskörper auf der Gleitschiene unter Reibungseingriff längsverschieb bar geführt ist und durch eine vom Schienenfahrzeug unabhängige Kraft gegen die Gleitschiene gedrückt wird und dessen Hemmschuh mit dem Reibungskörper schwenkbar verbunden ist und um eine zum Gleis im wesentlichen parallele Schwenkachse zwischen einer Bremsstellung, in welcher er auf der Fahrschiene auf liegt, und einer Durchfahrtstellung, in welcher er die Durchfahrt eines Schienenfahrzeuges nicht behindert, verschwenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschiene (2) im wesentlichen in gleicher Höhe wie das Gleis liegt und dass der Reibungskörper (3)
    wenigstens zwei in Gleisrichtung gegeneinander ver setzte Reibungskörperabschnitte (8, 9) aufweist, zwi schen denen in einem die Reibungskörperabschnitte mit einander verbindenden Verbindungsstück (11) ein den Hemmschuh (4) tragender Hemmschuh-Brückenträger (10) schwenkbar gelagert ist und zwischen der Brems stellung und der Durchfahrtstellung, in welcher der Hemmschuh-Brückenträger etwa um 180 in eine Lage zwischen den Reibungskörperabschnitten geschwenkt ist, geschwenkt werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gleitschiene (2) durch zwischen den Schwellen (5) angeordnete Befestigungs elemente (6, 7) mit der Fahrschiene (1) verbunden und in Gleisrichtung an wenigstens einer Schwelle abgestützt ist. 2. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Drehzapfen (12), der das als Drehzapfenträger ausgebildete Verbindungsstück (11) und den Heminschuh-Brückenträger (10) schwenkbar miteinander verbindet und die Schwenkachse definiert. 3.
    Gleis Bremsvorrichtung nach Patentansprcuh, da durch gekennzeichnet, dass das am Hemmschuh (4) für das Auffangen eines abzubremsenden Rades vorge sehene Auffangstück (13) so ausgebildet ist, dass es sowohl von vorn als auch von hinten auflaufende Räder auffangen kann. 4. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hemmschuh (4) auf beiden Seiten mit einer auswechsel baren Auflauffläche (14) für ein abzubremsendes Rad versehen ist.
    5. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen am Hemmschuh (4) lösbar befestigten auswechselbaren Aufsatz (15), der zumindest den oberen Teil des Auffangstückes (13) bildet. 6. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwi schen den Schwellen (5) angeordneten Befestigungs elemente im wesentlichen aus Spurhaltern (6), die den Abstand zwischen Fahrschiene (1) und Gleitschiene (2) bestimmen, und mindestens einem zwischen zwei Schwellen (5) sitzenden Verankerungsstück (7) bestehen.
    7. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei der auf beiden Fahrschienen des Gleises Gleisbremsschuhe vor gesehen sind, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verankerungsstück (7) beiden Gleisbremsschuhen gemeinsam ist und sich über die Breite des Gleises erstreckt. B. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ende der Gleitschiene (2) ein Verankerungsstück (7) vorgesehen ist.
    9. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein mittels eines Steuermittels wahl weise in eine verschlossene oder eine geöffnete Stellung einstellbares Schlo;sis (26), da=s in seiner verschlossenen Stellung den Hemmschuh (4) in seiner Bremsstellung und/oder seiner Durchfahrtstellung festlegt. 10.
    Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das ,Schloss (26) mit dem Reibungskörper starr verbunden isst und .aufweist, die in der verschlossenen Stellung des Schlosses mit dem Fle@mmschuhiträger (10) oder eln.em damit veibunde,nen Teil verriegelnd in Ein griff treten können.
    11. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hemmschuhträger (10) auf einem im Ver bindungsstück (11) drehbar gelagerten Zapfen (12) be festigt ist und dass der Zapfen (12) Riegelöffnungen (29) aufweist, die in der Bremsstellung und/oder dar Durchfahrtstellung des Hemmschuhträgers (10) mit den Riegelmitteln (30) in Eingriff treten können. 12. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schloss (26) fernbe- tätigbar ist.
    13. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schloss (26) mit einer motorischen Antriebsvorrichtung für den Hemmschuh gekoppelt ist. 14. Gleis-Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Steuermittel für das Schloss (26) ein Schlüssel vorge sehen ist.
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AT130307B (de) * 1930-01-03 1932-11-10 Oberbauforschung Und Rangierte Ferngesteuerter ausrückbarer Hemmschuh.
DE887826C (de) * 1951-04-17 1953-08-27 Berthold Lotze Bremsschuh, insbesondere fuer Lokomotivschuppen

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