CH436454A - Formspule für Mehrschichtwicklungen - Google Patents

Formspule für Mehrschichtwicklungen

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Publication number
CH436454A
CH436454A CH47766A CH47766A CH436454A CH 436454 A CH436454 A CH 436454A CH 47766 A CH47766 A CH 47766A CH 47766 A CH47766 A CH 47766A CH 436454 A CH436454 A CH 436454A
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CH
Switzerland
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coil
head
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individual conductors
windings
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Application number
CH47766A
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English (en)
Inventor
Lingstedt Gerhard
Original Assignee
Inst Elektromaschinen
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Description


  Formspule für     Mehrschichtwicklungen       Die Erfindung betrifft     eine    Formspule     für    Mehr  schichtwicklungen mit mehreren Windungen je Spule,       insbesondere    für     Zweischichtwicklungen    rotierender  elektrischer Maschinen.  



  Bei den bekannten Formspulen für     Mehrschächt-          wicklungen    besteht der Wickelkopfteil aus den Wickel  kopfschenkeln und dem     Spulenauge.    Der     Spulenquer-          schnitt    bleibt     dabei    im     Spulenkopf    wie im     Nutteil    im  Prinzip gleich. Am     Spulenauge    sind die Leiter annä  hernd radial zur Läuferachse     gerichtet    und bilden den       übergang    von der     oberen        zur    unteren Schicht der  Wicklung.

   Eine Abweichung von dieser     Richtung,    d. h.  eine Schrägstellung des     Spulenauges,    ist     wegen    der  erforderlichen Isolationsabstände nur in ganz beschränk  tem Umfange möglich.  



  Die kompakte Anordnung der Leiter und die damit  gegebene kleine Oberfläche der Spule steht jedoch einer  weiteren Verbesserung der Kühlung entgegen. Die hohe       Steifigkeit    verursacht weiterhin Schwierigkeiten beim  Einlegen der letzten Spulen in die Nute. Ausserdem       bedingt    die     Spulenkopfform    in der Fertigung kompli  zierte     Arbeitsbewegungen,    die einer wirtschaftlichen  Mechanisierung und hohen Formgenauigkeit entgegen  stehen. Die geringe     Formgenauigkeit        erfordert    wiederum  grössere Sicherheit bei der Festlegung der     Isolations-          abstände    im Wickelkopf.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine  Formspule für     Mehrschichtwicklungen,    insbesondere  für     Zweischichtwicklungen    rotierender elektrischer Ma  schinen, zu schaffen, die eine einfache Fertigung und  eine     Verbesserung    der Wärmeabführung ermöglicht und  eine grössere     Biegsamkeit    im     Spulenkopf    aufweist.  



  Das wird dadurch erreicht, dass die Einzelleiter der  Spule am Wickelkopf vom     Nutteil    aus fächerförmig  gegeneinander verschoben sind und in     Spulenkopfmitte     in axialer Richtung     nebeneinanderliegen.     



  Nach einem     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung     wechseln bei     mehrlagigen    Spulen die     Einzelleiter    in  ihrer Reihenfolge zwischen den einzelnen Lagen, indem  sie sich in einem der     Fächerteile        kreuzen.       Mit dieser     Spulenform    ist     gewährleistet,    dass der  Übergang der Einzelleiter im     Spulenkopf    von der oberen  zur unteren Schicht der Wicklung     allmählich    erfolgt.

    Dabei wird die Oberfläche zur Verbesserung der Küh  lung wesentlich vergrössert und das     Widerstandsmoment,     bezogen auf die     Querschnittsmittelachse,    die in Rich  tung der Läuferachse     liegt,    verkleinert. Dieser Aufbau  ermöglicht somit auch einen     wesentlich    einfacheren  Einbau der     ,einzelnen    Spulen.  



  An einem Ausführungsbeispiel ist die     Erfindung     näher dargestellt und erläutert.     Es    zeigen:       Fig.    1 einen     Spulenkopf    einer bekannten Spule für       Mehrschichtwicklungen,          Fig.    2     die    Spule gemäss     Fig.    1 in     Vorderansicht,          Fig.    3 einen     Spulenkopfteil    einer     erfindungsgemässen     Spule,     einlagig,          Fig.    4 die Spule gemäss     Fig.    3 in Vorderansicht,

         Fig.    5 Schnitt     B-B    aus     Fig.    4,       Fig.    6 Schnitt     A-A    aus     Fig.    3,       Fig.    7     einen    Querschnitt durch eine     mehrlagige          Spule    mit 12 Windungen,       Fig.    8 den Verlauf von 2     Leitern    im     Spulenkopf     der Spule gemäss     Fig.    7.  



  Die     Fig.    3 und 4     veranschaulichen    besonders die  Gegenüberstellung der erfindungsgemässen     Spulenkopf-          form    gegenüber der bisher bekannten     Spulenkopfform     gemäss     Fig.    1 und 2.  



  Wie in     Fig.    3 dargestellt, gehen am     Spulenkopf    die  Einzelleiter vom     Nutteil    1 aus in     Richtung    des anderen       Nutteiles    1 fächerförmig auseinander,     liegen        oberhalb     einer Schnittlinie     A-A    als Teil 2 der Spule nebenein  ander und fügen sich danach wieder fächerförmig inein  ander.

   Jeder Spurenkopf unterteilt sich demnach in  drei Abschnitte, in     einen        Teil    2, in dem     alle        Leiter          nebeneinanderliegen,    und in zwei     fächerförmige    über  ginge von den Nut-teilen 1     zum    Teil 2, die     Fächerteile     3.

   Die     Schnittlinie        A-A    liegt rechtwinklig zu den     Nut-          teilen    1 der Spule und tangiert den     äussersten    Punkt der  Innenseite des innersten     Leiters.         Im zweiten     Nutteil    1 der Spule wird die ursprüng  liche Leiteranordnung erreicht, jedoch  gestürzt  gegen  über der im ersten     Nutteil    1. Die     Stürzung    der Leiter  anordnung wird durch die Gleichsinnigkeit der beeiden       Fächerteile    3 erreicht.  



  Durch     Schnittlinie        B-B    in     Fig.    4 ist in     Fäg.    5 eine  Schnittfläche 4 gebildet. Wird diese     Fläche    4 durch  eine Ebene geschnitten, die wie Schnittlinie     A-A    par  allel zur     Stirnfläche    des nicht     weiter    dargestellten Eisen  paketes der rotierenden elektrischen     Maschine    verläuft,  so entsteht entsprechend     Fig.    6 eine     Schnittfläche    5,  deren Begrenzungslinien 6 eine     Evolvente    bilden,

   wie  dies     durch    eine Konstruktionslinie 7 besonders ver  anschaulicht ist. Die     Evolvente    hat einen     Grundkreis    8,  der zentrisch zur nicht weiter dargestellten     Läuferachse     liegt. Der     Durchmesser    des Grundkreises 8 wird durch  die Schrägstellung der Schnittfläche 5 (Winkel a),  d. h. durch den erforderlichen     Spulenabstand    im     Wik-          kelkopf    bestimmt.  



  In     Fig.    7 ist die Reihenfolge der     Einzelleiter    inner  halb einer Spule dargestellt, und zwar     wechseln    bei  einer     zweilagigen    Spule die     Einzelleiter    ständig zwischen  den Lagen. Dadurch wird die     Windungsspannung    der  benachbarten     Einzelleiter    minimal     gehalten.     



  Wie in     Fig.    8 veranschaulicht, kreuzen sich die  Leiter in einem der vier Fächerteile 3 und liegen im  übrigen Teil der Spule, in den     Nutteilen    1 und Spulen  kopfteilen 2, nebeneinander. Die Kreuzung ist gleich  zeitig der Beginn einer neuen Windung, was in     Fig.    8         durch    Veränderung der Leiterzahl zum     Ausdruck     kommt.  



  Das gleiche Prinzip des ständigen Wechsels der  Einzelleiter zwischen den Lagen zur Reduzierung der       Windungsspannung    benachbarter Einzelleiter kann       selbstverständlich    für jede     Lagenzahl    angewendet wer  den.  



  Die Ausbildung als      Fächerformspule     nach der  Erfindung ist besonders     vorteilhaft    für Spulen geeignet,  deren     Einzelleiter    einen     rechteckförmigen    Querschnitt  aufweisen. Sie ist jedoch keinesfalls darauf beschränkt.  



  Weiterhin ist es durch die Erfindung     möglich,    jede  gewünschte Reihenfolge der     Einzelleiter    untereinander  zu     erreichen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Formspule für Mehrschichtwicklungen mit mehre ren Windungen je Spule, insbesondere für Zweischicht wicklungen rotierender elektrischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelleiter der Spule am Wik- kelkopf vom Nutteil (1) aus fächerförmig gegeneinander verschoben sind und in Spulenkopfmitte in axialer Rich tung nebeneinanderliegen. UNTERANSPRUCH Formspule nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass bei mehrlagigen Spulen die Einzelleiter in ihrer Reihenfolge zwischen den einzelnen Lagen wechseln,
    indem sie sich in einem der Fächerteile (3) kreuzen.
CH47766A 1965-11-12 1966-01-14 Formspule für Mehrschichtwicklungen CH436454A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD11416065 1965-11-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH436454A true CH436454A (de) 1967-05-31

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ID=5478692

Family Applications (1)

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CH47766A CH436454A (de) 1965-11-12 1966-01-14 Formspule für Mehrschichtwicklungen

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AT (1) AT263913B (de)
CH (1) CH436454A (de)

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AT263913B (de) 1968-08-12

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