CH436485A - Schrittmotor - Google Patents

Schrittmotor

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CH436485A
CH436485A CH293863A CH293863A CH436485A CH 436485 A CH436485 A CH 436485A CH 293863 A CH293863 A CH 293863A CH 293863 A CH293863 A CH 293863A CH 436485 A CH436485 A CH 436485A
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CH
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rotor
stator
magnetic
pole
pole pairs
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CH293863A
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English (en)
Inventor
Kurt Ehrat
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Gretag Ag
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K37/00Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors
    • H02K37/10Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of permanent magnet type
    • H02K37/12Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of permanent magnet type with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K37/14Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of permanent magnet type with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating within the armatures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


      Schrittmotor       Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Schrittmotor  mit mindestens einem elektromagnetisch erregbaren     Sta-          tor    und einem Rotor aus mindestens zwei Teilen, welcher  Motor dadurch gekennzeichnet ist, dass die     Rotorteile     mindestens einen zweipoligen Dauermagneten besitzen,  deren magnetische Achsen senkrecht auf der     Rotorachse     stehen, dass ferner der elektromagnetisch erregbare     Sta-          tor    mindestens zwei     Statorpolpaare    aufweist, welche  Teile eines oder mehrerer magnetischer Kreise bilden,  deren magnetische Flüsse verschiedene     Rotorteile    durch  dringen,

   wobei die     Statorpole    jedes     Statorpolpaares        am     zugeordneten     Rotorteil    einander diametral gegenüber  liegen, derart, dass die magnetische Achse des dem einen       Statorpolpaar    zugeordneten     Rotorteils    in der Achse der       Statorpole    dieses     Statorpolpaares    liegt, wenn gleichzeitig  die magnetische Achse des einem andern     Statorpolpaar     zugeordneten     Rotorteils    mit der Achse der     Statorpole     dieses andern     Statorpolpaares    einen zwischen Null und  180  liegenden Winkel bildet.

   Hierbei sind die     Stator-          pole    flach und praktisch in einer durch die     Rotorachse     gehenden Fläche liegend ausgebildet.  



  Eine bevorzugte Ausführungsform des durch das  Hauptpatent geschützten Schrittmotors besteht darin,  dass der     Stator    aus drei     Statorpolpaaren    und der Rotor  aus drei als zweipolige Dauermagnete ausgebildeten       Rotorteilen    besteht, welche je einem     Statorpolpaar    zu  geordnet sind und von dessen Magnetfluss durchdrungen  werden, wobei die magnetischen Achsen der drei Rotor  teile senkrecht zur     Rotorachse    stehen und in Drehrich  tung zueinander um je 120  versetzt sind, und dass fer  ner die drei     Statorpolpaare    zu einem einzigen magneti  schen Kreis gehören, derart,

   dass der magnetische Fluss  eines     Statorpolpaares    jeweils über die beiden andern       Statorpolpaare    zurückfliesst, und durch Wechsel der  Polarität der Magnetflüsse in den     Statorpolpaaren    der  Rotor l20  Drehschritte ausführt, und der Schrittmotor  somit dreiphasig arbeitet. Ein solcher Motor zeichnet    sich insbesondere durch ein     gästiges    Verhältnis zwi  schen Drehmoment und     Trägheitsmoment    aus.  



  Das Ziel der     vorliegenden    Erfindung besteht darin,  die zuletzt beschriebene patentgeschützte     Ausführungs-          form    so zu     verbessern    bzw. abzuändern, dass der opti  mal     mögliche    Drehmoment und     damit    das - Verhältnis  zwischen Drehmoment und     Trägheitsmoment    weiter ge  steigert werden kann.

   Dies wird bei einem Schrittmotor  nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes und bei  dem der     Stator    drei     Statorpaare    und der Rotor drei als       zweipolige    Dauermagnete     ausgebildete        Rotorteile    auf  weist, welche     Rotorteile    je einem     Statorpolpaar    zugeord  net und von dessen Magnetfluss durchdrungen sind, wo  bei die magnetischen Achsen der drei     Rotorteile    senk  recht zur     Rotorachse    stehen und in Drehrichtung zuein  ander um je 120  versetzt     sind,        erfindungsgemäss    da  durch erreicht,

   dass die je drei     Statorpole    zu beiden  Seiten des Rotors durch je ein Joch     miteinander    ver  bunden sind, welche beiden Joche ihrerseits durch min  destens einen magnetischen     Kurzschluss-Schenkel    mit  einander verbunden sind, wobei     Statorpole,    Joche und       Kurzschluss-Schenkel    zumindest angenähert in einer  Ebene liegen und einen einzigen gemeinsamen Magnet  kreis bilden, bei welchem jeweils     eines    der Polpaare in  einer und die beiden anderen Polpaare in der hierzu  entgegengesetzten Richtung     magnetisierbar    sind.  



  Bei der     vorliegenden    Erfindung wird es mit der An  ordnung des magnetisch kurzschliessenden Schenkels  möglich, die Induktion jeweils in allen drei     Rotorteilen     gleichzeitig auf einen gleichen,     insbesonders    den     maximal     zulässigen Wert zu steigern. Das ist aber eine grundle  gende Vorraussetzung dafür, dass das     Rotordrehmoment     den     grösstmöglichen    Wert erreicht. Eine ausführliche  Erläuterung hierzu wird später     mit    Bezugnahme auf die  beiliegende Zeichnung gegeben.  



  In der Zeichnung ist neben Ausführungsbeispielen  der     vorliegenden    Erfindung ein Schrittmotor ohne Kurz-           schluss-Schenkel    wiedergegeben. Die Darstellungen sind  schematisch.  



  Der in     Fig.    1 wiedergegebene Schrittmotor stimmt  mit dem     in        Fig.    29 des Hauptpatentes gezeigten Motor  überein. Die     Fig.    2, 3 und 4 zeigen drei verschiedene  Ausführungsbeispiele eines gemäss der vorliegenden Er  findung ausgebildeten Motors in der Seitenansicht. Die       Fig.    5, 6 und 7 geben Querschnitte nach den Linien V,       VI    und     VII    der     Fig.    1 bis 3 wieder. Die     Fig.    8 zeigt  einen speziell ausgebildeten Rotor in schaubildlicher  Darstellung.  



  In Übereinstimmung     mit    dem Hauptpatent sind die  drei     Statorpolpaare    mit P'1- P"1, P'2 - P"2, P'3 - P"3  und die diesen zugeordneten     Rotorteile    mit la,     1b,    1c  bezeichnet. Bei dem in den     Fig.    1 bis 3 dargestellten  Motoren ist jeder     einzelne    Pol der Paare mit einer eige  nen Erregerwicklung versehen. Hierbei sind die Wick  lungen der Pole     P'1,    P"1, P'2, P"2, P'3, P"3     in    der gleichen  Reihenfolge mit     W'1,    W"1, W'2, W"2, W'3, W"3 bezeich  net.

   Bei dem in     Fig.    4 dargestellten Motor weist der       Stator    nur auf einer Seite des Rotors bewickelte, mit  Magnetspulen versehene     Kerne    auf, wogegen die gegen  überliegende Seite des     Stators    aus einem     unbewickelten,     weichmagnetischen     Brückenglied    besteht.  



  Wie den     Fig.    5 bis 7 zu entnehmen ist, sind die ma  gnetischen Achsen N - S der drei     Rotorteile    1a,     1b,     1c um je 120  gegeneinander verdreht. Die eingezeich  nete momentane Lage der magnetischen Achsen des  Rotors entsprechen den in     Fig.    1 bis 4 gezeigten Ma  gnetisierungsphasen.

   Hierbei sind die momentanen     Strom-          flussrichtungen    in den einzelnen Erregerspulen durch  die Pfeile il, i2     und    i3 und die durch diese Ströme in  den Polpaaren P'1 - P"1, P'2 - P"2, P'3 - P"3 indu  zierten magnetischen Flüsse     (oil,        012,        013)    durch Rich  tungspfeile angedeutet. Die miteinander verketteten Feld  linien sind durch die strichlinierten Linien kenntlich ge  macht.  



  Die schrittweise Drehung des Rotors um jeweils 120   pro Schritt kommt dadurch zustande, dass die in den       Fig.    eingezeichneten Stromrichtungen il, i2, i3 für den  ersten Schritt in -il, -i2,     i3    für den zweiten Schritt in  -il, i2, i3, für den dritten Schritt in il, i2,     i3    ge  ändert werden. Diese Stromrichtungsänderungen können  beispielsweise mittels der in     Fig.    29 des Hauptpatentes  eingezeichneten     Schaltung        vorgenommen    werden.  



  Dadurch werden bei jedem Schrittimpuls die     Stator-          polpaare    durch die in den Polwicklungen fliessenden  Ströme so     magnetisiert,    dass der magnetische     Fluss    in  einem der Polpaare jeweils     umgekehrt    gerichtet ist wie  der Fluss in den beiden anderen Schenkeln. Hierbei sind  die induzierten Flüsse in allen drei Polpaaren dem Ab  solutwert nach     zumindest        angenähert    gleich gross.

   Wenn  man wie oben angegeben den im Polpaar     P'1    -     P"1    in  duzierten     Magnetfluss    mit 0 il, den     im    Polpaar P'2 - P"2       induzierten    Fluss mit 0 i2 und den im Polpaar P'3 -     P"3          induzierten    Fluss mit     0i3    bezeichnet, so gilt /     oil    / _       /012/=/0i3/=/Oil.     



  Im geschlossenen     Statormagnetsystem    des Motors  gemäss     Fig.    1 kann sich er in einem der Polarpaare       induzierte    magnetische Fluss nur über die beiden restli  chen Polpaare     schliessen.    Für den Fall, dass der im  Polpaar     P'1-P",    induzierte Fluss     Oil    entgegenge  setzt zu den in den beiden restlichen Polpaaren P'2 - P"2  und P'3 - P"3 induzierten Flüssen 0 i2 und 0 i3 gerich  tet ist, gelten bei Vernachlässigung der Streuung folgende  Beziehungen:

    
EMI0002.0065     
  
     Mit der weiter oben angeführten Beziehung  /     0i2        0i3        oi    /     ergibt    sich daraus:       01        ,#,        =    2     0#,i          0#,2    = O     ,#,i     03 =     Oi     Analog     erhält    man für den Fall, dass 012 entgegen  gesetzt zu 0 il und 0 i3 gerichtet ist:

    0 1 =     o        i,    0 2 = 2     o        i,        o    3 -     o    i  und wenn     0i3    entgegengesetzt zu     011    und     0i2    gerichtet  ist:       0,-@1    =     O@,i     02 =     Oi     03 = 2     Oi     Bei dem in     Fig.    1 dargestellten Schrittmotor ist also  der magnetische Fluss in einem der drei Polpaare jeweils  doppelt so gross wie in jedem der beiden anderen Pol  paare.

   Bei gleich grossen     Polflächen    folgt daraus, dass  die magnetische     Induktion   
EMI0002.0094  
   (F. . Polfläche) in  einem der drei     Rotorteile    la,     1b,        1c    jeweils doppelt so  gross ist als in den beiden anderen     Rotorteilen.    Nun  darf aber die     Induktion    in den     Rotorteilen    einen be  stimmten Maximalwert nicht überschreiten, da sonst die       Rotor-Dauermagnete        unmagnetisiert    würden.

   Dies be  deutet, dass beim Motor gemäss     Fig.    1 jeweils nur in  einem einzigen der Polpaare die maximal zulässige In  duktion auftreten kann, wogegen in den beiden anderen  Polpaaren jeweils nur die     Hälfte    dieses Wertes erreichbar  ist. Die dem     Rotordrehmoment    dadurch gesetzte Schran  ke wird durch die vorliegende Erfindung beseitigt.  Dies ist nachstehend erläutert.  



  Bei den     Ausführungsbeispielen    der vorliegenden Er  findung ist durch den die beiden Joche     J1    und J2 ma  gnetisch kurzschliessenden Schenkel SK ein Weg ge  schaffen, über den sich die in den einzelnen Polpaaren  induzierten magnetischen Flüsse     Oli,        02i    und     03i     schliessen können. Dadurch wird verhindert, dass sich  diese Flüsse in den Polpaaren gegenseitig beeinflussen.  Es kann immer erreicht werden, dass die Induktionen  in allen drei     Rotorteilen    l a,<B>l b,</B> l c praktisch gleich  gross sind. Daher kann die Induktion in allen drei Pol  paaren jeweils gleichzeitig auf den maximal zulässigen  Wert gesteigert werden.

   Bei einem aus     Ferrit    bestehen  den     Rotor-Dauermagnet    liegt der     zulässige    Induktions  wert B bei etwa 3000 Gauss. Da alle drei     Rotorteile     gleichzeitig zum Gesamtdrehmoment beitragen,     hängt     dessen Grösse von der     Summe    der den einzelnen Rotur  teilen erteilten Drehmomente ab. Daher ist das dem Ro  tor erteilte Drehmoment der Summe der magnetischen  Induktionen in den drei Roturteilen proportional.

   Je  grösser diese Summe, desto grösser das     Rotordrehmo-          ment.    Da die optimale Schrittgeschwindigkeit des Mo  tors im wesentlichen vom     Verhältnis    zwischen Drehmo  ment und     Trägheitsmoment        abhängt,    wächst die Schritt  geschwindigkeit mit dem     Rotordrehmoment.        Demnach         ist auch die Schrittgeschwindigkeit der Summe der In  duktionen proportional.  



  Bei dem in     Fig.    3 dargestellten Schrittmoor ist zu  beiden Seiten der drei Polpaaren     P'1    -     P"1,    P'2 - P" 2,       P'3-P"3    je ein     Kurzschluss-Schenkel        SKl    bzw.     SK2     angeordnet. Hierdurch wird in jeder der drei     Magneti-          sierungsphasen    der Kurzschlusspfad abgekürzt und der  magnetische Kurzschluss zwischen den beiden Jochen       J1    und     J2    verbessert.  



  Bevorzugt kann wieder ein Rotor zur Anwendung  gelangen, bei welchem die drei     Rotorteile    1a,     1b,        1c    zu  einem einzigen     Dauermagnetstab    vereinigt sind und sich  nur durch die in Drehrichtung verschieden gerichteten  magnetischen Achsen unterscheiden. Ein solcher Rotor  ist in     Fig.    8 schaubildlich dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schrittmotor nach Patentanspruch des Hauptpatentes und bei dem der Stator drei Statorpolpaare und der Ro tor drei als zweipolige Dauermagnete ausgebildete Ro- torteile aufweist, welche Rotorteile je einem Statorpol- paar zugeordnet und von dessen Magnetfluss durch drungen sind, wobei die magnetischen Achsen der drei Rotorteile senkrecht zur Rotorachse stehen und in Dreh richtung zueinander um je 120 versetzt sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass die je drei Statorpole zu beiden Seiten des Rotors durch je ein Joch miteinander ver bunden sind, welche beiden Joche ihrerseits durch min destens einen magnetischen Kurzschluss-Schenkel mit einander verbunden sind, wobei Statorpole, Joche und Kurzschluss-Schenkel zumindest angenähert in einer Ebene liegen und einen einzigen gemeinsamen Ma gnetkreis bilden, bei welchem jeweils eines der Polpaare in einer und die beiden anderen Polpaare in der hierzu entgegengesetzten Richtung magnetisierbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schrittmotor nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sämtliche Rotorteile zu einem einzi gen Dauermagnetstab vereinigt sind und sich nur durch die in Drehrichtung verschieden gerichteten magneti schen Achsen unterscheiden. 2. Schrittmotor nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator nur auf einer Seite des Rotors bewickelte, mit Magnetpolen versehene Kerne aufweist, und die inbezug auf den Ro tor gegenüberliegende Seite des Stators aus einem unbe- wickelten, weichmagnetischen Brückenglied besteht.
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