CH436535A - Wachsemulsion für Schutzüberzüge - Google Patents

Wachsemulsion für Schutzüberzüge

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CH436535A
CH436535A CH924361A CH924361A CH436535A CH 436535 A CH436535 A CH 436535A CH 924361 A CH924361 A CH 924361A CH 924361 A CH924361 A CH 924361A CH 436535 A CH436535 A CH 436535A
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paraffin
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CH924361A
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Willy Dr Presting
Goepke Gerhard
Greif H Curt
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Akad Wissenschaften Ddr
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    • C09D191/00—Coating compositions based on oils, fats or waxes; Coating compositions based on derivatives thereof
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Wachsemulsion für Schutzüberzüge    Die Erfindung betrifft eine Wachsemulsion für den  Schutz von     Obrfläch;    n von Metallerzeugnissen vor kli  matischen,     vorzugsweise    korrosiven Einflüssen, z. B. bei  Lagerung und Transport grösserer Maschinen, wie  Kraftfahrzeuge, Traktoren, Landmaschinen oder deren  Einzelteile, aber auch bei der Zwischenlagerung von  Gussstücken, Blechen:, Drähten, Rohren und anderem  Halbzeug.  



  Es ist bekannt, für .diesen Zweck beispielsweise       Rostschutzöle    und -fette zu verwenden; doch .sind die  leichte     Abwischbarkeit    oder die während der Lagerung  eintretende Schmutzaufnahme nachteilig,     unddieSchutz-          wirkung    ist kurzfristig. Wachsüberzüge gewähren dage  gen einen sehr     langfristigen,    sicheren Oberflächen  schutz; sie sind nicht     abwischbar    und nehmen Staub und  Schmutz weit weniger als Öl- oder Fettüberzüge an.  Durch Eintauchen in Wachsschmelzen lassen sich  jedoch nur kleinere Maschinenteile schützen.  



  Durch Spritzen mit Wachsschmelzen aufgetragene       überzüge    haften schwer und setzen überdies die vorhe  rige Erwärmung des zu schützenden Gegenstandes vor  aus. Wachslösungen lassen sich zwar verwenden, erfor  dern     j-odoch    im Falle brennbarer     oder/und    gesundheits  schädlicher Lösungsmittel, z. B. chlorierter     Kohlenwas-          serstoffe,    entsprechende     Vorsichtsmassregeln        bei    der  Anwendung. Wässrige Wachsemulsionen eignen sich  zwar für gestrichene oder lackierte     Oberflächen,    nicht  aber für blanke Eisenteile, da sie hierauf unter Roster  scheinungen auftrocknen.

   Ausserdem können die im  aufgetrockneten     Wachsüberzug    verbleibenden     Emulga-          toren    diesen unter dem Einfluss von Luftfeuchtigkeit  oder Regen hygroskopisch machen und hierdurch     Un-          terrostung    bewirken.  



  Es wurde nun gefunden, dass man blanke oder     lak-          kiertc    Ob;     rflächen    von Maschinen usw. durch einen       Wachsüberzug        langfristig    konservieren kann, wobei  auch das     Spritzauftragen    angewendet werden kann,  wenn man sie mit wässrigen Wachsemulsionen     behan-          delt,die    unter Gasbildung     zersetzliche        Emulgatoren    und  nichtflüchtige, in der Wachs- und Wasserphase ganz    oder teilweise     .lösliche        Korro-sionsinhibitoren    enthalten.

    Im Fall des temporären Lagerschutzes unfertiger       Maschinenteile    oder von Halbzeug ist die Abwesenheit       aschebildender    Bestandteile in der Emulsion, z. B. von       emulgierend    wirkenden     Alkaliseifen,        erwünscht,        weil     eine nachträgliche Bearbeitung durch Schweissen oder  Löten sonst erschwert oder     unmöglich    gemacht oder  aber die vorherige Entfernung des Wachsüberzugs not  wendig werden würde.  



  Die     erfindungsgemässen    wässrigen Wachsemulsio  nen für Zwecke des     Oberflächen-    und Korrosions  schutzes sind dadurch gekennzeichnet, dass sie Kohlen  wasserstoffwachse, ferner beim Trocknen der Emulsion  rasch     zersetzliche        Ammoniumsalze        hochschmelzender     Gemische von Montansäure und weiteren Wachssäuren  und ein     Paraffinluftoxydat    sowie Testbenzin enthalten.         Als        Korrosionsinhibitoren    werden     erfindungsgemäss     die     Luftoxydate    von     Paraffin,    z.

   B. von Syntheseparaf  fin, verwendet, ,deren Wirkung durch Zusätze von einfa  chen oder     substituierten        Fettsäureamiden    gesteigert wer  den kann. Der     hieridurch    bewirkte Korrosionsschutz er  gibt sich sowohl aus oder     Wachsphase    der Emulsion als  auch aus der     wässrigen    Phase, da solche     Luftoxydate          nicht    nur     wachs-,    sondern auch     begrenzt    wasserlöslich  sind.  



  Die Wachsemulsionen enthalten zur Erhöhung ihrer  Stabilität einen Zusatz von     Testbenzin,    :der     vorteilhaft    so       bemesssen    wird, dass die beim     Spritzauftrag    verdun  stende Wachsemulsion an     .einer        offenen    Flamme nicht  entzündet wird.  



  Werden     Wach.sübmzüge    gewünscht, die Tropentem  peraturen aushalten müssen, so soll die Emulsion an  Kohlenwasserstoffwachsen     überwiegend    oder     aus-          schliesslich    über 70  C     schmelzende    Gemische harter       Kohlenwasserstoffe        (Hartwachse    wie     Synthesehartparaf-          fin    oder Tafelparaffin) enthalten.

   Im Fall kältefester  Überzüge baut man die     Emulsion        überwiegend    oder  ausschliesslich mit plastischen Kohlenwasserstoffwach  sen mit tief     liegendem    Brechpunkt     (Weichwachse    wie      synthetischer     Ozokerit,    Weichparaffin oder     Petrolatum)     auf.  



  Bereits während des     Aufspritzens    oder     Aufbringens     entweicht aus den     Ammoniumsalzen    :der Wachssäuren  das Ammoniak, so dass sich ein gegen Feuchtigkeit     in-          erter    Wachsüberzug ausbildet. Die nach     Auftrocknen     der flüchtigen Bestandteile entstehenden Wachsüberzüge  sind besonders     dünnn    und dicht, wenn sie durch     Spritz-          auftragen    entstehen. Da sie schwach transparent sind,  lassen sie einen Farbanstrich des Objekts noch zur Wir  kung kommen.

   Durch Sudan- und andere wachslösliche  Farbstoffe, aber auch :durch Zusatz von Farbpigmenten  lässt sich die Wachsemulsion anfärben, so     dass    man  auch auf stärker     reflektierenden    Metalloberflächen wäh  rend oder nach dem Auftragen die Ausbildung des ange  strebten Schutzüberzugs :erkennt.  



  Die erfindungsgemässen     Wachsemulsionen    weisen  beispielsweise folgende     Zusammensetzung    auf:  1. Beispiel einer     Wachsemulsion,    die tropenfeste  Wachsüberzüge bildet.  
EMI0002.0017     
  
    3,0 <SEP> 0/a <SEP> Montanwachsraffinat
<tb>  (SZ <SEP> 95, <SEP> VZ <SEP> 135, <SEP> Ep. <SEP> 78-79 )
<tb>  1,6 <SEP> % <SEP> Synthesehartparaffin <SEP> (Ep. <SEP> 92-93 )
<tb>  2,0% <SEP> Tafelparaffin <SEP> (Ep.

   <SEP> 56-58 )
<tb>  1,01/o <SEP> Luftoxyd <SEP> von <SEP> Syntheseparaffin
<tb>  (SZ <SEP> 75, <SEP> VZ <SEP> 150)
<tb>  <B>13,00h,</B> <SEP> Testbenzin
<tb>  1,4% <SEP> Ammoniak <SEP> (28 <SEP> % <SEP> NH3)
<tb>  78,01/o <SEP> Wasser
<tb>  100,0% <SEP> (Schmelzpunkt <SEP> des <SEP> aufgetrockneten <SEP> Wachs  überzugs <SEP> = <SEP> 78 )       In der Emulsion liegen die freien Säuren des Montan  wachsraffinates und teilweise auch das     Luftoxydats    mit  dem Ammoniak in     Salzbindung    vor.  



  z. Beispiel einer Wachsemulsion, die kältebeständige  Wachsüberzüge bildet.  
EMI0002.0020     
  
    <B>3,00/9</B> <SEP> Doppelt <SEP> gebleichtes <SEP> Montanwachs
<tb>  (Ep. <SEP> 72-74 , <SEP> SZ <SEP> 63)
<tb>  1,8 <SEP> %. <SEP> Gebleichter <SEP> Schwerölgatsdh <SEP> <B>(</B>Ep. <SEP> 50 )
<tb>  0,7% <SEP> Ozokerit, <SEP> synthetisch <SEP> (Ep. <SEP> 71-72 )
<tb>  1,1 <SEP> % <SEP> Weichpenaffin <SEP> (Ep. <SEP> 46-48')
<tb>  1,011/o <SEP> Luftoxydat <SEP> von <SEP> Syntheseparaffin
<tb>  (wie <SEP> Beispiel <SEP> 1.

   <SEP> Fettsäureanteil <SEP> bei <SEP> 170-180 
<tb>  durch <SEP> NH3-Behandlung <SEP> amidiert)
<tb>  11,0% <SEP> Testbenzin     
EMI0002.0021     
  
    1,4 <SEP> % <SEP> Ammoniak <SEP> (28 <SEP> % <SEP> NH3)
<tb>  80,0 <SEP> % <SEP> Wasser
<tb>  <B>100,01/0</B>       In der Emulsion liegen .die freien Säuren des doppelt  gebleichten Montanwachses mit dem     Ammoniak    in  Salzbindung vor.  



  Die Entfernung des Schutzüberzugs erfolgt nach Be  endigung der Schutzzeit :durch Abwaschen, beispiels  weise mit Testbenzin, wobei ;die entstehende Wachspaste  glanzgebende und schützende Eigenschaften für den     lak-          kierten        Oberflächenteil    besitzt- Man kann aber auch den  Wachsüberzug durch     Behandeln    mit warmen Wasser  unter Zusatz von     Industriereinigern    entfernen.  



  Sehr vorteilhaft ist die Verwendung der     erfindungs-          gemässen    Wachsemulsion für die Zwischenlagerung von  Halbzeugen, Maschinenteilen und Schiffssektionen  oder ganzer     Schiffskörper    sowie aller der Witterung aus  gesetzten Fahrzeuge und Geräte, ferner im Stahlbau,  wenn eine nachträgliche Schweissbearbeitung erforder  lich wird. So geben beispielsweise Bleche ohne vorhe  rige Entfernung des Wachsüberzuges beim     Verschweis-          sen    einen einwandfreien Verband. Der Wachsüberzug  verbrennt entweder     aschefrei    oder zieht sich unter der  Schweissflamme bzw. dem Lichtbogen zurück oder ver  dampft.

   Die Anwendung des     Wachsüberzugs    im Schiff  bau ist deshalb besonders vorteilhaft, weil hier der durch       Rostschutzöle    und -fette     gewährleistete    Korrosions  schutz mit Rücksicht auf die     Länge    der Bauzeit viel zu  gering ist und Schutzanstriche mit Bleifarben ein späte  res Zusammenschweissen der Bleche usw. aus Gründen  des     Gesundheitsschutzes.    verbieten würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wässrige Wachsemulsionen für Zwecke des Oberflä chen- und Korrosionsschutzes, .dadurch gekennzeichnet, dass sie Kohlenwasserstoffwachse, ferner beim Trock nen der Ernulsion rasch zersetzliche Ammoniumsalze hochschmelzender Gemische von Montansäure und wei teren Wachssäuren und ein Paraffinluftoxydat sowie Testbenzin enthalten.
    UNTERANSPRUCH Wässrige Wachsemulsion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie für tropenfeste Überzüge Synthesehartparaffin oder Tafelparaffin, für kältefeste Überzüge synthetischen Ozekerit, Weichparaffin oder Petrolatum enthält.
CH924361A 1961-08-07 1961-08-07 Wachsemulsion für Schutzüberzüge CH436535A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2869919A1 (fr) * 2004-05-07 2005-11-11 Claude Alix Georges Pomero Protection contre la corrosion d'objets galvanises ou zingues par un revetement exterieur compose de paraffine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2869919A1 (fr) * 2004-05-07 2005-11-11 Claude Alix Georges Pomero Protection contre la corrosion d'objets galvanises ou zingues par un revetement exterieur compose de paraffine

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