CH436671A - Schalungsträger - Google Patents
SchalungsträgerInfo
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Description
Schalungsträger Die Erfindung betrifft einen Schalungsträger zur Ab- steifung von Betonschalungen. In bekannter Weise wer den zu diesem Zweck Kanthölzer verwendet, an die z.B. Bretter, Dielen, Holzschaltafeln oder Sperrholzplat- ten angenagelt werden.
Die gleichen Kanthölzer dienen auch als Auflager für die meist aus Draht bestehenden Verspannungen einander gegenüber liegender Schalungs- wandungen. Solche Kanthölzer unterliegen einem star ken Verschleiss, sie müssen auf richtige Länge gesägt werden, und für den Einschalvorgang benötigt man lange Zeit. Die Masshaltigkeit der Schalung ist häufig in Frage gestellt.
Demgegenüber sieht die Erfindung vor, dass der Scha- lungsträger aus einem im Querschnitt C-förmigen Metall stab besteht, der mit mindestens einer Lochreihe verse hen ist und in dessen vom Steg, den Querbalken und den Längsstreifen umschlossenen Raum Holztefle eingelegt sind.
Der Schalungsträger bildet damit eine Kombination von Holz und Metall, und durch die besondere Ausbil dung wird es ermöglicht, die Hölzer der Schalhaut an- zunageK Die hölzerne Schalhaut ist häufig gewünscht, insbesondere wenn die Holzstruktur in Betonoberflächen wiedergeg geben werden soll oder wenn durch eine Sperr- holzschalung ein glatter Sichtbeton entstehen soll.
Die Schalungsträger haben eine fast unbegrenzte Lebens dauer, und die Arbeitszeiteinsparung bei ihrer Verwen dung ist beträchtlich.
Elemente besonders hoher Steifigkeit erhält man dann, wenn die Steg:,höhe die Höhe der Querbalken über trifft. Zweckmässig sind im Steg zwei Lochreihen für das Annageln von Schalungstafeln u. dgl., eine Lochreihe für Verspannmittel und zwei Lochreihen für Verbindungs mittel für einzelne Schalungsträger oder andere Scha- lungselemente miteinander vorgesehen.
Die Schalungs- träger, <B>die</B> z.B. in verschiedenen Normlängen lieferbar sind, können dann sowohl mit ihren Stegen. als auch mit ihren Flanschen in beliebiger Anordnung durch Schrau ben oder durch eine Bolzen-Keilverbindung miteinander zusammengebaut werden und z.B. einen Trägerrost bil den. Auf diese Weise lassen sich grossflächige Elemente z.B. in Längen von<B>6</B> m und in Stockwerkshöhe zusam menbauen, die mit einem Kran umgesetzt worden kön nen.
In dexi Bohrungen lassen sich auch Stabilisatoren, Gerüste, Schnellspanngeräte und Eckausbildungen be festigen. Die einzelnen Teile können nach und nach an geschafft werden, und durch die Einfachheit der Ver wendung kann das Baustellenpersonal ohne besondere Kenntnisse sofort mit dem Schalungsträger arbeiten.
Die Metallstäbe können an den Stimseiten fest an gebrachte Abschlussteil aufweisen, die ebenso wie die Querbalken Lächer für die Verspannmittel und ent sprechende Verbindungsmittel enthalten.
Zur weiteren Aussteifung sind die Längsstreifen vor- zugweise durch in Abständen voneinander angeordnete Laschen miteinander verbunden; diese La-sehen, die vor zugsweise aus an den Enden zu einer Mantellinie hin flachgedrückten aufgeschweissten Rohren bestehen, kön nen gleichzeitig als Handgriff und als Leitersprossen dienen.
Die Holzteile können als relativ schmale Holzleisten ausgebildet sein, die in den Innenraum der Metallstäbe eingepresst sind, sie können aber auch grössere Abschnitte bilden oder den Innenraum völlig ausfüllen. Der Scha- lungsträger wird in der Regel aus Stahl bestehen, wobei das Stahlprofil durch Abkanten oder vorzugsweise durch Kaltwalzen im kontinuierlichen Arbeitsgang gewonnen wird, es ist aber auch die Anwendung von Aluminium denkbar.
Weitere vorteilhafte Merkmale des vorliegenden Scha- lungsträgers ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigen: Fig. <B>1</B> eine Draufsicht auf ein Teilstück eines Scha- lungsträgers, Fig. 2 eine Seitenansicht dazu, Fig. <B>3</B> einen Querschnitt dazu gemäss Linie III-111 in Fig. 2 in grösserem Massstab.
Der Schalungsträger besteht im wesentlichen aus ei nem Metallstab<B>1,</B> der im Querschnitt, wie insbesondere aus Fig. <B>3</B> ersichtlich ist, C-förmig ausgebildet ist. Dabei ist z.B. die Höhe seines Steges 2 etwa viermal so gross wie die Höhe seiner Querbalken<B>3.</B> Die Querbalken<B>3</B> stehen senkrecht zum Steg 2, und wieder senkrecht zum Querbalken<B>3</B> sind Längsstreifen 4 gerichtet, deren Höhe etwa einem Drittel der Höhe der Querbalken<B>3</B> entspricht.
Der in Fig. <B>3</B> dargestellte Metallstab<B>1</B> ist im Kalt- walzverfahren mit einer Wandstärke von<B>3</B> mm aus Stahl hergestellt, seine Länge kann etwa Stockwerkshöhe, also z.B. <B>2,50</B> m, betragen. Es ist zweckmässig, bestimmte Normlängen auszuführen.
Sowohl in den Steg 2 als auch in, die Querbalken<B>3</B> sind Lochreihen<B>5, 6</B> eingebra:cht, die ein bestimmtes Raster bilden. Die Löcher<B>7</B> der Lochreihe<B>5</B> dienen dein Durchgang von Nägeln, mit denen die Schalhaut am Schalungsträger befestigt wird.
Die Löcher<B>8</B> der Loch reihe<B>6</B> dagegen dienen dem Durchstecken von Verspan- nungsmitteln wie Bolzen, Drähte u. dgl., mit denen z.B. einander gegenüberliegende Schalungswände zusammen gehalten werden. Schliesslich sind noch Lochreihen<B>9</B> auf dem Steg 2 vorgesehen, deren Löcher<B>10</B> in Längs richtung des Schalungsträgers oval ausgebildet sind.
In diese Löcher<B>10</B> können Verbindungsmittel wie Schrau ben oder verkeilbare Bolzen eingesteckt werden, damit Schalungsträger untereinander in beliebiger Anordnung verbunden werden können. über sie werden auch andere Schalelemente wie Eckausbildungen, Schnellspanngeräte, Stabilisatoren u. dgl. angeschlossen. Die Lochreihen<B>5</B> und<B>9</B> können in einer Linie nahe an den Querbalken<B>3</B> liegen, wobei dann die Löcher<B>7</B> mit den Löchern<B>10</B> miteinander abwechseln. Die, Lochreihe<B><I>6</I></B><I> für</I> die Ver- spannmittel liegt zweckmässig in der Mitte des Steges 2.
In den Querbalken<B>3</B> sind nach dem Ausführungsbeispiel lediglich Löcher<B>7</B> und<B>8</B> abwechselnd in einer Linie in der Mitte ang geordnet, es können aber auch Löcher 10 für Verbindungsmittel zusätzlich vorgesehen sein.
Die Stirnseiten<B>11</B> der Schalungsträger sind durch ein Abschlussteil 12 abgeschlossen-, dieses Abschlussteil 12 kann z.B. aus einem eingeschweissten U-Profil be stehen. Auch darin sind, wie Fig <B>3</B> zeigt, Löcher<B>8</B> und <B>10</B> eingebracht, damit Schalungsträger der Länge nach aneinander angeschlossen werden können.
Als besonders günstig haben sich für die Lochreihe<B>5</B> Bohrungsdurch messer von<B>6</B> mm, für die Lochreihe<B>6</B> von<B>17</B> mm und für die Lochreihe<B>9</B> Löcher mit einer Länge von<B>26</B> mm und einer Breite von<B>17</B> mm bei einer SteAöhe von 200 mm, einer Querbalkenhöhe von<B>50</B> nun und einer Längs- streifenbreite von<B>15</B> mm herausgestellt.
Die Längsstreifen 4 sind in Abständen von etwa<B>75</B> cm jeweils mit Laschen<B>13</B> miteinander verbunden. Diese Laschen können in zweckmässiger Weise aus einem Rohrstück bestehen, dessen Ende beschnitten oder flach gedrückt ist, damit sich eine sichere Befestigung beim Schweissen ergibt. Dabei ist darauf geachtet, dass die Laschen<B>13</B> nur wenig, z.B. mit ihrer Wandstärke, über den Umriss des Metallstabes<B>1</B> hervorschauen. Die La schen<B>13</B> dienen nicht nur einer Versteifung des Profiles, sondern sie werden gleichzeitig <B>,</B> als Sprossen und als Hand griffe benützt.
In den vom Steg 2, den Querbalken<B>3</B> und den Längs streifen 4 gebildeten Innenraum sind nunmehr Holzteile 14 eingebracht. Diese Holzteile sind so zugeschnitten, dass sie sich zwischen die Querbalken<B>3</B> bzw. den Steg 2 und die Längsstreifen 4 einklemmen und praktisch un verlierbar gehalten sind. Diese Holzteile 14 können z.B. als verhältnismässig schmale Holzleisten<B>15</B> oder als längere Holzblöcke<B>16</B> ausgebildet sein, ja in bestimmten Fällen kann ein ganzer Diel mit den angepassten Massen in den Metallstab eingeschoben sein. Durch das einge legte Holzteil ist es möglich, dass durch die Nagellöcher <B>7</B> hindurch z.B. die die Schalhaut bildenden Hölzer an genagelt werden können.
Die Holzleisten<B>15</B> bzw. die Holzblöcke<B>16</B> lassen sich mit leichten Hammerschlägen verschieben, so dass notfalls bei vielfachem Einsatz im mer wieder neue Löcher in das Holz geschlagen werden können. In den überwiegenden Fällen werden die Stege 2 senkrecht zur Schalhaut angeordnet sein, da sich hier besondere hohe Abstützkräfte ergeben. Die Nägel drin gen dann in Stirnholz ein.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Schalungsträger zur Absteifung von Betonschalun gen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem im Quer schnitt Gförmigen Metallstab<B>(1)</B> besteht, der mit min destens einer Lochreihe versehen ist und in dessen vorn Steg (2), den Querbalken<B>(3)</B> und den Längsstreifen (4) umschlossenen Raum Holzteile (14) eingelegt sind. UNTERANSPRDCHE <B>1.</B> Schalungsträger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Steges (2) die Höhe der Querbalken<B>(3)</B> übertrifft.2. Schalungsträger nach dem Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass im Steg (2) zwei Lochreihen<B>(5)</B> für das Annageln von Schalungsta- feln, eine Lochreihe<B>(6)</B> für Verspannmittel und zwei Lochreihen<B>(9)</B> für Verbindungsmittel für einzelne Scha- lungsträger oder andere Schalungselemente miteinander vorgesehen sind.<B>3.</B> Schalungsträger nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Querbalken<B>(3)</B> Löcher <B>(7)</B> für das Annageln von Schalungsbrettern mit Löchern <B>(8)</B> für Verspannmittel abwechseln. 4. Schalungsträger nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Metallstab<B>(1)</B> an den Stirn,seiten <B>(11)</B> fest angebrachte Abschlussteile, (12) auf weist. <B>5.</B> Schalungsträger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussteile (12.) als Abschnit te eines U-Profilstabes ausgebildet sind.<B>6.</B> Schalungsträger nach den Unteransprüchen 4 und <B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in die Abschlussteile (12) Löcher<B>(8, 10)</B> für Verspann- und Verbindungsmittel eingebracht sind. <B>7.</B> Schalungsträger nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Längstreifen (4) durch in Abständen voneinander angeordnete Laschen<B>(13)</B> mit einander verbunden sind. <B>8.</B> Schalungsträger nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen<B>(13)</B> aus an den Enden zu einer Mantellinie hin flachgedrückten aufgeschweissten Rohren bestehen.<B>9.</B> Schalungsträger nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Holzteile (14) als Holz leisten<B>(15)</B> ausgebildet sind, die in den Innenraum des Metallstabes<B>(1)</B> eingepresst sind.
Applications Claiming Priority (1)
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