CH436671A - Schalungsträger - Google Patents

Schalungsträger

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CH436671A
CH436671A CH1597665A CH1597665A CH436671A CH 436671 A CH436671 A CH 436671A CH 1597665 A CH1597665 A CH 1597665A CH 1597665 A CH1597665 A CH 1597665A CH 436671 A CH436671 A CH 436671A
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CH1597665A
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Malik Stanislaus
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Meyer Keller Noe Schalttech
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    • E04C3/292Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures the materials being wood and metal
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    • E04G11/48Supporting structures for shutterings or frames for floors or roofs
    • E04G11/50Girders, beams, or the like as supporting members for forms
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Description


      Schalungsträger       Die Erfindung betrifft einen     Schalungsträger    zur     Ab-          steifung    von     Betonschalungen.    In bekannter Weise wer  den zu diesem Zweck Kanthölzer verwendet, an die       z.B.    Bretter, Dielen,     Holzschaltafeln    oder     Sperrholzplat-          ten    angenagelt werden.

   Die gleichen Kanthölzer dienen  auch als Auflager für die meist aus Draht bestehenden  Verspannungen einander gegenüber liegender     Schalungs-          wandungen.    Solche Kanthölzer unterliegen einem star  ken Verschleiss, sie müssen auf richtige Länge gesägt  werden, und für den     Einschalvorgang    benötigt man lange  Zeit. Die     Masshaltigkeit    der Schalung ist häufig in Frage  gestellt.  



  Demgegenüber sieht die Erfindung vor, dass der     Scha-          lungsträger    aus einem im Querschnitt     C-förmigen    Metall  stab besteht, der mit mindestens einer Lochreihe verse  hen ist und in dessen vom Steg, den Querbalken und den  Längsstreifen umschlossenen Raum     Holztefle    eingelegt  sind.

   Der     Schalungsträger    bildet damit eine Kombination  von Holz und Metall, und durch die besondere Ausbil  dung wird es ermöglicht, die Hölzer der Schalhaut     an-          zunageK    Die hölzerne Schalhaut ist häufig gewünscht,  insbesondere wenn die     Holzstruktur    in Betonoberflächen       wiedergeg        geben        werden        soll        oder        wenn        durch        eine        Sperr-          holzschalung    ein glatter Sichtbeton entstehen soll.

   Die       Schalungsträger    haben eine fast unbegrenzte Lebens  dauer, und die Arbeitszeiteinsparung bei ihrer Verwen  dung ist beträchtlich.  



  Elemente besonders hoher     Steifigkeit    erhält man  dann, wenn die     Steg:,höhe    die Höhe der Querbalken über  trifft. Zweckmässig sind im Steg zwei Lochreihen für das  Annageln von     Schalungstafeln    u.     dgl.,    eine Lochreihe für       Verspannmittel    und zwei Lochreihen für Verbindungs  mittel für einzelne     Schalungsträger    oder andere     Scha-          lungselemente    miteinander vorgesehen.

   Die     Schalungs-          träger,   <B>die</B>     z.B.    in verschiedenen Normlängen lieferbar  sind, können dann sowohl mit ihren Stegen. als auch mit  ihren Flanschen in beliebiger Anordnung durch Schrau  ben oder durch eine     Bolzen-Keilverbindung    miteinander  zusammengebaut werden und     z.B.    einen Trägerrost bil  den. Auf diese Weise lassen sich grossflächige Elemente         z.B.    in Längen von<B>6</B> m und in     Stockwerkshöhe    zusam  menbauen, die mit einem Kran umgesetzt worden kön  nen.

   In     dexi    Bohrungen lassen sich auch Stabilisatoren,  Gerüste,     Schnellspanngeräte    und Eckausbildungen be  festigen. Die einzelnen Teile können nach und nach an  geschafft werden, und durch die Einfachheit der Ver  wendung kann das Baustellenpersonal ohne besondere  Kenntnisse sofort mit dem     Schalungsträger    arbeiten.  



  Die Metallstäbe können an den     Stimseiten    fest an  gebrachte Abschlussteil aufweisen, die ebenso wie die  Querbalken     Lächer    für die     Verspannmittel    und ent  sprechende Verbindungsmittel enthalten.  



  Zur weiteren Aussteifung sind die Längsstreifen     vor-          zugweise    durch in Abständen voneinander angeordnete  Laschen miteinander verbunden; diese     La-sehen,    die vor  zugsweise aus an den Enden zu einer Mantellinie hin  flachgedrückten     aufgeschweissten    Rohren bestehen, kön  nen gleichzeitig als Handgriff und als Leitersprossen  dienen.  



  Die Holzteile können als relativ schmale     Holzleisten     ausgebildet sein, die in den Innenraum der Metallstäbe  eingepresst sind, sie können aber auch     grössere    Abschnitte  bilden oder den Innenraum völlig ausfüllen. Der     Scha-          lungsträger    wird in der Regel aus Stahl bestehen, wobei  das Stahlprofil durch Abkanten oder vorzugsweise durch  Kaltwalzen im kontinuierlichen Arbeitsgang gewonnen  wird, es ist aber auch die Anwendung von Aluminium  denkbar.  



  Weitere vorteilhafte Merkmale des vorliegenden     Scha-          lungsträgers    ergeben sich aus den Unteransprüchen und  aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung  dargestellten     Ausführungsbeispieles.    Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine Draufsicht auf ein Teilstück eines     Scha-          lungsträgers,          Fig.    2 eine Seitenansicht dazu,       Fig.   <B>3</B> einen Querschnitt dazu gemäss Linie     III-111    in       Fig.    2 in grösserem Massstab.  



  Der     Schalungsträger    besteht im wesentlichen aus ei  nem Metallstab<B>1,</B> der im Querschnitt, wie insbesondere  aus     Fig.   <B>3</B> ersichtlich ist,     C-förmig    ausgebildet ist. Dabei      ist     z.B.    die Höhe seines Steges 2 etwa viermal so gross  wie die Höhe seiner Querbalken<B>3.</B> Die Querbalken<B>3</B>  stehen senkrecht zum Steg 2, und wieder senkrecht zum  Querbalken<B>3</B> sind Längsstreifen 4 gerichtet, deren Höhe  etwa einem Drittel der Höhe der Querbalken<B>3</B> entspricht.  



  Der in     Fig.   <B>3</B> dargestellte Metallstab<B>1</B> ist im     Kalt-          walzverfahren    mit einer Wandstärke von<B>3</B> mm aus Stahl  hergestellt, seine Länge kann etwa     Stockwerkshöhe,    also       z.B.   <B>2,50</B> m, betragen. Es ist     zweckmässig,    bestimmte  Normlängen auszuführen.  



  Sowohl in den Steg 2 als auch in, die Querbalken<B>3</B>  sind Lochreihen<B>5, 6</B>     eingebra:cht,    die ein bestimmtes  Raster bilden. Die Löcher<B>7</B> der Lochreihe<B>5</B> dienen dein  Durchgang von Nägeln, mit denen die Schalhaut am       Schalungsträger    befestigt wird.

   Die Löcher<B>8</B> der Loch  reihe<B>6</B> dagegen dienen dem Durchstecken von     Verspan-          nungsmitteln    wie Bolzen, Drähte u.     dgl.,    mit denen     z.B.     einander gegenüberliegende     Schalungswände    zusammen  gehalten werden.     Schliesslich    sind noch Lochreihen<B>9</B>  auf dem Steg 2 vorgesehen, deren Löcher<B>10</B> in Längs  richtung des     Schalungsträgers    oval ausgebildet sind.

   In  diese Löcher<B>10</B> können Verbindungsmittel wie Schrau  ben oder     verkeilbare    Bolzen eingesteckt werden, damit       Schalungsträger    untereinander in beliebiger Anordnung  verbunden werden können. über sie werden auch andere  Schalelemente wie Eckausbildungen,     Schnellspanngeräte,     Stabilisatoren u.     dgl.    angeschlossen. Die Lochreihen<B>5</B>  und<B>9</B> können in einer Linie nahe an den Querbalken<B>3</B>  liegen, wobei dann die Löcher<B>7</B> mit den Löchern<B>10</B>  miteinander abwechseln. Die, Lochreihe<B><I>6</I></B><I> für</I> die     Ver-          spannmittel    liegt zweckmässig in der Mitte des Steges 2.

    In den Querbalken<B>3</B> sind nach dem Ausführungsbeispiel  lediglich Löcher<B>7</B> und<B>8</B> abwechselnd in einer Linie in       der        Mitte        ang        geordnet,        es        können        aber        auch        Löcher        10     für Verbindungsmittel zusätzlich vorgesehen sein.  



  Die Stirnseiten<B>11</B> der     Schalungsträger    sind durch  ein Abschlussteil 12 abgeschlossen-, dieses     Abschlussteil     12 kann     z.B.    aus einem eingeschweissten     U-Profil    be  stehen. Auch darin sind, wie     Fig   <B>3</B> zeigt, Löcher<B>8</B> und  <B>10</B> eingebracht, damit     Schalungsträger    der Länge nach  aneinander angeschlossen werden können.

   Als besonders  günstig haben sich für die Lochreihe<B>5</B> Bohrungsdurch  messer von<B>6</B> mm, für die Lochreihe<B>6</B> von<B>17</B> mm und  für die Lochreihe<B>9</B> Löcher mit einer Länge von<B>26</B> mm  und einer Breite von<B>17</B> mm bei einer     SteAöhe    von 200  mm, einer     Querbalkenhöhe    von<B>50</B> nun und einer     Längs-          streifenbreite    von<B>15</B> mm herausgestellt.  



  Die     Längsstreifen    4 sind in Abständen von etwa<B>75</B>  cm jeweils mit Laschen<B>13</B> miteinander verbunden. Diese  Laschen können in zweckmässiger Weise aus einem  Rohrstück bestehen, dessen Ende beschnitten oder flach  gedrückt ist, damit sich eine sichere Befestigung beim  Schweissen ergibt. Dabei ist darauf geachtet, dass die  Laschen<B>13</B> nur wenig,     z.B.    mit ihrer Wandstärke, über  den Umriss des Metallstabes<B>1</B> hervorschauen. Die La  schen<B>13</B> dienen nicht nur einer Versteifung des     Profiles,     sondern sie werden gleichzeitig  <B>,</B> als Sprossen und als Hand  griffe benützt.  



  In den vom Steg 2, den Querbalken<B>3</B> und den Längs  streifen 4 gebildeten Innenraum sind nunmehr Holzteile  14 eingebracht. Diese Holzteile sind so zugeschnitten,  dass sie sich zwischen die Querbalken<B>3</B>     bzw.    den Steg  2 und die Längsstreifen 4 einklemmen und praktisch un  verlierbar gehalten sind. Diese     Holzteile    14 können     z.B.     als verhältnismässig schmale Holzleisten<B>15</B> oder als    längere Holzblöcke<B>16</B> ausgebildet sein, ja in bestimmten  Fällen kann ein ganzer Diel mit den angepassten Massen  in den Metallstab eingeschoben sein. Durch das einge  legte Holzteil ist es möglich, dass durch die Nagellöcher  <B>7</B> hindurch     z.B.    die die Schalhaut bildenden Hölzer an  genagelt werden können.

   Die Holzleisten<B>15</B>     bzw.    die  Holzblöcke<B>16</B> lassen sich mit leichten Hammerschlägen  verschieben, so dass notfalls bei vielfachem Einsatz im  mer wieder neue Löcher in das Holz geschlagen werden  können. In den überwiegenden Fällen werden die Stege  2 senkrecht zur Schalhaut angeordnet sein, da sich hier  besondere hohe     Abstützkräfte    ergeben. Die Nägel drin  gen dann in Stirnholz ein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Schalungsträger zur Absteifung von Betonschalun gen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem im Quer schnitt Gförmigen Metallstab<B>(1)</B> besteht, der mit min destens einer Lochreihe versehen ist und in dessen vorn Steg (2), den Querbalken<B>(3)</B> und den Längsstreifen (4) umschlossenen Raum Holzteile (14) eingelegt sind. UNTERANSPRDCHE <B>1.</B> Schalungsträger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Steges (2) die Höhe der Querbalken<B>(3)</B> übertrifft.
    2. Schalungsträger nach dem Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass im Steg (2) zwei Lochreihen<B>(5)</B> für das Annageln von Schalungsta- feln, eine Lochreihe<B>(6)</B> für Verspannmittel und zwei Lochreihen<B>(9)</B> für Verbindungsmittel für einzelne Scha- lungsträger oder andere Schalungselemente miteinander vorgesehen sind.
    <B>3.</B> Schalungsträger nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Querbalken<B>(3)</B> Löcher <B>(7)</B> für das Annageln von Schalungsbrettern mit Löchern <B>(8)</B> für Verspannmittel abwechseln. 4. Schalungsträger nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Metallstab<B>(1)</B> an den Stirn,seiten <B>(11)</B> fest angebrachte Abschlussteile, (12) auf weist. <B>5.</B> Schalungsträger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussteile (12.) als Abschnit te eines U-Profilstabes ausgebildet sind.
    <B>6.</B> Schalungsträger nach den Unteransprüchen 4 und <B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in die Abschlussteile (12) Löcher<B>(8, 10)</B> für Verspann- und Verbindungsmittel eingebracht sind. <B>7.</B> Schalungsträger nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Längstreifen (4) durch in Abständen voneinander angeordnete Laschen<B>(13)</B> mit einander verbunden sind. <B>8.</B> Schalungsträger nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen<B>(13)</B> aus an den Enden zu einer Mantellinie hin flachgedrückten aufgeschweissten Rohren bestehen.
    <B>9.</B> Schalungsträger nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Holzteile (14) als Holz leisten<B>(15)</B> ausgebildet sind, die in den Innenraum des Metallstabes<B>(1)</B> eingepresst sind.
CH1597665A 1965-04-17 1965-11-19 Schalungsträger CH436671A (de)

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