CH436698A - Verfahren zur Herstellung eines insbesondere das Aussehen von massivem Holz aufweisenden Gegenstandes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines insbesondere das Aussehen von massivem Holz aufweisenden Gegenstandes

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CH436698A
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CH
Switzerland
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film
plastic
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solid wood
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Application number
CH1119466A
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English (en)
Inventor
Meier Ernst
Original Assignee
Plastopress Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N5/00Manufacture of non-flat articles

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Verfahren        zur    Herstellung eines     insbesondere    das Aussehen von massivem     Holz    aufweisenden  Gegenstandes    Die     vorliegende    Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung eines insbesondere das Aussehen von massi  vem Holz aufweisenden Gegenstandes mit einem Trag  teil und mindestens einer den Sichtteil bildenden Folie  aus Kunststoff.  



  Es wird immer     mehr        angestrebt,    Gegenstände, wie  Platten, Leisten und dgl., zu schaffen, die das Aussehen       vorn        teurem        Holz,    wie z. B.     Teakholz,        aufweisen,    je  doch aus wesentlich     billigeren    Materialien     bestehen.    Zu  diesem Zweck werden auf einem Träger,     beispielsweise     aus Pressspan, Folien aus Kunststoff aufgeklebt, die eine       Holzmusterung    aufweisen. Bei ebenen Flächen der Ge  genstände ist dieses Verfahren noch einigermassen be  friedigend.

   Sobald jedoch     am-    Träger Kanten, Rundun  gen, Nuten und dgl. zu überziehen sind, treten Schwie  rigkeiten auf, die das Aussehen bzw. die Haftung der  Folien beeinträchtigen.  



  Die der vorliegenden Erfindung     zugrunde    liegende  Aufgabe besteht darin, ein Verfahren der eingangs er  wähnten Art zu schaffen, .dass auch bei     Unregelmässig-          keiten    in der Oberfläche des Gegenstandes eine sichere  Haltung des Sichtteiles am Tragteil gewährleistet.  



  Die erwähnte Aufgabe wird erfindungsgemäss da  durch gelöst, dass die     Folie    mit einem den Tragteil des  Gegenstandes bildenden Gemisch aus     Cellulosespänen     und einem Bindemittel, wobei zwischen .der Folie und  dem Gemisch, eine Schicht aus einem der Folie ent  sprechenden Kunststoff in     Pulverform    aufgestreut wird,  in einer Form unter Wärmezufuhr zum herzustellenden       Gegenstand        zusammengepresst    wird.  



  Indem die Folie aus Kunststoff auf den Träger bei  dessen Formung     nufgepresst    wird, entsteht     unabhängig     von Unregelmässigkeiten in der     Oberfläche    der Träger  eine innige Verbindung zwischen der Folie und dem  Träger, die noch durch das in Pulverform eingebrachte  der Folie entsprechendes Kunststoffmaterial erhöht wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen       Verfahrens        wird        nachfolgend        anhand    der Zeichnung,  deren einzige Figur den erfindungsgemässen Gegenstand  während seiner Herstellung     zeigt,    näher erläutert.    Die Figur zeigt im Querschnitt eine     längliche    Ma  trize 1 mit einer     Aussparung    2 mit der ein angedeuteter  Pressstempel 3 zusammenwirkt.

   Zur Erwärmung der  Pressform sind in der Matrize und     gegebenenfalls    auch  im     Pressstempel        Leitungen        vorgesehen,    durch die     heisses     Wasser durchgedrückt wird.  



  Das als Beispiel gewählte Verfahren zur Herstellung  einer Leiste, deren Sichtflächen eine     Holzstruktur    auf  weisen, geht wie folgt vor sich.  



  Eine     Folie    5 aus einem     thermoplastischen    Kunst  stoff, wie PVC, wird     in    die Aussparung der Matrize 1  gelegt, wobei ihre eine     Holzstruktur    aufweisende Fläche  gegen die     Matrize    zum     Anliegen        kommt.    Auf die Folie  wird sodann eine Schicht 6 aus einem .der     Folie    ent  sprechenden Kunststoff, in     vorliegenden    Fall z. B. eben  falls PVC, in Pulverform aufgestreut.

   Dann wird in die       Aussparung    der Form     Sägmehl    7     vermischt    mit     einem     als Bindemittel dienenden thermoplastischen     Kunstharz     eingefüllt     und    mit einer Lehre abgestrichen.  



  Anschliessend wird der Stempel gegen die     Matrize     verschoben und der     Pressvorgang    bei ca. 130  C durch  geführt.  



  Das als     Bindemittel    verwendete     Harz    sollte vorzugs  weise schon vor dem Mischen mit dem     Sägmehl        aus-          gehärtet    sein, damit     nachträglich    keine Feuchtigkeit  mehr entsteht. Dadurch kann die Herstellung von     mass-          gerechten    Profilstäben und Platten     gewährleistet    werden.  



  Beim beschriebenen Herstellungsverfahren wird die  eine,     in    der Figur nach oben gerichtete Fläche der her  zustellenden Leisten nicht     mit    einer     Folie    aus     Kunststoff     überzogen, da beim vorgesehenen     Verwendungszweck     der Leiste, diese Fläche nicht     sichtbar    ist.     Sind    jedoch  alle Flächen einer Leiste sichtbar, so könnte selbstver  ständlich auch     diese    Fläche im gleichen     Pressvorgang    in  gleicher Weise mit einer     zusätzlichen        Folie        verbunden     werden.  



       Die    in     Pulverform    aufgebrachte Schicht 6 ergibt eine  gute     Verankerung    der Folie und gleichzeitig eine Ver  stärkung derselben. Je nach Umständen kann die Dicke  dieser Schicht     variiert        werden-.         Mit dem gleichen Verfahren könnte auch eine Folie  mit     einem    anderen Muster als     ein        Holzmuster        zur    Ver  wendung kommen.  



  Mit dem beschriebenen Verfahren     können    beispiels  weise Platten für     Türen    oder auch Sockelleisten herge  stellt werden, wobei im     letzteren    Fall ein     Vorteil    auch  darin besteht, .dass sich die Sockelleisten bei Erwärmung  verbiegen lassen und damit an     jede    beliebige Rundung  oder Ecke angepasst werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines insbesondere das Aussehen von massivem Holz aufweisenden Gegenstan des mit einem Tragteil und mindestens einer den Sicht- teil bildenden Folie aus Kunststoff, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Folie mit einem den Tragteil des Ge genstandes bildenden Gemisch aus Cellulosespänen und einem Bindemittel,
    wobei zwischen der Folie und dem Gemisch eine Schicht aus einem der Folie entsprechen dem Kunststoff in Pulverform aufgestreut wird, in einer Form unter Wärmezufuhr zum herzustellenden Gegen stand zusammengepresst wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Folie aus einem thermoplasti schen Kunststoff, wie PVC, und das Bindemittel aus einem thermoplastischen Kunstharz besteht.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Bindemittel ausgehärtet ist. PATENTANSPRUCH II Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I her gestellter Gegenstand, dessen Sichtfläche von einer eine Holzmusterung aufweisenden Folie aus Kunststoff ge bildet ist.
CH1119466A 1966-08-03 1966-08-03 Verfahren zur Herstellung eines insbesondere das Aussehen von massivem Holz aufweisenden Gegenstandes CH436698A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0378757A3 (de) * 1989-01-20 1991-11-06 Rütgerswerke Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gepressten Profilkörpern

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