CH436741A - Kegellehre - Google Patents
KegellehreInfo
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- CH436741A CH436741A CH504665A CH504665A CH436741A CH 436741 A CH436741 A CH 436741A CH 504665 A CH504665 A CH 504665A CH 504665 A CH504665 A CH 504665A CH 436741 A CH436741 A CH 436741A
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/24—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes
- G01B5/241—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes for measuring conicity
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Description
Kegellehre Das Prüfen oder Lehren von Aussenkegeln wurde bisher sowohl im Werkzeugbau wie auch in der Serienfertigung grösstenteils mittels Kegellehrhülsen durchgeführt. Dabei musste das Werkstück bei dem jeweiligen Lehrvorgang aus der Maschine ausgespannt werden. Das Lehren geschah dadurch, dass man auf die zu prüfenden Kegel einen Längsstrich mit entsprechender Tusche oder Fettblei aufbrachte. Nach einer Umdrehung der Hülse um den Kegel zeigten sich die tragenden Punkte dort, wo keine Farbe mehr vorhanden war. Stimmte die Neigung nicht genau, musste der zu lehrende Kegel durch Schleifen erneut egalisiert werden, wobei der vorbeschriebene, komplizierte Messvorgang, und damit das Ausspannen des Werkstücks, solange wiederholt werden musste, bis der Kegel auf seiner ganzen Länge nur tragende Punkte anzeigte. Der Durchmesser des Kegels ergab sich dabei von selbst, wenn die Stirnseite der Lehrhülse mit dem Grösst-Durchmesser des zu lehrenden Kegels satt und bündig abschloss. Ein derartiger Messvorgang erforderte grösste Sorgfalt und längere Übung. Die hiermit verbundenen Nachteile sollen durch die vorliegende Erfindung behoben werden, die eine Kegellehre betrifft, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie aus einer dem zu lehrenden Kegel gegenüber offenen Brücke besteht, welche über jeweils zwei seitliche, nach unten abgewinkelte Pfeiler verfügt, die dem vorgegebenen Neigungswinkel des Urkegels entsprechende, zu diesem tangential verlaufende Innenflächen aufweisen, wobei die Pfeiler an ihrem oberen Ende durch einen rechteckigen Richtblock verbunden sind, der über einen zentrischen Längsschlitz verfügt, und dessen durchgehende, horizontale Fläche parallel zur Neigung des Urkegels verläuft, während eine seiner vertikalen Flächen als Anschlag für den auf der horizontalen Fläche verschiebbaren Sockel einer Messuhr dient, deren Stift durch den Schlitz bis auf die Oberfläche des zu lehrenden Kegels reicht. Eine vorteilhafte Ausführungsart der erfindungsgemässen Kegellehre besteht darin, dass sich an der Stirnseite der Lehre, vorzugsweise an der Stirnseite mit dem grösseren Abstand der Pfeiler-Innenflächen, eine Anschlagsspitze befindet. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Kegellehre. Fig. 2 eine Quersicht der Kegellehre nach Fig. 1, Fig. 3 eine Aufsicht der Kegellehre nach Fig. 1. Gemäss der Fig. 1 besteht die erfindungsgemässe Kegellehre aus dem rechteckigen Richtblock 4 mit seiner horizontalen Fläche 4a und der vertikalen Anschlagfläche 4b. Der Richtblock verfügt über jeweils zwei seitliche, nach unten abgewinkelte Pfeiler 2 mit den zu dem Urkegel tangential verlaufenden Innenflächen 3. Demgemäss bildet die erfindungsgemässe Kegellehre eine Brücke mit zwei seitlichen Doppelpfeilern. Auf der horizontalen Fläche 4a ist der Sockel 6 verschiebbar gegen die Anschlagsfläche 4b, und diese rechtwinklig übergreifend, angeordnet. Der Sockel 6 nimmt die Messuhr 7 auf. An der Stirnseite mit dem grösseren Abstand der Pfeiler-Innenflächen 3 befindet sich eine Anschlagsspitze 9. In Fig. 2 ist der zu lehrende Kegel 1 dargestellt, auf dem die Kegellehre mit dem Stift 8 der Messuhr 7 angeordnet ist, die auf dem verschiebbaren Sockel 6 befestigt ist. Etwa dem Grösst- bzw. Kleinst-Durchmesser des zu lehrenden Kegels 1 entsprechend sind die Innenflächen 3 der Doppelpfeiler 2 angeordnet. Der zentrisch in dem Richtblock angeordnete Schlitz, durch den der Stift 8 hindurchgreift, ist mit 5 bezeichnet. Zur handlicheren Bewegung des Sockels 6 auf den Flächen 4a und 4b des Richtblockes 4 ist der Sockel mit längsverlaufenden Einbuchtungen 6b für die Finger versehen. In Fig. 3 ist dargestellt, wie der Sockel 6 mit der Messuhr 7 bzw. dem Stift 8 auf der horizontalen Fläche 4a des Richtblocks 4 in Längsrichtung verschoben werden kann. Der in dem Richtblock 4 zentrisch angeord nete, durchgehende Schlitz 5 ist gestrichelt eingezeichnet. Die auf den Grösst-Durchmesser des zu lehrenden Kegels einzustellende Anschlagsspitze 9 befindet sich an der Stirnseite mit dem grösseren Abstand der Pfeiler Innenflächen 3 des Richtblocks 4. Die Vorteile des erfindungsgemässen Messgerätes bzw. der Kegellehre ergeben sich aus der einfachen Arbeitsweise, bei der das Werkstück im Gegensatz zu der herkömmlichen Prüf- oder Lehrmethode in der Maschine eingespannt bleibt. Man hat nun die Möglichkeit sowohl der Dickenmessung, als auch der gleichzeitigen Neigungsmessung des zu lehrenden Kegels. Dabei setzt man die Kegellehre auf den zu prüfenden Kegel des Werkstückes und stellt die Anschlagsspitze 9 auf den Grösst-Durchmesser oder den markanten Punkt des zu lehrenden Kegels ein, nachdem man vorher mit der gleichen Anschlagsspitze 9 die Messuhr auf einem Urkegel bzw. dessen Markierungsring beispielsweise auf 0 eingestellt hat. Eine Abweichung der Nadel von der 0-Marke auf dem zu lehrenden Kegel zeigt sodann die Dicken abweichung an. Ist keine Dickenabweichung festzustellen, schiebt man nunmehr den Sockel mit der Messuhr über den zu lehrenden Kegel. Jede Abweichung ist dann direkt von der Messuhr abzulesen und hiernach die Neigung bestimmbar, deren etwaige Abweichungen leicht in der Maschine selbst egalisiert werden können, ohne dass das Werkstück ausgespannt zu werden braucht. Die erfindungsgemässe Kegellehre gestattet also zu gleicher Zeit eine vergleichende oder Kopier-Dickenund Neigungswinkel-Messung. Sie kann auch von einem Lehrling nach kürzester Anlernzeit verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kegellehre, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer dem zu lehrenden Kegel (1) gegenüber offenen Brücke besteht, welche über jeweils zwei seitliche, nach unten abgewinkelte Pfeiler (2) verfügt, die dem vorgegebenen Neigungswinkel des Urkegels entsprechende, zu diesem tangential verlaufende Innenflächen (3) aufweisen, wobei die Pfeiler an ihrem oberen Ende durch einen rechteckigen Richtblock (4) verbunden sind, der über einen zentrischen Längsschlitz (5) verfügt, und dessen durchgehende, horizontale Fläche (4a) parallel zur Neigung des Urkegels verläuft, während eine seiner vertikalen Flächen (4b) als Anschlag für den auf der horizontalen Fläche verschiebbaren Sockel (6) einer Messuhr (7) dient, deren Stift (8) durch den Schlitz (5) bis auf die Oberfläche des zu lehrenden Kegels (1) reicht.UNTERANSPRUCH Kegellehre, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der Stirnseite der Lehre, vorzugsweise an der Stirnseite mit dem grösseren Abstand der Pfeiler-Innenflächen (3), eine Anschlagsspitze (9) befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964M0048160 DE1898640U (de) | 1964-05-05 | 1964-05-05 | Kegellehre. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH504665A CH436741A (de) | 1964-05-05 | 1965-04-09 | Kegellehre |
Country Status (4)
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Cited By (1)
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Families Citing this family (4)
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- 1965-05-03 BE BE663341A patent/BE663341A/xx unknown
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| US4596076A (en) * | 1982-06-03 | 1986-06-24 | Meseltron S.A. | Device for handling a cylindrical or spherical piece |
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