CH436843A - Gasturbinenbrennkammer - Google Patents
GasturbinenbrennkammerInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C7/00—Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
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- F02C7/264—Ignition
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Description
Gasturbinenbrennkammer Die Brennkammern, vor allem von Gasturbinen, werden von einer Hilfszündeinrichtung gezündet, die eine sehr kurze Zeit im Betrieb steht, ehe von ihr der Hauptbrenner der Brennkammer gezündet wird und verlässlich brennt. In diesem Zeitpunkt ist die Funktion der Zündeinrichtung gleich welcher Konstruktion been det und sie wird erst bei neuer Zündung der Brennkam- mer in Betrieb gesetzt. Da sich die Zündeinrichtung be kannter Ausführung bis in .den Brennstoffstrom aus dem Hauptbrenner erstrecken muss, ist die Zündeinrichtung während der ganzen Betriebszeit der Brennkammer hohen Temperaturen ausgesetzt.
Dies verursacht häufige Störungen und es sind oftmalige Kontrollen notwendig.
Zur Beseitigung dieses Nachteiles wurden bereits verschiedene komplizierte Konstruktionen vorgeschla gen, bei welchen die Zündeinrichtung nach Beendigung ihrer Funktion aus dem Bereich der höchsten Tempera turen gebracht wird. Die Brennzone des Hauptbrenners wird durch Flammdurchgangsrohre mit der Brennzone der Zündeinrichtung verbunden, die in diesem Fall an der Aussenseite der Brennkammer angeordnet ist. Die Durchgänge dieser Flammdurchgangsrohre durch die Wand des Flammrohres sind sehr schwierig zu montie ren, insbesondere bei Brennkammern mit aus gerippten Teilen zusammengesetztem Flammrohr.
Die erwähnten Nachteile sollen durch die erfin- dungsgemässe Brennkammer mit einer Zündeinrichtung beseitigt werden. Dies wird dadurch erreicht, dass die aus einem Zündbrenner und einer Zündkerze beste hende Zündeinrichtung an den Aussenmantel der Kam mer im Bereich eines Frischluftstromes und von der Brennzone der Kammer durch ein Flammrohr getrennt angeordnet und der Zündbrenner zur Abgabe eines auf eine Wirbeleinrichtung oder auf Öffnungen für den Ein tritt des Frischluftstromes in die Brennzone gerichteten, brennenden Brennstoffstrahles eingerichtet ist.
Auf diese Weise wird der Strom des brennenden Brennstoffes in die Brennzone des Flammrohres ge bracht und zündet verlässlich den Hauptbrenner. Die Zühdeinrichtung ist vor der Wirkung :der hohen Tempe ratur in der Brennzone durch die Wand der Flammrohre geschützt. Das Schauloch für die visuelle Kontrolle der Funktion der Zündeinrichtung kann hierbei nur im Aus senmantel der Brennkammer vorgesehen werden.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes soll anhand der Zeichnung, welche die Brennkammer im Schnitt in schematischer Darstel lung zeigt, nachfolgend näher erläutert werden.
Eine Zündeinrichtung 1, die aus einem Zündbrenner 2 und einer elektrischen Kerze 3 besteht, ist an dem Aussenmantel einer Brennkammer 4 derart angeordnet, dass der Strom des brennenden Brennstoffes aus der Zündeinrichtung 1 zu der Wirbeleinrichtung oder zu den Öffnungen 5 für den Eintritt der Erstluft in die Brenn zone 6 gerichtet ist. Hier zündet er verlässlich den Brennstoffstrom 7 aus dem Hauptbrenner. Die Zündein- richtung 1 ist vor der Wirkung der hohen Temperatur in der Brennzone 6 durch die Wand des Flammrohres 8 geschützt und einwandfrei durch den Luftstrom im Raum 9 zwischen ,dem Mantel der Brennkammer 4 und dem Flammrohr 8 gekühlt.
Die visuelle Kontrolle der Funktion der Zündein richtung 1, der Oberfläche der Wand des Flammrohres 8 sowie der Funktion des Hauptbrenners wird durch ein oder mehrere Schaulöcher 10, die nur im Aussenmantel der Brennkammer 4 angeordnet sind und durch eine oder mehrere kleine Öffnungen 11 in der Wand des Flammrohres 8, die im Sehwinkel des Schauloches 10 angeordnet sind, durchgeführt. Mit der beschriebe nen Ausführungsform der Brennkammer wird eine ver- lässliche Funktion der Zündeinrichtung erzielt.
Die Zündung der Brennkammer erfolgt gleich in der ersten Phase des Brennstoffaustritts aus dem Hauptbrenner. Eine Anhäufung der Mischung des Brennstoffes und der Luft in der Brennzone ist verunmöglicht und somit auch eine eventuelle Explosion und einer daraus resultieren den Beschädigung der Brennkammer bzw. der Gastur bine während der Zündung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gasturbinenbrennkammer mit einer Zündeinrich- tung, dadurch gekennzeichnet, dass die aus einem Zünd- brenner (2) und einer Zündkerze (3) bestehende Zünd- einrichtung (1) an den Aussenmantel der Kammer (4)im Bereich eines Frischluftstromes und von der Brenn- zone der Kammer durch ein Flammrohr getrennt ange ordnet und der Zündbrenner (2) zur Abgabe eines auf eine Wirbeleinrichtung oder auf Öffnungen (S) für den Eintritt des Frischluftstromes in die Brennzone (6) ge richteten, brennenden Brennstoffstrahles eingerichtet ist. UNTERANSPRUCH Brennkammer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schauloch (10) für die visuelle Kontrolle der Funktion der Zündeinrichtung (1) nur im Aussenmantel der Brennkammer (4) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH466565A CH436843A (de) | 1965-04-05 | 1965-04-05 | Gasturbinenbrennkammer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH466565A CH436843A (de) | 1965-04-05 | 1965-04-05 | Gasturbinenbrennkammer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH436843A true CH436843A (de) | 1967-05-31 |
Family
ID=4280328
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH466565A CH436843A (de) | 1965-04-05 | 1965-04-05 | Gasturbinenbrennkammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH436843A (de) |
-
1965
- 1965-04-05 CH CH466565A patent/CH436843A/de unknown
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