CH436868A - Führungsvorrichtung mit einer Führungsbahn und einem dieser gegenüber zu führenden Schlitten - Google Patents

Führungsvorrichtung mit einer Führungsbahn und einem dieser gegenüber zu führenden Schlitten

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CH436868A
CH436868A CH1243264A CH1243264A CH436868A CH 436868 A CH436868 A CH 436868A CH 1243264 A CH1243264 A CH 1243264A CH 1243264 A CH1243264 A CH 1243264A CH 436868 A CH436868 A CH 436868A
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CH1243264A
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Albertus Muijderman Everhardus
Leendert Holster Peter
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Philips Nv
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    • F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00—Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/02—Sliding-contact bearings
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/26—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
    • B23Q1/38—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members using fluid bearings or fluid cushion supports
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16C2322/00—Apparatus used in shaping articles
    • F16C2322/39—General buildup of machine tools, e.g. spindles, slides, actuators

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Description


      Führungsvorrichtung    mit einer Führungsbahn und einem dieser gegenüber     zu    führenden     Schlitten       Die Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung mit  einer Führungsbahn und einem dieser gegenüber zu füh  renden Schlitten, der auf der mit der Führungsbahn zu  sammenwirkenden Seite mit zwei in entgegengesetzten  Richtungen wirksamen Führungsflächen versehen ist,  die mit Führungsflächen der Führungsbahn zusammen  wirken, wobei in die Führungsflächen des     Schlittens     Kanäle zum Zuführen von Mittel unter Druck zwischen  die Führungsflächen des Schlittens und der Führungs  bahn münden.

   Solche Führungsvorrichtungen, die mit  hydraulisch oder pneumatisch vorgespannten Lagern  versehen sind, sind unter anderem für Gradführungen  von Maschinenwerkzeugen, Messbänken u. dgl. ver  wendbar. Das Schmiermittel wird über Einschränkungen  in den Spalt zwischen den zusammenwirkenden Füh  rungsflächen des Schlittens und der Führungsbahn     ge-          presst.    Im Spalt entsteht daher eine Druckspitze und die  daraus resultierende Kraft drückt den Schlitten von     der-          Führungsfläche    der Führungsbahn ab. Da eine solche  Kraft in zwei entgegengesetzten Richtungen auf den  Schlitten wirkt, wird dieser in beiden Richtungen frei  von Kontakt mit der Führungsbahn.  



  Wenn der Schlitten in einer Richtung senkrecht zu  den Führungsflächen belastet wird, wird der Spalt zwi  schen den Führungsflächen an einer Seite der Führung  grösser und an der anderen Seite kleiner werden. Damit  der Schlitten möglichst wenig sinkt, muss die Steifheit  des Mittels im Spalt maximal sein, also die Änderung  der Spaltbreite pro Belastungseinheit muss minimal sein.  Zur Erzielung einer grossen Steifheit ist es     erwünscht,     die Spaltbreite gering zu wählen. Dabei     tritt    dann gleich  zeitig ein geringer Verbrauch des Schmiermittels auf.

    Die Spaltbreite kann aber in der Praxis nicht beliebig  klein gewählt werden, da einerseits die Führungsbahn  nie vollständig eben ist, andererseits     die    Führungsflä  chen des Schlittens nicht völlig parallel zur Führungs  bahn eingestellt werden können und weiterhin ein ge  wisser Spielraum notwendig ist, um einen Unterschied in  der Temperaturausdehnung zwischen dem Schlitten und  der Führungsbahn     aufzunehmen.    Eine Spaltbreite von    50     Mikron        zwischen    den zusammenwirkenden Füh  rungsflächen ist für eine Führungsvorrichtung der oben  erwähnten Art ein normaler Wert.

   Bei diesem Wert der  Spaltbreite wird, bei hinausreichend hohem Druck des  Mittels im Spalt, kein Reibungskontakt zwischen den       Führungsflächen    des Schlittens und der     Führungsbahn     auftreten.  



  Die     Erfindung    bezweckt, eine Führungsvorrichtung  zu schaffen, bei der an die Bearbeitungsgenauigkeit und  die Einstellung der Führungsflächen zueinander weniger  hohe Anforderungen gestellt zu werden brauchen als bei  der bekannten Vorrichtung, wobei die Spaltbreite den  noch wesentlich kleiner sein kann. Dazu sind wenigstens  die nach einer Richtung gekehrten Führungsflächen des  Schlittens je auf wenigstens einem     Lagerfuss    vorgese  hen, wobei zwischen dem Lagerfuss und dem Schlitten  ein Verbindungselement angebracht ist, das wenigstens  in Richtung senkrecht zur betreffenden     Führungsfläche     biegsam ist.

   Da die biegsamen Verbindungselemente  dann selbst für die Anpassung der Spaltbreite Sorge tra  gen, darf die Führungsbahn weniger eben sein als bei  den bekannten Ausbildung und ist eine einfache Mon  tage und Einstellung des Schlittens gegenüber der Füh  rungsbahn möglich. Die Vorrichtung ist weiterhin von  Temperaturausdehnung unabhängig und der Verbrauch  des Schmiermittels ist gering (entsprechend der dritten  Potenz der Spaltbreite). Bei der Vorrichtung nach der  Erfindung genügt gegebenenfalls ein Spalt von 15     ,u    und  sogar kleiner zwischen den zusammenwirkenden Füh  rungsflächen.

   Obwohl die Anwendung eines biegsamen  Verbindungselementes die Steifheit des Lagers ungün  stig     beeinflusst,    ist infolge der sehr geringen Spaltbreite  die     Gesamtsteifheit    .des Schmierfilmes und des biegsa  men Verbindungselementes doch grösser als bei .der be  kannten Vorrichtung, in der eine viel     rössere    Spaltbreite  notwendig ist.  



  Bei einer bevorzugten     Ausführungsform    der Vor  richtung nach der Erfindung sind die nach den beiden  Richtungen gekehrten     Führungsflächen    jedes Schlittens  je auf wenigstens einem Lagerfuss vorgesehen, wobei      zwischen dem Schlitten und jedem     Lagerfuss    ein biegsa  mes Verbindungselement angebracht ist. Diese Ausfüh  rungsform bietet den     Vorteil,    dass der Schlitten sich bei  Temperaturausdehnung der Führungsbahn oder bei Än  derung des Mitteldrucks nicht in     einer    Richtung senk  recht zur Führungsfläche verschieben wird, was bei  einseitigem Anbringen der biegsamen Verbindungsele  mente allerdings der Fall wäre.  



  Die biegsamen Verbindungselemente können auf  vielerlei Weise ausgebildet werden. Bei einer bevorzug  ten Ausführungsform nach der Erfindung besteht das  biegsame Verbindungselement aus einem     H-förmigen     Profil, vorzugsweise aus Metall, wobei einer der Schen  kel mit dem betreffenden Lagerfuss verbunden ist und  der andere Schenkel an seinen beiden Enden einen     Rük-          ken    besitzt, der unter Bildung eines Raumes zwischen  dem Verbindungsstück des     H-förmigen    Profils und dem  Schlitten mit dem     Schlitten    verbunden ist.

   Dieses Ver  bindungselement hat eine verhältnismässig grosse Steif  heit und bietet den Lagerfüssen ausserdem die Möglich  keit sich gegenüber dem Verbindungsstück des     H-förmi-          gen    Profils etwas zu drehen, so dass die Führungsflä  chen des Schlittens sich selbsttätig parallel zu den Füh  rungsflächen der Führungsbahn einstellen.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung  besteht das biegsame Verbindungselement aus einem  oder mehreren Gummiblöcken.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der  Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.  Es zeigen:       Fig.    1 einen Schnitt durch einen Teil der Führungs  vorrichtung.  



       Fig.    2 eine weitere Ausführungsform und       Fig.    3 eine     bevorzugte    Ausführungsform des biegsa  men Verbindungselementes.  



  In     Fig.    1 ist ein Teil der     Führungsbahn    mit 1 und  der mit der     Führungsbahn    1 zusammenwirkende Schlit  tenteil mit 2 bezeichnet. Am Schlitten 2 ist ein     Lagerfuss     3 fest angeordnet, der eine     Führungsfläche    4 aufweist,  die mit einer     Führungsfläche    5 der Führungsbahn zu  sammenwirkt. Die Führungsfläche 6 der Führungsbahn  1 wirkt mit der Führungsfläche 7 des     Lagerfusses    8 zu  sammen. Der     Lagerfuss    8 ist mittels eines schematisch  dargestellten biegsamen Verbindungselementes 9 mit  dem Schlitten 2 verbunden. Ein Schmiermittel, z.

   B. Öl  oder Luft unter Druck, wird durch eine nicht darge  stellte, z. B. biegsame Zuführungsleitung einem in     Fig.    3  dargestellten     Verteilkanal    in den Lagerfüssen 3, 8 zuge  führt und durch schematisch dargestellte Kanäle 11, in  denen sich eine Einschränkung befindet, in die     spaltför-          migen    Räume 12 und 13 zwischen den     Führungsflächen     gepresst.  



  Der Abstand zwischen den Lagerfüssen und der  Führungsbahn ist von der Grösse der Druckspitze, die  das Mittel in den spaltförmigen Räumen 12 und 13 bil  det, und von der     Vorspannkraft    des biegsamen Verbin  dungselementes abhängig. Wenn der Schlitten nicht be  lastet ist, haben die Spalten 12 und 13 gleiche Breite.  Wird .die Führungsbahn stellenweise dicker, z. B. durch  Bearbeitungsungenauigkeit, so wird die Breite der Spalte  geringer. Die Druckspitze in den Spalten wird dabei  grösser und das biegsame Verbindungselement etwas  eingedrückt.

   Die Spaltbreite zwischen den Führungsflä  chen kann dabei zwar etwas geringer werden, aber bei       richtier    Wahl des biegsamen Verbindungselementes 9  wird eine Verdickung der Führungsbahn keinen     Rei-          bung3kontakt    zwischen den     Führungsflächen    zur Folge    haben. Auch wenn z. B. durch Temperaturausdehnung  die Dicke der Führungsflächen grösser oder kleiner  wird, gleicht das biegsame Verbindungselement dies  nahezu völlig aus.

   Infolge dieser     Ausgleichmöglichkeit     wird die Spaltbreite 12. 13 zwischen den Führungsflä  chen der Führungsbahn und der Lagerfüsse     beträchtlich     geringer sein können als bei fest angeordneten     Lagerfüs-          sen,    ohne dass ein Reibungskontakt zwischen den be  treffenden Führungsflächen entsteht. Auch brauchen  weniger hohe Anforderungen an die Ebenheit der Füh  rungsbahn gestellt zu werden. Obwohl die Anwendung  eines biegsamen Verbindungselementes die     Steifheit    des  Lagers verringern wird, ist durch die Möglichkeit der  Anwendung besonders kleiner Lagerspalte, z.

   B. 10 bis  15     Mikron,    die Gesamtsteifheit des Lagers doch günsti  ger als bei der bekannten Ausbildung, bei der die Spalt  dicke beträchtlich grösser sein muss, nämlich etwa 50       Mikron.     



  In     Fig.    2 sind die Lagerfüsse 8 und 14 je durch ein  biegsames Verbindungselement 9 mit dem Schlitten 2  verbunden. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil,  dass sich der Schlitten nicht in einer Richtung senkrecht  zur Führungsfläche verschieben wird, wenn der Mittel  druck zwischen den beiden Lagerfüssen sich ändert,  oder wenn die Dicke der Führungsbahn sich durch  Temperaturausdehnung ändert.  



       Fig.    3 zeigt eine     bevorzugte    Ausführungsform eines  biegsamen Verbindungselementes 9. An einem der  Schenkel 15 des als     H-förmigen    Profil ausgebildeten  Verbindungselementes ist der Lagerfuss 8 befestigt. Der  andere Schenkel 12 ist an seinen Enden mit Rücken 17  versehen, die mit dem Schlitten 2 verbunden sind. Dar  aus ergibt sich ein Raum 18 zwischen dem     H-förmigen     Profil und dem Schlitten, wodurch das vorzugsweise aus  Metall hergestellte Profil etwas biegsam gegenüber dem  Schlitten wird, im wesentlichen in einer Richtung senk  recht zur Führungsfläche.

   Weiterhin kann bei dieser  Ausbildung des biegsamen Verbindungselementes eine  schräge Lage des Lagerfusses gegenüber der Führungs  bahn beseitigt werden, da der Fuss 8 etwas um das Ver  bindungsstück 19 des     H-förmigen    Profils 9 kippen     kann.     



  Statt des biegsamen Verbindungselementes nach       Fig.    3 sind naturgemäss auch andere Ausbildungen ver  wendbar. Auch kann das biegsame Verbindungselement  z. B. aus Schraubenfedern, Gummiblöcken o. dgl. beste  hen.  



  Im allgemeinen werden auf dem Schlitten einige  Lagerfüsse angebracht werden, z. B. auf jeder geführten  Seite an der Ober- und Unterseite zwei.  



  Bei Anwendung in Maschinenwerkzeugen wird im  allgemeinen Öl unter Druck als Mittel zwischen die  Führungsflächen gebracht werden. Bei z. B.     Messbän-          ken,        bie    denen keine grossen Kräfte auftreten, ist Luft  als Schmiermittel für die Gradführung verwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Führungsvorrichtung, welche aus einer Führungs bahn und einem dieser gegenüber zu führenden Schlitten besteht, der auf .der mit der Führungsbahn zusammen wirkenden Seite mit zwei in entgegengesetzten Richtun gen wirksamen Führungsflächen versehen ist, die mit Führungsflächen der Führungsbahn zusammenwirken, wobei in die Führungsflächen des Schlittens Kanäle zum Zuführen von Mitteln unter Druck zwischen die Füh rungsflächen des Schlittens und der Führungsbahn mün den, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die nach einer Richtung gekehrten Führungsflächen des Schlit- tens je auf wenigstens einem Lagerfuss vorgesehen sind, wobei zwischen dem Lagerfuss und dem Schlitten ein Verbindungselement angebracht ist,
    das wenigstens in Richtung senkrecht zur betreffenden Führungsfläche biegsam ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Führungsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die nach beiden Richtungen gekehrten Führungsflächen des Schlittens je auf wenig stens einem Lagerfuss vorgesehen sind, wobei zwischen dem Schlitten und jedem Lagerfuss ein biegsames Ver bindungselement angebracht ist.
    2. Führungsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das biegsame Verbindungs element aus einem H-förmigen Profil, vorzugsweise aus Metall, besteht, wobei einer der Schenkel mit dem be treffenden Lagerfuss verbunden ist und der andere Schenkel an jedem Ende einen Rücken aufweist, der unter Bildung eines Raumes zwischen dem Verbin dungsstück des H-förmigen Profils und dem Schlitten mit dem Schlitten verbunden ist.
    3. Führungsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das biegsame Verbindungs element aus einem oder mehreren Gummiblöcken be steht.
CH1243264A 1963-09-27 1964-09-24 Führungsvorrichtung mit einer Führungsbahn und einem dieser gegenüber zu führenden Schlitten CH436868A (de)

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