CH436884A - Quetschverbindung - Google Patents
QuetschverbindungInfo
- Publication number
- CH436884A CH436884A CH1323864A CH1323864A CH436884A CH 436884 A CH436884 A CH 436884A CH 1323864 A CH1323864 A CH 1323864A CH 1323864 A CH1323864 A CH 1323864A CH 436884 A CH436884 A CH 436884A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- ring
- clamping ring
- sealing ring
- connection according
- clamping
- Prior art date
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 28
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 2
- 230000001590 oxidative effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 238000009428 plumbing Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L19/00—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
- F16L19/08—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe
- F16L19/083—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe the longitudinal cross-section of the ring not being modified during clamping
- F16L19/086—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe the longitudinal cross-section of the ring not being modified during clamping with additional sealing means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Joints With Pressure Members (AREA)
Description
Quetschverbindung Es ist im Installationswesen vielfach üblich, an Armaturen wie z.B. Hahnen, Sicherheitsventilen, mittels sogenannten Quetschverbindungen bzw. Quetschdich- tungs-Verschraubungen Leitungsrohre anzuschliessen.
Dabei wird das glatte Rohr in ein zylindrisches An- schlusstück dieser Armatur eingeschoben und am äusse- ren Ende des Anschlusstückes ein Dichtungsring aufge setzt, der unter Zwischenlage eines Gleitringes mittels einer überwurfmutter an die Stirnfläche des zylindri schen Anschlusstückes sowie an das glatte Rohr ange- presst wird.
Solche Quetschverbindungen haben den grossen Nachteil, dass ihre mechanische Festigkeit äusserst ge ring ist und sie sich bei erhöhtem Wasserdruck, als schwächste Stelle im ganzen Installationssystem, oder bei mechanischer Beanspruchung, z.B. bei nicht bestim mungsgemässer Verwendung als Haltegriff, sehr leicht lösen können und somit ein Ausströmen des Wassers ermöglicht wird.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wurden in jünge rer Zeit auch sogenannte Konus-Quetschverbindungen vorgesehen. Bei diesen wird zusätzlich zum Dichtungs ring und dem Gleitring noch ein geschlitzter Hohlkonus verwendet, der mittels einer entsprechend ausgebildeten überwurfmutter an das Rohr angepresst wird und durch die erhöhte Flächenreibung ein absolut sicheres Festsit zen des Rohres in der Armatur gewährleistet. Diese An ordnung hat aber den Nachteil, dass sie infolge der neuen dazu notwendigen Elemente, nämlich des oben erwähnten Konus und einer dazu passenden, in ihrer Form von den gebräuchlichen Ausführungen abwei chenden überwurfmutter, teuer sind.
Infolge dieser Son derausführung der überwurfmutter können bestehende Quetschverbingungen nicht ohne weiteres in diese ver besserte Bauweise umgewandelt werden. Ausserdem ist die Montage der relativ vielen Einzelteile umständlich.
Durch die Erfindung wird eine Quetschverbindung geschaffen, bei welcher diese Nachteile vermieden sind. Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemässe Quetsch- verbindung für Rohranschlüsse, mit mindestens einem aus elastischem Material bestehenden Dichtungsring, mindestens einem metallischen Klemmring und einer Überwurfmutter dadurch gekennzeichnet, dass der konus- oder kalottenförmige Klemmring aus nicht oxy dierendem Material, der beim Niederschrauben der überwurfmutter zu einem annähernd ebenen Ring deformiert wird,
mit dem Dichtungsring ein zusammen hängendes Bauelement bildet.
Bei einem besonders zweckmässigen Ausführungs beispiel ist der Klemmring auf die Unterseite des aus Gummi bestehenden Dichtungsringes aufvulkanisiert und der Querschnitt des Dichtungsringes weist die Form eines Parallelogrammes auf. Auch kann .der Klemmring vom Material des Dichtungsringes teilweise oder voll ständig umgeben sein.
Klemmring und Dichtungsring können auch mit einem Gleitring zu einem Bauelement zusammengefasst sein, wobei der Klemmring zwischen dem Dichtungsring und dem Gleitring liegt und letzterer von einem vorste henden Rand des Dichtungsringes umfasst sein kann. Auch kann der Gleitring mit einem aufgebördelten Rand den Klemmring aussen übergreifen und so mit dem Klemmring und dem Dichtungsring ein Bauelement bil den.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen dargestellt; es zei gen: Fig. 1 die Teile einer Quetschverbindung in ausein- andergezogener Darstellung im Axialschnitt, Fig. 2 die Teile der Quetschverbindung nach Fig. 1 zu einem Bauelement zusammengefasst im Mittelschnitt, Fig. 3 eine andere Ausführungsform im Schnitt,
Fig. 4 einen Mittelschnitt durch ein in eine Armatur eingestecktes Rohr vor der Herstellung der Verbindung, Fig. 5 ein durch eine erfindungsgemässe Quetsch- verbindung an einer Armatur angeschlossenes Rohr und Fig. 6 bis 8 im Axialschnitt je eine weitere Aus" führungsform von Quetschverbindungen, die aus zu einem Bauelement zusammengefassten Teilen bestehen.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Einrichtung weist folgende Teile auf: einen Dichtungsring 1, der vorzugs weise aus Gummi hergestellt ist und im wesentlichen parallelogrammförmigen Querschnitt besitzt, sowie an seiner Unterseite einen nach unten abstehenden Rand 5 aufweist, weiter einen hohlkonischen Klemmring 2 und schliesslich einen Gleitring 3. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, umfasst der nach unten abstehende Rand 5 den Klemm ring 2 und den Gleitring 3 und hält alle Teile zusammen. Zweckmässig ist der Klemmring 2 auf den Gummidich tungsring 1 aufvulkanisiert und so mit diesem unverlier bar verbunden.
Der Zusammenhalt der drei Teile kann nach Fig. 3 auch dadurch erreicht werden, dass ein Gleitring 3' mit einem nach oben stehenden zylindrischen Rand 6 ver wendet wird, der den Klemmring 2 und den Dichtungs ring 1 umfasst. Der hohlkonische Klemmring 2 ist aus hartem, nichtrostendem Material, vorzugsweise rost freiem Stahlblech hergestellt. Der Gleitring 3 besteht in üblicher Weise zweckmässig aus Messing.
Zur Herstellung der Quetschverbindung werden, wie Fig. 4 zeigt, diese zu einem Bauteil zusammengefassten Dichtungselemente auf das zu verbindende Rohr 10 auf geschoben, dieses in die zylindrische Bohrung des An- schlusstückes 11 der Armatur eingesteckt und der Bau teil 4 dann mittels einer 1Jberwurfmutter 12, die auf den Gewindestutzen 14 des Anschlusstückes 11 aufge schraubt wird, an die Stirnfläche 13 des Anschlusstückes 11 angepresst.
Dabei werden der Dichtungsring 1 und der Klemmring 2 weitgehend deformiert, indem, wie aus Fig. 5 ersichtlich, der Querschnitt des Dichtungsringes rechteckig und der Klemmring in einen annähernd ebe nen Ring verwandelt wird. Gleichzeitig wird der Klemmring etwas in das Rohr 10 eingedrückt, wie bei 15 in übertriebener Weise dargestellt ist, wodurch ein absolut sicheres Festsitzen des Rohres 10 im Anschluss- stück 11 erreicht wird. Die Lösung der Verbindung ist, nach Abschrauben der überwurfmutter, nur durch Durchschneiden des Klemmringes mit einer Zange mög lich.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, die zwei gegen läufige konische Klemmringe 2 und 2' aufweist, wobei zwischen diesen Klemmringen eine Gleitscheibe 3 ange ordnet ist, die jedoch auch weggelassen werden kann. Sämtliche Teile werden wieder durch einen Ring 16 mit umgebördeltem Rand zu einem Bauteil zusammenge- fasst.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der die Dichtungsscheibe trapezförmigen Querschnitt auf weist, und an deren Unterseite ebenfalls wieder zwei ge genläufig konische Klemmringe 2, 2' vorgesehen sind. Auch hierbei werden die Elemente durch eine mit auf- gebördeltem Rand versehene Scheibe 16 zusammenge fasst. Diese beiden Ausführungsformen weisen infolge der Doppelanordnung von Klemmringen auch erhöhte Klemmwirkung auf.
Fig. 8 zeigt eine der Fig. 3 entsprechende Ausfüh rungsform, wobei jedoch der Klemmring 2 kalottenför- mig bombiert ist. Dies hat die Wirkung, dass die beim Flachdrücken des Klemmringes erforderliche Kraft zu erst geringer ist und erst allmählich bis zu einem Maxi mum anwächst. Auf den Gleitring kann in manchen Fällen ver zichtet werden; anderseits kann auch ein zweiter Gleit- ring zwischen der Gummidichtung und der Stirnseite des Anschlusstückes angeordnet werden.
Wesentlich ist, dass der oder die hohlkonischen Klemmringe beim Auf schrauben der überwurfmutter verformt werden und durch ihre stark erhöhte Reibung am Rohr bzw. ein ge ringfügiges Eindringen in dessen Umfang eine sichere Befestigung des Rohres an der betreffenden Armatur ermöglichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Quetschverbindung für Rohranschlüsse, mit minde stens einem aus elastischem Material bestehenden Dich tungsring, mindestens einem metallischen Klemmring und einer überwurfmutter, dadurch gekennzeichnet, dass der konus- oder kalottenförmig geformte Klemm ring (2) aus nicht oxydierendem Material, der beim Nie derschrauben der überwurfmutter (12) zu einem annä hernd ebenen Ring deformiert wird, mit dem Dichtungs ring (1) ein zusammenhängendes Bauelement bildet. UNTERANSPRCCHE 1.Quetschverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (2) auf die Unter seite des aus Gummi bestehenden Dichtungsringes (1) aufvulkanisiert ist und der Querschnitt des Dichtungs ringes die Form eines Parallelogrammes aufweist. 2. Quetschverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring vom Material des Dichtungsringes wenigstens teilweise umgeben ist. 3. Quetschverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (2) mit dem Dich tungsring (1) und einem ebenen Gleitring (3) zu einem Bauelement (4) zusammengefasst ist (Fig. 2). 4.Quetschverbindung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Klemmring (2) zwischen Dichtungsring (1) und Gleitring (3) angeordnet ist, wobei letzterer von einem vorstehenden Rand (5) des Dich tungsringes umfasst ist (Fig. 2). 5. Quetschverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Klemmring (2) verse hene Dichtungsring (1) mit einem Gleitring (3) kombi niert ist, der mit einem aufgebördelten Rand den Klemmring (2) aussen übergreift (Fig. 3). 6.Quetschverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (1) auf der Un terseite einen ersten Klemmring (2) aufweist und dass unter Zwischenlage eines Gleitringes (3) ein zum ersten Klemmring gegensinnig konischer zweiter Klemmring (2') vorgesehen ist, wobei alle diese Teile durch eine Scheibe (16) mit aufgebördeltem Rand zu einem Bauele ment zusammengefasst sind (Fig. 6, 7). 7. Quetschverbindung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Klemmring (2) auf einer Seite des aus Gummi bestehenden Dichtungsringes die Form eines Trapezes aufweist (Fig. 7). B.Quetschverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugenden des konischen Klemmringes zur Basisebene einen Winkel von etwa 30 einschliessen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1323864A CH436884A (de) | 1964-10-12 | 1964-10-12 | Quetschverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1323864A CH436884A (de) | 1964-10-12 | 1964-10-12 | Quetschverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH436884A true CH436884A (de) | 1967-05-31 |
Family
ID=4390622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1323864A CH436884A (de) | 1964-10-12 | 1964-10-12 | Quetschverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH436884A (de) |
-
1964
- 1964-10-12 CH CH1323864A patent/CH436884A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2413750C2 (de) | Anschluß für Druckmittelleitungen | |
| DE2462885C2 (de) | Verbinder bzw. Anschluß für Rohre | |
| DE841085C (de) | Selbstsperrender Sicherungsring | |
| DE1650114B2 (de) | Kupplung zur Verbindung eines Rohres mit einem AnschluBteil | |
| CH309661A (de) | Kupplungsteil für Schläuche. | |
| DE1295930B (de) | Leicht loesbare, fluessigkeitsdichte Verbindung zwischen einem starren rohrfoermigen Teil und einem elastischen rohrfoermigen Teil | |
| EP2025988A1 (de) | Fitting für ein Rohr, insbesondere Kunststoffrohr oder Kunststoff-Metall-Verbundrohr | |
| DE3346423A1 (de) | Rohrschelle | |
| DE1640968A1 (de) | Kabelverschraubung | |
| EP3322923B1 (de) | Sanitärer leitungsanschluss | |
| DE863881C (de) | Rohrverbindung | |
| CH633091A5 (de) | Rohr-schlauchverbindung sowie mittel zum verschrauben dieser verbindung. | |
| DE2930833A1 (de) | Klemmuffe | |
| DE1450282A1 (de) | Kupplungskopf | |
| DE1450418A1 (de) | Schraubmuffenverbindung fuer Rohre | |
| DE69402096T2 (de) | Befestigungsvorrichtung für Einbauleuchten | |
| DE7801894U1 (de) | Schlauchverbindungsstueck | |
| DE2515881A1 (de) | Sicherheitsgewindebolzen zur aufnahme in zement, stein oder aehnlichem material | |
| DE1924677U (de) | Quetschverbindung. | |
| DE808404C (de) | Rohrkupplung | |
| DE696917C (de) | Rohr-Schlauch-Verbindung | |
| DE3106985C2 (de) | Schlauchbefestigung | |
| DE3240311A1 (de) | Vorrichtung zur nachgiebigen verbindung ineinandergelegter profile | |
| AT130894B (de) | Schlauchkupplung mit das Schlauchende zwischen einander einspannenden Klemmkegeln. | |
| DE2301221B2 (de) | Anschluss einer biegsamen dachhaut an ein diese durchdringendes rohr, insbesondere an ein flachdachentluefterrohr |