CH436897A - Ventilbauteil - Google Patents

Ventilbauteil

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CH436897A
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valve
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CH1784665A
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Inventor
Riva-Nielsen Hugo
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Rohr Ag Max Von
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Description


  Ventilbauteil    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ventilbau  teil, der einen Ventilschaft und einen     Ventilschhesskör-          per    umfasst und in seiner Längsrichtung verstellbar in  ein Ventilgehäuse einbaubar ist.  



  Es sind     Ventilschliesskörper    in Form von Ventilke  geln und Ventiltellern bekannt<B>'</B> die starr an einem Ven  tilschaft sitzen und von diesem zum Schliessen und<B>öff-</B>  nen des Ventils auf einen Ventilsitz, der die     Durchtritts-          öffnung    des Ventils umgibt, gedrückt oder von dem  Ventilsitz abgehoben werden.  



  Bei grossen     öffnungswegen    ist es wegen der sonst  entstehenden hohen Kosten nicht möglich, in der Mas  senfabrikation den Ventilsitz so massgenau auszubilden  und den Schliesskörper so genau zu führen, dass der  starr geführte     Ventilschliesskörper    sich dicht schliessend  auf den Ventilsitz legt.  



  Es ist bereits bekannt, den     Ventilschliesskörper    so  am Ventilschaft zu befestigen, dass der     Ventilschliess-          körper    genügend Spiel hat, sich auf die Ebene des Ven  tilsitzes einzustellen. Vorzugsweise wurde dafür ein Stift  in einer Bohrung quer durch den Ventilschaft angeord  net, an dem der     Ventilschliesskörper    so aufgehängt  wurde, dass er genügend Spiel zum Einstellen auf die  Ebene des Ventilsitzes besass. Solche Schliesskörper  zeigen insbesondere in teilweise geschlossener Stellung  mehr oder minder hohe Singtöne und der Aufhängestift  wurde offensichtlich infolge auftretender Druckschwen  kungen oder örtlicher Stösse im     Durchflussmedium     leicht abgerissen.  



  Es ist darum das Ziel der vorliegenden Erfindung,  eine Befestigung zwischen Ventilschaft und     Ventil-          schliesskörper    zu schaffen, bei der die Nachteile des  Singens im Ventil und des     Abreissens    der Befestigung in  idealer Weise beseitigt sind.  



  Der Ventilbauteil nach dieser Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet, dass zwischen Ventilschaft und     Ventil-          schliesskörper    ein Verbindungskörper aus Metall oder  Kunststoff angeordnet ist, der elastisch verformbar ist.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes    sind in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht und  werden nachfolgend beschrieben. Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> teilweise im Schnitt ein erstes Ausführungs  beispiel des erfindungsgemässen Ventilbauteils mit  einem Verbindungskörper in Form eines verschweissten  Scheibenringes,       Fig.    2 teilweise im Schnitt einen Teil eines zweiten  Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Ventil  bauteils, mit einem Verbindungskörper in Form eines  eingespannten Scheibenringes,<B>'</B>       Fig.   <B>3</B> bis<B>5</B> als Scheibenringe mit     Ausnehmungen.     ausgebildete Verbindungskörper,

         Fig.   <B>6</B> vier Ausschnitte eines Scheibenringes zum       Verschweissen    gemäss     Fig.   <B>1</B> und       Fig.   <B>7</B> bis<B>8</B> weitere Ausführungsbeispiele der     Ver-          bindungskörper    in Form von Scheibenringen mit     Aus-          nehmungen.     



  Nach     Fig.   <B>1</B> besitzt das erste Ausführungsbeispiel  des Ventilbauteils einen Ventilschaft<B>1</B> und einen     Ven-          tilschliesskörper    2, zwischen denen ein Verbindungskör  per<B>3</B> angeordnet ist, der ein aus flächenförmigem Mate  rial ausgestanzter Scheibenring ist und am äusseren und  inneren Umfangsrand nach entgegengesetzten Seiten  umgebördelt ist.  



  Der umgebördelte Rand am Innenumfang des Schei  benringes ist mit dem Ende des Ventilschaftes<B>1</B> zum  Halten des     Ventilschliesskörpers    und der     umgebördelte     Rand am Aussenumfang des     Scheibenringes    ist mit dem       Ventilschliesskörper    2 durch     Schweissung    verbunden.

    Der     Ventilschliesskörper    2 ist an dem für die     Ver-          schweissung    bestimmten Rand dünner ausgebildet als im  übrigen, um beim     Verschweissen    ähnliche Abkühlungs  verhältnisse für den Randteil der beiden zu     verschweis-          senden    Körper zu erhalten.  



  Statt durch     Verschweissung    können Verbindungs  körper und     Ventilschaft        bzw.        Ventilschliesskörper    auch  durch Hartlöten miteinander verbunden sein.  



  Statt eines vollen Scheibenringes<B>3</B> können auch  Scheibenringe mit     Ausnehmungen    als Verbindungskör  per verwendet werden, wie sie z. B. in den     Fig.   <B>3</B> bis<B>5</B>      und<B>7</B> bis<B>8</B> dargestellt sind. Der Scheibenring 4 der       Fig.   <B>3</B> hat Ausschnitte am Aussenumfang, der Scheiben  ring<B>5</B> der     Fig.    4 am Innenumfang und die Scheibenringe  <B>6, 7, 8</B> der     Fig.   <B>5, 7</B> und<B>8</B> haben Innenausschnitte.

   Alle  diese Scheibenringe besitzen am Aussen- und Innenrand       Umbördelungen    zum     Verschweissen    mit dem Ventil  schaft     bzw.    dem     Ventilschliesskörper.     



  Das Material, aus dem die Scheibenringe hergestellt  sind, kann     flächenförmiCes    Metallblech oder ein     flä-          chenforiniger    Kunststoff mit entsprechender elastischer       Verformbarkeit    sein. Durch die Wahl der Dicke und  Art des Materials, der Grösse und Belastung des Ringes       gskörper    zwischen     Ventilschaft    und     Ven-          als    Verbindung       tilschliesskörper    kann der Ringkörper mehr oder minder  leicht elastisch     verforinbar    gewählt werden.

   Durch die  Anordnung von Ausschnitten verschiedener Grösse und  Lage kann der Ring in gewünschtem Umfange nach  giebiger gemacht werden.  



  Infolge der elastischen     Verformbarkeit    können sich  Stösse oder Druckschwankungen des     Durchflussme-          diums    eines Ventils mit einem Ventilbauteil der be  schriebenen Art nicht in der bisherigen nachteiligen  Weise auswirken. Der     Ventilschliesskörper    kann den  hochfrequenten Schwankungen oder Schwingungen, wie  <B>C</B>  sie bei bekannten Ventilen zum Singen führten, wegen  der Arbeit für das Verformen des Verbindungskörpers<B>3</B>  nicht folgen.

   Eine übermässige örtliche Beanspruchung  des Materials des Bauteils, wie sie am     Aufhängestift    für       Ventilschliesskörper    bisher auftrat und zu Schaden  führte, kann infolge der durch Verformung puffend wir  kenden Verbindung zwischen Ventilschaft und     Ventil-          schliesskörper    nicht auftreten.  



  Statt als Verbindungskörper geschlossene Scheiben  ringe zu verwenden, kann bei Verschweissen oder Hart  löten auch ein Verbindungskörper benutzt werden, der  aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist, die in einer  Ebene nebeneinander jeder für sich nach Art von Spei  chen eines Rades mit Ventilschaft und mit dem     Ventil-          schliesskörper    verbunden werden.     Fig.   <B>6</B> zeigt die Teile  <B>9, 10, 11</B> und 12 eines solchen mehrteiligen Verbin  dungskörpers, wobei ähnlich wie bei den Scheibenringen  der     Fig.   <B>3-5</B> und<B>7-8</B> am Aussenrand und Innenrand  der Teile     Umbördelungen    vorgesehen sind, die das Ver  schweissen oder Hartlöten erleichtern.  



  Die Scheibenringe 4-8 und die Teile<B>9-12</B> des  mehrteiligen Verbindungskörpers der     Fig.   <B>6</B> können  auch ohne die genannten     Umbördelungen    zum     Ver-          schweissen    und Hartlöten verwendet werden.  



       Fig.    2 zeigt als zweites     Ausführungsbeispiel    einen  <B>C</B>  Ventilbauteil, bestehend aus einem Ventilschaft<B>13,</B>  einem Verbindungskörper 14 und einem     Ventilschliess-          körper   <B>15,</B> der sich aus zwei Teilen zusammensetzt,  nämlich einem Schliessteller<B>16</B> und einem     Schraub-          ring   <B>17.</B> Schliessteller und     Schraubrino,    sind an     benach-          C          barten    Enden mit Gewinde<B>18</B> versehen und unter Zwi  schenlage des Verbindungskörpers 14 miteinander ver  schraubt.  



  Der Verbindungskörper 14 ist ein flacher Scheiben  ring, der zwischen Schliessteller<B>16</B> und     Schraubring     <B>17</B> festgeklemmt ist. Schliessteller und     Schraubring    kön  nen nach     Aufeinanderschrauben    bei ihrer Stossstelle<B>19</B>  miteinander verschweisst oder durch Hartlöten relativ  zueinander befestigt sein.  



  Schliessteller und     Schraubring    können auch so aus  gebildet oder vor dem     Verschweissen    oder Hartlöten so  miteinander verschraubt sein, dass der ringförmige Ver  bindungskörper nicht zwischen     Schliessteller    und         Schraubring    festgeklemmt ist. Der Scheibenring 14 muss  dann so weit zwischen Schliessteller und     Schraubring     reichen, dass er auch bei starker Verformung seinen  Halt zwischen diesen nicht verliert.  



  Der Scheibenring 14 wird am Ventilschaft<B>13</B> durch  einen Kopf 20 des Schaftes als Anschlag gehalten. Der  Scheibenring 14 wird über das dem Kopf 20     entge-          erengesetzte    Ende des Ventilschaftes auf diesen aufge  schoben.  



  Statt eines vollen Scheibenringes gemäss     Fig.    2 kön  nen auch Scheibenringe mit     Ausnehmungen    verwendet  werden, wie sie in den     Fig.   <B>3</B> bis<B>5</B> und<B>7</B> bis<B>8</B> dargestellt  sind. Für die Verwendung der Scheibenringe als Verbin  dungskörper in einem Ventilbauteil gemäss     Fig.    2 kön  nen die Scheibenringe ohne     Umbördelung    am     Innen-          und    Aussenrand verwendet werden.  



  In der Konstruktion des Ventilbauteils nach     Fig.    2  können Ringausschnitte nach     Fig.   <B>6</B> kaum Verwendung  finden. Doch wäre das möglich, wenn die Ausschnitte  am Innenumfang einander berührend ausgebildet und  wenigstens an dieser Stelle miteinander verschweisst  wären.  



  Rin     'gausschnitte,    die sich an den radial gerichteten  Seiten berühren, könnten längs dieser Seiten mindestens  teilweise durch     Verschwei#ssen    oder Hartlöten miteinan  der verbunden sein und sowohl in der Anordnung nach       Fig.   <B>1</B> wie     Fig.    2 verwendbar sein.  



  Statt nur einen Anschlag für den Scheibenring 14 in  Form des Schaftkopfes 20 vorzusehen, könnte am Ven  tilschaft<B>13</B> bei der Oberseite des Scheibenringes 14  ein zweiter     flanschartiger    Anschlag vorgesehen sein, so  dass die Ringscheibe sich am Innenumfang in einer Nut  am Ventilschaft befinden würde.  



  In diesem Falle müsste der Verbindungskörper 14  mehrteilig ausgebildet sein, wobei die Teile nach Einset  zen in die Nut miteinander durch Verschweissen oder  Hartlöten verbunden werden können.  



  Statt den Verbindungskörper durch Verschweissen  oder Hartlöten oder durch Einspannen am Aussen- und  Innenumfang zu befestigen, kann er auch so ausgebildet  sein, dass er am Aussen- oder Innenumfang durch     Ver-          schweissen    oder Hartlöten befestigt und am anderen  Umfang durch Einspannen gehalten ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Ventilbauteil, der einen Ventilschaft und einen Ven- tilschliesskörper umfasst und in seiner Längsrichtung verstellbar in ein Ventilgebäuse einbaubar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Ventilschaft und Ventil- schliesskörper ein Verbindungskörper aus Metall oder Kunststoff angeordnet ist, der elastisch verformbar ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Ventilbauteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verbindungskörper aus flächen- förmigem Material hergestellt ist. 2.
    Ventilbauteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, #dass der Verbindungskörper als flächen- förmiger Ring ausgebildet ist. <B>3.</B> Ventilbauteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verbindungskörper aus mehre ren Teilen zusammengesetzt ist, die in einer Ebene nebeneinander so angeordnet sind, dass sie wie ein Ring wirken. 4.
    Ventilbauteil nach Unteranspruch 2 oder<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper am Rand seines inneren und/oder äusseren Umfanges mit dem Ventilschaft bwz. dem Ventilschliesskörper ver- schweisst oder durch Hartlötung verbunden ist.
    <B>5.</B> Ventilbauteil nach Unteranspruch 2 oder<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper am Rand seines inneren und/oder äusseren Umfanges durch Vorrichtungen am Ventilschaft bzw. Ventilschliesskör- per gehalten wird, derart, dass bei Bewegung des einen der aneinander gehaltenen Teile in Richtung zum<B>öff-</B> nen bzw. Schliessen des Ventils der andere Teil mitge nommen wird.
    <B>6.</B> Ventilbauteil nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, #dass die Zusammensetzteile des Verbin dungskörpers durch Verschweissung oder Hartlötung längs radialer Seiten miteinander verbunden sind, der art, dass sie ein einziges Stück bilden.
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