CH436901A - Lagerung von Wälzkörpern in Reibungsgetrieben - Google Patents
Lagerung von Wälzkörpern in ReibungsgetriebenInfo
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Description
Lagerung von Wälzkörpern in Reibungsgetrieben Die vorliegende Erfindung betrifft die Lagerung von Wälzkörpern in Reibungsgetrieben, bei denen die En den der Achsen der Wälzkörper in Lagerstellen eines Trägers gelagert sind. Diese Lagerung kommt besonders für solche Reibungsgetriebe in Betracht, wie sie im Schweizer Patent Nr. 345 514 beschrieben sind.
Bei der praktischen Ausführung des Reibungsge triebes nach dem erwähnten Patent werden die Achsen der Wälzkörper beidenends fest im Träger angebracht und die Wälzkörper drehen sich um diese Achsen. Da bei müssen die in den gehärteten Wälzkörpern gebildeten Bohrungen für die Achsen geschliffen werden, damit die Wälzkörper genau rund laufen.
Dieses Schleifen ist wegen der kleinen Bohrungsdurchmesser sehr schwie rig und kostspielig. Es hat sich auch gezeigt, dass die Bohrungen der Wälzkörper sich infolge Wärmeeinwir kung im Betrieb verziehen und dass sich diese Bohrungen an den beiden Enden der Wälzkörper durch den An- pressdruak der Reibscheibe bzw. des Reibringes durch Wälzwirkung verengen, und es kann dadurch ein Blok- kieren der Lager eintreten.
Um dies zu verhindern, muss ein grösserer Abstand zwischen der Reibscheibe resp. dem Reibring und dem Wälzkörperende eingehalten werden, wodurch jedoch der Regulierbereich einge schränkt wird.
Wenn die Wälzkörperachse dagegen mit den Wälz- körpern fest ist und beidenends in festen Lagern des Trägers sich dreht, muss die Achse beim Einbau zuerst durch das eine Lager geschoben und dann in die Bohrung des Wälzkörpers hineingepresst werden. Da durch ist jedoch der Einbau sehr erschwert und die Lagerstellen werden leicht beschädigt. Ausserdem ist bei einem allfälligen Ausbau und Wiedereinbau der Rundlauf der Wälzkörper nicht gesichert, wenn die Wälzkörperbohrungen nicht geschliffen sind, was, wie erwähnt, schwierig und kostspielig ist.
Durch die Lagerung gemäss vorliegender Erfindung sollen diese Nachteile dadurch vermieden werden, dass die Achse jedes Wälzkörpers in den Lagerstellen des Trägers axial verschiebbar und eine der Lagerstellen aus ihrer Betriebslage in eine Lage verbringbar ist, in welcher die Wälzkörper mit den daran festbleibenden Achsen ein- und ausgebaut werden können.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Teilschnitt durch ein Reibungsgetriebe mit der Lagerung eines Wälzkörpers nach dem ersten Beispiel, Fig. 2 einen gleichen Teilschnitt während des Aus baus des Wälzkörpers, Fig. 3 eine Seitenansicht einer Wälzkörperlagerung nach dem zweiten Beispiel und Fig. 4 einen Teilschnitt zu Fig. 3.
Das dargestellte Reibungsgetriebe ist von der im Schweizer Patent Nr. 345 514 beschriebenen Art. Es weist einen Träger 1 auf, in welchem mittels Achsen 2 Wälzkörper 3 planetenförmig angeordnet sind. Mit den Wälzkörpern 3 wirken eine Reibscheibe 4 und ein Reib ring 5 zusammen, und zwar wird die Leistung von der Reibscheibe 4 über die Wälzkörper 3 auf den Reibring '5 übertragen.
Das eine Ende der in einer Bohrung des Wälzkörpers 3 festsitzenden Achse 2 ist in, einem kugel förmigen Lagerkörper 7 gelagert, während das andere Ende derselben in einer gewöhnlichen Lagerbüchse 6 gelagert ist. Der Lagerkörper 7 weist eine radiale Boh rung auf, in welche ein Zapfen 8 eindringt, der verhin dert, dass der Lagerkörper 7 sich in der Bohrung des Trägers 1 axial verschieben oder aus dem Träger heraus fallen kann. Jedoch lässt sich der Lagerkörper 7 in der Bohrung verschwenken.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, kann nach Entfernen von Reibscheibe 4 und Ring 5 der Wälzkörper 3 mit der Achse 2 in Axialrichtung in der Büchse 7 nach unten geschoben werden, bis das obere Ende der Achse 2 aus der Lagerbüchse 6 heraustritt. Darauf kann der Wälz körper 3 mit der Achse 2 in die in Fig. 2 dargestellte Lage um die Mitte des Lagerkörpers 7 ausgeschwenkt werden, worauf das untere Ende der Achse 2 aus dem Lagerkörper 7 herausgezogen werden kann.
Beim Beispiel der Wälzkörperlagerung nach Fig. 3 und 4 ist die Achse 2 jedes der Wälzkörper 3 unten in einem Nadellager 9 gelagert, welches in einer Boh rung des Trägers 1 axial verschiebbar ist. An der nach innen gerichteten Seite ist jedes Nadellager 9 mit einem Einschnitt 10 versehen und in alle Einschnitte 10 eines Getriebes bzw. einer Getriebestufe greift ein Spreizring 11 ein, der durch seine Spannung in den Einschnitten gehalten wird und durch Zusammendrücken gelöst bzw. aus den Einschnitten herausgenommen werden kann.
Darauf können die Lagerbüchsen 10 nach unten heraus gezogen werden, und die oberen Enden der Achsen 2 der Wälzkörper 3 können aus den nicht dargestellten oberen Lagerbüchsen herausgezogen werden.
Auf diese Weise ist bei beiden Beispielen der Lage rung der Ein- und Ausbau der Wälzkörper erheblich vereinfacht, weil die Achsen 2 fest in den Wälzkörpern 3 eingepresst bleiben können und nicht mehr aus diesen ausgebaut werden müssen. Es ist daher auch nicht mehr notwendig, die Bohrungen der Wälzkörper zu schleifen. Durch den Wegfall des Schleifens der Bohrungen ist die Herstellung der Lagerung der Wälzkörper bedeu tend billiger.
Eine weitere Verbilligung ergibt sich da durch, dass für die Achse der Wälzkörper gewöhnliche, glatte und handelsübliche Lagerstifte verwendet wer den können, die in Längsrichtung nicht gesichert werden müssen. Durch die beschriebene Lagerung der Wälz- körper kann ferner der Regulierbereich des Getriebes bis an das Ende der Wälzkörper ausgenützt und da durch wesentlich erhöht werden, ohne dass ein Blok- kieren der Lager stattfindet.
Die Wälzkörperachse könnte auch aus einem Stück mit dem Wälzkörper bestehen.
Beim Beispiel nach Fig. 1 und 2 könnte die Lager büchse 6 und der Lagerkörper 7 als Wälzlager, vor teilhaft Nadellager, ausgebildet sein, oder es könn ten Wälzlager, vorteilhaft Nadellager, in die Lager büchse 6 bzw. den Lagerkörper 7 eingepresst sein.
Ferner könnte beim Beispiel nach Fig. 3 und 4 statt des Nadellagers 9 eine Gleitlagerbüchse vorhanden sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lagerung von Wälzkörpern in Reibungsgetrieben, bei denen die Enden der Achsen der Wälzkörper in Lagerstellen eines Trägers gelagert sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achse (2) jedes Wälzkörpers (3) in den Lagerstellen (6,7 bzw. 9) des Trägers (1) axial verschiebbar und eine der Lagerstellen (7 bzw. 9) aus ihrer Betriebslage in eine Lage verbringbar ist, in wel cher die Wälzkörper (3) mit daran fest bleibenden Ach sen (2) ein- und ausgebaut werden können. UNTERANSPRÜCHE 1.Lagerung von Wälzkörpern in Reibungsgetrieben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lagerstelle (7) zum Verbringen aus der Betriebslage in die Nichtbetrsebslage schwenkbar angeordnet ist. 2. Lagerung von Wälzkörpern in Reibungsgetrieben nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare Lagerstelle einen kugelförmigen Lagerkörper (7) aufweist, welcher in einer Bohrung des Trägers (1) liegt, und dass ein Zapfen (8) in ein Loch des Lagerkörpers (7) eingreift, um ein Verschieben des Lagerkörpers (7) in der Bohrung zu verhindern, ein Schwenken desselben jedoch zu gestat ten. 3.Lagerung von Wälzkörpern in Reibungsgetrieben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lagerstelle (9) zum Verbringen aus der Betriebslage in die Nichtbetrnebslage demontierbar ist. 4. Lagerung von Wälzkörpern in Reibungsgetrieben nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die demontierbaren Lagerstellen La gerbüchsen oder Wälzlager (9) sind, die in Bohrungen des Trägers (1) durch einen Spreizring (11) festgehalten werden. 5.Lagerung von Walzkörpern in Reibungsge trieben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine glatte, zylindrische Laufachse (2) in eine durchgehende Bohrung des Wälzkörpers (3) fest einge- presst ist.
Priority Applications (5)
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