CH437115A - Verfahren zum Verpacken von Gegenständen und nach dem Verfahren verpackter Gegenstand - Google Patents

Verfahren zum Verpacken von Gegenständen und nach dem Verfahren verpackter Gegenstand

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CH437115A
CH437115A CH514265A CH514265A CH437115A CH 437115 A CH437115 A CH 437115A CH 514265 A CH514265 A CH 514265A CH 514265 A CH514265 A CH 514265A CH 437115 A CH437115 A CH 437115A
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CH
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sheet
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cheese
adhesive
wrapped
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CH514265A
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Brown Walshe Robert
Henry Herbert Maurice
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Dow Chemical Co
Wiggins Teape Converters Limit
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Description


  
 



  Verfahren zum Verpacken von Gegenständen und nach dem Verfahren verpackter Gegenstand
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpacken von Gegenständen, die leicht verderben, wenn sie der Luft ausgesetzt sind.



   Gemäss der Erfindung wird ein Verfahren zum Verpacken von Gegenständen geschaffen, die leicht verderben, wenn sie mit Luft in Berührung kommen; dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass der Gegenstand in ein erstes Blatt Verpackungsmaterial eingewikkelt wird, das im wesentlichen feuchtigkeits- und gas-undurchlässig ist, so dass der eingewickelte Gegenstand vorstehende Blatteile aufweist, die dicht aneinanderliegen, dass der Gegenstand im eingewickelten Zustand gehalten wird, dass der eingewickelte Gegenstand vollständig in ein zweites Blatt Verpackungsmaterial eingewickelt wird, das einen Klebstoff aufweist, wodurch die durch das erste Blatt erzeugte Wicklung am Gegenstand unter Verwendung von Klebstoff des zweiten Blattes gesichert wird, wobei das erste Blatt Verpackungsmaterial abdichtend verschlossen wird,

   so dass die Faltstellen des ersten Blattes feuchtigkeits- und gas-undurchlässig sind.



   Die Erfindung bezweckt ferner die Schaffung eines verpackten Gegenstandes, wobei der Gegenstand vollständig in ein erstes Blatt Verpackungsmaterial eingewickelt ist, das im wesentlichen   feuchtigkeits-und    gas-undurchlässig ist, wobei die sich überlappenden Abschnitte des Blattes dicht aneinanderliegen und dass der eingewickelte Gegenstand vollständig in ein zweites Blatt Verpackungsmaterial eingewickelt ist, das einen Klebstoff aufweist, wobei die aus dem ersten Blatt gebildete Verpackung um den Gegenstand herum durch den genannten Klebstoff zwischen und um die sich überdekkenden Blatteile des ersten Blattes aus Verpackungsmaterial abgedichtet wird.



   Die Erfindung eignet sich insbesondere zum Verpakken von Käse. Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung nicht auf diese Verwendung zum Verpacken von Käse beschränkt ist, und dass die Erfindung vorteilhaft bei jedem Gegenstand anwendbar ist, der verdirbt, wenn er der Luft ausgesetzt ist.



   Verfahren zum Verpacken von Gegenständen die in Berührung mit der Luft verderben, insbesondere bei der Verarbeitung von Käse, sind bekannt, wobei Papier, regenerierte Celluloseblätter und dgl. Material verwendet werden, die mit Wachs oder einer Mischung aus Gummi und Wachs beschichtet oder imprägniert sind und die um den Käse gewickelt und unter Anwendung von Hitze und Druck heissversiegelt werden, vorzugsweise in einer Gussform. Der Wachs oder die Mischung aus Gummi und Wachs haben die Aufgabe, den Käse feuchtigkeits- und gasdicht zu verschliessen.



   Es hat sich jedoch gezeigt, dass dieses Verfahren zum Verpacken von Käse verschiedene Nachteile aufweist. Erstens gelangt infolge der Verwendung von Hitze und Druck beim Versiegeln Wachs von der Verpackung in den Käse, was nicht erwünscht ist. Ausserdem kann es infolge der Verwendung von Hitze und Druck beim Versiegeln der um den Käse gewickelten Packung vorkommen, dass an einzelnen Stellen der Verpackung die Wachsschicht entfernt wird. Dies kann z. B. an Faltstellen vorkommen, an denen das aufgeweichte Wachs aus dem Falt gedrückt wird, so dass im Verpackungsmaterial Stellen entstehen, die ungenügend mit Wachs beschichtet sind und somit für Feuchtigkeit und Gas durchlässig werden.



   Gemäss der vorliegenden, weiter oben beschriebenen Erfindung wird vorgeschlagen, zum Verpacken von Käse und anderen Waren, die bei Zutritt von Luft leicht verderben, ein erstes Blatt Verpackungsmaterial zu verwenden, das im wesentlichen feuchtigkeits- und gas-undurchlässig ist, wie z. B. Polyäthylen-Film, Polyvinylidenchlorid beschichteter Polyäthylen-Film, Polypropylen-Film, Polyvinylidenchlorid beschichteter Polypropylen-Film,   Nylon-ll-Film,    Kautschukhydrochlorid-Film und Polyester-Film. Insbesondere wird jedoch für die vorliegende Erfindung ein Vinylidenchlorid-Vinylchlorid-Copolymer bevorzugt, wie z. B.  Saran  (eingetragene Handelsmarke) in der Form von  Saran -Verpakkungen der Dow Chemical Company.



   Das erste Blatt des Verpackungsmaterials kann  selbst durch Hitze versiegelbar sein oder es kann eine durch Hitze versiegelbare Schicht aufweisen, um das Abdichten des Materials um den zu verpackenden Gegenstand zu erleichtern. Doch gemäss der Erfindung dient das Umwickeln des zweiten Blattes Verpackungsmaterial dazu, das erste Blatt um den Gegenstand herum abzudichten.



   Das zweite Blatt des Verpackungsmaterials kann z. B. aus Papier oder Celluloseblättern bestehen und kann durchsichtig, halb durchsichtig oder undurchsichtig sein. Dieses Blatt kann bedruckt sein und es kann mit einer Klebstoffschicht versehen sein, die durch Wärme oder Druck versiegelt werden kann um ihre Befestigung auf dem verpackten Artikel zu erleichtern und um das Abdichten des ersten Blattes durch die Übertragung von Klebstoff zu bewirken.



   Für das zweite Blatt Verpackungsmaterial wird vorzugsweise eine mit Wachs beschichtete Cellulose verwendet. Andere Stoffe, die sich für das zweite Blatt eignen, sind mit Wachs beschichtetes Papier, Polyäthylen, Polypropylen, Celluloseacetat, Polyester und Polyäther.



   Als zweites Blatt kann z. B. auch eine unter dem Namen  Britfilm  von der Firma Wiggins Teape Converters Limited hergestellte Folie verwendet werden.



  Diese Folie ist in der britischen Patentschrift Nr. 605 702 beschrieben und besteht aus einer Zusammensetzung von zwei Lagen von unterschiedlicher Durchlässigkeit und Porösität, welche durch einen thermoplastischen Klebstoff miteinander verbunden sind, der auf die Innenflächen der beiden Lagen aufgetragen wird, jedoch in genügender Menge um durch die porösere Lage bei Anwendung von Hitze und Druck hindurchzudringen. Die porösere Lage kann z. B. aus Seidenpapier bestehen, während für die weniger poröse Lage, Papier, regenerierte Cellulose, Celluloseacetat oder dgl. Material verwendet wird.



   Für die vorliegende Erfindung wird vorzugsweise ein zusammengesetztes Material verwendet, wie weiter oben beschrieben, bei welchem die unterschiedliche Ausdehnung der beiden Lagen so klein als möglich ist, wenn der zusammengesetzte Film erwärmt wird, z. B. beim Verpacken von Käse, denn eine unterschiedliche Ausdehnung bewirkt, dass die Packung sich kräuselt.



   Als Klebstoff wird für das erfindungsgemässe Verfahren vorzugsweise Wachs verwendet der mit Zusätzen gemischt ist, zum Weichmachen und für andere Zwecke.



  Die Wachsmischung kann mikrokristallinen Wachs aufweisen unter Beifügung von anderen verträglichen Wachsen, wie z. B. Paraffinwachs mit oder ohne Polymeren, so dass das Material genügend klebrig ist um bei Druck zu haften, jedoch nicht genügend um ein Verkleben der Rollen oder Blätter zu bewirken. Eine solche Mischung enthält z. B.:    95 0/0    mikrostallines Wachs bei einem Schmelz punkt von   71     C, der bei einer Temperatur zwischen   38200    C eindringt, und
5    /0    Polyäthylen von kleinem Molekulargewicht  (7,000).



   Wie bereits envähnt, eignet sich die vorliegende Erfindung zum Verpacken von Käse und insbesondere zum Behandeln von Käse, welche keine natürliche Rinde aufweisen. Die vorliegende Erfindung, wie sie im folgenden beschrieben ist, ermöglicht es, frischen Käse derart zu verpacken, dass er unter den gewünschten Bedingungen getrocknet werden kann.



   Beim üblichen Verfahren zur Herstellung von Käse ohne Rinde, z. B. Cheddar-Käse, wird die geronnene Milch in die gewünschten Stücke geschnitten und dann in gewachste Papiere oder Filme verpackt. Dieser verpackte Käse wird dann erhitzt und in einer zweiten Presse ausgepresst um das gewachste Papier in engen Kontakt mit der ganzen Oberfläche des Käse zu bringen und die Fugen der Papier- oder Filmverpackung werden durch Heissschweissen des Wachses miteinander versiegelt. Der verpackte Käse wird dann bei einer geeigneten Temperatur gehalten bis er reif ist. Diese Verfahren hat jedoch die weiter oben erwähnten Nachteile.



   Ein Verfahren zum Verpacken von Käse gemäss der vorliegenden Erfindung soll nun im folgenden an einem Ausführungsbeispiel an Hand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. In Fig. 1 bis 10 sind eine Anzahl schaubildliche Darstellungen der aufeinanderfolgenden Verfahrensschritte zum Verpacken von Käse gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren gezeigt.



   Gemäss Fig. 1 ist ein rechteckiger Block von ausgepresster geronnener Milch 1 zur Herstellung von Cheddar-Käse symmetrisch in der Mitte einer geschichteten  Saran -Verpackung 2 und einer mit Wachs beschichteten regenerierten Celluloseschicht 3 aufgesetzt worden, wobei die  Saran -Verpackung die oberste Schicht bildet und die mit Wachs beschichtete Seite der regenerierten Celluloseschicht 3 nach oben gerichtet ist. Für die Verpackung 2 kommt auch anderes Material in Betracht, welches im wesentlichen für Feuchtigkeit und Gase undurchlässig ist, und das den Käse nicht verschmutzt. Die regenerierte Celluloseschicht trägt auf ihrer Unterseite entlang einer Kante ein Wachsbad 4. Das zweite Blatt Verpackungsmaterial kann aber auch auf der Innenseite mit irgend einem geeigneten Klubstoff beschichtet sein oder einen der Innenseite zugänglichen Klubstoff aufweisen.



   Zwei Seiten der  Saran -Verpackung, die feuchtig  keits- und    gasundurchlässig ist und den Käse nicht beschmutzt, werden dann dicht um die Oberseite der gepressten geronnenen Milch gelegt, so dass der verpackte Artikel überlappende Blattabschnitte aufweist (vgl.



  Fig. 2), die dicht anliegen und den frischen Käse verpackt halten.



   Die vorstehenden Teile der  Saran -Verpackung an den beiden Enden der gepressten geronnenen Milch werden dann gefaltet und dicht um die Enden der gepressten geronnenen Milch gewickelt, worauf die seitlichen Zipfel der gefalteten  Saran -Verpackung rund um die Ecken des Blockes gelegt werden um flach an den Seiten des Blockes anzuliegen, wie in Fig. 3, 4, 5 und 6 dargestellt ist.



   Zwei Seiten der regenerierten Celluloseschicht werden dann dicht über der Oberseite des verpackten Käsestückes angelegt, so dass sie einander überlappen, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist. Durch Anwendung eines leichten Druckes auf die sich überlappenden Teile z. B. durch Glattstreichen von Hand, wird das Wachsband 4 die Folie festhalten, während die Enden der Folie dicht um den verpackten Block gelegt werden, wie aus Fig. 8, 9 und 10 ersichtlich ist. Die ganze Verpackung wird dann in eine zweite Käsepresse gebracht um den Käse in einen wirklich rechteckigen Block zu formen und zwar bei einem Druck von etwa 12,7   kg/cm2    und bei einer Temperatur von etwa 660 C.

   Diese Temperatur ist kleiner als die Temperatur bei welcher der Käse ölig wird oder sonstwie verdirbt, so dass die aus dem ersten Blatt bestehende Verpackung um den Käse herum versiegelt  wird indem der Klebstoff von dem zweiten Blatt auf das erste Blatt übertragen wird. Diese Temperatur beträgt für englischen Cheddar-Käse beispielsweise   82"    C. Unter diesen Umständen wird die bei Hitze versiegelnde Wachsmischung auf der regenerierten Celluloseschicht aufgeweicht, so dass der Film an der  Saran -Verpakkung haftet, wodurch die  Saran -Verpackung um den Käse herum versiegelt wird. Der ganze Käse wird dann aus der Presse herausgenommen und bei einer Temperatur von   4, 5-7, 5  C    gelagert bis der Käse genügend reif für den Verkauf ist, was annähernd 3 Monate dauert.



   Für den Klebstoff wird, vorzugsweise heissversiegelnder Wachs verwendet, dessen Schmelztemperatur unter der Temperatur liegt, bei welcher der Käse ölig wird oder sonstwie verdirbt, so dass in dem Verfahrensschritt in welchem das zweite Blatt Verpackungsmaterial gegen die Verpackung angepresst wird, die benötigte Temperatur zum Aufweichen des Wachses den Käse nicht beschädigt. Vorzugsweise wird eine Wachsmischung verwendet, die sowohl kalt als auch bei einer möglichst hohen Temperatur aufgetragen werden kann um eine kurze Aufenthaltszeit des verpackten Käses in der Mulde zu ermöglichen. Als Klebstoff kann auch ein druckempfindlicher Klebstoff verwendet werden.

   Es ist nicht notwendig, dass der Klebstoff ein Verkleben über die ganze Berührungsfläche zwischen dem ersten und zweiten Blatt Verpackungsmaterial des verpackten Artikels bewirkt, sondern es genügt, wenn ein genügender Übergang des Klebstoffes vom zweiten Blatt auf das erste Blatt erfolgt so dass die Verpackung aus dem ersten Blatt um den verpackten Gegenstand versiegelt wird.



   Es ist bekannt, dass dünne Schichten der    Saran -Verpackung    und ähnlichem Material, die für die erste Schicht geeignet sind, nicht leicht in Blattform zu handhaben sind sofern sie nicht Zwischenlagen von anderem Material aufweisen, wegen dem Zusammenkleben von zwei aneinanderliegenden  Saran -Schichten.



   Deshalb ist eine Rolle von Verpackungsmaterial nützlich, welche für das Verfahren zum Verpacken von Gegenständen verwendet werden kann, wobei eine   Feuchtigkeit- und    Gasundurchlässige Schicht zusammen aufgewickelt wird, welche auf der einen Seite einen bei Hitze versiegelnden Klebstoff aufweist oder einen Klebstoff enthält, der auf einer Seite zugänglich ist, wobei diese beiden Schichten sich gegenseitig durchdringen.



  Dieses zweischichtige Material kann somit von der Rolle gemeinsam abgewickelt werden und in Blätter von der gewünschten Grösse geschnitten werden.



   In der Rolle des oben beschriebenen Verpackungsmaterials, ist die zweite Schicht des Verpackungsmaterials vorzugsweise mit einem zusätzlichen Band von druckempfindlichem Klebstoff auf ihrer zweiten Seite oder in der Nähe ihrer Kanten versehen, um das Einwickeln mit dem zweiten Blatt Verpackungsmaterial zu erleichtern. Dieser druckempfindliche Klebstoff kann aus dem selben Material bestehen, wie der durch Hitze versiegelnde Klebstoff, so dass dafür die selbe Wachsmischung verwendet werden kann. Die selbe Wirkung kann jedoch ohne solche Klebstreifen erreicht werden, durch Verwendung eines Klebstoffes, von geeigneter Klebrigkeit auf der benutzten Seite des zweiten Blattes.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum Verpacken von Gegenständen, die leicht verderben, wenn sie der Luft ausgesetzt sind, da durch gekennzeichnet, dass der Gegenstand in ein erstes Blatt Verpackungsmaterial eingewickelt wird, das im wesentlichen feuchtigkeitsr und gasundurchlässig ist, so dass der eingewickelte Gegenstand vorstehende Blatteile aufweist, die dicht aneinanderliegen, dass ;
    der Gegen- stand im eingewickelten Zustand gehalten wird, dass der eingewickelte Gegenstand vollständig in ein zweites Blatt Verpackungsmaterial eingewickelt wird, das einen Klebstoff aufweist, wodurch die durch das erste Blatt erzeugte Wicklung am Gegenstand unter Verwendung von Klebstoff des zweiten Blattes gesichert wird, wobei das erste Blatt Verpackungsmaterial abdichtend verschlossen wird, so dass die Faltstellen des ersten Blattes feuchtigkeits- und gasundurchlässig sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I für die Verarbeitung von frischem Käse, dadurch gekennzeichnet, dass der frische Käse in ein erstes Blatt Verpackungsmaterial eingewickelt wird, welches im wesentlichen feuchtigkeits- und gasundurchlässig ist, und das den Käse nicht verschmutzt, derart, dass dieses erste Blatt Verpackungsmaterial mit dem Käse über die ganze Oberfläche desselben in Berührung gelangt, und so dass der eingewickelte Käse vorstehende Blattabschnitte aufweist, die dicht aneinander anliegen und den Käse in verpacktem Zustand halten, worauf der Käse vollständig in ein zweites Blatt Verpackungsmaterial eingewickelt wird, das auf seiner Innenseite mit einem Klebstoff beschichtet ist, oder einen Klebstoff aufweist, der von der Innenseite zugänglich ist,
    worauf das zweite Blatt Verpackungsmaterial gegen den verpackten Käse bei einer Temperatur angedrückt wird, die niedriger ist, als die Temperatur, bei welcher der Käse ölig wird oder sonstwie verdirbt, so dass die Verpackung aus dem ersten Blatt Verpackungsmaterial rund um den Käse herum versiegelt wird indem Klebstoff von dem zweiten Blatt Verpackungsmaterial auf das erste Blatt übertragen wird, und worauf die ganze Packung bei einer geeigneten Temperatur gelagert wird, bis der Käse reif ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für das erste Blatt Verpackungsmaterial einer der folgenden Stoffe verwendet wird: Polyäthylen-Film, mit Polyvinylidenchlorid beschichteter Polyäthylen-Film, Polypropylen Film, mit Polyninylidenchlorid beschichteter Polypropylen-Film, Nylon ll-Film, Kautschukhydrochlorid Film oder Polyester-Film.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Blatt Verpackungsmaterial ein Vinylidenchlorid-Vinylchlorid- copolymer enthält.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Blatt Verpackungsmaterial aus einem der folgen den Stoffe hergestellt ist: Papier, regenerierte Cellulose, Polyäthylen, Polypropylen, Celluloseacetat, Polyester oder Polyäther.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Blatt Verpackungsmaterial eine Schicht aufweist, welche einen thermoplastischen Klebstoff enthält, der eine Schmelztemperatur besitzt, die niedriger ist, als die Temperatur bei welcher der zu verpackende Artikel zu verderben beginnt.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der thermoplastische Klebstoff Wachs enthält.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Blatt Verpackungsmaterial zusätzlich mit einer Schicht druckempfindlichen Klebstoffs auf einen Teil seiner äusseren Oberfläche versehen ist, an welcher dieses zweite Blatt Verpackungsmaterial sich überlappt, um das Verpacken des Gegenstandes in diesem zweiten Blatt Verpackungsmaterial zu erleichtern.
    8. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der druckempfindliche Klebstoff aus demselben Material hergestellt ist wie der Klebstoff, der eine Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Blatt Verpackungsmaterial bewirkt.
    9. Verfahren nach den Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus druckempfindlichem Klebstoff in der Form eines Streifens an oder in der Nähe der Kante des zweiten Blattes Verpakkungsmaterial angeordnet ist.
    10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rolle Verpackungsmaterial verwendet wird, bei welcher eine feuchtigkeits-und gasundurchlässige erste Schicht Verpackungsmaterial mit einer zweiten Schicht Verpackungsmaterial, welche auf einer Seite mit einem Klebstoff beschichtet ist, oder einen Klebstoff enthält, der auf einer Seite zugänglich ist und der durch Hitze verklebt, wobei diese erste und zweite Schicht Verpackungsmaterial einander durchdringen.
    11. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte zweite Schicht Verpackungsmaterial zusätzlich mit einem Streifen druckempfindlichen Klebstoffes versehen wird, der sich auf der anderen Seite der Schicht Verpackungsmaterial befindet und zwar in der Nähe einer der Kanten.
    PATENTANSPRUCH II Verpackter Gegenstand hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1-10.
    PATENTANSPRUCH III Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch I, um Käse zu verpacken.
CH514265A 1964-04-14 1965-04-13 Verfahren zum Verpacken von Gegenständen und nach dem Verfahren verpackter Gegenstand CH437115A (de)

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