CH437666A - Startstrang für Stranggiessanlagen - Google Patents

Startstrang für Stranggiessanlagen

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CH437666A
CH437666A CH577765A CH577765A CH437666A CH 437666 A CH437666 A CH 437666A CH 577765 A CH577765 A CH 577765A CH 577765 A CH577765 A CH 577765A CH 437666 A CH437666 A CH 437666A
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CH577765A
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Enzo Dr Colombo
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Enzo Dr Colombo
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/08Accessories for starting the casting procedure
    • B22D11/081Starter bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


  Startstrang     für        Stranggiessanlagen       Die Erfindung betrifft einen     Startstrang    für Strang  giessanlagen mit zumindest teilweise gekrümmter Giess  strangsführung, bei dem einzelne, verhältnismässig kurze  und untereinander getrennte Glieder auf einen durch  gehenden     flexiblen    Kernstrang aufgereiht sind und das  Kopfglied an dem Kernstrang befestigt ist.  



  Es ist     bekannt,    dass in     Stranggiessanlagen    ein Start  strang verwendet wird, der vor Beginn des Strang  giessens den Giessraum der     Durchlaufkokille    von unten  abschliesst und bei Beginn des     Stranggiessvorganges     mit einer der Giessgeschwindigkeit entsprechenden Ge  schwindigkeit mit Hilfe der Treibrollen für den Giess  strang abgezogen wird.  



  Wenn die Führungsbahn des Giessstranges zumin  dest teilweise     gekrümmt    ist, werden biegsame Start  stränge verwendet, die der Krümmung der Giessstrang  führung folgen können. Ein bekannter biegsamer Start  strang besteht aus einzelnen, verhältnismässig kurzen  und untereinander durch Scharniere gelenkig verbun  denen Gliedern. Diese Ausbildung weist jedoch den  Nachteil auf, dass sich die     Scharnierzapfen    schon nach  kurzer Betriebszeit stark abnutzen. Die Zapfenspiele  werden infolgedessen so gross, dass kein regelmässiger  Zug des     Startstranges    durch die     Giessstrangführung    er  zielt werden kann.  



  Es ist auch ein Startstrang für     Stranggiessanlagen     bekannt, der als durchgehender     einstückiger        .Strang    aus  elastisch biegsamem Material, z. B. Gummi,     Kunststoff,     Textilmaterial oder dergleichen, mit einer     Drahtseilein-          lage    und einem metallenen, den Giessraum der Durch  laufkokille bei Beginn des Giessvorganges abschliessen  den Kopfstück besteht.

   Bei dieser Ausbildung können  die Treibrollen den Startstrang infolge der elastischen  Nachgiebigkeit seines Materials nicht mit der erfor  derlichen Kraft erfassen, so dass der auf den     Start-          strang    ausgeübte Zug, insbesondere bei Beginn der  Durchführung, ungenügend und sehr unregelmässig ist.  



  Es ist schliesslich ein biegsamer Startstrang     bekannt,     der aus einzelnen, untereinander getrennten Gliedern  besteht, die ähnlich wie die Glieder einer Halskette    oder dergleichen auf einen durchgehenden, flexiblen  Kernstrang aufgefädelt, d. h. aufgereiht und in Längs  richtung zwischen dem ersten und dem     letzten    Glied  verspannt sind. Dabei ist das erste Glied dieses Start  stranges an dem flexiblen Kernstrang befestigt, während  das letzte Glied durch eine an den Kernstrang abge  stützte Feder in Längsrichtung gegen das erste Glied  gedrückt wird.

   Bei dieser bekannten Ausführung des  Startstranges besteht der flexible, alle Glieder durch  setzende Kernstrang aus einem Drahtseil bzw. aus einer  Stahlstange mit kreisrunder     Querschnittsform    und ist  zentrisch in der     Querschnittsfläche    der     Strangglieder,     d. h. in der mittleren Längsachse des     Startstranges,    an  geordnet.

   In diesem Fall stellt die federnde Verspan  nung der einzelnen     Startstrangglieder    insofern einen  Nachteil dar, als sich diese Glieder auf dem Kern  strang verschieben und voneinander lösen können, wenn  die von den Treibrollen ausgeübte Zugkraft die     An-          presskraft    der     Andrückfeder        überschreitet.     



  Aufgabe der     Erfindung    ist es, die Nachteile der be  kannten biegsamen Startstränge zu beseitigen und insbe  sondere einen gleichförmigen Zug des     Startistranges     durch die     Giessstrangführung    zu gewährleisten.  



  Die Erfindung besteht darin, dass sowohl das End  glied als auch zumindest einige der anderen Glieder  des     .Startstranges    fest mit dem flexiblen Kernstrang  verbunden sind.  



  Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind  alle Glieder des Startstranges fest mit dem flexiblen  Kernstrang verbunden. Nach einer anderen Ausfüh  rungsform der Erfindung sind dagegen jeweils einzelne,  untereinander in vorzugsweise gleichmässigen Abständen  angeordnete     Startstrangglieder    mit dem flexiblen     Kern-          strang    fest verbunden, während die dazwischenliegenden  Glieder lose auf dem Kernstrang angeordnet und zwi  schen den mit dem Kernstrang fest verbundenen Glie  dern verspannt sind.  



  Die feste Verbindung der einzelnen     Glieder    des       Startstranges    mit dem flexiblen Kernstrang     kann    mit den       verschiedensten    beliebigen     Mitteln        erzielt    werden. So      z. B. können die einzelnen Glieder des Startstranges  mit dem flexiblen Kernstrang verschweisst oder daran       festgeklemmt    werden. Nach einer weiteren Ausführungs  form der Erfindung kann die Biegsamkeit des Startstran  ges noch dadurch wesentlich gefördert werden, dass  die einzelnen Glieder des Startstranges an     einem    einzi  gen gleichgerichteten Ende mit dem flexiblen Kern  strang fest verbunden sind.  



  Weiterhin kann die     Gesamtquerschnittsfläche    des  flexiblen Kernstranges in     bezug    auf die zu der     Krüm-          mungsebene    der     Giessstrangführung    parallelen Mittel  achse des     Startstrangquerschnittes    ein wesentlich grösse  res     Trägheitsmoment    als in bezug auf die zu der     Krüm-          mungsebene    etwa senkrechte Querachse aufweisen.

   Da  durch     wird    die unerwünschte Verbiegung des Start  stranges in Querrichtung zu der     Krümmungsebene    der       Giessstrangführung    vermieden, während die Biegung des       Startstranges    in der     Krümmungsebene    der Giessstrang  führung praktisch mit derselben Leichtigkeit wie bisher  erfolgt.  



  Nach einer zweckmässigen Ausführungsform weist  der flexible Kernstrang der erfindungsgemässen Start  stränge eine in     Querrichtung    zu der vertikalen     Krüm-          mungsebene    der     Giessstrangführung    länglich ausgebil  dete, aber sonst beliebige     Querschnittsform    auf und  kann insbesondere aus mindestens einem flachen Band,  z. B. einem Stahlband, mit rechteckigem Querschnitt  bestehen, das sich mit seinen längeren Querschnitts  seiten quer zu der genannten     Krümmungsebene    er  streckt.  



  Nach einer anderen Ausführungsform kann der  flexible     Kernstrang    des erfindungsgemässen     Startstran-          ges    aus zwei oder mehreren getrennten oder unterein  ander verbundenen Einzelsträngen, z. B. Drahtseilen,  Stahlstäben, Stahlbändern oder dergleichen, bestehen,  die eine beliebige, auch     kreisrunde        Querschnittsform     aufweisen können und dicht nebeneinander bzw. im  Abstand voneinander in einer quer zu der     Krümmungs-          ebene    der     Giessstrangführung    liegenden Ebene fluch  tend angeordnet sind.  



  Bei Startsträngen, bei denen mindestens zwei Ein  zelkernstränge im Abstand voneinander in einer quer  zu der     Krümmungsebene    der     Giessstrangführung    lie  genden Ebene     fluchtend    angeordnet sind, können die  zwei äusseren     Einzelkernstränge    auf den entsprechenden  Seitenflächen des     Startstranges        fluchtend    mit den Au  ssenflächen der     Startstrangglieder        hervortreten.    Diese  Anordnung weist den     Vorteil    auf, dass die zwei     äusseren          Einzelkernstränge    leichter montiert werden können, d. h.

    nicht mehr durch die einzelnen     Startstrangglieder    durch  gezogen werden müssen, sondern einfach in entspre  chende seitliche längsgerichtete     Aussparungen    dersel  ben     eingesetzt    und auch seitlich mit den     Startstrang-          gliedern    verschweisst werden.  



  In     Stranggiessanlagen,    in denen die Treibrollen bzw.  zumindest einige Führungsrollen seitlich auf den Giess  strang einwirken, ergibt sich ausserdem der Vorteil,  dass diese Rollen unmittelbar mit den seitlich hervor  tretenden     Einzelkernsträngen    zusammenwirken, wo  durch ein bedeutend besserer und sicherer Abzug des  Startstranges erzielt wird.  



  Die einzelnen Glieder des     Startstranges    können in  an sich bekannter Weise als massive Stücke ausgebil  det sein, wobei jedes einzelne Glied nach einer weiteren  Ausführungsform der Erfindung vorzugsweise aus zwei  oder mehreren, sich gegenseitig ergänzenden Längstei  len zusammengesetzt ist, die um den flexiblen Kern-    Strang herum angeordnet und untereinander fest ver  bunden sind. Nach einer anderen Ausführungsform  der Erfindung sind dagegen die einzelnen Glieder des       Startstranges    als kastenförmige, allseitig geschlossene  Hohlstücke ausgebildet, wodurch das Eigengewicht des  Startstranges wesentlich herabgesetzt wird.  



  Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus  nachstehender Beschreibung der in der Zeichnung dar  gestellten Ausführungsbeispiele.  



       Fig.    1 zeigt im Längsschnitt einen     Abschnitt    eines  erfindungsgemässen Startstranges für     Stranggiessanlagen,     bei dem die     einzelnen    Glieder des Startstranges     kopf-          seitig    mit dem     flexiblen    Kernstrang verschweisst sind.  



       Fig.2    ist     ein    Querschnitt des Startstranges nach  der Linie     11-II    der     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt im Längsschnitt einen Abschnitt einer  abgewandelten Ausführung des Startstranges, bei dem  die Glieder des Startstranges an dem Kernstrang fest  geklemmt sind.  



       Fig.    4 ist ein Querschnitt durch ein weiteres Aus  führungsbeispiel des Startstranges.  



       Fig.    5 ist ein Querschnitt durch einen     breiteren,    in       Stranggiessanlagen    für     Brammen    oder     dergleichen    ver  wendeten Startstrang.  



       Fig.    6 zeigt in     Seitenansicht    einen Abschnitt einer  weiteren Ausführungsform des Startstranges.  



       Fig.    7 ist ein Querschnitt nach der Linie     VII-VII     der     Fig.    6.  



  Der in den     Fig.    1 bis 3 dargestellte Startstrang für       Stranggiessanlagen    besteht aus einzelnen,     verhältnismässig     kurzen,     starren    Gliedern 2, die im Querschnitt dem zu  giessenden Metallstrang entsprechen können. Die ein  zelnen     Glieder    2 sind als     kastenförmige,        allseitig    ge  schlossene Hohlstücke ausgebildet und auf einen durch  gehenden flexiblen Kernstrang 1 aufgereiht. Der Kern  strang ist dabei durch entsprechend geformte, in den  Kopfseiten 102, 202 der Einzelglieder 2 vorgesehene       Durchbrüche    3 durchgezogen.  



  Die     einzelnen    Glieder 2 des     Startstranges    sind zwi  schen einem     nicht    dargestellten, an dem flexiblen Kern  strang 1 befestigten Kopfglied und einem starr mit  dem Kernstrang 1 verbundenen, ebenfalls nicht darge  stellten     .Endglied    angeordnet. Das Kopfglied ist dazu  bestimmt, den Giessraum der     Durchlaufkokille    der       Stranggiessanlage    zu Beginn des     Stranggiessens    in an  sich bekannter Weise nach unten abzuschliessen.  



       Die        Einzelglieder    2 des Startstranges sind an je  einem einzigen Kopfende, d. h. in der     Durchzugrich-          tung    des Startstranges durch die     Stranggiessanlage    ge  sehen, entweder     an    ihrem vorderen oder am hinteren  Ende fest mit dem durchgehenden flexiblen     Kernstrang    1  verbunden.

   Bei dem in     Fig.    1 dargestellten Ausführungs  beispiel ist jedes Einzelglied 2 des Startstranges an  seiner in der     Durchzugrichtung    vorderen,     kopfseitigen          Abschlusswand    102 mit     Hilfe    einer um den entspre  chenden Durchbruch 3 vorgesehenen Schweissnaht 4       mit    dem     flexiblen    Kernstrang 1 fest verbunden.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Ausführungsform ist  dagegen der flexible Kernstrang zwischen zwei     aufein-          anderliegende,    nach aussen vorspringende Lappen 5 der       kopfseitigen        Abschlusswand    102 des Einzelgliedes 2  durchgeführt und zwischen diesen Lappen 5 mit Hilfe  von durchgehenden Schraubenbolzen 7 oder     dergleichen     festgeklemmt. Das vorspringende     Lappenpaar    5     greift     dabei in eine     Ausnehmung    6 ein, die in der anliegenden       Kopfseite    202 des nächstfolgenden Einzelgliedes 2 vor  gesehen ist.

   Diese     Ausnehmung    6     wird        vorzugsweise         dadurch erzielt, dass die kopfseitige     Abschlusswand    202  des nächstfolgenden Einzelgliedes aus einem     U-förmi-          gen    Profilstück oder einem     pfannenförmigen    Deckel  besteht. In beiden Fällen ist zwischen den aufeinander  folgenden Gliedern 2 des Startstranges der für die Bie  gung desselben erforderliche Mindestabstand belassen.  



  Zu Beginn des     Stranggiessverfahrens    wird der Start  strang in an sich bekannter Weise durch die Führung  des zu giessenden Metallstranges gezogen. Diese Füh  rung liegt in einer     etwa    vertikalen Ebene     X-X    und  ist in dieser Ebene zumindest     teilweise    derart     gekrümmt,     dass der in vertikaler Richtung aus der     Durchlaufkokille     austretende Metallstrang abgebogen und in eine etwa  waagrechte Richtung abgelenkt     wird.     



  Der flexible Kernstrang 1 des Startstranges be  steht infolgedessen in dem in     Fig.    2 dargestellten Aus  führungsbeispiel aus einem durchgehenden flachen Stahl  band mit etwa rechteckiger     Querschnittsform,    das sich  mit den längeren     Seiten    seines Querschnittes in einer  etwa senkrecht zu der vertikalen     Krümmungsebene        X-X     der     Metallstrangführung    liegenden Querebene     Y-Y    er  streckt.

   Es ergibt sich daraus, dass sich der Startstrang  in der vertikalen     Krümmungsebene        X-X    der Metall  strangführung ohne Schwierigkeit in dem     jeweils    er  forderlichen Mass biegen und die Krümmung der ge  nannten Führung folgen kann, während     eine    uner  wünschte Biegung in der Querebene     Y-Y    durch das  entsprechende grössere     Trägheitsmoment    des Kernstran  ges 1 verhindert wird.  



  Bei der in     Fsg.    4 dargestellten Ausführungsform  ist der Kernstrang des Startstranges aus zwei getrenn  ten flexiblen Einzelsträngen 101     zusammengesetzt,    die  z. B. aus je einem Drahtseil oder einem Stahlstab  oder dergleichen bestehen können.

   Diese flexiblen Ein  zelstränge 101 sind im Abstand voneinander in der  etwa senkrecht zu der     Krümmungsebene        X-X    der       Metallstrangführung    liegenden Querebene     Y-Y    zu bei  den Seiten der mittleren Längsebene des Startstranges  angeordnet, so dass auch in diesem Fall der Widerstand,  den     die        Gesamtquerschnittsfläche    des flexiblen Kern  stranges gegen die Verbiegung des Startstranges in der  Querebene     Y-Y    leistet, bedeutend grösser ist als der Wi  derstand gegen eine Biegung in der     Krümmungsebene          X-X    der     Metallstrangführung.     



  In     Fig.    5 ist ein Startstrang zum     Stranggiessen    von  breiten Metallsträngen, z. B.     Brammen    oder dergleichen,  dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht der  Kernstrang des Startstranges aus mehreren flachen fle  xiblen Bändern, z. B. Stahlbändern 1, die fluchtend im  Abstand voneinander in der senkrecht zu der     Krüm-          mungsebene        X-X    der     Metallstrangführung    liegenden  Querebene     Y-Y    angeordnet sind.  



  Die Einzelglieder 2 des     Startstranges    können auf  einer Kopfseite 102 im Bereich des durchgehenden  Kernstranges 1 einen kleinen äusseren, vorzugsweise  abgerundeten Vorsprung aufweisen, der in eine ent  sprechende Einbuchtung in der anliegenden Kopfseite  202 des nächstfolgenden Einzelgliedes eingreift und  ein Kugel- bzw. Zylindergelenk bildet, wie insbeson  dere in     Fig.    1 dargestellt ist.  



  Bei der in     Fig.    6 und 7 dargestellten Ausführungs  form besteht der     Kernstrang    des     Startstranges    aus zwei  flachen, flexiblen Bändern, z. B. Stahlbändern 1, die  ebenfalls fluchtend im Abstand voneinander in der senk  recht zu der     Krümmungsebene        X-X    der Metallstrang  führung liegenden Querebene     Y-Y    angeordnet sind. Diese  zwei Stahlbänder 1 treten jedoch auf den entsprechenden    Seitenflächen des     Startstranges    hervor, und ihre äusseren  Bänder sind fluchtend mit den betreffenden Aussen  flächen der     Startstrangglieder    2 angeordnet.

   Ausserdem       sind    bei dieser Ausbildung nicht alle Glieder 2 des Start  stranges an dem flexiblen Kernstrang befestigt, sondern  es ist jedes zweite bzw. jedes     dritte    Glied 2 des Start  stranges z. B. durch äussere seitliche .Schweissnähte 104  mit den zwei Stahlbändern 1 des Kernstranges fest ver  bunden. Die anderen Glieder des Startstranges sitzen  lose auf den zwei Stahlbändern 1 und sind zwischen den  an diesen     Bändern    befestigten     Startstranggliedern    ver  spannt.     Selbstverständlich    kann diese Anordnung, d. h.

    die Befestigung nur einiger     Startstrangglieder    an dem  flexiblen Kernstrang, auch bei den Ausführungsfor  men nach     Fig.    1 bis 5 angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Startstrang für Stranggiessanlagen mit zumindest teil weise gekrümmter Giessstrangführung, bei dem einzelne, verhältnismässig kurze und untereinander getrennte Glieder auf einen durchgehenden flexiblen Kernstrang aufgereiht sind und das Kopfglied an dem Kernstrang befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Endglied als auch zumindest einige der anderen Glieder (2) des Startstranges fest mit dem flexiblen Kernstrang (1, 101-10l) verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Startstrang nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass alle Glieder (2) des Startstranges mit dem flexiblen Kernstrang (l, l01-101) fest verbunden sind. 2. Startstrang nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeweils einzelne, untereinander in vorzugsweise gleichmässigen Abständen angeordnete Startstrangglieder (2) mit dem flexiblen Kernstrang (1, 101-101) fest verbunden und die dazwischenliegenden Glieder lose auf dem Kernstrang angeordnet und zwi schen den mit dem Kernstrang fest verbundenen Glie dern verspannt sind.
    3. Startstrang nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Glieder (2) mit dem flexiblen Kernstrang .(1) verschweisst sind. 4. Startstrang nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Glieder an dem flexiblen Kernstrang (1) festgeklemmt sind.
    5. Startstrang nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Glieder (2) kopfseitig zwei aufeinanderliegende vorspringende Lappen (5) auf weisen, die in eine Ausnehmung (6) der anliegenden Kopfseite des nächstfolgenden Gliedes (2) eingreifen und zwischen denen der flexible Kernstrang (1) festge klemmt ist. 6. Startstrang nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die ein zelnen Glieder (2) an je einem einzigen gleichgerichte ten Ende fest mit dem flexiblen Kernstrang (1) verbun den sind. 7.
    Startstrang nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ge- samtquerschnittsfläche des flexiblen Kernstranges<B>(</B>1, 101-101) in bezug auf die zu der Krümmungsebene der Giessstrangführung parallele Mittelachse (X-X) des Startstrangquerschnittes ein wesentlich grösseres Träg heitsmoment als in bezug auf die zu .der Krümmungs- ebene etwa senkrechte Querachse (Y-Y) aufweist. B.
    Startstrang nach Patentanspruch und den Unter- ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass der fle xible Kernstrang (1) eine in Querrichtung (Y-Y) zu der Krümmungsebene (X X) der Giessstrangführung läng lich ausgebildete Querschnittsform aufweist. 9.
    Startstrang nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass der fle- xible Kernstrang aus mindestens einem flachen Band, insbesondere einem Stahlband (1), besteht, das sich mit seinen längeren Querschnittsseiten quer zu der Krüm- mungsebene (X-X) der Giessstrangführung erstreckt. 10.
    Startstrang nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass der fle xible Kernstrang aus zwei oder mehreren getrennten oder untereinander querverbundenen Einzelsträngen (1, 101), z. B. Drahtseilen, Stahlstäben, oder Stahlbän dern, besteht, die dicht nebeneinander bzw. im Abstand voneinander in einer quer zu der Krümmungsebene (X X) der Giessstrangführung liegenden Ebene (Y-Y fluchtend angeordnet sind. 11.
    Startstrang nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-10, mit mindestens zwei Einzelkernsträn- gen, die im Abstand voneinander in einer quer zu der Krümmungsebene der Giessstrangführung liegenden Ebene fluchtend angeordnet sind, dadurch gekennzeich net, dass die zwei äusseren Einzelkernstränge (1) auf den entsprechenden Seitenflächen des Startstranges fluchtend mit den Aussenflächen der Startstrangglieder (2) hervortreten. 12.
    Startstrang nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Glieder (2, 2') als kastenförmige, allseitig ge schlossene Hohlstücke ausgebildet sind. 13. Startstrang nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-l1, bei dem die Glieder als massive Stücke ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedes einzelne Glied aus zwei oder mehreren, sich gegen seitig ergänzenden Längsteilen zusammengesetzt isst, die um den flexiblen Kernstrang herum angeordnet und untereinander fest verbunden sind.
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