CH437670A - Vorrichtung zum Herstellen von Doppelverglasungen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Doppelverglasungen

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CH437670A
CH437670A CH1410465A CH1410465A CH437670A CH 437670 A CH437670 A CH 437670A CH 1410465 A CH1410465 A CH 1410465A CH 1410465 A CH1410465 A CH 1410465A CH 437670 A CH437670 A CH 437670A
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CH
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parts
edge parts
panes
glass
heating
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CH1410465A
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English (en)
Inventor
Nelles Dean Harry
Christie Jr Morgan John
Howard Flaherty Lester
Original Assignee
Libbey Owens Ford Glass Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/20Uniting glass pieces by fusing without substantial reshaping
    • C03B23/24Making hollow glass sheets or bricks
    • C03B23/245Hollow glass sheets

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description


      Vorrichtung        zum    Herstellen von     Doppelverglasungen       Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung  von Verglasungen, welche aus zwei Glasscheiben be  stehen, die einander gegenüber und mit Abstand von  einander angeordnet und an ihren Kanten miteinander  verbunden sind, um dazwischen einen eingeschlossenen  Luftraum vorzusehen.  



  Verglasungen der oben beschriebenen Art werden im  allgemeinen so hergestellt, dass die Scheiben in einander  gegenüber und mit Abstand voneinander angeordneter  Lage in annähernd vertikalen Ebenen abgestützt wer  den, um sich dann entlang einer vorbestimmten Bahn  an     Verschliessvorrichtungen        vorbeizubewegen,    welche  zum Zusammenschmelzen der Randteile der Scheiben  betätigt werden. Diese     Verschliessvorrichtungen    besit  zen Mittel zum Erhitzen der     Randzonenteile    jeder ein  zelnen Glasscheibe auf die Schmelztemperatur von Glas  und Formungsmittel, welche die erhitzten Randteile  erfassen und sie in     Schmelzkontakt    miteinander brin  gen.

   Das Verschmelzen der Scheibenränder wird somit  durch ein kontinuierliches Verfahren erzielt, bei wel  chem die Scheibenränder während des     Vorwärtsbewe-          gens    der Scheiben entlang der Bahn fortlaufend mit  einander verschmolzen werden.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Herstellen  von Doppelverglasungen, welche Mittel zum Abstützen  von zwei Glasscheiben in einander gegenüber und mit  Abstand voneinander angeordneter Lage und zum Vor  wärtsbewegen derselben entlang einer bestimmten, durch  eine Heizkammer hindurchlaufenden Bahn, ferner eine  in der genannten Kammer benachbart der Bahn ange  ordnete Heizanordnung mit an gegenüberliegenden Sei  ten der Bahn vorgesehenen Brennern, um Heizflammen  zur genannten Bahn und gegen die     Randkantenteile     der mit Abstand voneinander angeordneten Glasschei  ben hinzulenken, und Formungsmittel besitzt, die der  Bahn entlang vorgesehen sind, um die     erhitzten    Rand  kantenteile in Schmelzberührung miteinander zu     drük-          ken,

      zeichnet sich dadurch aus, dass die     Brenner    be  nachbart von Flächen der genannten Scheiben ange-    ordnet sind, welche einwärts der     Scheibenrandkanten-          teile,    in Richtung Scheibenmitte, liegen und so ausge  richtet sind, um die Heizflammen von den     zentral    ge  legenen Teilen der Scheiben weg zu den genannten       Randkantenteilen    hinzulenken.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels  weise     Ausführungsform    des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine schaubildliche Ansicht einer     mehrschei-          bigen    Verglasung erfindungsgemässer Art,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in     Fig.    1,       Fig.    3 einen teilweisen vertikalen Längsschnitt .durch  eine Vorrichtung, welche erfindungsgemäss zum Her  stellen von     mehrscheibigen        Verglasungsgebilden    vorge  sehen ist,

         Fig.    4 eine teilweise Draufsicht auf die in     Fsg.    3  gezeigte Vorrichtung,       Fig.    5 eine Draufsicht auf eine der     Verschliess-          oder    Schmelzstellen der Vorrichtung,       Fig.    6 eine Ansicht gemäss der Linie. 6-6 in     Fig.    5  und       Fig.    7 eine     Querschnittsansicht    nach der     Linie    7-7  in     Fig.    5, wobei die Erhitzung eines     Glasscheibenpaares     nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren dargestellt ist.  



       Fig.    1 und 2 zeigen ein Verglasungsgebilde 20, das  aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Glas  scheiben 21 und 22 besteht, deren Randteile .miteinan  der verschmolzen sind, um Randwände 23 vorzusehen,  welche das Gebilde umgeben und dazwischen einen  verschlossenen, leeren Luftraum umschliessen.  



  Die Vorrichtung zum Herstellen der     mehrscheibigen     Verglasung 20 ist in der Zeichnung im allgemeinen mit  25 bezeichnet. Gemäss     Fig.    3 besitzt die Vorrichtung  25 eine Heizkammer oder einen Ofen 26 und ein  Stützmittel 27, um die miteinander um     ihre    Randteile  zu verschmelzenden Glasscheiben durch den Ofen zu       tragen.    Innerhalb des Ofens 26 sind im Abstand von  einander mehrere     Schmelzzonen    angeordnet, die durch  die Buchstaben A und B bezeichnet sind, durch welche      die Glasscheiben 21 und 22 hindurchgeleitet werden  und in welchen ihre Kantenteile     miteinander    verschmol  zen werden.  



  Bei der Herstellung von Verglasungen gemäss dem  hier beschriebenen     Verfahren    werden die beiden Glas  scheiben durch eine Schmelzstelle, wie bei A, hindurch  bewegt, um eine Randwand auszubilden und dann ge  dreht, um die Randteile einer anderen Seite der Glas  scheiben dann in der Schmelzstelle B in passender  Lage zum Zusammenschmelzen angeordnet zu haben.  Die Scheiben 21 und 22 sind somit in     Fig.    3 so dar  gestellt, dass sie entlang der oberen und linken Kante  miteinander bereits verschmolzen sind und mit ihrer  unteren Kante zur Vornahme des nächsten Schmelz  vorganges angeordnet sind.  



  Das     Abstützmittel    27 weist einen sich längsweise  innerhalb des Ofens erstreckenden Balken 28 auf, der  durch Querstangen 29 auf einem Wagen 30 abgestützt  ist, welcher auf einer Schienenanordnung 31     gemäss          Fig.    4 aufruht und entlang letzter verschoben werden  kann, wobei die Schienen ausserhalb des Ofens passend  gelagert sind.  



  Auf dem Wagen 30 sind auch ein Paar Vakuum  platten 32 und 33 angeordnet, und zwar je eine für  jede Glasscheibe, wobei die Platten die Glasscheiben in       annähernd    senkrechter, mit Abstand     parallel    zueinan  der ausgerichteter Lage abstützen, während die Schei  ben durch den Ofen     hindurchbewegt    und ihre Randteile       mteinander    verschmolzen werden. Eingehender betrach  tet ist die Platte 32 mittels eines am Balken 28 vorge  sehenen Trägers 34 gelagert, während die Platte 33  von einer rohrförmigen Stange 35 gehalten wird, welche  ihrerseits durch einen Träger 36 am Wagen 30 gelagert  ist.

   Die rohrförmige Stange 35 lässt sich     während    des       Vorwärtsbewegens    des Wagens 30 zwischen den  Schmelzstellen verdrehen, um -auch :die Glasscheiben  fortschreitend so drehen zu können, dass jeweils ein  nachfolgendes Paar von mit Abstand voneinander ange  ordneten Randteilen in passende Lage zum Zusammen  schmelzen gebracht wird.  



  Die gegenüberliegenden Oberflächen der Platten 32  und 33 sind jeweils mit passend ausgebildeten Ausspa  rungen 37 versehen, durch welche verringerter Luft  druck oder ein Vakuum an den Glasscheiben angelegt  werden kann, um letztere an den Platten festzuhalten.  Verbindungsnuten 38 sind in den Oberflächen der Plat  ten ausgebildet, um die     Aussparungen    37 an     zentral     ausgebildeten Bohrungen 39 anzuschliessen, welche  einerseits über ein Rohr 40 mit einer passenden Va  kuumquelle verbinden und anderseits zur hohlen Stange  35 führen.  



  Der in den     Fig.    3 und 4 gezeigte Ofen 26 weist eine  Bodenwand 45, Seitenwände 46 und 47 sowie ein  Dach oder eine Deckenwand 48 auf; wobei die Seiten  wand 47 mit einem horizontal verlaufenden Schlitz  versehen ist, durch welchen sich die Stangen 29 und  35 vom ausserhalb angeordneten Wagen 30 hindurch  erstrecken. Die verschiedenen     Wände    des Ofens sind  alle aus feuerfesten Ziegeln oder anderem passendem  feuerbeständigem Material hergestellt.

   Die Bodenwand  45 ist durch sich längsweise erstreckende Balken 50       abgestützt,    welche ihrerseits auf vertikal angeordneten  Tragschenkeln 51     aufruhen.    Der Ofen ,wird durch ein  geeignetes Heizmittel, beispielsweise .durch elektrische       Widerstandsfilamente    52, welche     gemäss        Fig.    2 den  inneren     Oberflächen    der Seitenwände 46 und 47 ent-    lang vorgesehen sind, oder durch Gasbrenner von irgend  einem allgemein bekannten Typ geheizt.  



  An jeder der Schmelzzonen A und Bist ein Schmelz  mittel vorgesehen, das gemäss den     Fig.    3 und 5 eine       Schmelzbrenneranordnung    55, ein randbildendes und  formendes Werkzeug 56 und eine glättende Brenner  anordnung 57 besitzt, welche alle auf einem passenden  Rahmen 58 gelagert sind, der durch die Bodenwand  45 des Ofens 26 hindurch nach aufwärts ragt.  



  Kurz ausgedrückt, jede     Schmelzbrenneranordnung     55 zum Erhitzen der Randteile der Glasscheiben auf  die gewünschte Schmelztemperatur des Glases besitzt  ein Paar gegenüberliegende     Brennerköpfe    59, weiche  auf dem Rahmen 58 an gegenüberliegenden Seiten der  Bahn in einem Abstand voneinander gelagert sind, um  die Glasscheiben dazwischen hindurchlaufen zu lassen.  Jeder der     Brennerköpfe    59 weist einen Gehäuseteil 60  auf mit daran befestigten Mitteln zum Hinlenken der  Flammen nach den sich der Bahn     entlangbewegenden     Glasscheiben.  



  Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden  eine Mehrzahl von Düsen oder     Brennerenden    62 von  jedem Gehäuseteil getragen und erstrecken sich, neben  einander angeordnet, in einer annähernd horizontalen       Reihe    entlang der Bahn. Die Düsen 62 sind ange  ordnet, um die     Heizflammen    in entgegengesetzten Strö  men zur Bahn zu richten, damit ein Teil der untersten  Ränder der Scheiben damit     beaufschlagt    wird, wenn  sich letztere am Schmelzbrenner     vorbeibewegen,    wo  durch die Temperatur ihrer Ränder fortschreitend zum  Schmelzpunkt des Glases erhöht wird.  



  Unmittelbar nach erfolgtem     Vorbeibewegen    an der       Schmelzbrenneranordnung    55 werden die durch Hitze  erweichten Randteile der Scheiben in Berührung mit  einander gebracht, und zwar durch ein randformendes  Werkzeug 56, das die Randteile     gegeneinanderbiegt    und  sie in Schmelzberührung     bringt,    um die Randwand 23  des Glasgebildes herzustellen.  



  Wie dargestellt, besteht das     Randformungswerkzeug     56 aus einem Paar Formungsrollen 63, die an den  oberen Enden von parallelen,     annähernd    vertikalen Wel  len 64, welche an gegenüberliegenden Seiten der Bahn  lagern, befestigt sind und können sich in einer annä  hernd horizontalen Ebene drehen. Der oberste umfäng  liche Rand einer jeden Rolle 63 ist wie bei 65 ange  deutet genutet, wobei diese genuteten Teile zusammen  wirken, um eine halbkreisförmige Ausbildungsoberfläche  an der Bahn zu schaffen.

   Werden somit die Glasschei  ben an den Rollen 63     vorbeibewegt,    so erfasst die  formende Oberfläche die untersten Randteile der Schei  ben und formt diese Randteile in eine halbkreisförmige  Randwand, wie in     Fig.    2 gezeigt, während sie gleich  zeitig die Randkanten in Schmelzberührung miteinan  der bringt.  



  Die Wellen 64, welche die Rollen 63 tragen, sind  bei 66     getriebemässig    miteinander verbunden, um sich  mit derselben Geschwindigkeit, aber in entgegengesetz  ten Richtungen, zu drehen, und werden durch einen  Motor 67 über ein Reduktionsgetriebe 68 angetrieben,  welches an einer Verlängerung von einer der Wellen  angeschlossen ist, die sich nach abwärts durch den  Boden des Ofens     hindurcherstreckt.    Die Drehgeschwin  digkeit der Formungsrollen 63 ist proportional zur Fort  bewegungsgeschwindigkeit der Scheiben entlang der  Bahn, um dadurch eine relative Bewegung zwischen den  Scheibenwänden und der formenden Oberfläche zu ver  meiden.

        Als letzter Arbeitsgang in dem     Randverschliessungs-          vorgang    gelangt die gebildete Randwand beim Auf  tauchen zwischen den Formungsrollen 63 über eine       Glättungsbrenneranordnung    57, welche die Flammen  nach aufwärts richtet, um an der Randwand anzuschla  gen.

   Gemäss     Fig.    5 besitzt die Anordnung 57 Reihen  von winklig angeordneten     Brennerdüsen    69 an den  gegenüberliegenden Seiten der Bahn, wobei die Brenner  ihre Flammen winklig nach aufwärts gegen die äussere  Oberfläche der Randwand richten können, und eine  dazwischenliegende Reihe von annähernd senkrecht an  geordneten     Brennerdüsen    70, die sich der Bahn entlang  erstreckt und angeordnet ist, um ihre Flammen nach  aufwärts gegen die Randwand bei deren     D.arüberhin-          wegbewegen    zu richten.

   Diese Flammen dienen zum  Feuerpolieren der Randwand, wodurch irgendwelche  darin vorhandenen     Oberflächenunregelmässigkeiten    aus  geglättet werden, und gleichzeitig zum Verbessern der  Festigkeit der Randwand.  



  Wenn das fertige Verglasungsgebilde 20, wie es in       Fig.    1 in seiner Gesamtheit gezeigt ist, betrachtet wird,  so weist die ideale Ausbildung annähernd flache Seiten  wände auf, welche am Umfang des     Gebildes    zu einer  annähernd halbkreisförmigen Randwand     verschmelzen.     Somit wird das     Verglasungsgebilde    im Querschnitt von  Randwand zu Randwand eine gleichmässige Dicke auf  weisen. Zum Erzielen dieser Ausbildung ist es erforder  lich, dass die die Randwand der Verglasung zu bildenden       Scheibenrandteile    zum Erweichen des Glases genügend  erhitzt werden, um sich durch das Formungswerkzeug  zur gewünschten Form bilden zu lassen.

   Es ist jedoch  zu beachten, dass, wenn sich einwärts von den Rand  kanten der Scheibe erstreckende Teile, .die benachbart  der Randwand der fertigen Verglasung liegen, gleich  falls auf den     Erweichungspunkt    des Glases erhitzt wer  den, die durch das Formungswerkzeug ausgeübten  Drücke zur Bildung der Randwände Teile der Scheiben  deformieren können, welche sich einwärts von der Rand  wand der fertigen Verglasung befinden. Insbesondere  nimmt eine solche Deformation gewöhnlich die Form  einer Ausbuchtung in den Seiten der Verglasung an,  welche benachbart der Randwand liegen, wodurch die  Verglasung die gewünschte Gleichförmigkeit der Dicke  benachbart ihrer Umfangsränder nicht erhält.  



  Wie das bei einer Anzahl von Materialien der Fall  ist, so hat auch Glas die Eigenschaft, sich beim Erhit  zen auszudehnen, und beim Herstellen von Verglasun  gen in der beschriebenen Art besitzen daher die er  hitzten Flächen der Glasscheiben die Tendenz, während  des     Randverschmelzungsvorganges    längsweise zu wach  sen. Diese Ausdehnungstendenz wird vom wärmeer  weichten Glas ohne weiteres absorbiert und stellt somit  kein besonderes Problem hinsichtlich jener Randwände  der Scheiben dar, welche     letztenendes    die fertige Rand  wand bilden.

   In irgendwelchen Flächen, welche zwar  nicht auf den     Erweichungspunkt    des Glases erhitzt sind,  aber doch genügend erwärmt werden, um Ausdehnung  zu bewirken, ist diese Ausdehnung jedoch von einer  Zunahme in den Dimensionen der Scheibe begleitet.  Falls eine Ausdehnung des Glases in dieser Zone be  schränkt ist, so     biegt    oder verzieht sich die Scheibe,  um die vergrösserten Dimensionen auszugleichen. Bei  dem beschriebenen Arbeitsgang tritt eine solche Be  schränkung auf, wenn die beiden senkrecht angeordne  ten Randwände gebildet wurden und dann die untersten  Ränder der Scheiben durch einen Schmelzbrenner hin  durchgeleitet werden.

   Da die gegenüberliegenden Enden    der Scheiben fest miteinander verbunden sind, so hat  jede Ausdehnung der Ränder zur Folge, dass die Schei  ben nach aussen voneinander weggebogen werden oder  nach einwärts zueinander hingedrückt werden, mit dem  Resultat, dass das fertige Gebilde die gewünschte gleich  mässige Dicke nicht überall aufweist.  



  Um diese Möglichkeiten zu vermeiden und um die  Herstellung     einer    Verglasung mit überall     gleichmässiger     Dicke erzielen zu können, wird die Auswirkung der  Schmelzbrenner 55 auf lokalisierte Zonen beschränkt,  die sich auf jene Teile konzentrieren, welche     letzten-          endes    die Randwand des fertigen Glasgebildes bilden.  Im allgemeinen wird dies durch     Nutzbarmachung    einer  verbesserten     Brenneranordnung    55 mit Düsen oder En  den 62 erzielt, welche betätigt werden können, um die  Heizflammen lediglich gegen die gewünschte örtliche  Zone und weg von den inneren Teilen     .der    Glasscheiben  zu richten.

   Dies wird hier erreicht, indem die Brenner  spitzen nach einwärts von den     Randwandteilen    der  Scheiben versetzt werden und dabei die     Brennerspitzen     so ausgerichtet werden, dass die Flammen nach     auswärts     gegen die gewünschten     Randteile    und weg von den  inneren     Teilen    der Scheiben gelenkt werden.  



  Wie aus     Fig.    7 zu ersehen ist, sind die Brenner  spitzen 62 oberhalb der untersten Ränder der Glasschei  ben angeordnet und sind dabei nach abwärts gegen diese  Randkanten gerichtet, wodurch die aus den Brennern  austretenden Flammen a auf einen verhältnismässig  schmalen Teil der Scheibenränder aufschlagen und sich  dann unterhalb .der Scheiben ausbreiten.  



  Um die     Brennerspitzen    62 in die gewünschte Win  kellage zu den sich der Bahn     entlangbewegenden    Schei  ben zu bringen, erstrecken sich die     Gehäuseteile    60  der     Schmelzbrenneranordnung    55 nach aufwärts über  die untersten Ränder der Glasscheiben hinaus, und     ihre          einwärtsgerichteten    Oberflächen weisen     einen    winkligen  Wandteil 71 auf, der nach aufwärts und einwärts schräg  zur Bahn verläuft.

   Gemäss     Fig.    7 sind diese Wandteile  71 oberhalb der unteren Kanten der Scheiben angeord  net und stellen eine Fläche oder Oberfläche dar, die  nach abwärts gegen die Kanten der Scheiben und nach  einwärts zur Bahn     gerichtet    ist.  



  Die     Brennerenden    62 sind in gewindetragenden       öffnungen    72 im Wandteil 71 untergebracht und ragen  daraus seitlich nach     auswärts.    Jede der Gewindeöff  nungen 72 steht durch einen Kanal 73 mit einem Ver  teilerkanal 74 in Verbindung, der sich durch jeden  Gehäuseteil benachbart der Reihe von     Brennerdüsen     in Längsrichtung erstreckt und mittels     Zufuhrröhren    75  an eine nicht     dargestellte        Brenngasquelle    angeschlossen  ist.  



  Um das     überhitzen    der     Brennerspitzen    62 zu ver  hindern, wird ein passendes     Kühlmittel,    Wasser zum  Beispiel, durch die     miteinander    verbundenen und im  Gehäuse ausgebildeten     Kanäle    76     zirkuliert.    Wie hier  dargestellt, fliesst das Kühlmittel dem Kanal 76 in  einem der Gehäuseteile durch ein     Versorgungsrohr    77  zu,     zirkuliert    durch den Kanal 76, der sich rings um  den Gehäuseteil erstreckt, und strömt dann in ein  Übergangsrohr 78, welches das     Kühlmittel    quer über  die Bahn zu einem ähnlichen Kanal 76 leitet,

   der in  dem anderen der genannten Gehäuseteile ausgebildet  ist. Das     Kühlmittel    zirkuliert dann durch diesen Kanal  und zu einem damit verbundenen     Auslassrohr    79.  



  Es ist somit ersichtlich, dass es mit der Brenner  anordnung möglich ist, die auf die Randteile der Glas  scheiben gerichtete Hitze     örtlich    zu beschränken und      dadurch ein überhitzen der Scheibenteile zu     vermeiden,     welche einwärts der Randteile liegen. Zusätzlich wird  bei der beschriebenen Anordnung der Hitze von den  die Scheiben abstützenden Platten weggelenkt, wodurch  sichergestellt     wird,    dass sich diese Platten nicht     über-          bitzen    und anfangen, sich zu verbiegen oder     sonstwie     beschädigt zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Herstellen von Doppelverglasun gen, welche Mittel (27, 30, 31) zum Abstützen von zwei Glasscheiben in einander gegenüber und mit Ab stand voneinander angeordneter Lage und zum Vor wärtsbewegen derselben entlang einer bestimmten, durch eine Heizkammer (26) hindurchlaufenden Bahn, ferner eine in der genannten Kammer benachbart der Bähn angeordnete Heizanordnung (55) mit an gegenüberlie genden Seiten der Bahn vorgesehenen Brennern (61), um Heizflammen zur genannten Bahn und gegen die Randkantenteile der mit Abstand voneinander angeord neten Glasscheiben hinzulenken, und Formungsmittel (56) besitzt,
    die der Bahn entlang vorgesehen sind, um die erhitzten Randkantenteile in Schmelzberührung miteinander zu drücken, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenner (61) benachbart von Flächen der genann ten Scheiben angeordnet sind, welche einwärts der Scheibenrandkantenteile in Richtung Scheibenmitte lie gen und so ausgerichtet sind, um die Heizflammen von den zentralgelegen Teilen der Scheiben weg zu den genannten Randkantenteilen hinzulenken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Glasscheiben in einer senkrechten Lage abgestützt sind und die genannte Heizanordnung (55) oberhalb der untersten Randteile der genannten Glasscheiben angeordnet ist, und dass die genannten Brenner (61) in einer solchen Lage sind, um die Heizflammen zum Aufschlagen auf die unter sten Randteile der Scheiben unter einem Winkel nach abwärts zu richten. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass .die Heizanordnung (55) Gehäuseteile (60) aufweist, welche an gegenüberliegenden Seiten der Bahn vorgesehen und mit Abstand voneinander ange ordnet sind, damit sich die untersten Randteile der Glasscheiben dazwischen hindurchbewegen können, und Brennerdüsen (62) besitzt, welche iin jedem der ge nannten Gehäuseteile oberhalb der untersten Randteile der Glasscheiben gelagert sind und sich unter einem Winkel nach abwärts und zur genannten Bahn hin er strecken, um die Heizflammen von den inneren Teilen der Glasscheiben wegzulenken und auf die sich dazwi schen hindurchbewegenden, untersten Randteile der Scheiben hin zu richten. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass in den genannten Gehäuseteilen (60) Kanäle (74) ausgebildet und mit den genannten Bren- nerdüsen (62) verbunden sind, wobei diese Kanäle an eine Brenngasquelle angeschlossen sind. 4. Vorrichtung nach Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl Brenner düsen (62) an den gegenüberliegenden Seiten der ge nannten Bahn vorgesehen und in horizontalen Reihen angeordnet sind, die sich entlang der genannten Bahn erstrecken.
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