CH437684A - Polstermöbel - Google Patents
PolstermöbelInfo
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Description
Polstermöbel Die Erfindung setzt sich zum Ziel, ein Polstermö bel so auszubilden, dass es wahlweise von einem Sitz in eine Liege umwandelbar ist. Dabei soll nicht, nur die Möglichkeit der Umwandlung bestehen, sondern auch die einer Schwenkung des Sitzes oder der Liege in einem Winkel von<B>901,</B> ohne dabei den auf dem Boden stehenden Teil bewegen zu müssen.
Das erfindungsgemässe Polstermöbel ist dadurch ge kennzeichnet, dass auf einem feststehenden Sockelrah men ein in der Rahrnenfläche um<B>90'</B> schwenkbarer Drehrahmen angeordnet ist und dass auf dem Dreh rahmen wenigstens zwei Ausziehrahmen befestigt sind, welche für #Sitzstellung überschiebbar und für Liege stellung ausziehbar sind, wobei in der ausgezogenen Stellung der oberste Ausziehrahmen durch eine herunter klappbare Stütze abstützbar ist.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Er findung näher erläutert. Dabei wird auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen. In der Zeichnung zeigen: Fig. <B>1</B> den prinzipiellen Aufbau eines Polstermö bels, Fig. 2 und<B>3</B> ein als Doppelbettcouch ausgebildetes Polstermöbel, Fig. 4 den Beschlag für den Drehrahmen und Fig. <B>5</B> und<B>6</B> Darstellungen der Beschläge für<B>die</B> Anbringung und Betätigung der Ausziehrahmen bzw. der Stütze.
Gemäss Fig. <B>1</B> weist das dargestellte Polstermöbel einen feststehenden Sockelrahmen 2 mit Füssen<B>1</B> auf. Der Sockelrahmen 2 hat etwa eine quadratische oder nahezu quadratische Rahmenfläche. Auf dem Sockel rahmen 2 ist um<B>901</B> schwenkbar in der Rahmenebene ein Drehrahmen<B>3</B> befestigt. Darauf befinden sich zwei Ausziehrahmen 4 und<B>5.</B> Die Ausziehrahmen 4 und<B>5</B> können, wie Fig. lc zeigt, in bezug auf den Dreh rahmen<B>3</B> ein Stück ausgezogen werden. Der untere Ausziehrahmen 4 ist dabei gegenüber dem Drehrahmen <B>3</B> nur teilweise ausgezogen, hingegen ist der obere Aus ziehrahmen<B>5</B> gegenüber dem unteren Ausziehrahmen 4 vollständig ausgezogen.
Zur Abstützung in der Liege- stellung, welche Fig. ld zeigt, ist am oberen Auszieh rahmen<B>5,</B> ziemlich am Ende desselben, eine herunter klappbare Stütze<B>7</B> vorgesehen. Den beiden Auszieh rahmen 4 und<B>5</B> sind jeweils etwa gleichgrossr, Polster<B>8</B> und<B>9</B> zugeordnet. Dabei kann das Polster<B>8</B> fest am Rahmen<B>5</B> angebracht sein.
Beim übereinanderschie- ben der Rahmen in die Sitzstellung gemäss Fig. la werden die beiden Polster<B>8</B> und<B>9</B> übereinandergeldappt und bilden die Sitzpolsterfläche. Das Vorhandensein des Drehrahmens<B>3</B> schafft die Möglichkeit, die Liege fläche innerhalb des Schwenkbereiches in beliebiger Richtung auszuziehen, beispielsweise in die Richtung<B>1</B> (siehe Fig. lb) oder in die Richtung II, also senkrecht dazu. Es sind auch beliebige Zwischenstellungen mög lich.
Die Fig. 2 und<B>3</B> zeigen ein Polstermöbel in der Form einer sogenannten Doppelbettcouch. Dabei sind zwei Drehrahmen<B>3</B> auf einem gemeinsamen Sockel rahmen 2' nebeneinander angeordnet. Auf dem jewei ligen Drehrahmen<B>3</B> befinden sich die zugehörigen Ausziehrahmen 4 und<B>5</B> mit den Polstern<B>8</B> und<B>9,</B> wie im Prinzip in Fig. <B>1</B> dargestellt.
In der Rückwand<B>6</B> ist mittels eines Gelenkes<B>30</B> ein Keil<B>10</B> angelenkt. In der Sitzstellung wird der Keil<B>10</B> aufrecht gestellt, wie es Fig. 2 zeigt. Dabei liegt er unten auf dein Sitzpolster<B>9</B> und bildet mit seiner Schrägfläche eine Anlage für ein Rückenpolster <B>3 1.</B> Bei der Liegestellung, die Fig. <B>3</B> zeigt, ist der Keil <B>10</B> heruntergeklappt und füllt die Lücke zwischen dem Polster<B>9</B> und der Rückwand<B>6</B> aus. Das Polster<B>31</B> liegt als Kopfpolster auf dem Keil.
Die Abstützung des obersten Ausziehrahmens<B>5</B> in der Liegestellung erfolgt durch die Stütze<B>7.</B> Diese ist an einem Lenker<B>25,</B> etwa in der Mitte, an einem Ge lenkpunkt<B>26</B> befestigt und kann sich um diesen Punkt in Richtung der gezeigten Pfeile drehen. Die Betäti gung beim übereinlanderschieben der Ausziehrahmen 4 und<B>5</B> erfolgt dabei selbsttätig durch eine Schubstange 20. Die Funktion derselben wird später erläutert. Bei dem Doppelbettcouch nach den Fig. 2 und<B>3</B> sind in der Stellung nach Fil-. 2 zwei Sitze nebeneinan der vorhanden.
Werden aus dieser Stellung weiter Sitze nach vorn ausgezogen, so entstehen zwei Betten neben einander, also ein sogenanntes Doppelbett. Die Winkel stellung nach Fig. <B>3</B> kann man erreichen, wenn man den Drehrahmen des rechten Sitzes vor dem Ausziehen oder auch nach dem Ausziehen im Winkel von<B>90'</B> dreht. Statt einer 90'-Stellung ist auch eine beliebige Zwischenstellung möglich. Je nach dem Platzverhältnis kann aber auch der rechte Sitz nach vorn ausgezogen und der linke Sitz ausgezogen und abgewinkelt werden, so dass ein Winkel entsteht, der nach links offen ist.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, beide Sitze zu drehen und auszuziehen, so dass die beiden Betten in Längsrichtung stehen.
Fig. 4 zeigt im Prinzip den Beschlag zum Anbrin gen des Drebrahmens <B>3</B> auf dem Sockelrahmen 2 bzw. 2'. Er besteht aus zwei Schienen<B>11</B> und 12, die in der Rahmenfläche des Sockelrahmens 2 angebracht sind. Zwei Rollen<B>13</B> und 14, die am Drehrahmen<B>3</B> befestigt sind, laufen in diesen Schienen. Durch den Lauf der Rollen<B>13</B> und 14 von der links gezeigten Stellung in die rechts gezeigte Stellung ist die Schwen kung des Drehrahmens um<B>90'</B> oder auch in eine Zwischenstellung möglich. Durch den Knick in der Schiene 12 erreicht man, dass beim Schwenken die Polsterkante nicht über den Rand des Sockelrahmens an dieser Seite hinausgeht.
Dadurch soll eine Behinde rung der Polster bei einer Doppelanordnung gemäss Fig. 2 und Fig. <B>3</B> beim Schwenken verhindert werden.
Fig. <B>5</B> zeigt einen Schnitt durch die Seitenteile der Rahmen. Hierauf sind die Beschläge erkennbar, mit denen die Rahmen miteinander ausziehbar befestigt sind.<B>3</B> ist der Drehrahmen, 3a insbesondere der Seiten teil desselben. Diesem gegenüber liegt der Seitenteil 4a des unteren Ausziebrahmens. Die beiden Seitenteile 3a und 4a sind durch eine Schienenführung<B>15</B> ausziehbar miteinander verbunden. Durch Anschläge ist die Aus- ziehbarkeit so begrenzt, wie es in Fig. <B>3</B> dargestellt ist, damit auch in der ausgezogenen Stellung die Stabilität zwischen diesen Rahmenteilen gewahrt ist.
Die ausziehbare Verbindung zwischen dem unteren Ausziehrahmen 4 und dem oberen Ausziehrahmen<B>5</B> erfolgt wieder an den Sehenteilen 4a und 5a. Diese Seitenteile weisen jeweils fest angebrachte Schienen 4b und<B>5b</B> auf. Auf diesen Schienen bzw. auf den Rollen dieser Schienen läuft frei ein Teleskopteil <B>16.</B> Durch Anschläge ist die Anordnung so getroffen, dass die Ausziehrahmen 4 und<B>5</B> vollständig ausziehbar sind.
Dies wird dadurch erreicht, dass auch in der ausgezog ge- nen Stellung die Verbindung durch das Teleskopt--ü <B>16</B> hergestellt ist.
In Fig. <B>6</B> sind im Prinzip die Beschläge für die Anbringung und die Betätigung der Stütze<B>7</B> dargestellt. Fi2. 6a zeip-t die Stütze in der Gebrauchsstellung. An ihrem oberen Ende ist die Stütze<B>7</B> mit einer Rolle<B>23</B> versehen, welche in einer Schiene 24 an der Unterseite des oberen Ausziehrahmens<B>5</B> läuft. Der Drehpunkt, um den sich die Stütze<B>7</B> beim Ein- und Ausschwenken dreht, ist der Gelenkpunkt<B>26</B> am Ende des Lenkers 25, der ebenfalls unterhalb des Ausziehrahmens<B>5</B> be festigt ist.
Am bodenseitigen Ende der Stütze<B>7</B> ist die Schubstange 20 angelenkt. Das andere Ende der Schub stange 20 läuft mit ;einer Rolle in einer Schienenfüh- rang 21 an der Unterseite des Ausziehrahmens 4.
Beim Zusammenschieben drückt eine Druckrolle 22 am Drehrahmen<B>3</B> von unten her gegen die Schub stange 20, wie es in Fig. <B>6b</B> gezeigt ist. Dadurch wird die Schubstange 20 nach oben gedrückt und bewirkt eine Schwenkung der Stütze<B>7</B> in Richtung der darge stellten Pfeile um den Drehpunkt<B>26.</B> Das obere Ende der Stütze<B>7</B> bewegt sich dabei in der Schienenführung 24. Wenn die Ausziehrahmen vollständig zusammenge schoben sind, liegen die Stützen<B>7,</B> Lenker<B>25</B> und Schubstange 20 unter dem Rahmen. Beim Herauszie hen der Ausziebrahmen bewegt sich die Stütze<B>7</B> selbst tätig in die Funktionsstellung. Die Rückwand<B>6</B> ist ein fester Teil des Drehrahmens.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Polstermöbel, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem feststehenden Sockelrahmen (2) ein in der Rah menfläche um<B>90'</B> schwenkbarer Drehrahmen<B>(3)</B> ange ordnet ist und dass auf dem Drehrahmen wenigstens zwei Ausziehrahmen (4 und<B>5)</B> befestigt sind, welche für Sitzstellung überschiebbar und für Liegestellung aus ziehbar sind, wobei in der ausgezogenen Stellung der oberste Ausziehrahmen<B>(5)</B> durch eine herausklappbare Stütze<B>(7)</B> abstützbar ist.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Polstermöbel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedem der beiden Ausziehrahmen (4 und<B>5)</B> ein Polster<B>(8</B> bzw. <B>9)</B> zugeordnet ist, die bei übereinanderg geschobenen Rahmen aufeinander- klappbar sind. 2.Polstermöbel nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass an einer Rückwand<B>(6)</B> des Dreh rahmens<B>(3)</B> ein Keil<B>(10)</B> angelenkt ist, der in der Sitzstellung als Sitzlehne hochgeklappt über den Sitz polstern<B>(8</B> und<B>9)</B> liegt und der in der Liegestellung als Kopfkeil heruntergeklappt zwischen den Sitzpolstern <B>(8</B> und<B>9)</B> und der festen Rückwand<B>(6)</B> liegt.<B>3.</B> Polstermöbel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Rahmenfläche des Sockel rahmens (2) zwei etwa rechtwinklig stehende Führungs schienen<B>(11,</B> 12) angeordnet sind, in denen zwei Rol len<B>(13,</B> 14) des Drehrahmens<B>(3)</B> laufen, wobei die an einer Seite gelegene Schiene (12) einen Knick nach innen aufweist. 4. Polstermöbel nach Patentanspruch, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass der Drehrahmen<B>(3)</B> und der untere Ausziehrahmen (4) an nebeneinanderliegenden Seiten teilen (3a bzw. 4a) durch Führungsbeschläge<B>(15)</B> teil weise ausziehbar miteinander verbunden sind.<B>5.</B> Polstermöbel nach Patentanspruch oder Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Ausziebrahmen (4) und der obere Ausziehrahmen<B>(5)</B> an Seitenteilen (4a bzw. 5a) mittels festangebrachter Schienen (4b bzw. <B>5b)</B> und eines dazwischenliegenden Teleskopstückes <B>(16)</B> vollständig ausziehbar miteinan der verbunden sind.<B>6.</B> Polstermöbel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Betätigung der Stütze<B>(7)</B> eine Schubstange (20) vorgesehen ist, die mit einem Ende am bodenseitigen Ende der Stütze<B>(7)</B> angelenkt ist und mit dem anderen Ende in einer Schiene (21) des unteren Ausziehrahmens (4) läuft, und dass eine Druckrolle (22) am Drehrahmen<B>(3)</B> vorgesehen ist, welche beim übereinanderschieben der Ausziehrahmen die Schubstange (20) anhebt und die Stütze<B>(7)</B> hoch klappt.<B>7.</B> Polstermöbel nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze<B>(7)</B> am oberen Ende <B>(23)</B> in einer Führung (24) des oberen Ausziehrahmens <B>(5)</B> gehalten ist und dass sie zwischen den beiden Enden um das eine Ende eines Lenkers<B>(25)</B> drehbar ist. <B>8.</B> Polstermöbel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Bildung eines Doppelbettcouch zwei Drehrahmen<B>(3)</B> mit den dazugehörigen Auszieh rahmen (4 und<B>5)</B> nebeneinander auf einem gemein samen Sockelrahmen (2') angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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