CH437707A - Heizkessel mit eingebautem, dünnwandigem Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw. heissem Brauchwasser - Google Patents

Heizkessel mit eingebautem, dünnwandigem Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw. heissem Brauchwasser

Info

Publication number
CH437707A
CH437707A CH1380965A CH1380965A CH437707A CH 437707 A CH437707 A CH 437707A CH 1380965 A CH1380965 A CH 1380965A CH 1380965 A CH1380965 A CH 1380965A CH 437707 A CH437707 A CH 437707A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
boiler
container
holders
boiler according
tabs
Prior art date
Application number
CH1380965A
Other languages
English (en)
Inventor
Viessmann Hans
Original Assignee
Viessmann Hans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Viessmann Hans filed Critical Viessmann Hans
Publication of CH437707A publication Critical patent/CH437707A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/48Water heaters for central heating incorporating heaters for domestic water
    • F24H1/50Water heaters for central heating incorporating heaters for domestic water incorporating domestic water tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Pump Type And Storage Water Heaters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Heizkessel mit eingebautem,    dünnwandigem   Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem    bzw.   heissem Brauchwasser Die Erfindung betrifft einen Heizkessel mit eingebautem, dünnwandigem Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw. heissem Brauchwasser und bezieht sich auf die Gestaltung und Versteifung sowohl des Boilers als auch der Wandungen des umgebenden Gehäuses, welches das Heizmedium umschliesst.

   Derartige Boiler werden beispielsweise im wasserführenden Mantel oberhalb der Brennkammer von Heizkesseln untergebracht oder    in   besonderen Gehäusen, die neben dem eigentlichen Heizkessel oder entfernt davon aufgestellt werden.    Nachfolgend   wird auf Heizkessel Bezug genommen, ohne damit die Anwendung des erfindungsgemässen Prinzips auf besondere    Boilergehäuse   auszuschliessen. 



  Die heute benutzten Boiler haben eine hohe Spitzen-, aber eine geringe Dauerleistung gegenüber Durchlauferhitzern mit grosser Dauer- und kleiner Spitzenleistung. Mit Rücksicht auf :die Korrosionssicherheit können derartige    Durchlauferhitzer,   weil sie relativ wenig Material benötigen, wirtschaftlicher, beispielsweise    paus   Kupfer oder    Nickel/Bronze,   hergestellt werden. Durchlauferhitzer haben den Nachteil, dass ihre Rohre bei sehr hartem Wasser unter Umständen innerhalb einiger Monate durch    Kesse1steinablagerung      zuwachsen   und    dlass   sie demzufolge öfters gereinigt werden müssen, um einen .einwandfreien    Wärmeübergang   zu gewährleisten. 



  Derartige Absatzbildungen treten an Boilern ebenfalls auf, so dass im Laufe der Zeit die Aufwärmung des Wassers längere Zeit beansprucht. Insbesondere im Hinblick auf die steigende Aggressivität des Wassers in den Industrieländern verbietet sich für derartige Boiler einerseits die Verwendung von    unlegiertem   Stahl wegen der damit verbundenen starken    Korrosionsgefahr,   anderseits steht der Verwendung von korrosionsbeständigen Materialien der hohe    Kostenfaktor   entgegen. 



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist es unter anderem, obige Nachteile zu vermeiden und einen    Heizkessel   mit    Boiler      unter      Berücksichtigung   einer guten    Wärmeübertragungsleistung   zu schaffen, mit dem einerseits die Verwendung von korrosionsbeständigen Materialien geringer Wandstärke für den eigentlichen Boiler möglich ist, wobei gleichzeitig die Abstützung und Versteifung des    Boilers   zur Versteifung des umgebenden Gehäuses bzw. der Kesselwände herangezogen sein soll und mit dem anderseits das    Erfordernis   einer Innenreinigung auf ein Minimum reduziert ist. 



  Der erfindungsgemässe Heizkessel mit    eingebautem,   dünnwandigem Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw.    heissem   Brauchwasser, bestehend aus einem mit Zu- und Ableitungen für das Brauchwasser versehenen, von aussen oder innen beheizbaren,    zylindrischen   und an seinen Enden verschlossenen Behälter, der im wasserführenden Teil :des Heizkessels angeordnet und mit Stützelementen versehen ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische    Wand   des Behälters mit quer zur    Behälterachse   verlaufenden Wellen oder Rippen versehen und von einem Stützgerüst umgeben ist, .das aus quer zur Behälterachse stehenden Haltern besteht, wobei das Gerüst einerseits mit den benachbarten Kessel- bzw.

   Gehäusewandungen fest verbunden ist und anderseits durch Laschen begrenzt beweglich mit dem    Behälter   in Verbindung steht. 



  Zweckmässig wird .dem Boiler durch eine besondere Formgebung und Konstruktion eine besondere Festigkeit vermittelt, so dass entsprechend dünne Wandstärken benutzt werden können, wodurch einmal der Materialbedarf für relativ teures, korrosionsbeständiges Material reduziert und wodurch zum anderen gleichzeitig den Behälterwandungen eine Elastizität vermittelt wird, die eine Art    Selbstreinigung   des Behälters ermöglicht, wobei die umfassenden Halter sowohl im Hinblick auf .den Boiler als auch auf das ihn umgebende Gehäuse eine zusätzliche    Versteifungsfunktion   erfüllen. 



  Da der zylindrische Mantel des Boilers durch    seine      Wellungen   bzw.    Verrippungen   :eine relativ grosse Steifheit gegen Innen- und Aussendruck    bekommt,   sich aber in Längsrichtung bei Innendruck ausdehnt -    was   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wegen des damit verbundenen    Abblätterns   und    Lösens   von    Kesselsteinansätzen   oder dergleichen an den inneren und äusseren    Boilerwandungen   erwünscht ist - werden    vorteilhaft   an den beiden Behälterböden im Bereich ihres äusseren Umfanges je ein weiterer Rahmen als profilierter Ring angelegt.

   Diese beiden Ringe sind    vorteilhaft   durch Bänder verbunden, die längs auf den    Boilermantel   aufgelegt und am    Boilerumfang   verteilt sind, wobei sie die    Haltereiemente   unterlaufen und gegebenenfalls mit diesen ebenfalls fest verbunden sind. 



  Diese Bänder mit den beiden ringförmigen Rahmen    begrenzen   somit die mögliche Längenausdehnung des Boilers und gewährleisten eine bestimmte Elastizität des    Boilermantels   bei den zum Teil erheblichen Schwankungen des Innendruckes, wenn Brauchwasser ausströmt und der Druck abfällt. 



  An die    ringförmigen   Rahmen kann eine ringförmige    Flanschfläche   direkt    angewalzt,      angepresst   oder befestigt sein, die vorteilhaft an den    benachbarten   Kessel- oder Gehäusewänden anliegt und mit ihnen gegebenenfalls unter    Zwischenschaltung   von    Profilen   verbunden ist. Die Längsbänder können selbst länger sein als der Boiler, d. h. über die beiden Ringrahmen hinausragen und ebenfalls mit den benachbarten Kessel- oder Gehäusewandungen verbunden sein, wodurch eine zusätzliche Versteifung erzielt wird, und zwar insbesondere bei Boilern mit grösserem Durchmesser, wo die entsprechend grossflächigen umgebenden Kessel-    bzw.   Gehäusewände an zahlreicheren Stellen versteift werden müssen.

   Das ist von Vorteil sowohl für ebene als auch für druckbelastbare gewölbte Wandungen, da sie dadurch in der Wandstärke schwächer gehalten und damit Materialkosten gespart werden können. 



  Die vorliegende Ausbildung stellt gewissermassen ein besonderes korbartiges Stützgerüst dar, dessen Stützwirkung sich neuartig :sowohl auf den    Boilerbehälter   als auch auf dessen umgebende Kessel- bzw. Gehäusewandungen erstreckt. 



  Für den Fall, bei dem besonders hohe Dauerleistungen des Boilers erwünscht sind, kann der Boiler vorteilhaft eine Ausführungsform dahingehend erhalten, dass der Behälter mit    Durchlaufrohren   versehen ist, die den    Durchfluss   des Heizmediums ermöglichen und die die begrenzte    Bewegung   der    Boilerwandung   nicht behindern bzw. an diesen Bewegungen teilnehmen und auch den    Boilerboden,   der der    Boilerausputzöffnung   gegenüberliegt, eine zusätzliche    Steifigkeit   vermitteln. 



  Beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgemässen Heizkessels werden anhand der Zeichnungen näher    erläutert.   Dabei zeigt:    Fig.   1 einen in einem Kesselmantel eingebauten Boiler im Längsschnitt,    Fig.   2 einen    Boiler   im Querschnitt,    Fig.   3    Einzelheiten   der    Boilerversteifung,      Fig.4   einen in einem    besonderen      Gehäuse   untergebrachten Boiler im Querschnitt,    Fig.   5 eine weitere Ausführungsform des Heizkessels mit Boiler,    Fig.   6 eine weitere Ausführungsform des Heizkessels mit Boiler,

      Fig.   7 einen Schnitt durch die    Ausführungsform   gemäss    Fig.   6 längs Linie    A-B,      Fig.   8 einen Boiler mit    Durchlaufrohren   im Schnitt,    Fig.   9 den Kessel gemäss    Fig.   8 in Ansicht,    Fig.   10 den Boiler mit    Durchlaufrohren   bei senkrechtem Einbau im Kessel im Schnitt und    Fig.   11 den Kessel gemäss    Fig.   10 in Ansicht. Gemäss    Fig.   1, linke Figurenhälfte, besteht der    Boilerbehälter   1 aus einer gewellten, zylindrischen Wandung 2, .deren Innenraum durch entsprechende Böden 3, 4    verschlossen   ist.

   Der    Behälter   1    weist   im    gezeigten   Beispiel im Boden 3 eine verschliessbare Reinigungsöffnung auf und Zu- und Ableitungen 6, 7 für das zu erwärmende    Brauchwasser.   Vorteilhaft sind auch die Böden 3, 4 mindestens in Teilbereichen mit entsprechenden    Wellungen      bzw.      Sickungen   versehen, so dass sie aufgrund von Druck- oder Temperaturschwankungen ebenfalls wie der gewellte Mantel 2    begrenzte   Bewegungen ausführen können, wodurch eventuell abgesetzter Kesselstein von den Innenwandungen abplatzen kann, so    .dass   eine ständige Selbstreinigung des    Boilerbehälters   gewährleistet ist.

   Dieser aus dünnwandigen Blechen ausgeführte Behälter würde jedoch den an ihn zu stellenden    Festigkeitsanforderungen   mit Rücksicht auf die verwendeten Wandstärken und mit Rücksicht auf ;die aufzubringenden    Kesselprüfdrücke   im Bereich von beispielsweise sehr hohen Drücken nicht genügen. Erfindungsgemäss ist deshalb für einen derartigen Behälter eine besondere Versteifungskonstruktion vorgesehen, die gemäss der    Fig.   2 und 3 für den Fall hoher Drücke aus mehreren über die Kessellängsachse verteilten Versteifungsblechen bzw. Haltern 8, 9 besteht, die den    Behälter   für hohen Innendruck jeweils bei dieser Ausführungsform in einem Wellental dicht umfassen. 



  Je nach Kessel- oder Gehäuseform, in der der    Boilerbehälter   unterzubringen ist, sind :diese    Halterble-      che   8, 9    vorteilhaft   mit ihren äusseren Konturen dem    Kesselinnenraum   oder dem    Boilergehäuse   angepasst. Sie können also beispielsweise rund oder eckig ausgebildet sein. Im Bereich der Tragkanten 10 für die Aufnahme des    Boilerbehälters   1 sind für hohe Aussendrücke in dem Halter 8, 9 Schlitze 11 oder Löcher vorgesehen, die von Laschen 12 bügelartig durchgriffen werden, wobei die Enden dieser Laschen 12 in fester Verbindung mit jeweils    einem   Wellenberg des Behältermantels stehen. 



  Die Festigkeit des Behälters 1 gegen hohen Innendruck wird also durch die Halter 8, 9 und die Festigkeit gegen hohen Aussendruck durch .die Laschen 12 gesteigert, d. h. der Behältermantel ist gewissermassen zwischen den Haltern 8, 9 und den Laschen 12 fest verspannt. 



  Vorteilhaft sind die äusseren Konturen der Halter 8, 9 dem jeweiligen Aufnahmegehäuse angepasst, so dass dadurch die ganze Anordnung, aber auch die Kessel- bzw. Gehäusewandungen selbst eine Versteifung erfahren. Wenn die tragenden Kanten 10 der Halter 8, 9 dicht an die    Boilerwandung   herangebracht werden müssen, sind diese jeweils aus zwei Blechen gebildet, die kreisförmige Ausschnitte aufweisen und die zur Montage über den    Boilermantel   geschoben und dann gegebenenfalls unter gewisser    Vorspannung   an ihren Stossstellen verbunden werden. Diese Ausführungsform kommt insbesondere bei Boilern mit grösseren Abmessungen zur Anwendung. 



  Um diese    Halter   8, 9 nicht ebenfalls aus dem gleichen Material wie ,der Boiler anfertigen zu müssen, sind die Aufnahmekanten 10, wenn sie zur Aufnahme hohen Innendruckes dienen, vorteilhaft mit einem Abdeckring aus Kupfer, Messing oder Kunststoff, wie    temperatur-   und    druckbeständigen   Polymeren belegt. Auf diese Weise ist insbesondere bei Wasser mit hohem    Chloridgehalt   eine Elementbildung zwischen Eisen- und    Buntmetallboiler   wirksam    unterbunden.   Wie erwähnt, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 können auch die Behälterböden 3, 4 mindestens in Teilbereichen mit    Wellungen   oder    Sickungen   14 versehen werden, so dass .auch der Behälter in diesen Bereichen eine gewisse Elastizität erhält. 



  In    Fig.   4 ist noch ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem die Halter .8, 9 in einem eckigen, vom eigentlichen Kessel getrennten    Boilergehäuse   15 untergebracht sind. Selbstverständlich könnte auch dieses Gehäuse 15 im Querschnitt    kreisförmig      ausgebildet   sein, wobei dann die Halter 8, 9 kreisförmige Aussenkonturen    erhielten.   Das gleiche    gilt      selbstverständlich   auch für die Unterbringung des Boilers im Kessel gemäss    Fig.   2. 



  Es ist auch möglich, über .der in    Fig.   3 gezeigten Lasche 12 eine weitere Lasche anzuordnen, deren Enden dann an benachbarten Wellenbergen 16 befestigt werden könnten, so dass ein breiterer Mantelbereich    erfasst   wird. 



  Gemäss dem Ausführungsbeispiel im rechten Teil der    Fig.   1 kann auch eine ausreichende Druckbelastbarkeit unter Anwendung des gleichen erfindungsgemässen Prinzips dadurch erfolgen, indem man den aus dünnwandigem, korrosionsbeständigem Material 18 bestehenden Behälter mit einer rippenförmigen Bandage in Form von ringförmigen oder schraubenlinienförmig verlaufenden Rippen 17 versieht. Trotz angenähert gleicher Elastizität des Behälters wird hierbei vorteilhaft weiteres teures    Material   eingespart, da der Behältermantel zylindrisch glatt ausgebildet ist.

   Die Verbindung mit den Haltern erfolgt im Prinzip in der gleichen Weise, lediglich wird hierbei auf einen unmittelbaren Kontakt zwischen Halter und Behälterwand verzichtet, d. h. an Stelle der Schlitze 11 werden lediglich Schraubenlöcher vorgesehen, so dass Halter und Rippen    flanschartig   verschraubt werden können. 



  Die    Fig.   5-7 stellen bevorzugte Ausführungsformen dar. Hierbei ist der    Boilerbehälter   1 nicht nur mit im Bereich des zylindrischen Teiles angeordneten    Haltern   versehen, sondern gewissermassen allseitig von einem Stützgerüst umgeben. Dieses Gerüst besteht aus Haltern 19, profilierten Ringrahmen 20, 20' und Längsbändern 21, 21'. Die Halterung der    Boilerwandung   durch bügelartige Laschen, wie sie bereits beschrieben wurde, kommt insbesondere bei grossen    Boilerabmes-      sungen   zur Anwendung und ist in den    Fig.   5-7 nicht angedeutet.

   Der Boiler liegt mit einer gewissen Toleranz in dem korbartigen Stützgerüst, so dass er Druckschwankungen und Wärmedehnungen nachgeben kann, und zwar in den durch die Ringrahmen 20, 20' vorgegebenen Grenzen. Diese Ringrahmen 20, 20' sind untereinander durch Längslaschen 21, 21' und mit den benachbarten Kessel- bzw. Gehäusewänden 22 verbunden.    Vorteilhaft   sind    sie   dafür mit    angeschweissten   oder angewalzten Ringflanschen 23 versehen. Auf diese Weise werden gleichzeitig die Kesselwände 22 mit versteift. Gleiches gilt für die Kesselwände 24, die durch die    Spantenbleche   19 eine Aussteifung erhalten. Für eine derartige Aussteifung können vorteilhaft auch noch die Längsbänder 21' herangezogen werden, indem sie verlängert ebenfalls mit den Kesselwänden 22' verbunden sind. 



  Für den Fall, bei dem hohe Dauerleistungen des Boilers gewünscht werden, können vorteilhaft gemäss der    Fig.   8-11 in den Boiler    Durchlaufrohre   25, 26 eingesetzt werden, die eine    Heizflächenvergrösserung   darstellen. Bei horizontal angeordnetem Boiler gemäss der    Fig.   8, 9 sind die Rohre 25 V-förmig geknickt und nebeneinander am Boden 4' wasserdicht befestigt. Durch die besondere Formgebung und Anordnung am Boden 4' unterliegen die Rohre 25 ebenfalls .dem beschriebenen    Selbstreinigungseffekt   und    beeinflussen   die Selbstreinigung des Boilers nicht nachteilig.

   Bei der Ausführungsform nach den    Fig.   10, 11 werden    vor-      teilhaft   mehrfach V-förmig gebogene Rohre 26 benutzt, die den Boiler in der Länge    durchgreifen,   wobei die Rohrmündungen    jeweils   im oberen und    unteren   Boden liegen. 



  Die    Stützgerüstausbildungdes      Boilers   erfüllt somit in .der Regel vorteilhaft gleichzeitig drei Funktionen: sie dient zur Aufhängung des Boilers, als Verstärkung des Boilers bei    hohem   Innen- und Aussendruck und grossem    Boilerdurchmesser   und als    Versteifung   des Gehäuses bzw.

      Kesselaussenmantels,   in dem sich .der Boiler    befindet,   wobei durch die beschriebene Anordnung ,der    Boilermantel   entsprechend dünn ausgebildet werden kann, was die Verwendung teurer, korrosionsbeständiger Materialien im Hinblick auf die Kosten dennoch ermöglicht und was dem Boiler vorteilhaft eine grössere    Elastizität      im   Sinne einer    Selbstreinigung   aussen und innen verleiht. Die Kosten für .das Stützgerüst werden mehr als ausgeglichen durch die Möglichkeit, alle :druckbelasteten Wandungen einschliesslich .der umhüllenden Kessel- und Gehäusewände dünner    ausbilden   zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Heizkessel mit eingebautem, dünnwandigem Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw. heissem Brauchwasser, bestehend paus einem mit Zu- und Ableitungen für das Brauchwasser versehenen, von aussen oder innen beheizbaren, zylindrischen und an seinen Enden verschlossenen Behälter, der im wasserführenden Teil des Heizkessels angeordnet und mit Stützelementen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Wand des Behälters (1) .mit quer zur Behälterachse verlaufenden Wellen oder Rippen versehen und von einem Stützgerüst umgeben .ist, das aus quer zur Behälterachse stehenden Haltern besteht,
    wobei das Gerüst einerseits mit den benachbarten Kessel- bzw. Gehäusewandungen (22, 24) fest verbunden ist und anderseits durch Laschen begrenzt beweglich mit dem Behälter in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter (19, 20, 20') durch in Längsrichtung des Behälters verlaufende Längsbänder (21, 21') verbunden sind. 2. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Wand @(2) des Behälters (1) in quer zur Behälterachse stehenden Haltern (8, 9) gelagert ist, wobei im Bereich der Halter (8, 9) die benachbarten Wellen oder Rippen mit an den Haltern befestigten Halteelementen, wie Laschen (12) oder Schrauben, verbunden sind. 3.
    Heizkessel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterböden (3, 4) mindestens in einem Teilbereich mit Wellungen oder Sickungen (14) versehen sind. 4. Heizkessel nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die Halter (8, 9) aus zwei Blechzuschnitten bestehen, die jeweils eine halbkreisförmige Ausnehmung aufweisen, deren Durchmesser dem kleinsten Aussendurchmesser des gewellten Behälters entspricht. <Desc/Clms Page number 4> 5.
    Heizkessel nach Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Halter (8, 9) bei Durchmesser- vergrösserung mindestens im Bereich der halbkreisförmigen Ausnehmungskanten (10) mit einem Deckring (13) aus Kupfer, Messing oder Kunststoff, wie wärmeund druckbeständigen Polymerisatüberzug, versehen sind. 6. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (12) als Bügel ausgebildet sind, die die Halter (8, 9) in Löchern oder Schlitzen (11), die im Bereich der kreisförmigen Aus- nehmungskanten (10) angeordnet sind, durchgreifen. 7.
    Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter 1(8, 9) in ihren Aussenkonturen den Innenabmessungen des das Heizmedium enthaltenden Heizkessels oder den Innenabmessungen eines den Boiler aufnehmenden Gehäuses entsprechen und mit den diese Innenabmessungen aufweisenden Wandungen verbunden sind. B. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Reihen von Laschen (12) vorgesehen sind. 9. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boiler aus Kupfer-Nickel-Bronze mit geringer Wandstärke, wie Wandstärke von 1-2 mm gebildet ist. 10.
    Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Halter mit den Rippen (17) flanschartig verschraubt sind und einen Ausnehmungs- durchmesser aufweisen, der grösser als der Behälterau- ssendurchmesser ist. 11. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringrahmen (20, 207 mit einer den Behälterboden entsprechenden Profilierung versehen sind. 12. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Behälterkleinstmass in Längsrichtung kleiner ist als die Distanz der Ringrahmen (20, 20') voneinander. 13. Heizkessel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Längsbänder (21') fest mit den Kessel- bzw. Gehäusewandungen (22') verbunden sind. 14.
    Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Boiler Durchlaufrohre (25, 26) angeordnet sind, deren Mündungen in mindestens einem Boilerboden liegen und die eine gebogene Form, wie V-Form, Zickzack-Form, aufweisen.
CH1380965A 1964-10-09 1965-10-07 Heizkessel mit eingebautem, dünnwandigem Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw. heissem Brauchwasser CH437707A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV0026939 1964-10-09
DEV0028413 1965-05-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH437707A true CH437707A (de) 1967-06-15

Family

ID=26001799

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1380965A CH437707A (de) 1964-10-09 1965-10-07 Heizkessel mit eingebautem, dünnwandigem Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw. heissem Brauchwasser

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH437707A (de)
DK (1) DK116161B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DK116161B (da) 1969-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2323986A1 (de) Flammenrohrkessel fuer gasfoermige und fluessige brennstoffe
DE1501658B1 (de) Tauch-Heissgas-Waermeaustauscher
DE2645717A1 (de) Heizkessel zum verbrennen von fluessigen oder gasfoermigen brennstoffen
DE2127303A1 (de) Warmeaustauschkessel
CH437707A (de) Heizkessel mit eingebautem, dünnwandigem Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw. heissem Brauchwasser
DE1679776B1 (de) Heizkessel mit eingebautem,duennwandigem Brauchwasserbehaelter
AT255707B (de) Heizkessel mit eingebautem Wärmetauscher zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw. heißem Brauchwasser
AT259821B (de) Heizkessel mit eingebautem, dünnwandigem Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw.heißem Brauchwasser
DE102009050507A1 (de) Feststoff-Brennvorrichtung mit Wärmetauscher zur Wärmeübertragung an einen Flüssigkeits-Kreislauf
DE2352734B2 (de) Turbulenzeinlage für die Rohre von Wärmetauschern
DE1454735A1 (de) Heizkessel mit eingebautem Waermetauscher zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw. heissem Brauchwasser
DE1679782C (de) Heizkessel mit Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw heißem Brauchwasser
DE9409348U1 (de) Gasheizkessel
DE6923344U (de) Brauchwasserbereiter
DE1679782B1 (de) Heizkessel mit Boiler zur Erzeugung und Speicherung von warmem bzw.heissem Brauchwasser
DE2121991C2 (de) Rippenrohrheizkörperanordnung für Fußleistenheizkörper mit Kunststoffeckschienen
DE2912241A1 (de) Einsatzrohr fuer kamine
DE2821090A1 (de) Absorberbauteil fuer einen sonnenkollektor
DE2656935A1 (de) Gasbeheizter kessel
AT407119B (de) Nach prinzip eines fallenden films arbeitender verdampfer
EP0121749B1 (de) Heiz- und wärmetechnisches Gerät
DE3310343A1 (de) Niedertemperaturkessel mit zylindrischer feuerraumzarge
DE202005013700U1 (de) Wärmespeicher
DE1161922B (de) Vorrichtung zum Erzielen einer gleichmaessigen Berieselung der Rohre von kuehltechnischen, chemischen und anderen Apparaturen mit liegendem Rohrbuendel
DE1576880A1 (de) Durch Abhitze beheizter Zwanglaufdampferzeuger