CH437744A - Verfahren zum Aufrichten von Stützkonstruktionen für Hallen, Zelte und dgl. und Binder zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Aufrichten von Stützkonstruktionen für Hallen, Zelte und dgl. und Binder zur Durchführung des Verfahrens

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Publication number
CH437744A
CH437744A CH986965A CH986965A CH437744A CH 437744 A CH437744 A CH 437744A CH 986965 A CH986965 A CH 986965A CH 986965 A CH986965 A CH 986965A CH 437744 A CH437744 A CH 437744A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tie
tents
halls
trusses
binders
Prior art date
Application number
CH986965A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dipl Ing Hacker
Original Assignee
Esslingen Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Publication of CH437744A publication Critical patent/CH437744A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/343Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport
    • E04B1/344Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport with hinged parts
    • E04B1/3445Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport with hinged parts foldable in a flat stack of parallel panels
    • E04B1/3447Portal- or saddle-shaped structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description


  Verfahren zum Aufrichten von Stützkonstruktionen für     Hallen,    Zelte und dgl.  und     Binder    zur Durchführung des Verfahrens    Bei Ausstellungen oder Festlichkeiten der verschie  densten     Art    werden für Restaurationsbetriebe oder für       Veranstaltungen    meistens grössere, transportable Fest  zelte aufgestellt, die aus einer Stützkonstruktion - in  erster Linie in Holzbauweise - bestehen, über die  grosse Zeltplanen gespannt werden.  



  Derartige Festzelte werden durchweg in der Weise  aufgestellt, dass die einzelnen Binder am Boden liegend  aus Einzelteilen zusammengeschraubt und dann Stück  um Stück von Hand unter Zuhilfenahme eines Kran  wagens oder von Winden in Abständen nebeneinander  aufgestellt werden. Die     Dachpfetten,    die Verbände und  die Zeltplanen werden dann nachträglich aufgelegt und  letztere mit den Holzteilen vernagelt, wobei die Arbeiten  durch die beträchtliche Höhe über dem Boden gefähr  lich und     erschwert    sind. Auch die     elektrische    Installa  tion sowie etwaige Dekorationen müssen nachträglich  montiert werden. Hierzu sind Leitern notwendig, durch  die der Einbau des Gestühls behindert und verzögert  wird.

   Der Abbau     erfolgt    in umgekehrter Weise, wobei  erfahrungsgemäss viele Teile durch Herunterfallen be  schädigt werden. Auch leiden die     Holzteile    und Zelt  planen durch das wiederholte Nageln. Diese Aufstel  lungsweise erfordert Facharbeiter und ist arbeitsmässig  recht aufwendig. Ausserdem ist die Lebensdauer der  artiger Zelte relativ kurz.  



  Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die Arbeit  beim     Aufbau        derartiger    Stützkonstruktionen bzw. von  kompletten Festzelten zu vereinfachen und zu beschleu  nigen. Hierzu wird     erfindungsgemäss    bei einem Ver  fahren zum Aufrichten von Stützkonstruktionen für  Hallen, Zelte und dgl., die aus mehreren, in Abständen  nebeneinander angeordneten Bindern bestehen, wobei  ein Zugmittel, wie Kette, Zugseil oder dgl. zum Auf  stellen dient, vorgeschlagen, dass jeder der Binder nur  durch ein ihm zugeordnetes Zugmittel und alle Binder  gleichzeitig aufgestellt werden.  



  Dabei können alle Binder - in den entsprechenden  Abständen nebeneinander angeordnet - stehend und    zunächst in Arbeitshöhe eines Arbeiters vom Boden aus  komplett mit     Pfetten,    Verbänden und Dachdeckung  und Beleuchtungseinrichtung montiert und dann alle  gleichzeitig bis zu ihrer endgültigen Höhe aufgerichtet  werden. Durch diese Massnahme ist es     möglich,    alle  Arbeiten vom Boden aus ohne Verwendung von Leitern  durchzuführen.  



  Weitere Vorteile und     Einzelheiten    werden nachfol  gend in Verbindung mit einem Ausführungsbeispiel an  hand der Zeichnung und des darin dargestellten Auf  stellungsverfahrens beschrieben.  



  Es zeigt:       Fig.    1-8 die Reihenfolge der Montage und des Auf  richtens der Stützkonstruktionen;       Fig.    9 eine Seitenansicht der aufgestellten Konstruk  tionen, und       Fig.    10 ein Fussgelenk mit Rahmenstiel in Seiten  ansicht.  



  Zur Aufstellung des Festzeltes werden (siehe     Fig.    1)  für jeden Binder - in den     Fig.    1-8 ist nur einer dar  gestellt - zuerst auf dem Boden die     Fussgelenkwider-          lager    la und     1b    im Abstand der Rahmenstiele des fertig  aufgestellten Zeltes befestigt, sowie jeweils nach aussen  daran     anschliessende,    separate Gleitstücke 2 aufgelegt,  die jeweils zwei     Widerlager    3a und 3b sowie 4a und 4b,  in bestimmten Abständen voneinander haben. In der  Mitte wird ein Gleitstück 5 aufgelegt und provisorisch  befestigt.  



  Anschliessend werden die     Binderteile    aufgelegt und,  wie die     Fig.    2 und 3 zeigen, montiert und zwar so, dass  sich eine Konstruktion gemäss     Fig.    4 ergibt. Dabei  stützen sich die in der Mitte mit einem Scheitelgelenk 6  verbundenen Rahmenriegel 7a und 7b an ihren äusseren  Enden über Gelenke 8 auf Rahmenstiele 9a und 9b ab,  die ihrerseits an den Gelenkpunkten 4a und 4b der  Gleitstücke schwenkbar befestigt sind.

   Kopfbänder 10a  und 10b sind an den Rahmenriegeln 7a und 7b gelenkig  und an den Rahmenstielen 9a und 9b begrenzt längs  beweglich angebracht.     In    der Mitte angebrachte, schräg      abwärts gerichtete     Stützen    11a und     1lb,    die durch Ver  bindungsglieder 12 in ihrer Lage arretiert sind, unter  stützen über Rollen 13 (siehe auch     Fig.    10) den Binder  in der Mitte.  



  In der in     Fig.    4 dargestellten Lage der     einzelnen     Teile ist die gesamte Konstruktion für Monteure von  allen Seiten gut und bequem     zugänglich.    Wie     Fig.    4  darstellt, sind die     Dachpfetten    14 und die     Zeltabdek-          kung    15 bereits aufgelegt; desgleichen sind alle     Dach-          und    Vertikalverbände angebracht. Aus dieser Lage her  aus     erfolgt    die Aufstellung des dargestellten Binders und  aller weiteren Binder gleichzeitig.  



  Hierzu ist an jedem Binder     eine    Seilwinde 20 vor  gesehen, von der ein Zugseil 21, wie angedeutet, über  dem Boden bis zum Gelenkpunkt 4b - dort ist wie bei  den mittleren Rollen 13 am Rahmenstiel 9b eine Seil  rolle 22 (siehe auch     Fig.    10) angebracht - und zurück  um die Seilrolle 22 zwischen den Stützrollen 13a sowie  weiter um die Seilrolle 22 an den Stützrollen 13b und  dann zurück zum unteren Ende des Rahmenstieles 9a  als     End-    und Festpunkt des Seiles     geführt    ist.  



  Vor dem Andrehen der Seilwinde 20 - es sollen die  Winden aller Binder etwa gleichmässig betätigt werden  -     wird    zuvor das Gelenk 4b gelöst, so dass, wie in       Fig.    5 gezeigt, sich der Rahmenstiel 9b dort bis zum  Punkt 3b bewegt, wo er wieder arretiert wird. Ebenso  wird das     Kopfband    10b in dieser Lage an seinem un  teren, zunächst     verschieblichen    Ende arretiert. Entspre  chend     erfolgt    dann nach Lösen der Arretierung bei  Punkt 4a durch weiteres Betätigen der Winde die Her  anziehung des     Rahmenstieles    9a zum Punkt 3a, wie  dies die     Fig.    6 zeigt.  



  Ein Lösen des Rahmenstieles 9b von Punkt 3b er  gibt bei weiterem Betätigen der Winde ein Wandern des       Rahmenfusspunktes    zum Punkt     1b    (siehe     Fig.    7) mit  gleichzeitigem Anheben des Scheitelgelenkes 6. Dabei  unterstützt die     Flaschenzugwirkung    des um die Seil  rollen bei 13a und 13b geführten Zugseiles die Wirkung  der an den Rahmenfüssen angreifenden Seilzüge und  entlastet dadurch die auf Biegung beanspruchten Rah  menstiele und die Kopfbänder. Ein ebenso erfolgendes  Heranholen des Rahmenstieles 9a zum Punkt 1 a er  gibt die endgültige Stellung des Binders, wie dies     Fig.    8  veranschaulicht.

   Das Zugseil kann von der Winde ab  gezogen, aufgerollt und so aufgehängt werden, dass es  den freien Durchgang im Zelt nicht behindert. Die  Gleitstücke 2 und 5 werden ebenfalls weggenommen.  Ein Abbau     erfolgt    in entsprechender Weise.  



  Durch die vorgesehene und nur einmal erfolgende       Einscherung    des Flaschenzuges in     Bindermitte    stellen    sich bei     gleichmässiger    Belastung der Riegel die Teile in  der beschriebenen Weise nacheinander auf. Dabei wer  den die Teile nicht mehr belastet, als dies bei fertig auf  gestellten Bindern der     Fall    ist. Bei anderer     Lastvertei-          lung    kann das Zugseil in     Bindermitte    auch zwei- oder  mehrmals eingeschert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Aufrichten von Stützkonstruktionen für Hallen, Zelte und dgl., die aus mehreren, in Ab ständen voneinander angeordneten Bindern mit gelen kigen Einzelteilen bestehen, wobei ein Zugmittel zum Aufstellen dient, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Binder nur durch ein ihm zugeordnetes Zugmittel und alle Binder gleichzeitig aufgestellt werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass alle Binder in Arbeitshöhe vom Bo den komplett mit Dachdeckung und Beleuchtungsein richtung montiert und dann gleichzeitig bis zur end gültigen Höhe aufgerichtet werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass durch die Anordnung eines Fla schenzuges in Bindermitte die an den Enden der Binder- füsse angreifenden Seilzüge entlastet werden und damit die Biegungsbeanspruchung der Binderstützen während der Aufstellung nicht grösser wird, als im endgültigen Zustand der fertig aufgestellten Gebäude.
    PATENTANSPRUCH II Binder zur Durchführung des Verfahrens nach Pa tentanspruch I, gekennzeichnet durch die Kombina tion der nachfolgenden Merkmale: a) jeder der beiden Binderstiele (9a und 9b) ist mit dem ihm zugehörigen Binderriegel (7a oder 7b) an den Rahmeneckpunkten (8) gelenkig verbunden; b) an jedem Rahmeneckpunkt (8) sind begrenzt längsbewegliche und arretierbare Kopfbänder (10a und 10b) angebracht;
    c) die Binder riegel (7a und 7b) sind im Scheitelpunkt (6) gelenkig miteinander verbunden und an dieser Stelle mit je einer starren Stützstrebe (11a bzw. 11b) versehen, wobei beide Stützstreben (11a und 11b) vor dem Aufstellen einen Winkel einschliessen, der gleich der doppelten Dachneigung ist; d) die unteren Enden der Binderstiele (9a und 9b) sowie die der Stützstreben (11a und 11b) sind mit jeweils einer Seilrolle (22) zur Umschlingung eines Zugseiles versehen.
CH986965A 1964-09-09 1965-07-14 Verfahren zum Aufrichten von Stützkonstruktionen für Hallen, Zelte und dgl. und Binder zur Durchführung des Verfahrens CH437744A (de)

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DEM0062374 1964-09-09

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CH437744A true CH437744A (de) 1967-06-15

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ID=7310433

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CH986965A CH437744A (de) 1964-09-09 1965-07-14 Verfahren zum Aufrichten von Stützkonstruktionen für Hallen, Zelte und dgl. und Binder zur Durchführung des Verfahrens

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NL (1) NL6509415A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2552469A1 (fr) * 1983-09-28 1985-03-29 Loisirs Promotionelle Cellule d'habitation repliable perfectionnee

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2552469A1 (fr) * 1983-09-28 1985-03-29 Loisirs Promotionelle Cellule d'habitation repliable perfectionnee

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BE669406A (de) 1965-12-31
NL6509415A (de) 1966-03-10
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