CH438014A - Belichtungsregeleinrichtung in kinematographischen Kameras - Google Patents

Belichtungsregeleinrichtung in kinematographischen Kameras

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CH438014A
CH438014A CH478266A CH478266A CH438014A CH 438014 A CH438014 A CH 438014A CH 478266 A CH478266 A CH 478266A CH 478266 A CH478266 A CH 478266A CH 438014 A CH438014 A CH 438014A
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Schaefer Wilhelm
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Leitz Ernst Gmbh
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Description


      Belichtungsregeleinrichtung    in     Idnematographischen    Kameras    Die Erfindung betrifft eine     Belichtungsregeleinrich-          tung    in     kinematographischen    Kameras, bei der der pho  toelektrische Wandler seitlich des aus dem Aufnahme  objektiv tretenden     bildsehigen        Strahlenbündels    angeord  net ist und die     Lichtmeiss        ung    nach Reflexion der Strahlen  an der     verspiegelten    Sektorenblende erfolgt.  



  Um diese seitliche Ablenkung der Strahlen zu er  reichen, hat man bisher entweder die     Sektorenblende     überhaupt schräg in den Strahlengang gestellt, oder man  hat die senkrecht stehende Sektorenblende mit einer  V-förmigen Sicke konzentrisch zur     Blendendrehachse     versehen. Will man dabei das gesamte Strahlenbündel  erfassen, so muss diese Schrägstellung bzw. die Sicke so  gross sein, dass eine relativ lange bildseitige Schnittweite  des Objektivs benötigt wird, um die Sektorenblende un  terzubringen.  



  Es sind :daher auch bereits Sektorenblenden vorge  schlagen worden, die derartig V-förmig gesickt sind,     -dass     der Scheitelpunkt des V-förmigen Querschnittes auf der       optischen    Achse     liegt    und die Seitenflächen .das Strah  lenbündel zu einer Hälfte nach der einen und zur     an-          dren    Hälfte nach der anderen Seite reflektieren. In die  sem Fall wird erheblich Platz gespart, weil die Sicke der  Sektorenblende nicht mehr so gross zu sein braucht.

   Eine  weitere Platzersparnis bringt ein     ebenfalls    bekannt ge  wordener Vorschlag, wonach statt einer doch noch re  lativ grossen Sicke deren mehrere kleinere angeordnet  sind, d. h. ein Teil der Sektorenblende zu einem     soge-          nannten    Stufenspiegel geformt ist.  



  Die beiden letztgenannten Anordnungen haben je  doch den Nachteil, dass jeweils nur die Hälfte des Strah  lenbündels nach einer Seite     ausgelenkt    wird und dass  eine     Messung    dieses     Teilbündels    keinen Aufschluss über  die gesamte Helligkeit :des Objektes ergibt. Um diese  Gesamthelligkeit zu erfassen, ist es erforderlich, in jeder  der beiden     Ablenkrichtungen    einen photoelektrischen  Wandler     anzubringen    und beide in geeigneter Weise zu  sammenzuschalten. Dieser an sich gangbare Weg hat je  doch den schwerwiegenden Nachteil, dass keine zwei  photoelektrischen Wandler, seien es nun Photowider-    stände oder Photozellen, die gleiche Charakteristik ha  ben.

   Dadurch ergeben sich in .der Gesamtmessung Ab  weichungen nach der einen oder anderen Seite, d. h. eine       Strahlenbündelhälfte    wird     mit    ihrer     Helligkeit        bevorzugt     bzw. benachteiligt in die Gesamtmessung eingehen. We  sentlich besser wäre es, wenn bei kleinem räumlichem  V-förmigem Spiegel trotzdem das gesamte Strahlenbün  del     erfasst    und nach nur einer Seite     reflektiert        würde,    in  der dann auch nur ein Wandler angeordnet werden  müsste.  



  Gemäss der Erfindung     wird    dies dadurch erreicht,  dass die Seitenfläche nur einen Teil des Querschnittes  vom Aufnahmestrahlenbündel     erfasst    und die Sicke auf  der Sektorenblende derart exzentrisch zur     Blendenachse     verläuft, dass bei einer Drehung der Blende die Seiten  fläche der Sicke     einmal    die Aufnahmestrahlen aus dem  gesamten     Bündelquerschnitt    erfasst und zum Wandler  ablenkt.  



  Dadurch wird trotz relativ     flacher    Bauweise der       Sektorenblende    erreicht, dass     das    Licht aus dem ge  samten     Bündelquerschnitt    auf -den einen Wandler ge  langt. Zwar wird der     Wandler    nicht zur gleichen Zeit  aus allen     Teilen    des     Querschnittes        beaufschlagt,        aber     doch so kurzzeitig     nacheinander,    dass sich das     Messwerk          infolge        seiner    Trägheit auf einen integrierenden Wert  einstellen kann.  



  Es ist bei einer derartigen Ausbildung der Sektoren  blende bzw. der gesamten     Belichtungsregeleinrichtung     jedoch zu beachten,     ,dass    der lichtelektrische Wandler re  lativ gross zu dimensionieren ist, :denn infolge des zur  Drehachse der Sektorenblende exzentrischen geometri  schen Mittelpunktes der Sicke     schwingt    das     aus.gespie-          gelte        Strahlenbündel        etwas        hin    und     her,    und zwar       parallel    zur     Blendeneibene,

          wenn    die     Seitenfläche    der  Sicke unter 45  zu dieser Ebene geneigt ist. Dies hat  seinen Grund     darin,    dass der     Mittenstrahl    des     ausge-          spiegelten    Bündels, der im folgenden als     Flächennormale     bezeichnet ist, mit seiner rückwärtigen Verlängerung  zwar immer durch den Mittelpunkt des von der Sicke  gebildeten     Kreises    läuft.

   Da dieser Mittelpunkt aber      nicht in der     Sektorenblendendrehachse    liegt, sondern bei  einer     Sektorenblendendrehung    einmal um diese Achse       herumwandert,    schwingt demzufolge auch das     ausge-          spiegelte        Strahlenbündel        bei    einer     Sektorenblendem-          drehung        einmal    hin und her. Der lichtelektrische     Wand-          ler    muss daher so     grossflächig    sein, dass das Strahlen  bündel bei dieser Wanderung nicht von seiner Ober  fläche abkommt.  



  Dieses Schwingen des     ausgespiegelten        Strahlenbün-          dels    lässt sich jedoch vermeiden, wenn man, wie     erfin-          dungsgemäss    ferner vorgeschlagen wird, die exzentrische  Sicke aus mehreren kurzen Kreisbögen um die Sektoren  blendendrehachse zusammensetzt, wobei die Kreisbögen  jedoch alle einen unterschiedlich grossen Radius besit  zen.  



  Bei stillstehender Sektorenblende ist es natürlich  zweckmässig, wenn die reflektierende     Seitenfläche    der  Sicke durch hie Mitte des Strahlenbündels verläuft, da  dort am ehesten ein     ,für    die     Gesamthelligkeit    des Objek  tes repräsentativer Helligkeitsanteil zu erwarten ist.  



  Wenn die Sektorenblende bei Stillstand gerade mit  der Mitte ihres Dunkelsektors vor dem Bildfenster  stehen würde, ergäbe sich hinsichtlich der Anordnung  der     V-förmigen    Sicke keine     Schwierigkeit.    Es wäre nur  darauf zu     achten,    dass in der Mitte des     Dunkelsektors     auch die Mitte :der Kurvensteigung der Sicke angeordnet  wäre. Bei einer Umdrehung der Sektorenblende würde  die     Seitenfläche    der Sicke dann nach einer Seite aus dem       Strahlenbündel    heraus und     danach    von der anderen  Seite wieder bis zur Mitte in das Bündel hineinlaufen.  



  Indes wird aus Gründen eines schnellen Kameraan  laufes für den Stillstand der Sektorenblende gewöhnlich  eine Stellung     gewählt,    in der die Sektorenblende - na  türlich unter Wahrung der Lichtdichtheit - das Bild  fenster gerade noch abdeckt.     Beginnt    sich     ,die    Sektoren  blende zu drehen, so streicht zunächst der Hellsektor am  Bildfenster vorbei. Wenn in dieser Stillstandsposition  die Seitenfläche der Sicke durch die Mitte des Strahlen  bündels geht und ausserdem bei einem     Blendenumlauf     den gesamten Bündelquerschnitt bestreichen soll, so       kann    die Sicke     nicht    mehr kontinuierlich ansteigend ver  laufen.

   An irgendeiner Stelle der Sicke muss     vielmehr    ein  Knick oder     ein    Sprung in diesem Anstieg vorhanden  sein, d. h. die Sicke muss aus zwei Zweigen bestehen,  von denen der eine bei der     Sektorenblendendrehung    aus  der Mitte des Strahlenbündels heraus zu .dem einen Bün  delrand und der andere von dem anderen Bündelrand  bis zur Bündelmitte     hin:    ansteigt. Beide Zweige können  durch ein kurzes Kurvenstück verbunden sein, sie kön  nen aber auch getrennt nebeneinander liegen.  



  Der während des     Stillstandes    der     Sektorenblende     im Strahlenbündel stehende Teil der Seitenfläche der  Sicke braucht nicht     zusammenzuhängen,    er kann viel  mehr unterbrochen und die einzelnen Teilstücke können  derart angeordnet sein, dass verschieden weit von der  optischen Achse entfernte Teile des Strahlenbündels       ausgespiegelt    werden. Durch diese     Unterteilung    kann  möglicherweise ein für die Gesamthelligkeit des     Objektes     noch repräsentativerer Teil des Strahlenbündels     erfasst     und     ausgespiegelt    wenden, als es die     Mitte    :des Strahlen  bündels ist.

   Insbesondere wird hierfür vorgeschlagen, die  einzelnen Teile der Sicke bzw. deren reflektierender Sei  tenfläche     stufenförmig    gegeneinander abzusetzen.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung     an        einem    Aus  führungsbeispiel näher     erläutert.    Es zeigen:       Fig.    1 schematisch eine Kino-Kamera     mit    in bekann-         ter    Weise geformter verspiegelter Sektorenblende und  einem     Belichtungsregelkreis;          Fig.    2     -I-    3 schematisch eine verspiegelte Sektoren  blende gemäss der Erfindung in Ansicht und Quer  schnitt;

         Fig.4-6    schematisch eine verspiegelte Sektoren  blende gemäss der Erfindung in Ansicht und Quer  schnitt, bei welcher die V-förmige Sicke während des       Blendenstillstandes    durch die Mitte des Aufnahmestrah  lenbündels verläuft;       Fig.    7     schematisch    eine     verspiegelte    Sektorenblende,  bei welcher die V-förmige Sicke aus einzelnen, zur     Blen-          dendrehachse    konzentrischen Sektoren zusammengesetzt  ist.  



  Die Kino-Kamera     enthält    in ihrem Gehäuse 1 die       Bildfensterplatte    2 mit     Bildfenster    3 und die Andruck  platte 4. Von der Vorratsspule 5 läuft der Film 6 zur  Bildfenster- und     Andruckplatte    hindurch zur     Aufwickel-          spule    7. Am Gehäuse 1     sitzt    fest das Objektiv 8, durch  .das die Aufnahmestrahlen auf den Film bzw. auf die  Sektorenblende 9 fallen, die in bekannter Weise von  ihrer Achse 10 angestrichen wird.  



  Für die richtige     Belichtung    besitzt die Kamera eine  Einrichtung, bestehend aus dem seitlich des     bildseitigen          Aufnahmestrahlenganges    angeordneten Photowiderstand  11, .der Batterie 12 sowie dem Messwerk 13. Da letzteres  unmittelbar die     Blendenfahnen    13a und 13b der Ob  jektivblende antreibt und der Photowiderstand 11 in  Lichtrichtung hinter der     Objektivblende    angeordnet ist,  handelt es sich bei der     Einrichtung    mithin um einen ge  schlossenen Regelkreis.  



  Die Sektorenblende 9 ist an ihrer dem Objektiv 8       zugekehrten    Seite verspiegelt und reflektiert die     bildsei-          tigen    Aufnahmestrahlen auf den Photowiderstand 11.  Zu diesem Zweck ist sie mit einer unsymmetrischen,       V-förmigen        Sicke    9a in     Objektivrichtung    versehen. Die  dadurch entstandene     Seitenfläche    14 ist dabei die eigent  liche Reflexionsfläche. Wenn der gesamte Bündelquer  schnitt erfasst und auf einen Photowiderstand     ausge-          spiegelt    werden soll, muss diese Seitenfläche 14 relativ  lang sein, wie dies     Fig.    1 zeigt.

   Eine derartige Sektoren  blende erfordert daher eine grosse Bautiefe.  



  Diese wird vermieden bei einer Ausbildung der Sek  torenblende nach Art .der Sektorenblende 18 in     Fig.    2.  Letztere ist     mit    der unsymmetrischen     V-förmigen    Sicke  19 versehen, die als Streifen über den Dunkelsektor der  Sektorenblende verläuft. Die von der Sicke 19 gebildete  Seitenfläche 20 ist jedoch wesentlich     kürzer    bzw.     nied-          riger        als    z.

   B. die in     Fig.    1     dargestellte    und     erfasst    dem  zufolge im Stillstand und in jedem Moment der     Sekto-          renblendendrehung    nur einen Teil des Querschnittes des  Aufnahmestrahlenbündels. Der Streifen verläuft jedoch  nicht     konzentrisch    zur     Blendenachse    21, sondern derart  exzentrisch oder auch spiralförmig, dass bei jeweils einer  Drehung der Sektorenblende 18 in     Pfeilrichtung    A die  Seitenfläche 20 einmal durch den Strahlenquerschnitt       wandert,    wobei sie natürlich gleichzeitig einmal über das       Bildfenster    22 streicht.  



  Infolge dieser Ausbildung der Sektorenblende 18  kann man auch bei deren geringer Bautiefe mit nur  einem     Photowiderstand    auskommen und erhält trotzdem  eine Regelung der     Objektivblende        entsprechend    der Ge  samthelligkeit des Objektes.  



  Mit 28 ist die     kreisförmige    Mittellinie der     Seitenfläche     20 bezeichnet, deren geometrischer Mittelpunkt bei 28a  liegt. Letzterer beschreibt bei einer Drehung der Sekto  renblende 18 den Kreis 28b um die     Blendendreh.achse.         Infolgedessen schwankt die Flächennormale der Seiten  fläche 20 bei einer     Blendendrehung    um den     Winkel    a,  um den :daher auch das reflektierte Strahlenbündel hin  und her schwingt, was bei einer Dimensionierung des  nicht dargestellten photoelektrischen Wandlers zu be  rücksichtigen ist.  



  In     Fig.    4 besitzt die Sektorenblende 25 zwei Zweige  26 und 27 der vorgeschlagenen Sicke. Der Zweig 26  steht bei Stillstand der Blende in der Mitte vor .dem Bild  fenster 22. Dessen Seitenfläche spiegelt daher in dieser  Stellung Strahlen aus der Mitte des Strahlenbündels bzw.  des Bildfensters zum Photowiderstand. Von diesem  Strahlenteil kann erwartet werden, dass es einen für die  Gesamthelligkeit des Objektes repräsentativen Teil dar  stellt. Allerdings lässt sich bei dieser Anordnung die  Sicke nicht     stetig    über die ganze     Sektorenblende    fort  setzen.

   Die Sicke     muss    in ihrem Versauf vielmehr einen  Absatz oder Knick haben, der an beliebiger Stelle im       Sickenverlauf        liegen    kann, der in     Fig.    4 der Einfachheit  halber aber als in der Mitte liegend dargestellt ist. Die  beiden Zweige 26 und 27 sind .daher etwa gleich lang.  



  Dreht sich die Sektorenblende 25 in Pfeilrichtung A,  so wird sofort das Bildfenster 22 freigegeben. Tritt der  Dunkelsektor dann wieder vor das Bildfenster, so läuft  die Sicke mit ihrem Zweig 27 während einer     Viertel-          drehung    der Blende in     Pfeilrichtung    B vor das Bild  fenster bis kurz vor dessen Mitte. Während der nächsten  Vierteldrehung läuft dann der andere Zweig 26 in Pfeil  richtung C vor das     Bildfenster,    und zwar direkt bis zur  Mitte, und wenn die Kamera abgeschaltet wird, bleibt  er, wie in     Fig.    4 dargestellt, in der Mitte des     Bildfensters     stehen.  



  Die beiden Zweige 26 und 27 brauchen natürlich  nicht so     schroff    gegeneinander abgesetzt zu sein, wie in  der Figur dargestellt, sie können vielmehr auch durch  eine Sicke entsprechender Steigung verbunden werden.  



  Die Wahrscheinlichkeit, bei stillstehender Sektoren  blende     einen    für die Gesamthelligkeit repräsentativen  Querschnitt aus dem     Strahlenbündel        auszuspiegeln,    kann  unter Umständen noch gesteigert werden, wenn man auf  die genauen     Mittenstrahlen    des Bündels verzichtet und  dafür Strahlen einbezieht,     .die    etwas weiter zur Aussen  seite des Bündels liegen. Eine Sektorenblende, welche  diese Strahlen derart zum Photowiderstand     reflektiert,     zeigen die     Fig.    5 und 6. Auf der Sektorenblende 30 lie  gen wiederum die Zweige 36 und 37 der V-förmigen  Sicke.

   Der Zweig 36 .steht mit seinem einen Ende bei  Stillstand der Sektorenblende in der Mitte des Strahlen  bündels. An diesem Ende ist die reflektierende Seiten  fläche in die Teilflächen 36a und 36b geteilt. Die Flä  chengrösse dieser beiden Teilflächen entspricht dabei  der Grösse eines anderen, nicht geteilten Stückes der       Seitenfläche    von gleicher Länge. Zwischen den beiden       Teilflächen    36a und 36b befindet sich ein Stück     nicht     reflektierender Fläche 3 8, das gerade die optische Achse  des Strahlenbündels schneidet bzw. vor der Mitte des  Bildfensters steht.

   Im Querschnitt können die     Teiflä-          chen    36a, 36b     treppenförmig    angeordnet sein, wobei die  Fläche 38 als Verbindungsfläche zwischen beiden     par-          ,allel    zur     Blendenebene    verläuft.  



  Um bei stillstehender und laufender Sektorenblende  die gleiche     Blendenregelung    zu erhalten, muss derjenige  Teil der     Seitenfläche,    der bei Stillstand im Strahlengang  steht, in bekannter Weise geringer reflektierend ausge  bildet sein als die übrige     Seitenfläche.    Diese Korrektur  dient dazu, sicherzustellen,     dass    in der     Zeiteinheit    bei  laufender und stillstehender Sektorenblende die     gleiche       Menge an Lichtenergie zum Photowiderstand gelangt.  Allerdings ist es auch bekannt, die Korrektur durch  Ausschalten eines Widerstandes aus dem Regelkreis  mit     Laufbeginn    der Sektorenblende vorzunehmen.  



  Das oben an Hand von     Fig.    2     geschilderte    Schwin  gen des     ausgespiegelten    Strahlenbündels lässt sich ver  meiden, wenn man die Sektorenblende mit Sicken,     wie    in       Fig.    7 dargestellt, versieht. Die beiden Zweige der Sicke  z. B. der     Fig.    4     .sind    hier in je drei Sektoren     40-4.2    und       43-45    aufgelöst. Diese Sektoren unterscheiden sich  durch die Grösse ihrer Radien     r,-r"    liegen aber konzen  trisch zur     Drehachse    der Sektorenblende 46.

   Infolge  dessen verläuft auch die Flächennormale aller dieser  Sektoren durch die     Sektorenblendendrehachse,    so dass  die     Ausspiegelungsrichtung    des     reflektierten    Strahlen  bündels konstant     bleibt.     



       Schliesslich    sei noch erwähnt, dass es für jeden Fach  mann einleuchtend ist,     .dass    man die oben beschriebenen       V-förmigen    Sicken der Sektorenblenden durch auf die       Blendenfläche    aufgesetzte     Streifen    aus Blech oder einem  anderen     geeigneten    Material ersetzen     kann.    Es kommt  nur darauf an,     die    reflektierenden     Seitenflächen    mit der       erforderlichen        Neigung    und ihrem     erforderlichen    Verlauf  zu erzeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Belichtungsregeleinrichtung in kinematographischen Kameras, bei der der photoelektrische Wandler seitlich des aus dem Aufnahm@eobjektiv tretenden bildseitigen Strahlenbündels angeordnet ist und die Lichtmessung hinter dem Aufnahmeobjektiv nach Reflexion der bild- seitigen Aufnahmestrahlen an der verspiegelten Seiten fläche einer V-förmig in Objektivrichtung durchgeboge nen Sicke der Sektorenblende auf den photoelektrischen Wandler erfolgt, dadurch gekennzeichnet,dass die Sei tenfläche (20, 26, 27, 36, 37)
    nur einen Teil des Quer schnittes vom Aufnahmestrahlenbündel erfasst und die Sicke auf der Sektorenblende (18, 25, 30) derart exzen trisch zur Blendenachse (10) verläuft, dass bei einer Drehung der Blende die Seitenfläche (20; 26, 27, 36, 37) einmal die Aufnahmestrahlen aus dem gesamten Bün delquerschnitt erfasst und zum Wandler ablenkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Belichtungsregeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die V-förmige Sicke auf der Sektorenblende spiralig verläuft.
    z. Belichtungsregeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die V-förmige Sicke der Sektorenblende (46) aus einzelnen Sektoren (40-45) zu sammengesetzt ist, die konzentrisch zur Sektorenblen- dendrehachse angeordnet und deren Radien (rl-rs) der art unterschiedlich gross sind, dass alle Sektoren (40-4.5) zusammen bei .einer Blendendrehung einmal das gesamte Aufnahmestrahlenbündel ausspiegeln. 3.
    Belichtungsregeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ruhestellung der Sektorenblende die V-förmige Sicke durch die Mitte des Strahlenbündels verläuft und die Sicke auf der Sektoren blende (25, 30) in zwei Zweigen (26, 27, 36, 37) vorhan den ist, von denen der eine bei der Sektorenblenden drehung aus der Mitte des Strahlenbündels. heraus zu dem einen Bündelrand und der andere von dem anderen Bündelrand bis zur Bündelmitte ansteigt.
    4. Belichtungsregeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass der bei Ruhestellung der Sektorenblende (30) durch die Mitte des Strahlenbündels verlaufende Teil der Sicke (36) derart stufenförmig ab gesetzt ist, dass die Seitenfläche in mindestens zwei Teile (36a, 36b) unterteilt ist, :die in ihrer Flächengrösse zu sammen der Grösse der übrigen Seitenfläche entsprechen und mit Abstand symmetrisch zur optischen Achse ange ordnet sind.
CH478266A 1965-04-01 1966-04-01 Belichtungsregeleinrichtung in kinematographischen Kameras CH438014A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3649112A (en) * 1970-09-04 1972-03-14 Eastman Kodak Co Camera exposure control

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