CH438183A - Verfahren zur Herstellung zylindrischer doppelwandiger Hohlkörper sowie nach dem Verfahren hergestellter Hohlkörper und dessen Verwendung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung zylindrischer doppelwandiger Hohlkörper sowie nach dem Verfahren hergestellter Hohlkörper und dessen Verwendung

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CH438183A
CH438183A CH1038165A CH1038165A CH438183A CH 438183 A CH438183 A CH 438183A CH 1038165 A CH1038165 A CH 1038165A CH 1038165 A CH1038165 A CH 1038165A CH 438183 A CH438183 A CH 438183A
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Grill Montana Wilhelm
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00—Making hollow objects
    • B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/24—Making hollow objects characterised by the use of the objects high-pressure containers, e.g. boilers, bottles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    zylindrischer doppelwandiger Hohlkörper  sowie nach dem Verfahren hergestellter Hohlkörper und dessen Verwendung    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung von zylindrischen doppelwandi  gen Hohlkörpern, bei dem die Wände des Innen- und  des Aussenmantels durch     Aneinanderschweissen    von ein  zelnen Wandteilen erstellt werden, ferner auf einen nach  dem Verfahren hergestellten Hohlkörper und schliess  lich auf dessen Verwendung für den Bau von doppel  wandigen Behältern.  



  Die unterirdische oder oberirdische Lagerung, wie  auch der     Pipelinetransport    von Mineralölprodukten,  welche bei Normaltemperaturen und nicht nur     im    er  wärmten Zustand flüssig sind, d. h. etwa zwischen  -20 und + 50  C, ist mit erheblichen möglichen Ge  fahren für das     Grund-,    Fluss- oder Seewasser verbunden.  Diese Gefahren bestehen hauptsächlich darin, dass durch       Undichtwerden    der Behälter oder Rohre die Mineralöl  produkte in das Wasser abfliessen und seine biologischen       Eigenschaften    so entscheidend verändern können, dass  eine Nutzung als Trinkwasser unmöglich wird.

   Ausser  dem können in das Wasser ausgelaufene     Mineralöl-          produkte    unter Umständen den Betrieb von Kläranla  gen oder     Wasseraufbereitungsanlagen    so nachteilig stö  ren, dass sie mit einem erheblichen Unkostenaufwand  wieder     instandgesetzt    werden müssen.  



  Zahlreiche      Ölunfälle     in den vergangenen Jahren  haben die verantwortlichen Behörden in den meisten  Ländern das Ausmass der drohenden Gefahren erken  nen lassen und dazu geführt, dass spezielle Gesetze in  Kraft     gesetzt    und Verordnungen erlassen wurden, die  unter anderem an die Lagerung und an den Transport  dieser flüssigen     Mineralölprodukte    erhebliche Sicher  heitsanforderungen stellen.  



  Diese Anforderungen sind dadurch zu erfüllen, dass  die gewählten     Lagerungs-    oder Transportmittel, also  die Behälter und die Rohrleitungen, als sogenannte   Sicherungsgegenstände  in einem behördlichen Zulas  sungsverfahren anerkannt werden.    In der Regel muss ein     Sicherungsgegenstand    einen   Primär - und einen      Sekundär-Schutz         gewährleisten,     der bei Behältern     und    Röhren     durch    zwei     voneinander     unabhängige Wandungen erzielt wird.

   Beim Bruch einer  Wandung, also beim     Wegfall    des      Primär-Schutzes      muss die zweite Wandung, d. h. der      Sekundär-Schutz      für die gefahrlose Aufbewahrung des     Mineralölproduk-          tes    während des Zeitraumes für die Wiederherstellung  des      Primär-Schutzes     voll wirksam bleiben.

   Die Dich  tigkeit der beiden Wandungen, d. h. die Unversehrtheit  des      Pmmär-Schutzes     und des      Sekundär-Schutzes           kann    beispielsweise mit Hilfe einer     Kontrollflüssigkeit     hydrostatisch kontrolliert und mit einer optischen und/  oder     akkustischen    Alarmeinrichtung ständig überwacht  werden.  



       Doppelwandige    Lagerbehälter und Rohre als  Siche  rungsgegenstände  sind bekannt. Besonders     für    die La  gerbehälter existieren in einigen Ländern bereits In  dustrie-Normen, in denen die Herstellung, die Material  auswahl und das amtliche Druckprüfungsverfahren ge  nau festgelegt sind, so dass von     Hersteller-Eigenverant-          wortlichkeit    bestimmte  Gütegemeinschaften  ihren  streng kontrollierten     Mitgliedswerken    eine Fertigung  unter  behördlich     @anerkannten    Gütezeichen  ermögli  chen.  



  Für die Herstellung doppelwandiger Behälter sind  besonders zwei Verfahren bekannt, die technisch stark  voneinander abweichen. Es sind dies:  a) Das Umhüllungsverfahren, bei dem ein normaler       einwandiger    Behälter vollständig oder nur bis zur soge  nannten Scheitelfläche mit den Teilen eines zweiten  Behälters     (Mantel    und Böden) umhüllt wird.  



  b) Das     Auskleidungsverfahren,    bei dem ein normaler  einwandiger Behälter     vollständig    oder nur bis zur inne  ren Scheitelfläche mit den     Teilen        eines    zweiten Behälters  (Mantel- und Böden) ausgekleidet wird.      Darüber hinaus existieren noch einige Verfahren,  bei denen zunächst doppelwandige Ringabschnitte sog.  Schüsse und Doppelböden erzeugt, und nach verschie  denen Methoden und Anordnungen stumpf oder über  lappt miteinander zum fertigen     Doppelwandbehälter     verschweisst werden.  



  Allen diesen bekannten Verfahren sind einige grosse  Nachteile     zueigen,    welche die     Behälterherstellung    ver  teuern, das Erzeugnis in Betrieb und Lebensdauer ge  fährden und sogar die angestrebte Schutzwirkung auf  heben können.  



  Diese Nachteile werden wie folgt beschrieben:  1. Das Umhüllen eines     fertig    geschweissten und  druckgeprüften Behälters durch sog.     Kreuzaufschweissen     von Aussenmantel und zwei Böden kann je nach Be  hältergrösse mehrere Rundnähte des Grundbehälters ge  fährden. Der Zustand dieser Nähte im Bereich der       Kreuzaufschweissung    kann aber durch die nachfolgende  übliche im Druck stark reduzierte (nur 0,5     Kp/cm2)     Druckprüfung des Raums zwischen den beiden Behälter  mänteln nicht genügend aufschlussreich überwacht wer  den.  



  2. Das Umhüllen erfordert einen erheblichen Auf  wand an     Spannwerkzeugen    und komplizierter Schweiss  vorrichtungen.  



  3. Das     Umhüllen    bedingt im Bereich der aufgelegten  Doppelböden eine gegen Biege- und Schubspannungen  empfindliche     Überlappschweissung    und ein sehr um  ständliches Zurichten des Mantelblechs im Bereich der  Scheitelfläche.  



  4. Das Auskleiden erfordert einen noch höheren  Aufwand an Spannwerkzeugen und komplizierten       Schweissvorrichtungen,    und zudem eine sehr komplizierte  Druckprüfung.  



  5. Bei allen Umhüllungsverfahren werden relativ  grossvolumige Kammern zwischen Aussen- und Innen  mantel erzeugt, die für das hydrostatische Prüfverfahren  mit einer grossen Menge teurer Kontrollflüssigkeit aufge  füllt werden müssen.     Hinzu    kommt, dass das eventuelle  Auslaufen     (Behälter-Leckage)    einer solchen grossen  Menge     Kontrollflüssigkeit    beim     Eindringen    in kleinere  Wasservorkommen besondere Probleme aufwerfen kann,  z. B. weil der Einfluss der     Kontrollflüssigkeit    z. B. auf  Fischereigewässer noch nicht bekannt ist.  



  6. Die z. B. nach einigen Industrienormen dünn  wandige Umhüllung verformt sich unter der Wirkung  des Erddrucks bei unterirdisch eingebauten Behältern.  Dadurch verändert sich das Volumen der     Kontrollflüs-          sigkeit    und es kommt trotz unverändert dichter Behälter  wandungen zu einer sog.     Fehlalarmgabe.     



  7. Die ebenfalls nach einigen Industrienormen dünn  wandige Auskleidung beult unter der Wirkung des  hydrostatischen Drucks der     Kontrollflüssigkeit    ein und  es kommt ebenfalls zu einer     Fehlalarmgabe.     



  B. Beim Umhüllen oder Auskleiden     entstehen    unver  meidbare Spannungen in den     Schweissnähten,    die nach  der     Werksdruckprüfung    und oft erst längere Zeit nach  dem erfolgten Einbau der Behälter zum     Undichtwerden     der Wandungen, im Bereich der     Schweissnähte    selbst,       führen    können.  



  9. Bei der Herstellung doppelwandiger Ringab  schnitte und ihrem gegenseitigen     Verschweissen    ent  stehen ebenfalls Spannungen in den     Schweissnähten,    was  mit den vorstehend erwähnten Folgen verbunden ist.  Die     Füll-    und Druckprüfungsverfahren für den Kontroll  raum sind hier besonders umständlich und können zum  Einbeulen der Wandungen führen.    10. Sämtliche der vorgenannten Verfahren erfordern  eine grosse Anzahl von Schweissnähten, die zeitraubend  und zum Teil nur von Hand teuer herzustellen sind,  und zudem eine ständige aufwendige Güteüberwachung  mit hohen     Ausschussrisiken    erfordern.  



  11. Die herkömmliche     Vorfertigung    der Behälter in  Ringabschnitten oder sog. Schüssen erfordert eine auf  wendige Lagerhaltung von nach verschiedenen Abmes  sungen sortierten Blechen, die zudem auf die Toleran  zen der Behälterböden abgestimmt sein müssen.  



  12. Das Zusammenschweissen der Ringabschnitte  oder Schüsse und Böden erfordert sehr viel     Zuricht-          arbeit    (Handarbeit mit Vorschlaghammer usw.) in  Spannringen und zusätzliche     Heftschweissungen    (hoher  Lohnanteil).  



  13. Bei nach Industrienormen dünnwandigen Um  hüllungen als Träger der Isolierung kann letztere durch  Einbeulen des     Umhüllungsblechmantels    brüchig werden.  Ihre Durchschlagfestigkeit und damit die Voraussetzung  für den Schutz vor der Aussenkorrosion kann sich dabei  aufheben.  



  14. Die Durchmesser- und Längenunterschiede in  der Herstellung von Ringabschnitten bewirken Abwei  chungen des Behälters vom Norminhalt, wodurch im  praktischen Betrieb     Peilstabdifferenzen    gegenüber der  theoretisch errechneten Peiltabelle, und daraus Schwie  rigkeiten bei der Bestandsaufnahme auftreten können.  



  Die Herstellung von doppelwandigen Rohren erfolgt  in der Regel durch     überschieben    von Deckrohren über  ein     fortlaufend    verlegtes Innenrohr. Bei diesem Ver  fahren sind grosse Toleranzen zwischen Innenrohr und  Aussenrohr notwendig. Das     überschieben    erfordert kom  plizierte Hebezeuge, deren Einsatz in schwierigem Ge  lände oft unmöglich wird, so dass vielfach eine fabrik  mässige     Vorfabrikation    von doppelwandig übereinander  geschobenen Teilstücken mit Teiltransport und deren  Montage und     Verschweissung    am     .Einbauort    erforder  lich ist.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren  zur Herstellung doppelwandiger Hohlkörper, bei dem  die bisherigen     herstellungstechnischen    Nachteile ver  mieden werden.  



  Das Verfahren zeichnet sich erfindungsgemäss da  durch aus, dass das Wandmaterial in zwei Bändern glei  cher Breite,     in    Querrichtung zueinander     versetzt,    über  einandergelegt und dann in     Schraubenlinienform    zu  einem zylindrischen Hohlkörper gewickelt wird, wobei  die     aneinanderstossenden        seitlichen    Ränder von jedem  der beiden Mäntel fortlaufend miteinander verschweisst  werden.  



  Der nach diesem Verfahren hergestellte Hohlkörper  eignet sich für die Verwendung als doppelwandiger Be  hälter, wozu     erfindungsgemäss    zur Bildung eines solchen  Behälters an beiden Enden eines     Abschnittes    des ge  schweissten zylindrischen Hohlkörpers doppelwandige  Böden angeschweisst sind.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der  Zeichnung dargestellten     Ausführungsbeispielen        etwas     näher erläutert: Es zeigt:       Fig.    1 rein schematisch, wie ein doppelwandiges  Rohr nach dem erfindungsgemässen Verfahren herge  stellt wird,       Fig.    2 einen Abschnitt eines nach dem erfindungs  gemässen Verfahren     hergestellten    doppelwandigen Roh  res, bei dem der     schraubenlinienförmige    Verlauf des  Aussenmantels und des Innenmantels besonders gut er  sichtlich ist,           Fig.    3 die Seitenansicht eines Grossbehälters,

   der  unter Verwendung von nach     Fig.    1 oder 2 hergestellten  Rohrabschnitten gebaut ist,       Fig.    4 einen     Längsschnitt    durch den Behälter von       Fig.    3,       Fig.    5 bis 7 verschiedene Ausführungsformen der  schraubenlinienförmig verlaufenden Stossnähte zwischen  den einzelnen Windungen des Aussen- und Innenman  tels eines Rohres bzw. Behälters und       Fig.    8 und 9 zwei von     Fig.    4 verschiedene Möglich  keiten der     Behälterbodenbefestigung.     



  Aus den     Fig.    1 und 2 geht hervor, wie bei der  Herstellung von doppelwandigen     Hohlkörpern,    im kon  kreten Fall bei der Herstellung von doppelwandigen  Rohren, vorgegangen wird.  



  Das Wandmaterial wird in Form von zwei Streifen  oder Bändern 1 und 2, z. B. aus Metall, die beide  gleiche Breite aufweisen, um einen bestimmten Betrag,  beispielsweise um das Mass a, in Querrichtung zueinan  der versetzt     übereinandergelegt,    einer Vorrichtung (nicht  dargestellt) zugeführt, mittels welcher die Bänder 1  und 2 in     Schraubenlinienform    zu einem zylindrischen  Hohlkörper gewickelt werden.  



  Eine geeignete Vorrichtung umfasst beispielsweise  eine Biegestation für die bereits     übereinandergelegten     Bänder 1 und 2 sowie eine Einrichtung zum     Abstützen     und fortlaufenden Drehen (in Richtung des Pfeiles C)  des     schraubenlinienförmig    gewickelten Hohlkörpers.  



  Die     aneinanderstossenden    Windungen der beiden  Mantelbänder 1 und 2 werden dabei fortlaufend mit  einander verschweisst (an den Stellen A bzw. B). Da  bei entsteht eine äussere und eine innere     schraubenlinien-          förmig    verlaufende Schweissnaht, die beide parallel und  im Abstand a voneinander verlaufen. Dank     diesem    Ab  stand a wird     verhindert,    dass die besonders gefährdeten  Zonen, d. h. jene     in    unmittelbarer Nähe der Schweiss  nähte, direkt übereinander zu liegen kommen.  



  Ein besonderer Vorteil dieses Herstellungsverfahrens  liegt darin, dass die beiden     schraubenlinienförmig    ver  laufenden Schweissnähte 3, 4 von  oben  angefertigt  werden können, da beide Schweissstellen, z. B. A und B,  sehr gut zugänglich sind. In diesem Zusammenhang sei  erwähnt, dass die Schweissapparaturen zweckmässig orts  fest bzw. mit der     weiter    oben erwähnten     Abstützein-          richtung    verbunden angeordnet sind. Der bereits her  gestellte Teil des Hohlkörpers bzw.

   Rohres wird dabei  unter gleichzeitiger Drehung in Richtung des Pfeiles C,  in Richtung des Pfeiles D weggezogen.     Grundsätzlich     ist es aber auch denkbar, den bereits hergestellten Teil  des Rohres am Ort zu drehen, und dabei mit der     die     Bänder 1, 2 zuführenden, und die Schweissapparaturen  tragenden Einrichtung entgegen der durch den     Pfeil    D  angezeigten Richtung wegzufahren. Die in beiden Fällen  möglichen     Geschwindigkeiten    hängen dabei in erster  Linie von der Leistung der     iSchweissapparatur    ab.  



  Je nach den gestellten Anforderungen bzw. dem  Verwendungszweck (Rohrbau, Behälterbau) werden die  Stossnähte zwischen den     aneinanderstossenden    Windun  gen der Bänder 1, 2     verschieden    ausgeführt. Beim Rohr  nach     Fig.    1 und 2 (siehe auch     Fig.    7) ist z. B. unter die  jeweils innenliegende Randkante 5, 6 der beiden über  einandergelegten     Wandmaterialbänder    1, 2     ein    Band  7, 8 aus thermisch hochbelastbarem, nicht verschwei  ssendem Material, z. B. Keramik, gelegt und mit einge  wickelt.

   Damit wird verhindert, dass die Naht 3 oder 4  des einen Mantels bis auf die Oberfläche des Barunter  liegenden anderen Mantels durchgeschweisst werden    kann, was zur     flüssigkeitsdichten    Unterteilung in meh  rere Kammern des zwischen den beiden Mänteln lie  genden Raumes führen würde. Dies ist jedoch nur in  besonderen Fällen     erwünscht    (siehe beispielsweise     Fig.     6). Wie     eine    solche     Durchschweissung    auf andere Weise  vermieden werden könnte, zeigt auch     Fig.    5.

   Solche       Schweissnähte,    die nur durch einen Teil der Trennfuge  zwischen     zwei        aneinanderstossenden    Mantelwindungen  führen, sind jedoch nur bedingt anwendbar.  



  Die nach dem vorstehend ,anhand der     Fig.    1 und 2       beschriebenen    Verfahren hergestellten Hohlkörper eig  nen sich besonders gut als doppelwandige Rohre für  z. B. den Bau von Pipelines. Eine weitere Verwendung  liegt jedoch im Bau von doppelwandigen Behältern,  wie z. B. Öltanks und dergleichen.  



  Zu diesem Zweck     wird    eine     vorbestimmte    Länge,  z. B. L in     Fig.    2, von einem kontinuierlich hergestellten  Rohrstück 9 abgeschnitten, und an beiden Enden mit  einem     doppelwandigen    Boden versehen. Die     Fig.    3  und 4 zeigen einen solchen     Behälter    10.  



  Der zylindrische Teil des     Behälters    10 besteht aus  dem     Aussenmantel    11 und dem Innenmantel 12. Diese  beiden Mäntel 11, 12 sind aus zwei in     Axialrichtung     zueinander versetzten     schraubenlinienförmig    angeordne  ten     Stahlblechbändern        gebildet,    deren     in    Umfangsrich  tung     aneinanderstossende    Kanten durch     Schweissnähte     13, 14 miteinander verschweisst sind.

   Die     Schweissnähte     13, 14 sind durchgehend, d. h. auch mit der unter der       jeweiligen    Stossfuge liegenden Oberfläche des darunter  liegenden Mantels 12 bzw. 11 verschweisst. Zwischen  den Schweissnähten 13, 14 ist somit eine vom übrigen  Zwischenraum zwischen den Mänteln 11, 12     flüssig-          keitsdicht    getrennte Kammer vorhanden. Falls nun     diese     Wandzwischenräume zwecks Prüfung der Dichtigkeit  mit     einer        Kontrollflüssigkeit    gefüllt werden sollen, muss  also für jeden     isolierten    Raum bzw. Kammer ein Prüf  stutzen vorgesehen werden.

   Solche Stutzen sind in     Fig.    3       und    4 mit 15 und 16 bezeichnet, und     führen    über  Bohrungen 17 und 18 in die entsprechenden Wand  zwischenräume.  



  Im übrigen ist ein Dom 19 in die Seitenwand 11,  12 eingelassen und innen und aussen angeschweisst. Der  Dom 19 kann durch einen Deckel (nicht dargestellt)  üblicher Bauart verschlossen werden.  



  Der zylindrische     Teil    des Tanks 10 ist an beiden  Enden durch angeschweisste Doppelböden 20, 21 ver  schlossen. Die Aussenböden 22, 23 sind stumpf     mä     dem Aussenmantel I l der Seitenwand verschweisst, wäh  rend die Innenböden 24, 25 in den Innenmantel 12  der Seitenwand eingelassen und vom Mantel 12 über  lappt mit diesem verschweisst     sind.     



  Weitere     Bodenbefestigungsarten    zeigen die     Fig.    8  und 9, wo beide Bodenteile 22, 24     mit    den entspre  chenden Mänteln 11, 12 der Seitenwand stumpf bzw.  überlappt     verschweisst    sind.  



  Wie bereits     erwähnt,    zeigen die     Fig.    5 bis 7 ver  schiedene     Ausführungsmöglichkeiten    der schraubenli  nienförmigen Verbindungsnähte zwischen den     aneinan-          derstossenden    Windungen der Mantelbleche.  



  In     Fig.    '5 geht die Schweissnaht 25 zwischen den  Bändern 26, 27     nicht    ganz bis auf den Grund der Stoss  fuge 25'. Dasselbe gilt auch für die Naht 28 bzw. Stoss  fuge 28' zwischen den Bändern 29, 30. Zur     Dichtig-          keitsprüfung    der     Zwischenwandkammer    31 ist ein     Prüf-          stutzen    32 vorgesehen, der über die Bohrung 33 in die  Kammer 31     führt    (diese     Zwischenwandkammern    sind  im     übrigen        ziemlich    klein,

   da die beiden Mäntel     einer         Wand eng     aufeinanderliegen,    und die Kammern eigent  lich nur durch die     Rauhigkeit    der     aneinanderliegenden          Oberflächen    entstehen).  



       Fig.    6 zeigt Verbindungsnähte 34 und 37 zwischen  den     Mantelteilen    35 und 36 bzw. 38 und 39. Diese  Nähte sind bis auf die Oberfläche des jeweiligen     darun-          terliegenden    Mantels 39 bzw. 35 durchgeschweisst. Da  zwischen den Nähten 34, 37 eine von der Zwischen  wandkammer 40, welche mit einem     Prüfstutzen    42 und  zugehörige Bohrung 43 versehen ist, isolierte Kammer  41 vorhanden ist, muss diese, falls erforderlich, mit       einem    eigenen Prüfstutzen 44 und Bohrung 45 versehen  sein.  



       Fig.    7 zeigt die bereits anhand der     Fig.    1 und 2  beschriebene Nahtform. Unter den     Nähten    46, 47 be  findet sich jeweils eine sehr dünne Folie 48, 49 aus  thermisch hochbelastbarem Material, welches ein voll  ständiges Ausfüllen der Stossfugen erlaubt, ohne dass  dabei zwischen dem Aussenmantel 50 und dem Innen  mantel 51 eine flüssigkeitsdichte     Verbindung    geschaf  fen würde.

   Es wäre     grundsätzlich    auch möglich, die  beiden Folien 48, 49 durch eine     einzige    breitere Folie  zu     ersetzen.    Bei     Schweissnähten    nach     Fig.    7 würde ein  einziger Prüfstutzen 52 mit zugehöriger Bohrung 53  zur Prüfung mehrerer     aneinandergrenzender        Spiralwin-          dungen    (Kammern) genügen. Es ist natürlich auch mög  lich, für ein und dieselbe     Zwischenwandkammer    meh  rere Prüfstutzen vorzusehen, damit die Kammer rascher  gefüllt werden kann.

   Dies könnte vor allem dort     von     Vorteil sein, wo sich die Kammern über mehrere Man  telwindungen erstrecken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung zylindrischer doppelwan diger Hohlkörper, bei dem die Wände des Innen- und des Aussenmantels durch Aneinanderschweissen von ein zelnen Wandteilen erstellt werden, dadurch gekennzeich net, dass das Wandmaterial in zwei Bändern gleicher Breite, in Querrichtung zueinander versetzt, übereinan- dergelegt und dann in Schraubenlinienform zu einem zylindrischen Hohlkörper gewickelt wird, wobei die aneinanderstossenden seitlichen Ränder von jedem der beiden Mäntel fortlaufend miteinander verschweisst wer den.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Wandmaterial aus Stahlblech- streifen besteht. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden schraubenlinienförmigen Nähte des Aussen- und des Innenmantels von oben ge schweisst werden. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass<I>die</I> schraubenlinienförmige Naht des einen Mantels jeweils bis auf die Oberfläche des darun- terliegenden anderen Mantels durchgeschweisst wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass unter wenigstens eine der Randkan ten der beiden übereinandergelegten Wandmaterialstrei- fen ein Band aus thermisch hochbelastbarem Material gelegt und mit eingewickelt wird. PATENTANSPRUCH II Doppelwandiger zylindrischer Hohlkörper, herge stellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE 5. Doppelwandiger Hohlkörper nach Patentanspruch TI, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandmaterial Bandstahl ist. 6.
    Doppelwandiger Hohlkörper nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandmaterial Kunststoff ist. 7. Doppelwandiger Hohlkörper nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die zueinander versetzt und parallel verlaufenden schraubenlinienförmigen Nähte der beiden Mäntel, unter Bildung mehrerer flüs sigkeitsdicht voneinander getrennten Kammern zwischen den beiden Wänden, bis auf die Oberfläche des darun- terliegenden bzw. darüberliegenden Mantels durchge schweisst sind. B.
    Doppelwandiger Hohlkörper nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Wänden unter jeder Naht ein Streifen aus thermisch hochbelastbarem Material eingefügt ist.
    PATENTANSPRUCH III Verwendung des Hohlkörpers nach Patentanspruch II für doppelwandige Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung eines Behälters an beiden Enden eines von einem kontinuierlich geschweissten zylindrischen Hohlkörper abgetrennten Abschnittes doppelwandige Bö den angeschweisst sind. UNTERANSPRÜCHE 9.
    Verwendung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass beide Wände eines Bodens stumpf mit den entsprechenden Wandteilen des Hohlkörperab- schnittes verschweisst sind. 10. Verwendung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die eine der Wände eines Bodens, den entsprechenden Wandteil des Hohl körperabschnittes überlappend, mit diesem verschweisst ist. 11.
    Verwendung nach Patentanspruch III bei wel cher die schraubenlinienförmigen Nähte der beiden Män tel des Hohlkörpers, unter Bildung mehrerer flüssig keitsdicht voneinander getrennten Kammern zwischen den beiden Wänden, bis auf die Oberfläche des darun- terliegenden Mantels durchgeschweisst sind, dadurch ge kennzeichnet, dass für jeden isolierten Zwischenraum wenigstens ein Prüfstutzen vorgesehen ist.
CH1038165A 1965-07-23 1965-07-23 Verfahren zur Herstellung zylindrischer doppelwandiger Hohlkörper sowie nach dem Verfahren hergestellter Hohlkörper und dessen Verwendung CH438183A (de)

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CH1038165A CH438183A (de) 1965-07-23 1965-07-23 Verfahren zur Herstellung zylindrischer doppelwandiger Hohlkörper sowie nach dem Verfahren hergestellter Hohlkörper und dessen Verwendung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN113840785A (zh) * 2019-05-16 2021-12-24 K+M思洛技术有限公司 由螺旋形弯曲的板带制成的容器及制造这种容器的方法
CN113840785B (zh) * 2019-05-16 2024-03-26 K+M思洛技术有限公司 圆柱形的容器及制造这种容器的方法

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