CH438445A - Einrichtung zum schraubenlosen Anschluss wenigstens eines elektrischen Leiters, in einer Gehäusenische - Google Patents

Einrichtung zum schraubenlosen Anschluss wenigstens eines elektrischen Leiters, in einer Gehäusenische

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CH438445A
CH438445A CH1139265A CH1139265A CH438445A CH 438445 A CH438445 A CH 438445A CH 1139265 A CH1139265 A CH 1139265A CH 1139265 A CH1139265 A CH 1139265A CH 438445 A CH438445 A CH 438445A
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CH
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clamping spring
leg
housing
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CH1139265A
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Knueppel Fritz
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Vossloh Werke Gmbh
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Description


  Einrichtung     zum    schraubenlosen     Anschluss    wenigstens     eines    elektrischen Leiters,  in     einer    Gehäusenische    Die Erfindung bezieht sich auf eine schraubenlose  Einrichtung zum schraubenlosen Anschluss wenigstens  eines elektrischen Leiters, in einer Gehäusenische mittels  einer     zweischenkeligen,        ein    im     Querschnitt    V-förmiges  Schenkelende besitzenden Klemmfeder, deren freier  Schenkel zum Festklemmen des blanken     Leiters        dient,

       wobei ein U-förmiger Bügel     einerseits    für die Befesti  gung der Klemmfeder und andererseits mit     seinem    einen  Schenkel als     Gegenstück    dient, an das der Leiter durch  die Klemmfeder angedrückt wird.  



  Bei einer früheren Bauweise bildet der Bügel mit der  Klemmfeder eine Baueinheit, bei der die beiden Teile  derselben bezüglich ihrer Relativlage unabhängig von  der Gehäusenische sind. Es ist jedoch dabei eine gegen  seitige Verbindung von Bügel und Klemmfeder etwa  durch Vernietung erforderlich. Im übrigen muss auch  die Gehäusenische den Abmessungen der Einheit wenig  stens einigermassen angepasst sein. Der vorliegenden  Erfindung liegt nun der Gedanke zu Grunde, dass sich  eine ausreichende Sicherung der Relativlage von Klemm  feder und Bügel auch dadurch erreichen lässt, dass man  lediglich den Bügel am Gehäuse befestigt und die  Klemmfeder ohne gesonderte Befestigungsmittel form  schlüssig zwischen Bügel und Nischenwand festhält.  



  Dementsprechend ist gemäss der Erfindung der     U-          förmige    Bügel in der Nische mit seinem Steg dem freien  Schenkel der Klemmfeder gegenüberliegend an dem Ge  häuse durch ein Befestigungsorgan festgelegt und die  Klemmfeder ist ohne gesondertes Befestigungsmittel le  diglich formschlüssig zwischen     Nischeninnenwand    und  Bügel festgehalten.  



  Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung des  in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels  näher erläutert.  



       Fig.l    zeigt in einem Längsschnitt eine Lüster  klemme mit einer schraubenlosen Einführung gemäss  der Erfindung,       Fig.2    ist eine Draufsicht auf eine solche Lüster  klemme, und zwar ist hierbei lediglich die eine     Hälfte     derselben gezeigt,         Fig.    3 stellt wiederum in einer Draufsicht das Ge  häuse dieser     Lüsterklemme    dar,       Fig.    4 zeigt den U-förmigen Bügel mit einer vom  Scheitel quer abstehenden Befestigungszunge gesondert,       Fig.    5 und 6 stellen ähnlich den     Fig.    1 und 2 eine  weitere Ausführungsform dar.  



  Wie sich aus     Fig.    1 ergibt, bildet das Gehäuse 1 der       Lüsterklemme        eine    Nische 2 zur Aufnahme einer Ein  richtung zum schraubenlosen     Anschluss    wenigstens eines  elektrischen Leiters, welche vor allem aus einer Klemm  feder 3 besteht, sowie aus einem im wesentlichen     U-för-          mig    gebogenen Bügel 4. Die Klemmfeder 3 besitzt einen  freien Schenkel 5, mit einem im Querschnitt V-förmigen  Ende, welcher in einen weiteren Schenkel 6 übergeht,  wobei sich dieser weitere Schenkel seinerseits nach einer  rechtwinkligen Abbiegung in einen dritten Schenkel 7  fortsetzt.

   Auf diese Weise ist die Klemmfeder etwa  U-förmig gebogen und der Schenkel 7     liegt    dem freibe  weglichen Schenkel 5 gegenüber. Die Klemmfeder ist  vor allem mittels ihres eben erwähnten Schenkels 7 in  der Gehäusenische 2 festgelegt. Der Schenkel 7 besitzt  nämlich eine solche Länge und Breite, dass er eben in  die Nische 2 in der dargestellten Weise passt. Von oben  her lastet auf ihm dabei der vom Scheitel 8 des Bügels 4  ausgeübte Druck, der     ihn    fest auf den Boden 9 der  Nische drückt. Auch der andere Schenkel 6 der Klemm  feder ist zwischen dem benachbarten Schenkel 10 des  Bügels 4 und der entsprechenden Nischenwandung  formschlüssig festgehalten.

   Auf diese Weise hat der  Klemmbügel keinerlei Ausweichmöglichkeit und kann  in     einwandfreier    Weise eine     Funktion        erfüllen,        die    darin  besteht, einen (siehe     Fig.    1) von oben her eingeführten  Draht mittels seines etwas nach unten ausweichenden  freien Schenkels 5 an den anderen Bügelschenkel 11  anzupressen, wobei sich die Klemmfeder schräg gegen  den so eingeführten blanken elektrischen Leiter anlegt  und sich in denselben etwas eingräbt.

   Zur     möglichst     sicheren Festlegung des eingeführten Drahtes weist der  Bügel 4 im übrigen     anschliessend    an den Schenkel 11  noch eine weitere     Abwinkelung    12 auf, welche mit einer           Bohrung    13 versehen ist, durch die sich der     Anschluss-          draht    hindurchführen     lässt.    Gemäss     Fig.    1 sind übrigens  bei der dargestellten Ausführung zwei solche Bohrungen  nebeneinander an der     Abwinklung    12 angeordnet.

   Auf  diese Weise können zwei Anschlussdrähte gesondert  festgeklemmt werden und     zu    diesen zwei Bohrungen 13  passend ist der freie Schenkel 5 der Klemmfeder mittels       eines        Längsschnittes    in zwei federnde Arme 5a und 5b  aufgeteilt. Aus     Fig.    1 und 2 ist auch noch zu entnehmen,  dass die freien Enden der beiden Arme 5a, 5b im Quer  schnitt V-förmig profiliert auslaufen, um auch auf diese  Weise nach     Art    einer     rinnenförmigen    Einbuchtung den  Anschlussdraht an einem seitlichen Ausweichen mög  lichst weitgehend zu hindern.

      Wie bereits dargelegt, ergibt sich für die Klemmfeder  eine formschlüssige Festlegung zwischen der Nischen  wandung einerseits und dem Bügel 4 anderseits und es  braucht somit lediglich dafür gesorgt zu werden, dass der  Bügel 4 in einwandfreier Weise im Gehäuse befestigt ist.  Zu diesem Zweck steht vom Scheitel 8 des Bügels eine  Zunge 14 quer ab, welche eine     Durchbrechung    15 der  Gehäusewandung durchsetzt und mit ihrem aus dem  Gehäuse frei vorragenden Ende 16 einen elektrischen  Anschluss in Form einer Lötfahne bildet. Aus     Fig.    4 ist  zu entnehmen, dass die Zunge 14 des Bügels 4 mit einem  verbreiterten Kopf versehen ist, der das erwähnte frei  vorragende Ende 16 bildet.

   Aus     Fig.    3, welche im üb  rigen im Gegensatz     zu        Fig.    2 beide nebeneinander be  findlichen Nischen des     Klemmengehäuses    erkennen  lässt, ergibt sich, dass die     Durchbrechung    15 im wesent  lichen kreisförmigen Querschnitt und für das Durch  stecken des verbreiterten Kopfes 16 der Zunge anein  ander diametral gegenüberliegenden Stellen je eine ra  diale Erweiterungsnut 17 bildet. Im übrigen ist der kreis  förmige Querschnitt der     Durchbrechung    15 so bemessen,  dass sich die Zunge 14 gemäss     Fig.    1 durch Verdrehen  des Kopfes 16 mittels einer Zange um ihre Längsachse  verwinden lässt.

   Dabei     hintergreifen    die verbreiterten  Abschnitte des Kopfes 16 die gehäuseseitige Begren  zungskante der unteren Mündung der     Durchbrechung     15. Wie dargelegt, bildet auf diese Weise die Zunge 14  ein Befestigungsorgan für den Bügel 4, der durch die  erwähnte Verbindung der Zunge 14 fest an dem Boden  9 der Nische 2 angedrückt wird. Zugleich ist mit dieser       Festlegung    des Bügels auch eine     einwandfreie    Halterung  für die Klemmfeder gegeben.

   Vor allem aus     Fig.    1 ist  noch zu entnehmen, dass am Scheitel des Bügels ein zum  freien Schenkel der Klemmfeder frei vorragender An  schlag 18     angebracht    ist, der die maximale     Durchbie-          gung    des freien Schenkels 5 bzw.

   eines Armes der       Klemmfeder        fastgelegt.    Man kann bei einer Klemmfeder  mit zwei Armen 5a, 5b am Scheitel des Bügels zwei  solche Anschläge 18 etwa in Form hochgebogener Lap  pen     anbringen.    Statt dessen     kann    aber     auch    von der       Nischenwandung    ein     entsprechender    gehäuseseitiger  Vorsprung nach innen ragen. Schliesslich kann man  auch, falls dies aus anderen Gründen     erwünscht    ist, für  den einen Arm als Anschlag einen vom Scheitel 8 hoch  gebogenen Lappen 18 und für den anderen Arm einen  entsprechenden gehäuseseitigen Vorsprung vorsehen.

   Je  denfalls beschränkt ein solcher Anschlag 18 die Durch  biegung des freiem     Schenkels    5 der     Klemmfeder,    wie sie  mittels eines von oben eingeführten     Werkzeuges    beim  Lösen der Klemmverbindung erfolgt.  



  Bei der gezeigten Ausführung besitzt das Gehäuse  zwei nebeneinander     angeordnete    Nischen 2, wobei in    jede dieser Nischen eine Klemmfeder mit zugehörigem  Bügel eingesetzt wird. Aus     Fig.    1 ist noch zu entnehmen,  dass die beiden nach unten frei vorragenden Lötfahnen  16 durch einen mittleren Steg 19 des Gehäuses vonein  ander getrennt sind. Anstelle lediglich zweier solcher  Nischen lässt sich natürlich auch ein entsprechend lang  ausgebildetes Gehäuse mit mehreren Nischen nebenein  ander verwenden. Es ergibt sich auf diese Weise eine  Reihenklemme, wobei auch     evtl.    in bekannter Weise das  Gehäuse in verschiedene, je eine Nische enthaltende  Einheiten trennbar sein kann.  



  Die in     Fig.    5 und 6 gezeigte Abwandlung unter  scheidet sich von der Ausführung nach     Fig.    1 bis 4 da  durch, dass die Klemmfeder 20 V-förmig gebogen ist,  wobei also eine weitere Abbiegung 7 gemäss     Fig.    1 fehlt.  Der eine, zur Befestigung dienende Schenkel 21 der       Klemmfeder    weist eine in     Fig.    5 gestrichelt dargestellte       mittige    Bohrung 22 auf, in die ein seitlicher Vorsprung  oder Ansatz 23 des benachbarten Bügelschenkels 24  eingreift.

   Abgesehen von dem Ansatz oder Vorsprung  23 ist der Bügel 25     gemäss        Fig.    5 genau so ausgebildet  wie der Bügel 4 gemäss     Fig.    1 und 4. Auch die Fest  legung des Bügels im Gehäuse ist die gleiche. Allerdings  ist es     zweckmässig,    den gegenseitigen Abstand der     beidem     Schenkel 24 und 26 des Bügels 25 so gross zu wählen,  dass die Klemmfeder zwischen Bügelschenkel 24 und  entsprechender     Gehäusewandung    mit     möglichst    ge  ringem Spiel festgehalten ist.

   Da der Ansatz 23 in     Fig.    5  und 6 etwas nach rechts über den Schenkel 21 der  Klemmfeder vorsteht, und zwar zur benachbarten  Nischenwand hin, ist in dieser eine Längsnut 27 vor  gesehen, die von der oberen Einführungsöffnung der  Längsnut in     Einschubrichtung    der schraubenlosen Ein  führung bis zu derjenigen Stelle verläuft, welche der  Ansatz 23 in der endgültigen Befestigungsstellung des  Bügels 25     einnimmt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum schraubenlosen Anschluss wenig stens eines elektrischen Leiters, in einer Gehäusenische mittels einer zweischenkligen, ein im Querschnitt V-för- miges Schenkelende besitzenden Klemmfeder (3), deren freier Schenkel zum Festklemmen des blanken Leiters dient, wobei ein U-förmiger Bügel (4) einerseits für die Befestigung der Klemmfeder und anderseits mit seinem einen Schenkel als Gegenstück dient, an das der Leiter durch die Klemmfeder angedrückt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass der U-förmige Bügel (4) in der Nische (2) mit seinem Steg (8) dem freien Schenkel (5) der Klemmfeder (3) gegenüberliegend an dem Gehäuse (1) durch ein Befestigungsorgan (14)
    festgelegt und die Klemmfeder ohne gesonderte Befestigungsmittel ledig lich formschlüssig zwischen Nischeninnenwand und Bügel festgehalten ist. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klemmfeder durch eine zusätz liche Abwinkelung (7) derart etwa U-förmig gebogen ist, dass sich ein dem freien Schenkel (5) gegenüberliegender Befestigungsschenkel ergibt, der zwischen dem Scheitel des Bügels und dem Nischenboden (9) festgelegt ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Schei tel des Bügels eine Zunge (14) quer absteht, welche eine entsprechende Durchbrechung (15) der Gehäusewan dung durchsetzt und mit ihrem aus dem Gehäuse frei vorragenden Ende (16) einen elektrischen Anschluss bzw. eine Lötfahne bildet. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zunge das am Gehäuse zu ver ankernde Befestigungsorgan für den Bügel bildet. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zunge mit einem verbreiterten, gegebenenfalls die Lötfahne bildenden Kopf (16) ver sehen ist, welcher nach dem Durchstecken der Zunge durch die Durchbrechung über die Gehäuseaussenwand vorragt und dieselbe nach entsprechender Verbiegung hintergreift. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Durchbrechung im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt und für das Durchstecken des verbreiterten Kopfes (16) der Zunge aneinander dia metral gegenüberliegenden Stellen je eine radiale Er weiterungsnut (17) bildet, wobei der kreisförmige Quer schnitt so gross bemessen ist, dass sich die Zunge inner halb der Durchbrechung um ihre Längsachse verwinden lässt, wenn sie am verbreiterten Kopf zwecks Hinter- greifens der Gehäuseaussenwand gedreht wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel durch eine weitere, auf den das Gegenstück bilden den Schenkel (11) folgende Abwinklung (12) annähernd zu einem geschlossenen Kastenprofil ergänzt ist, wobei diese weitere Abwinkelung des Bügels eine Bohrung (13) zum Durchstecken des Leiters aufweist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 6, insbesondere für eine zweischenk- lige Klemmfeder für die gleichzeitige Festlegung zweier elektrischer Leiter, dadurch gekennzeichnet, dass am Scheitel des Bügels und/oder an der entsprechenden Nischenwand ein- zum entsprechenden freien Schenkel der Klemmfeder frei vorragender Anschlag (18) zur Begrenzung der Federdurchbiegung vorgesehen ist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfeder (20) ein im Querschnitt V-förmig gebogenes Schenkelende besitzt und der eine zur Befestigung die nende Schenkel (21) eine öffnung (22) aufweist, in die ein entsprechender Vorsprung oder Ansatz (23) des be nachbarten Bügelschenkels (24) eingreift, wobei gege benenfalls der Ansatz oder Vorsprung über die Aussen seite des Befestigungsschenkels (21) der Klemmfeder zur Nischenwand hin vorsteht und dort in eine entspre chende in Vorschubrichtung der Einrichtung verlau fende Längsnut (27) eingreift.
CH1139265A 1965-01-14 1965-08-13 Einrichtung zum schraubenlosen Anschluss wenigstens eines elektrischen Leiters, in einer Gehäusenische CH438445A (de)

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