CH438445A - Einrichtung zum schraubenlosen Anschluss wenigstens eines elektrischen Leiters, in einer Gehäusenische - Google Patents
Einrichtung zum schraubenlosen Anschluss wenigstens eines elektrischen Leiters, in einer GehäusenischeInfo
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Description
Einrichtung zum schraubenlosen Anschluss wenigstens eines elektrischen Leiters, in einer Gehäusenische Die Erfindung bezieht sich auf eine schraubenlose Einrichtung zum schraubenlosen Anschluss wenigstens eines elektrischen Leiters, in einer Gehäusenische mittels einer zweischenkeligen, ein im Querschnitt V-förmiges Schenkelende besitzenden Klemmfeder, deren freier Schenkel zum Festklemmen des blanken Leiters dient,
wobei ein U-förmiger Bügel einerseits für die Befesti gung der Klemmfeder und andererseits mit seinem einen Schenkel als Gegenstück dient, an das der Leiter durch die Klemmfeder angedrückt wird.
Bei einer früheren Bauweise bildet der Bügel mit der Klemmfeder eine Baueinheit, bei der die beiden Teile derselben bezüglich ihrer Relativlage unabhängig von der Gehäusenische sind. Es ist jedoch dabei eine gegen seitige Verbindung von Bügel und Klemmfeder etwa durch Vernietung erforderlich. Im übrigen muss auch die Gehäusenische den Abmessungen der Einheit wenig stens einigermassen angepasst sein. Der vorliegenden Erfindung liegt nun der Gedanke zu Grunde, dass sich eine ausreichende Sicherung der Relativlage von Klemm feder und Bügel auch dadurch erreichen lässt, dass man lediglich den Bügel am Gehäuse befestigt und die Klemmfeder ohne gesonderte Befestigungsmittel form schlüssig zwischen Bügel und Nischenwand festhält.
Dementsprechend ist gemäss der Erfindung der U- förmige Bügel in der Nische mit seinem Steg dem freien Schenkel der Klemmfeder gegenüberliegend an dem Ge häuse durch ein Befestigungsorgan festgelegt und die Klemmfeder ist ohne gesondertes Befestigungsmittel le diglich formschlüssig zwischen Nischeninnenwand und Bügel festgehalten.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig.l zeigt in einem Längsschnitt eine Lüster klemme mit einer schraubenlosen Einführung gemäss der Erfindung, Fig.2 ist eine Draufsicht auf eine solche Lüster klemme, und zwar ist hierbei lediglich die eine Hälfte derselben gezeigt, Fig. 3 stellt wiederum in einer Draufsicht das Ge häuse dieser Lüsterklemme dar, Fig. 4 zeigt den U-förmigen Bügel mit einer vom Scheitel quer abstehenden Befestigungszunge gesondert, Fig. 5 und 6 stellen ähnlich den Fig. 1 und 2 eine weitere Ausführungsform dar.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, bildet das Gehäuse 1 der Lüsterklemme eine Nische 2 zur Aufnahme einer Ein richtung zum schraubenlosen Anschluss wenigstens eines elektrischen Leiters, welche vor allem aus einer Klemm feder 3 besteht, sowie aus einem im wesentlichen U-för- mig gebogenen Bügel 4. Die Klemmfeder 3 besitzt einen freien Schenkel 5, mit einem im Querschnitt V-förmigen Ende, welcher in einen weiteren Schenkel 6 übergeht, wobei sich dieser weitere Schenkel seinerseits nach einer rechtwinkligen Abbiegung in einen dritten Schenkel 7 fortsetzt.
Auf diese Weise ist die Klemmfeder etwa U-förmig gebogen und der Schenkel 7 liegt dem freibe weglichen Schenkel 5 gegenüber. Die Klemmfeder ist vor allem mittels ihres eben erwähnten Schenkels 7 in der Gehäusenische 2 festgelegt. Der Schenkel 7 besitzt nämlich eine solche Länge und Breite, dass er eben in die Nische 2 in der dargestellten Weise passt. Von oben her lastet auf ihm dabei der vom Scheitel 8 des Bügels 4 ausgeübte Druck, der ihn fest auf den Boden 9 der Nische drückt. Auch der andere Schenkel 6 der Klemm feder ist zwischen dem benachbarten Schenkel 10 des Bügels 4 und der entsprechenden Nischenwandung formschlüssig festgehalten.
Auf diese Weise hat der Klemmbügel keinerlei Ausweichmöglichkeit und kann in einwandfreier Weise eine Funktion erfüllen, die darin besteht, einen (siehe Fig. 1) von oben her eingeführten Draht mittels seines etwas nach unten ausweichenden freien Schenkels 5 an den anderen Bügelschenkel 11 anzupressen, wobei sich die Klemmfeder schräg gegen den so eingeführten blanken elektrischen Leiter anlegt und sich in denselben etwas eingräbt.
Zur möglichst sicheren Festlegung des eingeführten Drahtes weist der Bügel 4 im übrigen anschliessend an den Schenkel 11 noch eine weitere Abwinkelung 12 auf, welche mit einer Bohrung 13 versehen ist, durch die sich der Anschluss- draht hindurchführen lässt. Gemäss Fig. 1 sind übrigens bei der dargestellten Ausführung zwei solche Bohrungen nebeneinander an der Abwinklung 12 angeordnet.
Auf diese Weise können zwei Anschlussdrähte gesondert festgeklemmt werden und zu diesen zwei Bohrungen 13 passend ist der freie Schenkel 5 der Klemmfeder mittels eines Längsschnittes in zwei federnde Arme 5a und 5b aufgeteilt. Aus Fig. 1 und 2 ist auch noch zu entnehmen, dass die freien Enden der beiden Arme 5a, 5b im Quer schnitt V-förmig profiliert auslaufen, um auch auf diese Weise nach Art einer rinnenförmigen Einbuchtung den Anschlussdraht an einem seitlichen Ausweichen mög lichst weitgehend zu hindern.
Wie bereits dargelegt, ergibt sich für die Klemmfeder eine formschlüssige Festlegung zwischen der Nischen wandung einerseits und dem Bügel 4 anderseits und es braucht somit lediglich dafür gesorgt zu werden, dass der Bügel 4 in einwandfreier Weise im Gehäuse befestigt ist. Zu diesem Zweck steht vom Scheitel 8 des Bügels eine Zunge 14 quer ab, welche eine Durchbrechung 15 der Gehäusewandung durchsetzt und mit ihrem aus dem Gehäuse frei vorragenden Ende 16 einen elektrischen Anschluss in Form einer Lötfahne bildet. Aus Fig. 4 ist zu entnehmen, dass die Zunge 14 des Bügels 4 mit einem verbreiterten Kopf versehen ist, der das erwähnte frei vorragende Ende 16 bildet.
Aus Fig. 3, welche im üb rigen im Gegensatz zu Fig. 2 beide nebeneinander be findlichen Nischen des Klemmengehäuses erkennen lässt, ergibt sich, dass die Durchbrechung 15 im wesent lichen kreisförmigen Querschnitt und für das Durch stecken des verbreiterten Kopfes 16 der Zunge anein ander diametral gegenüberliegenden Stellen je eine ra diale Erweiterungsnut 17 bildet. Im übrigen ist der kreis förmige Querschnitt der Durchbrechung 15 so bemessen, dass sich die Zunge 14 gemäss Fig. 1 durch Verdrehen des Kopfes 16 mittels einer Zange um ihre Längsachse verwinden lässt.
Dabei hintergreifen die verbreiterten Abschnitte des Kopfes 16 die gehäuseseitige Begren zungskante der unteren Mündung der Durchbrechung 15. Wie dargelegt, bildet auf diese Weise die Zunge 14 ein Befestigungsorgan für den Bügel 4, der durch die erwähnte Verbindung der Zunge 14 fest an dem Boden 9 der Nische 2 angedrückt wird. Zugleich ist mit dieser Festlegung des Bügels auch eine einwandfreie Halterung für die Klemmfeder gegeben.
Vor allem aus Fig. 1 ist noch zu entnehmen, dass am Scheitel des Bügels ein zum freien Schenkel der Klemmfeder frei vorragender An schlag 18 angebracht ist, der die maximale Durchbie- gung des freien Schenkels 5 bzw.
eines Armes der Klemmfeder fastgelegt. Man kann bei einer Klemmfeder mit zwei Armen 5a, 5b am Scheitel des Bügels zwei solche Anschläge 18 etwa in Form hochgebogener Lap pen anbringen. Statt dessen kann aber auch von der Nischenwandung ein entsprechender gehäuseseitiger Vorsprung nach innen ragen. Schliesslich kann man auch, falls dies aus anderen Gründen erwünscht ist, für den einen Arm als Anschlag einen vom Scheitel 8 hoch gebogenen Lappen 18 und für den anderen Arm einen entsprechenden gehäuseseitigen Vorsprung vorsehen.
Je denfalls beschränkt ein solcher Anschlag 18 die Durch biegung des freiem Schenkels 5 der Klemmfeder, wie sie mittels eines von oben eingeführten Werkzeuges beim Lösen der Klemmverbindung erfolgt.
Bei der gezeigten Ausführung besitzt das Gehäuse zwei nebeneinander angeordnete Nischen 2, wobei in jede dieser Nischen eine Klemmfeder mit zugehörigem Bügel eingesetzt wird. Aus Fig. 1 ist noch zu entnehmen, dass die beiden nach unten frei vorragenden Lötfahnen 16 durch einen mittleren Steg 19 des Gehäuses vonein ander getrennt sind. Anstelle lediglich zweier solcher Nischen lässt sich natürlich auch ein entsprechend lang ausgebildetes Gehäuse mit mehreren Nischen nebenein ander verwenden. Es ergibt sich auf diese Weise eine Reihenklemme, wobei auch evtl. in bekannter Weise das Gehäuse in verschiedene, je eine Nische enthaltende Einheiten trennbar sein kann.
Die in Fig. 5 und 6 gezeigte Abwandlung unter scheidet sich von der Ausführung nach Fig. 1 bis 4 da durch, dass die Klemmfeder 20 V-förmig gebogen ist, wobei also eine weitere Abbiegung 7 gemäss Fig. 1 fehlt. Der eine, zur Befestigung dienende Schenkel 21 der Klemmfeder weist eine in Fig. 5 gestrichelt dargestellte mittige Bohrung 22 auf, in die ein seitlicher Vorsprung oder Ansatz 23 des benachbarten Bügelschenkels 24 eingreift.
Abgesehen von dem Ansatz oder Vorsprung 23 ist der Bügel 25 gemäss Fig. 5 genau so ausgebildet wie der Bügel 4 gemäss Fig. 1 und 4. Auch die Fest legung des Bügels im Gehäuse ist die gleiche. Allerdings ist es zweckmässig, den gegenseitigen Abstand der beidem Schenkel 24 und 26 des Bügels 25 so gross zu wählen, dass die Klemmfeder zwischen Bügelschenkel 24 und entsprechender Gehäusewandung mit möglichst ge ringem Spiel festgehalten ist.
Da der Ansatz 23 in Fig. 5 und 6 etwas nach rechts über den Schenkel 21 der Klemmfeder vorsteht, und zwar zur benachbarten Nischenwand hin, ist in dieser eine Längsnut 27 vor gesehen, die von der oberen Einführungsöffnung der Längsnut in Einschubrichtung der schraubenlosen Ein führung bis zu derjenigen Stelle verläuft, welche der Ansatz 23 in der endgültigen Befestigungsstellung des Bügels 25 einnimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum schraubenlosen Anschluss wenig stens eines elektrischen Leiters, in einer Gehäusenische mittels einer zweischenkligen, ein im Querschnitt V-för- miges Schenkelende besitzenden Klemmfeder (3), deren freier Schenkel zum Festklemmen des blanken Leiters dient, wobei ein U-förmiger Bügel (4) einerseits für die Befestigung der Klemmfeder und anderseits mit seinem einen Schenkel als Gegenstück dient, an das der Leiter durch die Klemmfeder angedrückt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass der U-förmige Bügel (4) in der Nische (2) mit seinem Steg (8) dem freien Schenkel (5) der Klemmfeder (3) gegenüberliegend an dem Gehäuse (1) durch ein Befestigungsorgan (14)festgelegt und die Klemmfeder ohne gesonderte Befestigungsmittel ledig lich formschlüssig zwischen Nischeninnenwand und Bügel festgehalten ist. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klemmfeder durch eine zusätz liche Abwinkelung (7) derart etwa U-förmig gebogen ist, dass sich ein dem freien Schenkel (5) gegenüberliegender Befestigungsschenkel ergibt, der zwischen dem Scheitel des Bügels und dem Nischenboden (9) festgelegt ist. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Schei tel des Bügels eine Zunge (14) quer absteht, welche eine entsprechende Durchbrechung (15) der Gehäusewan dung durchsetzt und mit ihrem aus dem Gehäuse frei vorragenden Ende (16) einen elektrischen Anschluss bzw. eine Lötfahne bildet. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zunge das am Gehäuse zu ver ankernde Befestigungsorgan für den Bügel bildet. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zunge mit einem verbreiterten, gegebenenfalls die Lötfahne bildenden Kopf (16) ver sehen ist, welcher nach dem Durchstecken der Zunge durch die Durchbrechung über die Gehäuseaussenwand vorragt und dieselbe nach entsprechender Verbiegung hintergreift. 5.Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Durchbrechung im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt und für das Durchstecken des verbreiterten Kopfes (16) der Zunge aneinander dia metral gegenüberliegenden Stellen je eine radiale Er weiterungsnut (17) bildet, wobei der kreisförmige Quer schnitt so gross bemessen ist, dass sich die Zunge inner halb der Durchbrechung um ihre Längsachse verwinden lässt, wenn sie am verbreiterten Kopf zwecks Hinter- greifens der Gehäuseaussenwand gedreht wird. 6.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel durch eine weitere, auf den das Gegenstück bilden den Schenkel (11) folgende Abwinklung (12) annähernd zu einem geschlossenen Kastenprofil ergänzt ist, wobei diese weitere Abwinkelung des Bügels eine Bohrung (13) zum Durchstecken des Leiters aufweist. 7.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 6, insbesondere für eine zweischenk- lige Klemmfeder für die gleichzeitige Festlegung zweier elektrischer Leiter, dadurch gekennzeichnet, dass am Scheitel des Bügels und/oder an der entsprechenden Nischenwand ein- zum entsprechenden freien Schenkel der Klemmfeder frei vorragender Anschlag (18) zur Begrenzung der Federdurchbiegung vorgesehen ist. B.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfeder (20) ein im Querschnitt V-förmig gebogenes Schenkelende besitzt und der eine zur Befestigung die nende Schenkel (21) eine öffnung (22) aufweist, in die ein entsprechender Vorsprung oder Ansatz (23) des be nachbarten Bügelschenkels (24) eingreift, wobei gege benenfalls der Ansatz oder Vorsprung über die Aussen seite des Befestigungsschenkels (21) der Klemmfeder zur Nischenwand hin vorsteht und dort in eine entspre chende in Vorschubrichtung der Einrichtung verlau fende Längsnut (27) eingreift.
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Also Published As
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