CH438522A - Vorrichtung zum automatischen Lichtbogenschweissen von kreisförmigen Innenkehlnähten beim Einschweissen von Rohren in Rohrböden - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Lichtbogenschweissen von kreisförmigen Innenkehlnähten beim Einschweissen von Rohren in Rohrböden

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CH438522A
CH438522A CH1776565A CH1776565A CH438522A CH 438522 A CH438522 A CH 438522A CH 1776565 A CH1776565 A CH 1776565A CH 1776565 A CH1776565 A CH 1776565A CH 438522 A CH438522 A CH 438522A
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CH1776565A
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Hoelzl Alfons
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Linde Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/028Seam welding; Backing means; Inserts for curved planar seams
    • B23K9/0288Seam welding; Backing means; Inserts for curved planar seams for welding of tubes to tube plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Vorrichtung zum automatischen Lichtbogenschweissen von kreisförmigen Innenkehlnähten       beim    Einschweissen von Rohren in Rohrböden    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum auto  matischen Lichtbogenschweissen von kreisförmigen  Innenkehlnähten beim Einschweissen von Rohren in  Rohrböden mit einem um eine zur Oberfläche des zu  bearbeitenden Rohrbodens senkrecht stehende Achse  drehbaren Support, auf dem unter anderem ein     Licht-          bogenschweissbrenner    und eine in einen Zentrierdorn  auslaufende Zentriereinrichtung befestigt sind.  



  Es sind bereits Schweissmaschinen bekannt, mit  denen kreisförmige Innenkehlnähte zwischen einem  Rohrboden und Rohren, die in Bohrungen des Rohr  bodens etwas zurückstehen, automatisch ausgeführt  werden können. Beispielsweise besteht eine bekannte  Ausführungsform einer solchen Schweissmaschine im  wesentlichen aus einem Zentrierbolzen und einer Ab  stützeinheit. Der Zentrierbolzen setzt sich aus einem in  dem einzuschweissenden Rohr festzuklemmenden Zen  trierfutter und einer in diesem drehbar gelagerten Füh  rungsspindel zusammen. Der Schweissbrenner ist bei  dieser Vorrichtung in einer schräg durch die Führungs  spindel führenden Muffe befestigt.

   Diese besonders für  das Einschweissen von Rohren mit verhältnismässig  grossem Durchmesser geeignete Schweissmaschine hat  den Nachteil, dass die Zentriereinrichtung, die dem  Durchmesser der Rohre angepasst werden muss, nach  Durchführung der Schweissung oft nur sehr schwer  oder, ohne zusätzlichen Aufwand, gar nicht aus dem  eingeschweissten Rohr entfernt werden kann, da die  Schweissraupen der Innenkehlnähte häufig zum über  hängen neigen und auf diese Weise den Innendurch  messer der Rohre an ihren Enden verkleinern.  



  Um diese Nachteile zu vermeiden, wurde bei einer  anderen bekannten Ausführungsform einer     Rohrein-          schweissmaschine    die Zentriereinrichtung so ausgebil  det, dass sich der Zentrierbolzen nur während des Zen  triervorganges im     einzuschweissenden    Rohr befindet,  während der Schweissung jedoch aus diesem zurückge  zogen ist.

   Mit dieser Maschine lassen sich zwar auch  Rohre mit sehr kleinen Durchmessern einwandfrei     ein-          schweissen,    doch ist der apparative Aufwand durch    den beweglichen Zentrierbolzen so gross, dass diese  Maschine aus wirtschaftlichen Gründen vorteilhaft nur  bei grossen Serien gleichartiger einzuschweissender  Rohre eingesetzt werden kann, zumal die zentrierte  Maschine während des Schweissens in der durch die  Zentrierung festgelegten Lage durch zusätzliche     Hilfs-          mittel    festgehalten werden muss.  



  Der     Erfindung        liegt    die Aufgabe     zugrunde,        eine     Vorrichtung     zum    Einschweissen von Rohren in Rohr  böden mit Hilfe von Innenkehlnähten zu entwickeln,  deren Zentriereinrichtung bei einfachster Bauart und  leichter Anpassung an die verschiedensten Rohrdurch  messer, eine sichere und störungsfreie Durchführung  der Schweissarbeiten an horizontal und vertikal liegen  den Rohrböden     ermöglicht.     



  Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass an dem in  das jeweils einzuschweissende Rohr     einzuführende     Ende des Zentrierdornes dieser Vorrichtung minde  stens eine Rundbürste befestigt ist.  



  Die Erfindung wird anhand eines     in    den Figuren  schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel be  schrieben. Es zeigt:  Fig. 1 eine schematische Darstellung der Lage der  Zentriereinrichtung zu den übrigen Teilen einer     erfin-          dungsgemässen    Vorrichtung.  



       Fig.2    einen Querschnitt durch eine Ausführungs  form der     erfindungsgemässen    Vorrichtung mit einer  Rundbürste.  



       Fig.3    einen Querschnitt senkrecht zu dem Quer  schnitt der     Fig.    2.  



       Fig.    4 den     Zentrierdorn    einer Ausführungsform der  erfindungsgemässen Vorrichtung mit drei Rundbürsten       im    Querschnitt.  



  Gleiche Teile tragen     in    allen Figuren gleiche Bezugs  zeichen.  



  Die     Fig.    1 zeigt schematisch die Lage der wesentli  chen Teile einer erfindungsgemässen     Vorrichtung    zu  einander. Der ringförmige Rahmen 1, der an einem  (nicht gezeichneten) Traggestell befestigt ist, um-      schliesst den in diesem Rahmen 1 drehbaren Support  2, der aus einem ebenfalls ringförmigen Rahmen und  einem     exzentrisch    angeordneten Träger 3 besteht. An  diesem Träger 3 sind über eine     senkrecht    auf der Dreh  ebene des Supportes 2 stehende Säule 4, die Halte  rung 5 für die Zentriereinrichtung und die Halterung 6  für den Schweissbrenner befestigt. Die Drehachse des       Supportes    2 liegt zwischen den beiden Halterungen 5  und 6.  



  Die Fig.2 zeigt einen Querschnitt durch eine Aus  führungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung mit  einer Rundbürste, entlang der Linie A-A der Fig. 1,  der unter anderem durch die Drehachse des Supportes  2 geht. Am Träger- 3 des Supportes 2 ist die Säule 4  befestigt. Fest mit der Säule 4 verbunden ist die Halte  rung 5 für die Zentriereinrichtung. Diese besteht aus  einem in der Halterung 5 nach Lösen der Justier  schraube 7 senkrecht verschiebbaren Halteteil 8, einem  gekröpften und im Bereich der Kröpfung doppelarmig  ausgebildeten Mittelteil 9 und einem Zentrierdorn 10.  



  Der Zentrierdorn 10, dessen Längsachse mit der  Drehachse des     Supportes    2 zusammenfällt, besitzt an  seinem Ende ein eingedrehtes Endteil 11, auf das eine  Rundbürste 12 aufgeschoben ist, und mit einer  Schraube 13, deren Kopf einen etwas grösseren Durch  messer als das Endteil 11 des Zentrierdornes 10 be  sitzt, festgehalten wird.  



  Bei dem abgebildeten Ausführungsbeispiel besteht  die Rundbürste 12 aus einem Kern 14 mit einer zen  tralen Bohrung, deren Durchmesser so gewählt ist,  dass die Rundbürste 12 leicht drehbar auf das Endteil  11 des Zentrierdornes 10 aufgeschoben werden kann.  Die am besten aus elastischem Stahl gefertigten Bor  sten 15 sind so lang, dass der Durchmesser der Rund  bürste 12 etwas grösser als der Innendurchmesser des  einzuschweissenden Rohres 16 ist. Auf diese Weise  wird erreicht, dass die Rundbürste 12 während der  Schweissung fest und unbeweglich im Rohr 16 festge  klemmt ist, während sich der an der sich drehenden  Schweissmaschine starr befestigte Zentrierdorn 10 in  der Bohrung des Kernes 14 der Rundbürste 12 dreht.  



  Bei einer erprobten Ausführungsform der     erfin-          dungsgemässen    Vorrichtung, mit der eine     Schweissge-          schwindigkeit    von 47 cm/Minute bei einem Rohrinnen  durchmesser von 22 mm erreicht wurde, fand eine  Stahldraht-Rohrbürste Verwendung, die 50 mm lang  war und deren Borsten aus gewelltem Stahldraht eine  Stärke von 0,2 mm hatten. Der     Kern    der Rundbürste  hatte eine Bohrung von 6 mm Durchmesser, die Bor  sten waren in drei Reihen punktförmig angebracht.  Derartige Rundbürsten sind äusserst billig und überall  im Handel erhältlich. Sie können im Bedarfsfall leicht  auf einer Drehbank auf den gewünschten Durchmesser  angeschliffen werden.

   Der die Rundbürste tragende  Zentrierdorn konnte nach Durchführung der     Schweis-          sung    auch bei stark überhängenden Schweissraupen  leicht aus dem eingeschweissten Rohr herausgezogen  werden.  



  Bei einer nicht dargestellten anderen Ausführungs  form der erfindungsgemässen Vorrichtung ist der Kern  der Rundbürste selbst als Schraube ausgebildet und  wird als ganzes in das Endteil 11 des Zentrierdornes  10 eingeschraubt. In diesem Fall dreht sich während  der Schweissung die Rundbürste im Rohr, wobei die  Borsten an der Rohrinnenwand entlangschleifen.  



  Am oberen Teil der Säule 4 ist parallel     zur    Dreh  ebene des     Supportes    2 verschiebbar und mit     Hilfe    der    Justierschraube 17 einstellbar ein Querträger 18 befe  stigt, der die Halterung 6 für den Schweissbrenner 19  trägt. Der     Schweissbrenner    19 ist in     dieser    Halterung 6  parallel zur Drehachse des Supportes 2 verschiebbar  und mit der Justierschraube 20 auf die gewünschte  Höhe einstellbar.  



  Der im dargestellten Ausführungsbeispiel in seinem  vorderen Teil gekrümmte Schweissbrenner 19 ragt mit  seinem Brennerkopf 21 in die von den beiden Armen  des gekröpften Mittelteiles 9 der Zentriereinrichtung  gebildete Öffnung 22. Der Schweisskopf 21 bzw. der  Lichtbogen erreicht auf diese Weise ohne Behinderung  durch die Zentriereinrichtung die Schweissstelle.  



  Die Fig. 3 zeigt einen weiteren Querschnitt durch  die erfindungsgemässe Schweissvorrichtung und zwar  senkrecht zum Querschnitt der Fig. 2 entlang der Linie  B-B der Fig. 1. Gleiche Teile sind in allen Figuren mit  gleichen Bezugsziffern bezeichnet. In Fig. 3 ist insbe  sondere die doppelarmige Ausgestaltung des gekröpften  Mittelteiles 9 der Zentriereinrichtung zu erkennen,  durch deren Öffnung 22 der Schweisskopf 21 bzw. der  Lichtbogen des Schweissbrenners 19 ungehindert durch  die Zentriereinrichtung die Schweissstelle erreicht.  



  Zur Durchführung der Schweissung wird zunächst  das nicht gezeichnete Traggestell, das über den ringför  migen Rahmen 1 die erfindungsgemässe Vorrichtung       trägt,    in einiger Entfernung von dem     einzuschweissen-          den    Rohr 16 auf den Rohrboden 23 aufgesetzt und  dabei der Zentrierdorn 10 mit der Rundbürste 12 in  das Rohr 16 eingeschoben. Nach Justierung des  Schweissbrenners 19 mit Hilfe der Justierschrauben 17  und 20 kann die Innenkehlnaht ausgeführt werden.  Beim     Übergang    zum nächsten gleichartigen Rohr  braucht der Schweissbrenner meist nicht nochmals  justiert zu werden, so dass die Schweissarbeiten beim  Einschweissen mehrerer gleichartiger Rohre schnell  und sicher durchgeführt werden können.  



  In Fig.4 ist im Ausschnitt eine andere Ausfüh  rungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung darge  stellt, bei der auf einem     verlängerten    Endteil 11 des  Zentrierdornes 10 drei Rundbürsten 12 angeordnet  sind. Hierbei befinden sich zwischen den Rundbürsten  12 Abstandshülsen 25, deren Länge den speziellen  Anforderungen angepasst ist. Abstandshülsen 25 und  Rundbürsten 12 werden nach Lösen der Schraube 13  von unten auf das Endteil 11 des Zentrierdornes 10  aufgeschoben und durch die Schraube 13 festgehalten.  



  Während sich die in den     Fig.    2 und 3 dargestellte  Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung  mit einer Rundbürste vor allem beim Einschweissen  von Rohren in horizontal liegende Rohrböden bewährt  hat und hier auch völlig ausreicht, finden Ausführungs  formen nach Art der in     Fig.    4 dargestellten vor allem  bei senkrecht stehenden Rohrböden Verwendung, da in  diesem Fall an die Stabilität der ganzen Anordnung  naturgemäss grössere Anforderungen gestellt werden.  



  Die in den Figuren dargestellte Ausführungsform  einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Schweissen  von kreisförmigen     Innenkehlnähten    kann nach einfa  chen Abänderungen in der Anordnung der     Zentrierein-          richtung    und des Schweissbrenners auch zum     Schweis-          sen    von     Aussenkehlnähten    bei aus dem Rohrboden  herausstehenden Rohren     verwendet    werden. Die erfin  dungsgemässe Vorrichtung eignet sich sowohl für  Schweissbrenner mit abschmelzender als auch für sol  che mit nicht abschmelzender Elektrode.

   Schliesslich  kann die     Zentriereinrichtung    der erfindungsgemässen      Schweissvorrichtung auch vorteilhaft für andere Rohr  bearbeitungsmaschinen, beispielsweise für Innengewin  de-Schneidvorrichtungen Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum automatischen Lichtbogen- schweissen von kreisförmigen Innenkehlnähten beim Einschweissen von Rohren in Rohrböden mit einem um eine zur Oberfläche des zu bearbeitenden Rohrbo dens senkrecht stehende Achse drehbaren Support, auf dem unter anderem mit Lichtbogenschweissbrenner und eine in einen Zentrierdorn auslaufende Zentrier einrichtung befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in das jeweils einzuschweissende Rohr einzuführende Ende des Zentrierdornes mindestens eine Rundbürste befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rundbürsten einen Durchmes ser von mindestens der gleichen Grösse wie der Innen durchmesser des jeweils einzuschweissenden Rohres aufweisen. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Rundbür sten 0,1 bis 0,3 mm grösser ist als der Innendurchmes ser des jeweils einzuschweissenden Rohres. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Borsten der Rundbürsten tragenden Kerne eine zentrale Bohrung aufweisen, de ren Innendurchmesser dem Aussendurchmesser des Zentrierdornendes der Zentriereinrichtung entspricht. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundbürsten drehbar und auswechselbar an dem Zentrierdornende der Zentrier einrichtung befestigt sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen mindestens zwei an dem Zentrierdornende der Zentriereinrichtung befestigten Rundbürsten Abstandshülsen angeordnet sind. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten der Rundbürste aus elastischem Stahl gefertigt sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zentriereinrichtung in ihrem Mittelteil (9) gekröpft und im Bereich der Kröpfung doppelarmig ausgeführt ist, wobei der Schweisskopf oder der Lichtbogen durch den Zwischenraum zwi schen den beiden Armen in Richtung auf die auszufüh rende Innenkehlnaht hindurchtritt.
CH1776565A 1965-01-22 1965-12-23 Vorrichtung zum automatischen Lichtbogenschweissen von kreisförmigen Innenkehlnähten beim Einschweissen von Rohren in Rohrböden CH438522A (de)

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BE675050A (de) 1966-06-16
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