CH438548A - Filterautomat - Google Patents

Filterautomat

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Publication number
CH438548A
CH438548A CH1164566A CH1164566A CH438548A CH 438548 A CH438548 A CH 438548A CH 1164566 A CH1164566 A CH 1164566A CH 1164566 A CH1164566 A CH 1164566A CH 438548 A CH438548 A CH 438548A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
liquid
roller
magnetic roller
magnetic
automatic filter
Prior art date
Application number
CH1164566A
Other languages
English (en)
Inventor
Sommermeyer Heinrich
Original Assignee
Sommermeyer Heinrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sommermeyer Heinrich filed Critical Sommermeyer Heinrich
Publication of CH438548A publication Critical patent/CH438548A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/06Filters making use of electricity or magnetism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description


  
 



  Filterautomat
Die Erfindung betrifft einen Filterautomaten, bestehend aus einer angetriebenen Magnetwalze, an der ein Abstreifer und eine Quetschwalze anliegen, und einem die Magnetwalze von unten etwa zur Hälfte umschliessenden trogartigen Gehäuse, welches mit Mitteln zur Leitung der Flüssigkeit in die Polzonen der Magnetwalze versehen ist.



   Es sind Filterautomaten der genannten Art bekannt, bei denen die Aufgabeschurre aus einem etwas zur Magnetwalze hin geneigten Blech besteht, dessen Ränder erhöht sind. Dadurch wird die Flüssigkeit annähernd gleichzeitig über die vollständige Breite der Magnetwalze verteilt. Die in der Flüssigkeit enthaltenen Verunreinigungen gelangen damit ebenfalls gleichmässig verteilt an die Magnetwalze. Sie werden abhängig von der Zeitdauer und des Abstandes von der Magnetwalze und ihrer Ablagerungsstellen in einem geringeren oder höherem Masse ausgeschieden. Da die Zeitdauer eine Funktion der Strömungsgeschwindigkeit und der Länge des Weges während der Beeinflussung durch die Magnetwalze ist, kann dadurch nur im geringen Masse eine Verbesserung des Filterausscheidungsgrades erzielt werden.

   Durch die Herabsetzung der Strömungsgeschwindigkeit wird die durchzusetzende Menge herabgesetzt, was aber im Hinblick auf die Baugrösse des Filters unerwünscht ist. Das Coulomb'sche Gesetz setzt somit im Hinblick auf die allgemein angestrebte kleine Bauweise eine eindeutige Grenze.



   Erhebliche Verbesserungen des Filterausscheidungsgrades lassen sich auf diesem Wege nicht   erzie    len.



   Es ist weiterhin bekannt, die Aufgabeschurre wie ein Wellblech auszubilden und die so entstandenen Rinnen in Richtung zur Magnetwalze geneigt anzuordnen. Dadurch wird die Flüssigkeit in einzelne Ströme zerlegt, die auf die Magnetwalze auftreffen. Es ist anzunehmen, dass die Verunreinigungen auch bei dieser Strömungslenkung gleichmässig in der Flüssigkeit verteilt sind. Sie treffen somit mit der vollen Flüssigkeitsmenge des Teilstromes auf die Magnetwalze auf und werden durch die Turbulenz der Flüssigkeitsmassen bei ihrer Ablagerung an den Polzonen der Magnetwalze erheblich gehindert. Die Folge davon ist keine Verbesserung des Filterausscheidungsgrades.



   Es ist somit Zweck der Erfindung, den Filterausscheidungsgrad erheblich zu verbessern.



   Aufgabe der Erfindung ist es, einen Filterautomaten, bestehend aus einer angetriebenen Magnetwalze, an der ein Abstreifer und eine Quetschwalze anliegen, und einem die Magnetwalze von unten etwa zur Hälfte umschliessenden, trogartigen Gehäuse, welches mit Mitteln zur Leitung der Flüssigkeit in die Polzonen der Magnetwalze versehen ist, zu schaffen, bei dem die Flüssigkeit und die Verunreinigungen bereits im Bereich der Aufgabeschurre getrennt und in Richtung auf die Ablagerungsstellen im inhomogenen Magnetsystem vororientiert werden.



   Dieses wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Aufgabeschurre aus in   Strömungsrichtung    der Flüssigkeit verlaufenden, nebeneinanderliegenden Rinnen besteht, die in Richtung zur Magnetwalze in Breite und/oder Tiefe verjüngt sind, und dass die Rinnen auf die Polzonen am Umfang der Magnetwalze gerichtet sind.



   Es ist dabei vorteilhaft, dass die Aufgabeschurre wenig oberhalb der Achse der Magnetwalze ansteigend endet und weiterhin unter ihr vor dem Aufgabeende ein schwaches Magnetfeld angeordnet ist. Dabei muss die Aufgabeschurre aus einem sogenannten nichtmagnetischen Material, wie z. B. Messing oder Aluminium bestehen.



   Durch diese Ausbildung und Anordnung wird die Flüssigkeit in den Rinnen die Verunreinigungen konzentrieren und vermischen. Die Flüssigkeit wird dann durch die in Strömungsrichtung kleiner werdenden Querschnitte aus den Rinnen austreten und zwischen ihnen zur Magnetwalze strömen. Da die Rinnen auf die Polzonen gerichtet sind, wird die Hauptmenge der Verunreinigungen ohne grossen Flüssigkeitsanteil auf die Polzonen am Umfang der Magnetwalze geführt und  dort unmittelbar aufgetragen, festgehalten und aus dem Bereich der Flüssigkeit durch die Drehung der Magnetscheibe herausgefördert. Die zwischen den Rinnen überströmende Flüssigkeit ist nach Eintritt in das trogartige Gehäuse während des Weges um die Magnetwalze dem Magnetfeld ausgesetzt und wird dabei von den wenigen noch darin enthaltenen Verunreinigungen gereinigt.



   Bei einem hohen Anfall von Verunreinigungen können die Rinnen schräg zur Strömungsrichtung der Flüssigkeit angeordnet werden.



   An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung erläutert.



   Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Filterautomaten mit Aufgabeschurre
Fig. 2 vier vorteilhafte Ausführungsformen des Rinnenquerschnittes nach Schnitt II-II in Fig. 1
Ein trogartiges Gehäuse 1 umschliesst eine Magnetwalze 2 etwa zur Hälfte von unten her. Die Magnetwalze 2 ist in den Stirnwänden 3 des Gehäuses 1 gelagert und in bekannter, nicht gezeichneter Weise in Pfeilrichtung 4 stetig angetrieben. Die Magnetwalze 2 besteht aus nebeneinanderliegenden Weicheisen 2'und Magnetscheiben 2". Die Magnetscheiben 2" sind in an sich bekannter Weise magnetisiert und liegen jeweils mit gleichnamigen Polen an eine gemeinsame Weicheisenscheibe   2' an.   



   Oberhalb der Achse der Magnetwalze 2, ausserhalb des Flüssigkeitsniveaus, ist an eine Seitenwand des trogartigen Gehäuses 1 eine Aufgabeschurre 6 angesetzt.



  Diese ist zur Magnetwalze 2 hin geneigt angeordnet und am oberen Ende   6' mit    einem Aufgabekasten 7 versehen. Die Aufgabeschurre 6 ist mit Rinnen 8 versehen, die in Strömungsrichtung der Flüssigkeit zur Magnetwalze 2 gerichtet sind. Die Rinnen 8 verjüngen sich von oben in Richtung zur Magnetwalze 2 in Breite und/oder Tiefe. Das Aufgabeende 6" der Rinnen 8 ist auf die Polzonen (Weicheisenscheiben 2') der Magnetwalze 2 gerichtet und kann mehr oder weniger ansteigend ausgeführt werden. Die Rinnen 8 können im Querschnitt der zu reinigenden Flüssigkeit und der Menge und Art der Verunreinigungen angepasst werden. Besonders vorteilhafte Querschnitte sind in Fig. 2 dargestellt.



   Unter der Aufgabeschurre 6 ist ein Magnetsystem 9 angeordnet, durch welches ein schwaches Magnetfeld vor dem Aufgabeende 6" der Schurre 6 in den Rinnen 8 entsteht. Die Aufgabeschurre 6 muss in diesem Falle aus nichtmagnetischem Material bestehen. Unter Werkstattbedingungen kann die Aufgabeschurre 6 abgedeckt sein.



   Die Wirkungsweise dieses Filterautomaten ist folgende:
Die zu reinigende Flüssigkeit wird in den Aufgabekasten 7 geleitet und verteilt sich über die Kanten   6' in    die Rinnen der Aufgabeschurre 6. Durch die Neigung dieser zur Magnetwalze 2 hin strömt die Flüssigkeit durch die Rinnen 8 zur Magnetwalze 2. Da der Querschnitt der Rinnen 8 sich nach unten hin verjüngt, tritt ein grosser Teil der Flüssigkeit aus den Rinnen 8 heraus und strömt zwischen den Rinnen 8 zur Magnetwalze 2 bzw. in das Gehäuse 1. Die Verunreinigungen verbleiben infolge ihrer Schwere und unterstützt durch das schwache Magnetfeld und durch das Ansteigen der Rinnen 8 an der Aufgabeseite in den Rinnen 8 und werden durch und zusammen mit der verbliebenen wenigen Flüssigkeit auf die Polzonen der Magnetwalze 2 geführt.

   Somit wird die Magnetwalze 2 von der vorher unvermeidbaren Aufgabe freigestellt, die Verunreinigungen entgegen dem Widerstand der Flüssigkeit, entgegen der Turbulenz und der eigenen Schwerkraft anziehen zu müssen. Der Ausscheidungsgrad steigt somit entscheidend. Die Hauptmenge der Verunreinigungen, die aus einer Mischung von Schleifspänen und Korund bestehen können, werden durch die drehende Magnetwalze 2 sofort von der Flüssigkeit getrennt und entfernt. Eine mögliche Nachfilterung bietet sich schliesslich noch durch den Durchlauf der Flüssigkeit durch das trogartige Gehäuse 1 um die Magnetwalze 2.



   Der Ausscheidungsgrad kann noch weiter verbessert werden, indem die Rinnen schräg zur Strömungsrichtung angeordnet werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Filterautomat, bestehend aus einer angetriebenen Magnetwalze, an der ein Abstreifer und eine Quetschwalze anliegen, und einem die Magnetwalze von unten etwa zur Hälfte umschliessenden, trogartigen Gehäuse, welches mit Mitteln zur Leitung der Flüssigkeit in die Polzonen der Magnetwalze versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufgabeschurre (6) aus in Strömungsrichtung der Flüssigkeit verlaufenden, nebeneinanderliegenden Rinnen (8) besteht, die in Richtung zur Magnetwalze (2) in Breite und/oder Tiefe verjüngt sind, und dass die Rinnen (8) auf die Polzonen am Umfang der Magnetwalze (2) gerichtet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Filterautomat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die geneigte Aufgabeschurre (6) wenig oberhalb der Achse der Magnetwalze (2) ausserhalb des Flüssigkeitsniveaus endet.
    2. Filterautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geneigte Aufgabeschurre (6) nahe am trogartigen Gehäuse (1) mit einem ansteigenden Aufgabeende (6") versehen ist.
    3. Filterautomat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein schwaches Magnetfeld (9) vor dem Aufgabeende (6") der Schurre (6) unter dieser angeordnet ist, wobei diese aus nichtmagnetischem Material, wie Messing oder Aluminium, besteht.
    4. Filterautomat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Aufgabeende (6") der Schurre (6) eine Abdeckung angeordnet ist.
    5. Filterautomat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinnen schräg zur Strömungsrichtung der Flüssigkeit verlaufen.
CH1164566A 1965-12-22 1966-08-12 Filterautomat CH438548A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD11484065 1965-12-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH438548A true CH438548A (de) 1967-06-30

Family

ID=5478741

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1164566A CH438548A (de) 1965-12-22 1966-08-12 Filterautomat

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT266003B (de)
CH (1) CH438548A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT266003B (de) 1968-11-11

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