CH438655A - Schalungsstein - Google Patents
SchalungssteinInfo
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Description
Schalnngsstein Die Erfindung betrifft Schalungssteine mit zwei zueinander parallelen Seitenwänden und diese mitein ander verbindenden Stegen, wobei die Enden der Sei tenwände die Stege nach aussen überragen. Derart aus gebildete Schalungssteine werden zu einer Mauer ge geneinander versetzt aufeinandergestellt und deren in nere, längs der Mittelebene hintereinander liegenden Hohlräume anschliessend mit Beton ausgegossen.
Schalungssteine dieser Art sind bereits bekannt und werden vor allem zur Herstellung von Fundamenten sowie von Wänden, wobei zusätzliche Armierungseisen eingelegt werden können, benutzt.
Im Zuge der Rationalisierung und aus Arbeitskräf temangel ist man dazu übergegangen, beim Transport der Schalungssteine anstelle von Hilfskräften mecha nisch und gegebenenfalls automatisch arbeitende Grei fer einzusetzen, mit welchem die Schalungssteine schneller, sicherer und unter geringerem Kostenauf wand transportiert werden.
Hierbei hat es sich aller dings gezeigt, dass die bekannten Schalungssteine für den Transport mittels mechanischer Greifvorrichtungen nicht gut geeignet sind, da sie infolge des Einsatzes von Greiferzangen einer erhöhten Bruchgefahr während des Transportes ausgesetzt sind, insb. weil sehr häufig die Zangen der Greifer an den Seitenwänden der Scha- lungssteine derart angreifen, dass durch den Zangen druck in einer Ebene zwischen den die Seitenwände verbindenden Stegen die Seitenwände eingedrückt wer den. Eine einfache Lösung zur Behebung der Mängel bestünde z.
B. darin, die Stärke der Seitenwände zu erhöhen; dies würde jedoch zu einer unnötigen und zusätzliche Kosten verursachenden Gewichtserhöhung führen.
Gemäss der Erfindung wird dagegen vorgeschlagen, Schalungssteine der bekannten Art durch auf der In nenseite der Seitenwände angeordnete Verstärkungsrip pen zu verbessern.
Beispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in den Fig. 1 bis 9 der Zeichnungen dargestellt, welche nachstehend näher erläutert sind. Es zeigen: Fig. 1 eine Aufsicht auf einen Schalungsstein mit je einer vertikalen Verstärkungsrippe an den Innenseiten der Seitenwände; Fig. 2 einen Querschnitt durch .den Schalungsstein nach Fig. 1 längs der Linie II-11 in Fig. 1;
Fig. 3 eine Aufsicht auf einen Schalungsstein mit horizontalen Verstärkungsrippen, die in etwa in der Mitte der Seitenwände angeordnet sind; Fig.4 einen Querschnitt durch einen Schalungs- stein gemäss Fig. 3 längs der Linie IV-IV; Fig. 5 einen Querschnitt durch einen Schalungsstein in einer weiteren Ausführungsform mit Horizontalrippen, die am unteren Rand der Seitenwände angeordnet sind;
Fig.6 eine Aufsicht auf einen Schalungsstein mit Horizontal- und Vertikalrippen; Fig.7 einen Querschnitt durch den Schalungsstein nach Fig. 6 längs .der Linie VI VI; Fig. 8 eine Aufsicht auf einen Teil einer aus Scha- lungssteinen errichteten Mauer mit Armierungsstäben; Fig. 9 eine Seitenansicht des in Fig. 8 dargestellten Schalungssteines.
Der in Fig. 1 dargestellte und zur Herstellung von insbes. armiertem Wandmauerwerk vorgesehene Scha- lungsstein 11 besitzt rein äusserlich die Form an sich bekannter Schalungssteine und weist zwei Seitenwände 12 und 13 auf, die durch zwei Stege 14 und 15 mitein ander verbunden sind. Die Stege 14 und 15 sind ge genüber den Stirnflächen 16 bzw. 17 gegen die Quer mittelebene 11-II des Steines 11 versetzt. Die Seiten wände 12, 13 und die Stege 14, 15 schliessen einen mittleren Hohlraum 19 und je einen einseitig offenen, z. B. trapezförnügen o. dgl. Hohlraum 20, 21 an den Stirnseiten ein.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, bilden die inne ren Flächen der Seitenwände 12, 13 bogenförmige Wölbungen 22, 23 bzw. 24, 25, die sich auf der Mittel ebene II-11 jeweils in einer vertikalen Rippe 26 bzw. 27 schneiden. Hierdurch wird dem Stein insb. bei in der Mitte der Seitenwände oder in der Nähe angreifen den Druckbelastungen eine bessere Stabilität gegeben. Die Krümmungen der Wölbungen sind den statischen Erfordernissen entsprechend zu wählen, wobei die dem Hohlraum zugekehrten Flächen der Stege 14, 15 gege benenfalls mit in die Wölbung einbezogen sein können.
Um das versetzte Aufeinanderlegen von Schalungs- steinen zu erleichtern, ist vorzugsweise auf der Ober seite der Seitenwände 12 und 13 jeweils eine als Mar kierung dienende Rille 28 vorgesehen, welche beim Aufmauern des Mauerwerks mit den Stirnflächen 16 bzw. 17 der nachfolgenden darüberliegenden Steine fluchten müssen. Ebenso dienen bei der Ausführungs form des Steines nach Fig. 1 die mittleren Rippen 26, 27 als entsprechende Markierung.
Wie aus dem in Fig.2 dargestellten Querschnitt durch den Stein nach Fig.l hervorgeht, liegen die Oberkanten der Stege 14, 15 tiefer als die der Seiten wände 12, 13. Die Oberfläche der Stege setzt sich aus zwei zueinander stumpfwinklig geneigten Teilflächen 29a und 29b zusammen, deren Scheitel in der vertika len Längsmittelebene des Schalungssteines 11 liegt, jedoch ebenfalls tiefer als die Oberkante der Seiten wände.
Zwei weitere Ausführungsbeispiele des Gegenstan des der Erfindung sind in den Fig. 3 und 5 dargestellt. Bei diesen Schalungssteinen sind anstelle von vertika len Rippen an den einander gegenüberliegende Seiten wänden 12', 13' Horizontalrippen 31, 32 bzw. 31', 32' vorgesehen. Während sie bei der Ausführungsform nach Fig. 4 in der horizontalen Mittelebene des Scha- lungssteines angeordnet sind, befinden sie sich bei dem in Fig.5 gezeigten Schalungsstein an dessen unterer Kante.
Eine Kombination beider Anordnungen von verti kalen und horizontalen Rippen, welche dem Schalungs- stein eine sehr grosse Widerstandsfähigkeit gegen seitli che Druckbelastungen verleiht, geht aus dem in den Fig. 6 und 7 dargestellten Beispiel hervor. Dieser Stein weist auf den dem Hohlraum 19 zugekehrten Seitenflä chen der Seitenwände 12", 13" jeweils zwei sich kreuzende, vorzugsweise in den Mittelebenen des Stei nes angeordnete Verstärkungsrippen 33, 34 bzw. 35, 36 auf.
Aus den Fig. 8 und 9 der Zeichnung geht hervor, in welcher Weise eine aus erfindungsgemässen Scha- lungssteinen gebildete Wand mit Baustahlstäben zu armieren ist.
Um dem Mauerwerk eine bessere Stabilität zu ge ben, werden die Armierungsstäbe in an sich bekannter Weise in die oberen Ausnehmungen der Stege einge legt, ehe eine neue Lage Schalungssteine aufgesetzt und die Hohlräume mit Beton ausgefüllt werden. Selbstver ständlich kommen diese Stäbe dann am stärksten zur Wirkung, wenn ihr Abstand zur vertikalen Längsmit- telebene, also zur neutralen Zone des Schalungssteines, möglichst gross ist.
Damit dieses auf jeden Fall erreicht wird, sind die die Oberfläche der Stege 14 und 15 bil denden und tiefer als die Oberkanten der Wände 12, 13 liegenden Teilflächen 29a und 29b nach aussen abfal lend geneigt, so dass die eingelegten Armierungsstäbe 41 bzw. 42 auf jeden Fall nach aussen zu den tiefsten Punkten 43 bzw. 44 der Flächen 29a, 29b rollen und dort liegen bleiben und somit den grösstmöglichen Abstand zur Mittelebene einhalten.
Es ergibt sich aber insofern noch ein weiterer Vor teil, als in die Zwischenräume zwischen den horizonta len Armierungsstäben 41, 42 und den gewölbten In nenflächen 22, 23 bzw. 24, 25 der Seitenwände 12, 13 die vertikalen Armierungsstäbe 45 bzw. 46 eingelegt werden können, so dass sie auf diese Weise in der auf gerichteten Mauer ebenfalls so aussen wie möglich lie gen. Ausserdem wird ein sehr stabiles Armierungsgit- terwerk gebildet, da an den Kreuzungspunkten der Stäbe diese durch den Vergussbeton fest zusammenge halten sind.
Als Materialien für die erfindungsgemässen Scha- lungssteine eignen sich insb. z. B. gebrannter Ton, zement- oder mag nesitgebundene Leichtbaustoffe, Be ton, sowie Holzbeton o. dgl., oder aber auch Kunst stoffe. Als Zuschlagstoffe zu Bindern üblicher Art kommen neben herkömmlichen Materialien wie Kies, Bims, Blähbeton usw. auch Kunststoffe, vorzugsweise geschäumte Kunststoffe, wie z. B. Schaumpolystyrol, in Betracht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schalungsstein mit zwei einander parallelen Seiten wänden und diese miteinander verbindenden Stegen, wobei die Enden der Seitenwände die Stege nach aus sen überragen, gekennzeichnet durch auf der Innen seite der Seitenwände (12, 13; 12', 13'; 12", 13") angeordnete Verstärkungsrippen (26, 27; 31, 32; 31', 32'; 33, 34, 35, 36). UNTERANSPRÜCHE 1. Schalungsstein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte der Seitenwände (12, 13) auf der dem eingeschlossenen Hohlraum (19) zuge kehrten Seite jeweils wenigstens eine vertikale Verstär kungsrippe (26, 27) angeordnet ist.2. Schalungsstein nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch jeweils eine oder mehrere horizontale Verstärkungsrippen (31, 32; 31', 32') auf der Innenseite der Seitenwände (12', 13'). 3. Schalungsstein nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die eine horizontale Verstär kungsrippe (31, 32; 31', 32') in der Mitte der Seiten wände (12', 13') oder an deren oberem oder unterem Rand bzw. in deren Nähe befindet.4. Schalungsstein nach Patentanspruch und einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Hohlraum zugekehrten Wandflächen (22, 23, 24, 25) zwischen den Verstärkungsrippen (26, 27) bzw. seitlich von diesen eine konkave Wölbung aufwei sen.5. Schalungsstein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Fläche der die Seiten wände verbindenden Stege (14, 15) in der Mitte abge setzt und niedriger ist als die der Seitenwände (12, 13; 12', 13') und aus zwei stumpfwinklig zueinander ge neigten Teilflächen (29a, 29b) besteht, deren Scheitel in der Längsmittelebene des Schalungssteines liegt. 6. Schalungsstein nach Patentanspruch, bestehend aus gebranntem Ton.7. Schalungsstein nach Patentanspruch, bestehend aus zement- oder magnesit-gebundenem Leichtbaustoff. B. Schalungsstein nach Patentanspruch, bestehend aus Holzbeton. 9. Schalungsstein nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschlagstoffe aus gekörntem Kunststoff, vorzugsweise geschäumtem Kunststoff, wie Schaumpolystyrol, bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH (1) | CH438655A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2412669A1 (fr) * | 1977-12-23 | 1979-07-20 | Ritter Mario | Dispositif de bloc ou element coffrant avec profils positionneurs et orifice de controle |
| RU2224852C1 (ru) * | 2003-05-06 | 2004-02-27 | Троянов Игорь Юрьевич | Стеновой блок |
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1965
- 1965-02-12 AT AT129065A patent/AT260486B/de active
- 1965-02-13 CH CH204565A patent/CH438655A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT260486B (de) | 1968-03-11 |
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