CH438889A - Bügelsägemaschine - Google Patents

Bügelsägemaschine

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CH438889A
CH438889A CH1230265A CH1230265A CH438889A CH 438889 A CH438889 A CH 438889A CH 1230265 A CH1230265 A CH 1230265A CH 1230265 A CH1230265 A CH 1230265A CH 438889 A CH438889 A CH 438889A
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CH
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piston
saw
loading
support
saw blade
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Application number
CH1230265A
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English (en)
Inventor
Paul Stolzer
Original Assignee
Stolzer Fa Karl
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Publication date
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D51/00Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
    • B23D51/16Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows
    • B23D51/20Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows with controlled feed of the tool, or with special arrangements for relieving or lifting the tool on the return stroke
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Description


      Bügelsägemaschine       1  Die Erfindung betrifft eine Bügelsägemaschine mit  schräg zur     Sägebügelführung    eingespanntem Sägeblatt  und selbsttätiger hydraulischer Steuervorrichtung für das  Abheben des Sägeblattes vom und sein Aufsetzen auf  das Werkstück bei der Bewegungsumkehr des Sägebügels  und für die Erzeugung des Schnittdruckes, mit einem  doppelt wirkenden Stützkolben, der durch seine die  schwenkbare     Sägebügelführung    abstützende Kolbenstan  ge mittels einer an der     Sägebügelführung    vorgesehenen,

    in Abhängigkeit von der Hin- und     Herbewegung    des  Sägebügels drehbaren Kurvenscheibe in einem Zylinder  auf- und     abbewegbar    ist und bei seiner Bewegung in der  einen Richtung die Druckflüssigkeit aus dem dabei klei  ner werdenden Zylinderraum über einen     Überströmweg     in den anderen Zylinderraum und bei seiner Bewegung  in gegenläufiger Richtung aus dem dabei kleiner werden  den Zylinderraum über ein verstellbares     Einweg-Drossel-          ventil    in eine die Druckflüssigkeit dem Sägeblatt zur  Kühlung zuführende Rohrleitung pumpt,

   wobei eine die  Kolbenstange in Richtung auf die     Sägebügelführung    un  terstützenden Druckfeder als     Gewichtsaugleich    für die       Sägebügelführung    und die mit ihr schwenkbaren Ma  schinenteile dient.  



  Bekannte Bügelsägemaschinen der vorstehend bezeich  neten Gattung besitzen einen doppelt wirkenden, seinen  Zylinder in zwei Räume teilenden Stützkolben, der durch  eine Kurvenscheibe hin- und herbewegt wird. Bei der  Bewegung in der einen Richtung wird Druckflüssigkeit  aus einem Vorratsbehälter in den einen Zylinderraum       engesaugt,    und bei der Bewegung in der anderen Rich  tung wird die angesaugte Flüssigkeit über eine ein ver  stellbares Drosselventil enthaltende     Überströmleitung    in  den anderen Zylinderraum ausgestossen.

   Bei der     an-          schliessenden    gegenläufigen Bewegung des Kolbens wird  die aus der     Überströmleitung        geliegerte    Druckflüssigkeit  über ein weiteres verstellbares Drosselventil in eine Lei  tung Gefördert, die die Flüssigkeit dem Sägeblatt als  Kühlung zuführt. Der Kolben wird in beiden Bewegungs  richtungen durch die Drosselventile je nach ihrer Ein  stellung mehr oder weniger gebremst.

   Die Bremswirkung    2  wird für das     Abheben    des Sägeblattes vom Werkstück  nach Vollendung des Arbeitshubes, für das Aufsetzen  des Sägeblattes auf das Werkstück nach vollendetem  Rückhub und für die Erzeugung des Schnittdruckes aus  genutzt, und zwar erfolgt beim Abbremsen des Stütz  kolbens in einer seiner Bewegungsrichtungen des Ab  heben des Sägeblattes vom Werkstück und beim Ab  bremsen in der anderen Richtung das Aufsetzen des       Sägeblattes    auf das Werkstück, wobei gleichzeitig der  erforderliche Schnittdruck     hervorgerufen    wird.  



  Für jede Schnittgeschwindigkeit muss die Bremswir  kung durch entsprechende Einstellung der Drosselven  tile neu eingeregelt werden. Insbesondere muss das Dros  selventil, von dessen Einstellung die     Abhebebewegung     abhängt, die Änderung der     Schnittgeschwindigkeit    neu  justiert werden.

   Wird die Neueinstellung unterlassen, so  wird die     Abhebebewegung    des Sägeblattes bei zunehmen  der Laufgeschwindigkeit der Bügelsägemaschine zu gross,  und das Aufsetzen des Sägeblattes erfolgt mit erheb  lichem Schlag, so dass die Zähne     beschädigt    werden  können, während andererseits bei Verminderung der  Laufgeschwindigkeit die     Abhebewegung    kleiner wird,  weil sich die Strömungsgeschwindigkeit im Drosselventil  und damit der zur Erzeugung der     Abhebebewegung    wirk  same hydraulische Druck in dem entsprechenden Zylin  derraum verringert. Im Grenzfall verschwindet die Ab  bewegung vollständig, so dass das Sägeblatt beim Rück  hub auf dem Werkstück schleift, was zu einer vorzeitigen  Abnutzung der Zähne des Sägeblattes führt.

    



  Die Einstellung des Drosselventils erfordert Zeit und  Übung und wird von dem ungeschulten Personal, welches  derartige Bügelsägemaschinen in der Regel bedient, un  terlassen.  



  Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass  diese Mängel durch Mittel     überwunden    werden können,  die bewirken, dass der Sägebügel     gegen    eine elastische  Kraft, die ihn in einer Schwenklage hält, bei der das     Säg,-e-          blatt    vom Werkstück abgehoben ist, durch hydraulischen  Druck in die zum Aufsetzen des Sägeblattes auf das  Werkstück erforderliche Schwenklage gebracht wird,      wobei dieser Druck im Zeitpunkt der Bewegungsumkehr  des Sägebügels nach vollendetem Arbeitshub durch eine  Zusatzeinrichtung erzeugt wird, deren Wirkungsweise  von der     Schnittgeschindigkeit    unabhängig ist.  



  Diese Erkenntnis wird erfindungsgemäss     in    der Weise  ausgewertet, dass für das     Einschwenken    des Sägebügels  einschliesslich des seine Führung und seinen Antrieb ent  haltenden Gehäuses aus der Schwenklage, bei der das       Sägeblatt    vom Werkstück abgehoben ist, in die dem Auf  setzen des Sägeblattes entsprechende Schwenklage gegen  eine elastische Kraft ein mit dem Stützkolben zusam  menwirkender Ladekolben vorgesehen ist, der die zur  Bewegung des Stützkolbens in die zum Aufsetzen des       Sägeblattes    auf das Werkstück erforderliche Stellung be  nötigte     Druckflüssigkeit    in den dafür vorgesehenen Raum  des Zylinders des Stützkolbens fördert.  



  Die hin- und hergehende Bewegung des Stütz- und  des Ladekolbens hat zur Folge, dass Flüssigkeit aus den  verschiedenen Zylinderräumen in genau abgemessenen  Mengen     verdrängt    werden muss. Die Förderungsmenge  des Ladekolbens ist unabhängig von der Geschwindig  keit, mit der die Maschine läuft, praktisch stets die  gleiche, und es ist nicht erforderlich, dass der     Förder-          weg,    auf dem der Ladekolben die Flüssigkeit zur Bewe  gung des Stützkolbens in die dem Aufsetzen des Säge  blattes auf das Werkstück erforderliche Stellung liefert,  ein einstellbares Drosselventil aufweisen muss.  



  Eine besonders zweckmässige Ausführungsform be  steht darin, dass der Stützkolben mit dem koaxial von  ihm flüssigkeitsdicht geführten Ladekolben derart zu  sammenwirkt, dass     zwischen    ihm und dem Ladekolben  ein gegen den Zylinder abgeschlossener Flüssigkeitsraum       mit    veränderbarer axialer Ausdehnung gebildet ist, dass  der     Überströmweg    durch     in    beiden Kolben vorgesehene  Kanäle verläuft und über     Rückschlagventile    nur in Rich  tung vom Ladekolben zum Stützkolben durchgängig ist,

    und     dass    beide Kolben von je einem     Exzentertrieb    in  Abhängigkeit vom Hin- und Hergang des Sägebügels     an-          treibbar    sind, wobei die Druckfeder so bemessen ist, dass  sie den schwenkbaren Teil der Bügelsägemaschine in  einer Stellung zu halten     vermag,    bei der das Sägeblatt  vom Werkstück abgehoben ist. Die     Rückschlagventile     können in Kanälen des Stützkolbens und des Ladekol  bens vorgesehen sein.  



  Als günstig hat sich eine Ausführungsform     erwiesen,     bei der die Kolbenstange des Stützkolbens mit einer       Axialbohrung    versehen ist, die die Kolbenstange des  Ladekolbens aufnimmt. Der Ladekolben wird     zweck-          mässig    durch     Stehbolzen    mit dem Stützkolben derart  verbunden, dass er sich gegen die Kraft mindestens     einer     Feder von dem Stützkolben axial     entfernen    kann.  



  Zur genauen Einstellung der Fördermenge des Lade  kolbens kann eine Bauweise gewählt werden, bei der die  Kolbenstange des Ladekolbens mit ihrer diesem zuge  wendeten     Stirnfläche    an einen Anschlag des Ladekolbens       anlegbar    ist, wobei der Anschlag axial verstellbar ist.  



  Der den Ladekolben enthaltende Zylinderraum, der  gleichzeitig auch dem Saugraum für den Stützkolben  bildet, wird zweckmässig über ein     Rückschlagventil    mit  dem Flüssigkeitsbehälter verbunden.  



  Der Antrieb für Stütz- und Ladekolben kann von  einer in Abhängigkeit vom Hin- und Hergang des Säge  bügels umlaufenden, im schwenkbaren Gehäuse des       Särebügelantriebes    vorgesehenen Welle abgeleitet werden,  auf der sich zwei je mit einer der Kolbenstangen zusam  menwirkende     Exzentertriebe    befinden, wobei der eine,  mit der Kolbenstange des Stützkolbens zusammenwir-         kende    aus zwei Exzentern mit gleicher     Exzentrizität    und  gleicher Winkelstellung zur Welle und der andere, mit  der Kolbenstange des Ladekolbens zusammenwirkende  aus einem Exzenter besteht, der zwischen den beiden  Exzentern für den Antrieb der Kolbenstange des Stütz  kolbens angeordnet ist.

   Hierbei können die beiden Ex  zenter für den Antrieb der Kolbenstange des Stützkol  bens von einem gemeinsamen     Exzenterring    umfasst sein,  in den die Kolbenstange für den Stützkolben radial einge  setzt, z. B. eingeschraubt ist.  



  Im Gegensatz zu den Bügelsägemaschinen der oben  besprochenen bekannten Ausführung ist bei einer bevor  zugten Ausführungsform nur ein einziges verstellbares  Drosselventil vorgesehen, welches in an sich bekannter  Weise den einen der vom Stützkolben getrennten Zylin  derräume mit der Rohrleitung verbindet, welche die  Flüssigkeit dem Sägeblatt zuleitet.  



  Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel an  hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine Bügelsägemaschine, teilweise geschnitten,  in Seitenansicht und       Fig.    2 die zugehörige hydraulische Steuervorrichtung  und deren Antrieb im Schnitt.  



  Die Bügelsägemaschine weist ein Gestell 1 auf, auf  dessen Tischplatte 2 in bekannter Weise Spannbacken 3  zum Einspannen des zu sägenden Werkstückes 30 ange  ordnet sind. Das Sägeblatt 4 ist in dem Bügel 5 einge  spannt, der in nicht näher dargestellter Weise durch eine  Antriebsvorrichtung in der bei 31 angedeuteten, im Ge  häuse 6 untergebrachten Führungsbahn mittels seines  (abgebrochen dargestellten) Schlitten 32     maschinell        hin-          und    herbewegt wird. Die Antriebsvorrichtung für den  Bügel 5 mit Führung im Gehäuse 6 kann     z.B.    ein an sich  bekanntes     Kreuzschleifengetriebe    aufweisen.

   Das Gehäu  se 6 ist um die Drehachse 7 schwenkbar gelagert, so dass  es zusammen mit dem Sägeblatt 4 und dem Bügel 5 nach  oben ausschwenken kann und das Sägeblatt aufgrund  der Gewichtsbelastung durch diese Teile und gegeben  falls durch ein Zusatzgewicht auf das Werkstück 30 ge  drückt wird.  



  In     Fig.    1 ist der Sägebügel 5 in der Stellung gezeigt,  die er am Ende des Arbeitshubes einnimmt. Da das  Sägeblatt 4 gegen die Bewegungsrichtung, die durch die  Führungsbahn 31 und den Schlitten 32 bestimmt ist, um  einen bei 33 angedeuteten Winkel geneigt ist, schwenkt  das Gehäuse 6 zusammen mit dem Sägebügel 5, sobald  das     Sägeblatt    nach beendetem Rückhub wieder auf das  Werkstück 30 aufsetzt, im Uhrzeigersinn und beim     an-          schliessenden    Arbeitshub (siehe Pfeil 34) in Gegenrich  tung. Dieses Auf- und Abschwingen wird in bekannter  Weise dazu ausgenutzt, einen Pumpenkolben hin- und  herzubewegen, der Kühlflüssigkeit für das Sägeblatt  fördert.  



  Der Antrieb für die hydraulische Steuerung zum Ab  heben des Sägeblattes vom Werkstück beim Rückhub  und zum Aufsetzen desselben auf das Werkstück beim       Beginn    des Arbeitshubes sowie zur Erzeugung des  Schnittdruckes wird von einer Welle 8 abgeleitet, auf der  sich in einem Gehäuse 35, welches mittels durch die       Flanschbohrungen    36 durchgesteckter Schraubenbolzen  mit dem Gehäuse 6 verbunden ist, ein Exzenter 17 und  ein Doppelexzenter befinden. Der Doppelexzenter be  steht, wie     Fig.    2 zeigt, aus zwei     Exzenterscheiben    9 und  9' mit gleicher Exzentrizität, die den Exzenter 17 zwi  schen sich aufnehmen.

   Im Interesse einer übersichtlichen  Darstellung     sind    die Exzentrizitäten übertrieben     gross    dar  gestellt, und alle Einzelteile, die zur Bildung von Exzen-           tertrieben    zur Erzeugung einer geradlinigen Bewegung  der zugehörigen     Exzenterstange    notwendig sind, fortge  lassen. Dargestellt sind lediglich die     Exzenterstangen    12  und 20, wobei die mit 20 bezeichnete die hohlgebohrte       Exzenterstange    12 axial durchquert.

   Die beiden     Exzen-          terscheiben    9 und 9' werden von einem gemeinsamen       Exzenterring    37 umfasst, in den das Ende der Exzenter  stange 12 eingesetzt,     z.B.    eingeschraubt ist. Ein Ring 42,  der in das Gehäuse 35 eingesetzt ist, sichert die axiale  Lage des     Exzenterringes    37. Die     Exzenterstange    20 liegt  mit ihrem kopfartig ausgebildeten Ende am Umfang des  Exzenters 17 an. Sie wird von diesem lediglich abwärts  verschoben, während die gegenläufige Bewegung der  Stange 20 auf andere; unten noch näher erläuterte Weise  hervorgerufen wird.  



  Die beiden durch die Exzenter axial gegeneinander  verschiebbaren     Exzenterstangen    12 und 20 durchqueren  flüssigkeitsdicht den Deckel eines Zylinder 11, der in       Fig.    1 nur in     seinen    äusseren Umrissen gezeigt ist. Dieser  Zylinder steht über ein     Rückschlagventil    16     (Fig.    2) mit  einem Filter 15 in Verbindung, welcher     in    die im Behälter  des Gestells 1 befindliche     Kühlflüssigkeit    eintaucht.

   Die  Kühlflüssigkeit wird     in    eine Rohrleitung 23 gepumpt, an  die über eine Abzweigung ein     Druckausgleichsbehälter    22  angeschlossen ist, und an das Sägeblatt 4 weitergeleitet.  Im Zylindergehäuse befindet sich ein Drosselventil 18       (Fig.    2) in Form einer Kugel, die in Sperrichtung durch  eine Feder belastet ist, deren     Vorspannung    durch ein  Stellrad 19 eingeregelt werden kann.  



  Die     Exzenterstange    12 ist von einer Stützfeder 14  umgeben, die sich einerseits unter Vermittlung eines Fe  derstellers 38 auf den Zylinderdeckel und andererseits  auf einen Federteller 39 abstützt, der fest an der Exzenter  stange 12 angebracht ist. Der Federteller 39 trägt eine  Hülle 40 zum Schutz der Druckfeder 14.  



  Der im Zylinder 11 auf- und     abbewegliche    Stütz  kolben 13 sitzt am unteren Ende der     Exzenterstange    12,  während das Ende der     Exzenterstange    20 auf einem     axial     verstellbaren Anschlag 25 aufsitzt, der den Ladekolben  21 axial durchquert. Der obere Teil des Ladekolbens 21,  der nicht im Zylinder 11 gleitet, ist seinerseits als Zylin  der ausgebildet, der eine Abstufung des Stützkolbens 13  flüssigkeitsdicht aufnimmt. Der Stützkolben trägt eine  Anzahl auf dem Umfang verteilter Stehbolzen 41 (nur  einer ist dargestellt), deren Köpfe mit Spiel in randstän  dige Bohrungen des Ladekolbens 21 hineinpassen.

   Die  Bohrungen sind an ihren oberen, dem Stützkolben 13  zugewendeten Enden derart verengt, dass sie die Schäfte  der Stehbolzen 41 mit Schiebesitz umfassen. Die Schäfte  der Stehbolzen 41 sind im     erweiterten    Teil der Bohrun  gen von     Schraubenfedern    24 umgeben, die sich auf die  Köpfe der Stehbolzen und die zwischen dem erweiterten  und dem verengten Teil der Bohrungen gebildeten Ring  schultern abstützen.  



  Stütz- und Ladekolben sind von exzentrisch angeord  neten achsparallelen     Bohrungen    mit     Rückschlag-Kugel-          ventilen    27 und 29 derart versehen, dass die Flüssigkeit  nur in Richtung von der Unterseite des Ladekolbens 21  über den Flüssigkeitsraum 26 nach der Oberseite des  Stützkolbens 13 in den Raum 28 strömen kann. Die Flüs  sigkeit kann aus dem Raum 26 in den Raum 28 über  dem Stützkolben strömen, wenn in dem Raum 26 da  durch ein Überdruck entsteht, dass sich der Ladekol  ben 21 dem Stützkolben 13 nähert. Das ist dann der  Fall, wenn die     Exzenterstange    20 von dem Exzenter 17  frei gegeben wird, so dass sie sich nach oben verschieben  kann.

   Diese Verschiebung wird dadurch     hervorgerufen,       dass sich die     Schraubenfedern    24 ausdehnen und den  Ladekolben 21 in Richtung auf den Stützkolben 13 ver  schieben.  



  Entsteht im Raum 26 dadurch ein Unterdruck, dass  sich die Stange 20 unter der Wirkung des Exzenters 17  nach unten verschiebt, und den Ladekolben 21 durch  Druck auf den Anschlag 25 derart abwärts treibt, dass  er sich unter Spannung der Schraubenfedern 24 vom  Stützkolben 13 entfernt, so wird Flüssigkeit von der  Unterseite des Ladekolbens 21 her in den Raum 26 ein  gesaugt.  



  Die hydraulische Vorrichtung arbeitet     folgendermas-          sen:    Die Winkelstellung der Exzenter 8 und 9' ist so  gewählt, dass letztere bei der Bewegungsumkehr des  Sägebügels 5 nach vollendetem Arbeitshub die Exzenter  stange 12 nach unten zu verschieben suchen. Da aber die  Stützfeder 14 so stark ist, dass sie den Sägebügel mit dem  Sägeblatt und dem Gehäuse 6 mit allen in diesem unter  gebrachten Maschinenteilen zu tragen vermag, wird das  Gehäuse 35 von der Welle 8 und mit diesem auch das  Gehäuse 6 angehoben. Das hat zur Folge, dass das Säge  blatt 4 vom Werkstück 30 abgehoben wird.  



  Der Exzenter 17 ist um einen solchen Winkelbetrag  gegenüber den Exzentern 9 und 9' versetzt, so dass kurz  darauf die     Exzenterstange    20 nach unten verschoben  wird. Dabei     entfernt    sich der Ladekolben 21 vom Stütz  kolben 13, wobei in der bereits beschriebenen Weise  Flüssigkeit in den Raum 26 eingesaugt wird. Im weiteren  Verlauf des Rückhubes des Sägebügels 5 wird die Ex  zenterstange 20 von dem Exzenter 17 freigegeben und  der Ladekolben nähert sich unter der Wirkung der  Schraubenfedern 24 wieder dem Stützkolben. Dadurch  wird die Flüssigkeit von dem Raum 26 über das Rück  schlagventil 27, dessen Kugel dabei angehoben wird, in  den Raum 28 über den Stützkolben gedrückt.

   Infolge  dessen wird der Stützkolben 13 unter Überwindung der  Kraft der Feder 14 nach unten verschoben, und die Welle  8 mit dem Gehäuse 35 wieder in Richtung auf die Aus  gangslage zurückbewegt, so dass das Gehäuse 6 mit dem  Sägebügel 5 und dem Sägeblatt 4 um die Achse 7 im  Uhrzeigersinn     verschwenkt    wird, und das Sägeblatt im  Augenblick der Bewegungsumkehr des Sägebügels 5  nach vollendetem Rückhub auf das Werkstück 30 auf  setzt. Wegen der Schrägstellung des Sägeblattes 4 zur Be  wegungsrichtung legt hierbei der Sägebügel einen     grös-          seren    Schwenkweg zurück, als vorher in umgekehrter  Richtung beim Abheben des Sägeblattes vom Werkstück.  



  Der Druck im Raum 28 belastet die Kugel des Dros  selventils 18. Diese entfernt sich aber gegen die Wirkung  ihrer Belastungsfeder erst dann von ihrem Sitz, wenn  der Sägebügel 5 zusammen mit dem Gehäuse 6 beim  Arbeitshub in der oben beschriebenen Weise gegen den  Uhrzeigersinn zurückschwingt, wobei eine Zugkraft auf  die     Exzenterstange    12 ausgeübt und der Stützkolben 13  nach oben gezogen wird. Hierbei überwindet der im  Raum 28 herrschende Druck die Kraft der Belastungs  feder der Kugel des Drosselventils 18, so dass die Flüs  sigkeit in die Leitung 23 und von dort als Kühlung auf  das Sägeblatt 4 gelangt.  



  Am Ende des Arbeitshubes des Sägebügels hat sich  die Stützfeder 14 wieder bis auf ihre ursprüngliche Länge  entspannt, und das geschilderte Arbeitsspiel beginnt von  neuem.  



  Das Drosselventil 18 dient in bekannter Weise zur  Einstellung des Schnittdruckes, der vom Überdruck im  Zylinderraum 28 abhängig ist. Je nach seiner Einstellung  entsteht ein höherer oder niedrigerer Schnittdruck. Da      das Eigengewicht des Sägebügels und das Gehäuses 6  mit den in ihm untergebrachten     Triebwerksteilen    durch  die nach oben gerichtete Kraft der Stützfeder 14 über  wunden wird, kann man im Gegensatz zu den bekannten  hydraulischen Vorrichtungen zur Erzeugung des Schnitt  druckes die oben beschriebene vom Schnittdruck 0     (Null)     aus einregem, wobei der Schnittdruck 0 Gleichgewicht  zwischen der Kraft der Feder 14, dem Druck im Raum  28 und dem Sägebügel 5 einschliesslich des Gehäuses 6  usw. bedeutet.  



  Wie bereits     erläutert,    wird beim Rückhub des Säge  bügels 5 im Raum 26 zwischen Stütz- und Ladekolben       Flüssigkeit    verdrängt, die den Stützkolben 13 abwärts  treibt. Diese Abwärtsbewegung muss genau dem Diffe  renzbetrag der     Schrägestellung    des Sägeblattes gegen die  Bewegungsrichtung zwischen vorderem und hinterem       Umkehrpunkt    des Sägebügels entsprechen. Da in der Fer  tigung Toleranzen entstehen, und sich der Bügel 5 unter  der Spannung des Sägeblattes derart verformen kann,  dass die Schrägstellung des Sägeblattes beeinflusst wird,  ist es wesentlich, dass man den Anschlag 25 verstellen  kann, um das Fördervolumen des Ladekolbens 21 genau       einzuregeln.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bügelsägemaschine mit schräg zur Sägebügelführung eingespanntem Sägeblatt und selbsttätiger hydraulischer Steuervorrichtung für das Abheben des Sägeblattes vom und sein Aufsetzen auf das Werkstück bei der Bewe gungsumkehr des Sägebügels und für die Erzeugung des Schnittdruckes, mit einem doppelt wirkenden Stützkol ben, der durch seine die schwenkbare Sägebügelführung abstützende Kolbenstange mittels einer an der Sägebügel führung vorgesehenen,
    in Abhängigkeit von der Hin- und Herbewegung des Sägebügels drehbaren Kurvenscheibe in einem Zylinder auf- und abbewegbar ist und bei seiner Bewegung in der einen Richtung die Druckflüssigkeit aus dem dabei kleiner werdenden Zylinderraum über einen überströmweg in den anderen Zylinderraum und bei seiner Bewegung in gegenläufiger Richtung aus dem dabei kleiner werdenden Zylinderraum über ein verstell bares Einweg-Drosselventil in eine die Druckflüssigkeit dem Sägeblatt zur Kühlung zuführende Rohrleitung pumpt,
    wobei eine die Kolbenstange in Richtung auf die Sägebügelführung unterstützende Druckfeder als Ge wichtsausgleich für die Sägebügelführung und die mit ihr schwenkbaren Maschinenteile dient, dadurch gekenn zeichnet, dass für das Einschwenken des Sägebügels (5) einschliesslich des seine Führung (31) und seinen An trieb enthaltenden Gehäuses (6) aus der Schwenklage, bei der das Sägeblatt (4) vom Werkstück (30) abgehoben ist, in die dem Aufsetzen des Sägeblattes auf das Werk stück entsprechende Schwenklage gegen eine elastische Kraft (14) ein mit dem Stützkolben (13) zusammenwir kender Ladekolben (21) vorgesehen ist,
    der die zur Be wegung des Stützkolbens in die zum Aufsetzen des Säge blattes auf das Werkstück erforderliche Stellung benö tigte Druckflüssigkeit in den dafür vorgesehenen Raum (28) des Zylinders (11) des Stützkolbens fördert. UNTERANSPRÜCHE 1. Bügelsägemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkolben (13) mit dem ko axial von ihm flüssigkeitsdicht geführten Ladekolben (21) derart zusammenwirkt, dass zwischen ihm und dem Ladekolben ein gegen den Zylinder (11) abgeschlossener Flüssigkeitsraum (26) mit veränderbarer axialer Ausdeh nung gebildet ist, dass der überströmweg durch in beiden Kolben (13, 21) vorgesehene Kanäle verläuft und über Rückschlagventile (27, 29)
    nur in Richtung vom Lade kolben (21) zum Stutzkolben (13) durchgängig ist, und dass beide Kolben (13, 21) von je einem Exzentertrieb (9, 9' und 17) in Abhängigkeit vom Hin- und Hergang des Sägebügels (5) antreibbar sind, wobei die Druckfeder (14) so bemessen ist, dass diese den schwenkbaren Teil der Bügelsägemaschine in einer Stellung zu halten ver mag, bei der das Sägeblatt (4) vom Werkstück abge hoben ist. z. Bügelsägemaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventile (27, 29) in Kanälen des Stützkolbens (13) und des Ladekolbens (21) vorgesehen sind. 3.
    Bügelsägemaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (12) des Stütz kolbens (13) mit einer Axialbohrung versehen ist, die die Kolbenstange (20) des Ladekolbens (21) aufnimmt. 4. Bügelsägemaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladekolben (21) durch Stehbol zen (41) mit dem Stützkolben (13) derart verbunden ist, dass er sich gegen die Kraft mindestens einer Feder (24) von dem Stützkolben axial entfernen kann. 5. Bügelsägemaschine nach den Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (20) des Ladekolbens (21) mit ihrer diesem zugewende ten Stirnfläche an einem Anschlag (25) des Ladekolbens (21) anlegbar ist, und dass dieser Anschlag axial ver stellbar ist. 6.
    Bügelsägemaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Ladekolben enthaltende Zylinderraum (43) über ein Rückschlagventil (16) mit dem Flüssigkeitsbehälter in Verbindung steht. 7. Bügelsägemaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb für Stütz- und Lade kolben von einer in Abhängigkeit vom Hin- und Her gang des Sägebügels (5) umlaufenden, im schwenkbaren Gehäuse (6) des Sägebügelantriebes vorgesehenen Welle 8 abgeleitet ist, auf der sich zwei je mit einer der Kolbenstan gen (12, 20) zusammenwirkenden Exzentertriebe befin den, wobei der eine mit der Kolbenstange (12) des Stütz kolbens (13) zusammenwirkende aus zwei Exzentern (9, 9')
    mit gleicher Exzentrizität und gleicher Winkelstel lung zur Welle (8) und der andere, mit der Kolbenstange (20) des Ladekolbens (21) zusammenwirkende aus einem Exzenter (17) besteht, der zwischen den beiden Exzentern für den Antrieb der Kolbenstange des Stützkolbens an geordnet ist. B. Bügelsägemaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Exzenter (9, 9') von einem gemeinsamen Exzenterring (37) umfasst sind, in den die Kolbenstange (12) für den Antrieb des Stütz kolbens (13) radial eingesetzt, z. B. eingeschraubt ist. 9.
    Bügelsägemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein einziges verstellbares Dros selventil (18, 19) vorgesehen ist, welches den einen (28) der vom Stützkolben (13) getrennten Zylinderräume mit der Rohrleitung (23) verbindet, welche die Flüssigkeit dem Sägeblatt (4) zuleitet.
CH1230265A 1964-09-30 1965-09-02 Bügelsägemaschine CH438889A (de)

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DE (1) DE1502987C3 (de)
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BE670331A (fr) 1966-01-17
DE1502987B2 (de) 1973-03-29
US3288008A (en) 1966-11-29
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