CH439015A - Gleitschutzvorrichtung für Schuhwerk - Google Patents

Gleitschutzvorrichtung für Schuhwerk

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Publication number
CH439015A
CH439015A CH878465A CH878465A CH439015A CH 439015 A CH439015 A CH 439015A CH 878465 A CH878465 A CH 878465A CH 878465 A CH878465 A CH 878465A CH 439015 A CH439015 A CH 439015A
Authority
CH
Switzerland
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webs
skid device
skid
dependent
frame
Prior art date
Application number
CH878465A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Dipl Ing Beckadolph
Original Assignee
Continental Gummi Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH439015A publication Critical patent/CH439015A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C15/00Non-skid devices or attachments
    • A43C15/06Ice-gripping devices or attachments, e.g. ice-spurs, ice-cleats, ice-creepers, crampons; Climbing devices or attachments, e.g. mountain climbing irons

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Gleitschutzvorrichtung        für    Schuhwerk    Die Erfindung     betrifft    eine an     Schuhwerk        ansetzbare     und abnehmbare     Gleitschutzvorrichtung,    die an der  Laufseite mit vorspringenden, z. B. aus     Stähl    bestehen  den     Gleitschutzmitteln    ausgestattet ist und     vorzugsweise     im Winter verwendet werden soll.

   Es ist bekannt, die  Gleitschutzmittel an quer unter den Schuhen verlaufen  den Stegen zu befestigen und diese an den Sohlenrändern       festzuspannen.    Diese müssen     einzeln    befestigt werden  und eignen sich nur für dazu passendes Schuhwerk. An  dere Gleitschutzvorrichtungen bestehen aus vollständigen       Ueberschuhen,    die an der Unterseite die Gleitschutz  mittel tragen und hohe     Anschaffungskosten    bedingen.  



  Die     erfindungsgemässe    Gleitschutzvorrichtung ist so  ausgebildet, dass sie aus einem einstöckigen,     formhaltigen     und das Schuhwerk     umfassenden    Gerüst aus gummiela  stischem     Werkstoff    besteht, das sich aus einem rings um  den Schuh laufenden Rahmen, aus von unten gegen die  Schuhsohle anliegenden, die     Gleitschutzvorsprünge    tra  genden Stegen und die Stege mit dem Rahmen verbin  denden Haltelaschen zusammensetzt.  



  In einer zweckmässigen Ausgestaltung der     Erfindung     sind die Haltelaschen, die den das Schuhwerk umfassen  den Steg mit den Stegen des Bodenteiles     verbinden,    ge  genüber dem das Schuhwerk umfassenden Steg zurück  springend angeordnet. Bei Schuhwerk, dessen Sohle über  die Teile des Oberleders seitlich hervorsteht, sind die so  ausgebildeten Seitenstege geeignet, die Sohle zu umfassen.  



  Die den Bodenteil der     Gleitschutzvorrichtung    bilden  den Stege sind zweckmässig oben     ebenflächtig    ausgebil  det, damit sie beim Gehen möglichst grossflächig an der  Sohle anliegen und nicht zum Verkanten neigen. An den  Stellen der Stege, an denen die z. B. aus Stahl oder der  gleichen bestehenden Gleitschutzmittel angeordnet     sind,     sind die Stege zweckmässig der Form der Gleitschutz  mittel entsprechend verbreitert. Werden beispielsweise  kreisförmige Gleitschutzmittel mit     kegligen    Spitzen ver  wendet,     so    können die Verbreiterungen     kreisförmige     Warzen darstellen.

   Zur Befestigung der Gleitschutzmit  tel können in diesen Verbreiterungen     Durchbrechungen       oder je nach den Erfordernissen auch     Ausnehmungen     vorgesehen     sein,    in die die Gleitschutzmittel eingeknöpft  werden. Es besteht naturgemäss auch die     Möglichkeit,     die     Gleitschutzmittel    bei der Herstellung der Gleitschutz  vorrichtung in den     Werkstoff    der Stege einzubetten und  eine haftende Verbindung     herzustellen.     



  Gemäss einer     zweckmässigen    Ausführungsform der       Erfindung    sind die     Durchbrechungen    oder auch die     Aus-          nehmungen    zur Aufnahme der Gleitschutzmittel so zu  einander angeordnet, dass sie an den     Hauptlaststellen,     nämlich unter der Ferse und dem Fussballen im Dreieck  verband liegen, so dass jedes Gleitschutzmittel die Ecke  eines gedachten Dreiecks bildet.

   Durch diese Anordnung  wird eine     gleichmässige        Lastverteilung    auf mehrere Gleit  schutzmittel erzielt, so dass bei     seitlichen        Kräften    jeweils  eine Gruppe von drei     Gleitschutzmitteln    unter etwa glei  cher Beteiligung das Ausgleiten     verhindert.     



  Um auch beim Abrollen des Fusses     eine    ausreichende       Standsicherheit    zu erzielen, wird weiterhin empfohlen,       zusätzliche    Gleitschutzmittel im Bereich der Zehe an  entsprechend angeordneten Stegen vorzusehen. Es hat  sich als zweckmässig     erwiesen,    die den Bodenteil der  Gleitschutzvorrichtung     bildenden    Stege von sechs Seiten  stegen ausgehend schräg sich kreuzend zu führen und  je nach Bedarf     paarweise        sich    gegenüber liegenden Sei  tenstege durch zusätzliche, dünnere Querstege zu ver  binden.  



  Vorteilhaft wird das Gleitschutzmittel im vorderen  und hinteren Ende weder     mit    Seitenstegen noch mit Bo  denstegen     versehen,        damit    die Gleitschutzvorrichtung der  an den Enden am stärksten vorhandenen Abnutzung  überhaupt nicht unterliegt. Bei dieser Ausgestaltung  kommen fast     ausschliesslich    die aus Stahl gebildeten  Gleitschutzmittel mit dem Boden in Berührung und un  terliegen allen dem Verschleiss. Nach Bedarf können die  Gleitschutzmittel ausgewechselt werden, so dass das Ge  rüst der Gleitschutzvorrichtung eine hohe Lebensdauer  besitzt.

        Ausführungsbeispiele der Erfindung werden durch  die Zeichnung     veranschaulicht.    Es zeigen:       Fig.    1 eine Gleitschutzvorrichtung von unten gesehen,       Fig.    2 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach     Fig.1,     angesetzt an ein gestrichelt dargestelltes Schuhwerk,       Fig.3    einen Querschnitt nach der Linie     1-I    der       Fig.    1,

         Fig.    4 einen Querschnitt gemäss     Fig.    3 durch eine an  dere     Ausführungsform    der Gleitschutzvorrichtung und       Fig.    5 und 6 je eine weitere     Ausführungsform    für die  Anordnung der Stege im Bodenteil der Gleitschutzvor  richtung.  



  Das Gerüst des Gleitschutzmittels besteht aus dem  Rahmen 1, Haltetaschen 2 und den Stegen 4, 5. Der  Rahmen 1 mit kreisförmigem Querschnitt umfasst das  Schuhwerk in den unteren Teilen des Schuhschaftes und  liegt etwa parallel zur Lauffläche des Schuhwerkes. Vom  Rahmen 1 gehen die Haltelaschen 2 nach unten ab. Sie  stellen die Verbindung zwischen dem Rahmen 1 und  den die Bodenteile des Gleitschutzmittels bildenden Stege  4, 5 her. Die Schlaufe 3 kann nach     Bedarf,    auch mehr  fach, vorgesehen werden und umfasst den Vorderteil des  Fusses an der Oberseite.  



  Es ist zweckmässig, den Rahmen 1 in der Ruhelage  den Konturen einer     Schühsohle    entsprechend auszubil  den, damit beim Aufziehen des Rahmens auf das Schuh  werk überall eine innige Anlage an der Oberfläche des  Schuhschaftes vorhanden ist, was schliesslich einen festen  Halt gewährleistet. Der um das Schuhwerk herum lau  fende und vorgespannte, im Querschnitt kreisförmige  Rahmen kann in die zwischen Sohle und Schaft des  Schuhwerkes vorhandenen     rillenartigen    Vertiefungen ein  gelegt werden.  



  Die Haltelaschen 2 stellen die Verbindungen zwi  schen dem Rahmen und den Stegen dar. Sie sind im  vorderen, mittleren und hinteren Teil jeweils paarweise  vorgesehen. Von ihnen gehen Stege 4 sich kreuzend je  weils zu dem nächsten Laschenpaar 2, während eine di  rekte Verbindung zwischen gegenüberliegenden Laschen  2 durch die schwächer ausgebildeten Querstege 5 gebil  det werden. Wie aus     Fig.3    ersichtlich ist, können die  Stege 4 im Querschnitt     trapezförmig    oder nach     Fig.4     im Querschnitt halbkreisförmig gestaltet sein. An den  Stellen, an denen die Gleitschutzmittel 6 befestigt sind,  sind die Stege 4 bzw. 5 verbreitert, und zwar zu einer  kreisförmigen Warze 7.

   Die Stege sind gemäss     Fig.    3 mit  einer     Durchbrechung    8 versehen, in die das Gleitschutz  mittel 6 eingeknöpft ist. Eine andere Ausführungsform  wird durch     Fig.4    veranschaulicht, nach der das Gleit  schutzmittel 6 in eine     Ausnehmung    9 des Steges 4 ein  geknöpft ist.  



  Die Spitzen der Gleitschutzmittel 9 werden zur Er  höhung der Haltbarkeit aus einem angesetzten, sehr har  ten Werkstoff gebildet.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, erhält der Rahmen 1  in dem Abschnitt, in dem er konkav nach innen einge  buchtet ist, eine Verstärkungseinlage 10, die aus einem  Stahldraht oder dergleichen besteht.  



  Die Anordnung der Stege 4 nach der Darstellung in       Fig.    1 hat sich als besonders zweckmässig erwiesen, doch  können die Stege 4 auch wie in     Fig.    5 und 6     dargestellt     verlaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH An Schuhwerk ansetzbare und abnehmbare Gleit schutzvorrichtung, die an der Laufseite mit vorspringen den Gleitschutzmitteln ausgestattet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass sie aus einem einstückigen, formhaltigen und das Schuhwerk umfassenden Gerüst aus gummi elastischem Werkstoff besteht, das sich aus einem rings um den Schuh laufenden Rahmen (1), aus von unten gegen die Schuhsohle anliegenden, die Gleitschutzvor- sprünge tragenden Stegen (4, 5) und die Stege mit dem Rahmen verbindenden Haltelaschen (2) zusammensetzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1), welcher das Schuhwerk mit Vorspannung zu umfassen bestimmt ist, kreisförmigen Querschnitt aufweist. 2. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rah men (1) an der konkaven Einbuchtung seiner Sohlen form mittels einer Stähldrahteinlage (10) verstärkt ist. 3. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelaschen (2), welche den Rahmen (1) mit den Stegen (4, 5) verbinden, gegenüber dem Rahmen (1) zurückspringen. 4.
    Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4, 5) an ihrer an der Lauffläche des Schuhwerkes anzuliegen bestimmten Rückseite ebenflächig ausgebildet sind. 5. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4, 5) an den zur Befestigung der Gleitschutzmittel (6) bestimmten Stellen verbreitert sind. 6.
    Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4, 5) an den verbreiterten Stellen Durchbrechun- gen (8) oder Ausnehmungen (9) zum Einknöpfen der Gleitschutzmittel (6) aufweisen. 7. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (8) oder die Ausnehmungen (9) sowie die sie umgebenden Verbreiterungen (7) der Stege (4, 5) so zueinander angeordnet sind, dass sie unter den Haupt laststellen, wie Absatz und Fussballen, an den Ecken von gedachten Dreiecken liegen. B.
    Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Zehen zusätzlich Durchbrechungen (8) oder Ausnehmungen (9) in den Stegen (4, 5) vorgesehen sind. 9. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4) von sechs Laschen ausgehend schräg sich kreu zend angeordnet und durch querlaufende, dünnere Stege (5) ergänzt sind. 10. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere und hintere Ende der Gleitschutzvorrichtung frei von Stegen (4, 5) des Bodenteiles und Haltelaschen (2) ist.
CH878465A 1964-06-23 1965-06-23 Gleitschutzvorrichtung für Schuhwerk CH439015A (de)

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DEC0033217 1964-06-23

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ID=7020710

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CH878465A CH439015A (de) 1964-06-23 1965-06-23 Gleitschutzvorrichtung für Schuhwerk

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AT (1) AT260729B (de)
CH (1) CH439015A (de)
NL (1) NL6507999A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5499458A (en) * 1994-09-16 1996-03-19 Krunic; Michael K. Attachments for shoes for walking on icy surfaces
WO2008069751A1 (en) * 2006-12-08 2008-06-12 Vanbestco Scandinavia Ab Footwear with grip unit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5499458A (en) * 1994-09-16 1996-03-19 Krunic; Michael K. Attachments for shoes for walking on icy surfaces
WO2008069751A1 (en) * 2006-12-08 2008-06-12 Vanbestco Scandinavia Ab Footwear with grip unit

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AT260729B (de) 1968-03-25
NL6507999A (de) 1965-12-24

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