CH439015A - Gleitschutzvorrichtung für Schuhwerk - Google Patents
Gleitschutzvorrichtung für SchuhwerkInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C15/00—Non-skid devices or attachments
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Description
Gleitschutzvorrichtung für Schuhwerk Die Erfindung betrifft eine an Schuhwerk ansetzbare und abnehmbare Gleitschutzvorrichtung, die an der Laufseite mit vorspringenden, z. B. aus Stähl bestehen den Gleitschutzmitteln ausgestattet ist und vorzugsweise im Winter verwendet werden soll.
Es ist bekannt, die Gleitschutzmittel an quer unter den Schuhen verlaufen den Stegen zu befestigen und diese an den Sohlenrändern festzuspannen. Diese müssen einzeln befestigt werden und eignen sich nur für dazu passendes Schuhwerk. An dere Gleitschutzvorrichtungen bestehen aus vollständigen Ueberschuhen, die an der Unterseite die Gleitschutz mittel tragen und hohe Anschaffungskosten bedingen.
Die erfindungsgemässe Gleitschutzvorrichtung ist so ausgebildet, dass sie aus einem einstöckigen, formhaltigen und das Schuhwerk umfassenden Gerüst aus gummiela stischem Werkstoff besteht, das sich aus einem rings um den Schuh laufenden Rahmen, aus von unten gegen die Schuhsohle anliegenden, die Gleitschutzvorsprünge tra genden Stegen und die Stege mit dem Rahmen verbin denden Haltelaschen zusammensetzt.
In einer zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung sind die Haltelaschen, die den das Schuhwerk umfassen den Steg mit den Stegen des Bodenteiles verbinden, ge genüber dem das Schuhwerk umfassenden Steg zurück springend angeordnet. Bei Schuhwerk, dessen Sohle über die Teile des Oberleders seitlich hervorsteht, sind die so ausgebildeten Seitenstege geeignet, die Sohle zu umfassen.
Die den Bodenteil der Gleitschutzvorrichtung bilden den Stege sind zweckmässig oben ebenflächtig ausgebil det, damit sie beim Gehen möglichst grossflächig an der Sohle anliegen und nicht zum Verkanten neigen. An den Stellen der Stege, an denen die z. B. aus Stahl oder der gleichen bestehenden Gleitschutzmittel angeordnet sind, sind die Stege zweckmässig der Form der Gleitschutz mittel entsprechend verbreitert. Werden beispielsweise kreisförmige Gleitschutzmittel mit kegligen Spitzen ver wendet, so können die Verbreiterungen kreisförmige Warzen darstellen.
Zur Befestigung der Gleitschutzmit tel können in diesen Verbreiterungen Durchbrechungen oder je nach den Erfordernissen auch Ausnehmungen vorgesehen sein, in die die Gleitschutzmittel eingeknöpft werden. Es besteht naturgemäss auch die Möglichkeit, die Gleitschutzmittel bei der Herstellung der Gleitschutz vorrichtung in den Werkstoff der Stege einzubetten und eine haftende Verbindung herzustellen.
Gemäss einer zweckmässigen Ausführungsform der Erfindung sind die Durchbrechungen oder auch die Aus- nehmungen zur Aufnahme der Gleitschutzmittel so zu einander angeordnet, dass sie an den Hauptlaststellen, nämlich unter der Ferse und dem Fussballen im Dreieck verband liegen, so dass jedes Gleitschutzmittel die Ecke eines gedachten Dreiecks bildet.
Durch diese Anordnung wird eine gleichmässige Lastverteilung auf mehrere Gleit schutzmittel erzielt, so dass bei seitlichen Kräften jeweils eine Gruppe von drei Gleitschutzmitteln unter etwa glei cher Beteiligung das Ausgleiten verhindert.
Um auch beim Abrollen des Fusses eine ausreichende Standsicherheit zu erzielen, wird weiterhin empfohlen, zusätzliche Gleitschutzmittel im Bereich der Zehe an entsprechend angeordneten Stegen vorzusehen. Es hat sich als zweckmässig erwiesen, die den Bodenteil der Gleitschutzvorrichtung bildenden Stege von sechs Seiten stegen ausgehend schräg sich kreuzend zu führen und je nach Bedarf paarweise sich gegenüber liegenden Sei tenstege durch zusätzliche, dünnere Querstege zu ver binden.
Vorteilhaft wird das Gleitschutzmittel im vorderen und hinteren Ende weder mit Seitenstegen noch mit Bo denstegen versehen, damit die Gleitschutzvorrichtung der an den Enden am stärksten vorhandenen Abnutzung überhaupt nicht unterliegt. Bei dieser Ausgestaltung kommen fast ausschliesslich die aus Stahl gebildeten Gleitschutzmittel mit dem Boden in Berührung und un terliegen allen dem Verschleiss. Nach Bedarf können die Gleitschutzmittel ausgewechselt werden, so dass das Ge rüst der Gleitschutzvorrichtung eine hohe Lebensdauer besitzt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden durch die Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine Gleitschutzvorrichtung von unten gesehen, Fig. 2 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach Fig.1, angesetzt an ein gestrichelt dargestelltes Schuhwerk, Fig.3 einen Querschnitt nach der Linie 1-I der Fig. 1,
Fig. 4 einen Querschnitt gemäss Fig. 3 durch eine an dere Ausführungsform der Gleitschutzvorrichtung und Fig. 5 und 6 je eine weitere Ausführungsform für die Anordnung der Stege im Bodenteil der Gleitschutzvor richtung.
Das Gerüst des Gleitschutzmittels besteht aus dem Rahmen 1, Haltetaschen 2 und den Stegen 4, 5. Der Rahmen 1 mit kreisförmigem Querschnitt umfasst das Schuhwerk in den unteren Teilen des Schuhschaftes und liegt etwa parallel zur Lauffläche des Schuhwerkes. Vom Rahmen 1 gehen die Haltelaschen 2 nach unten ab. Sie stellen die Verbindung zwischen dem Rahmen 1 und den die Bodenteile des Gleitschutzmittels bildenden Stege 4, 5 her. Die Schlaufe 3 kann nach Bedarf, auch mehr fach, vorgesehen werden und umfasst den Vorderteil des Fusses an der Oberseite.
Es ist zweckmässig, den Rahmen 1 in der Ruhelage den Konturen einer Schühsohle entsprechend auszubil den, damit beim Aufziehen des Rahmens auf das Schuh werk überall eine innige Anlage an der Oberfläche des Schuhschaftes vorhanden ist, was schliesslich einen festen Halt gewährleistet. Der um das Schuhwerk herum lau fende und vorgespannte, im Querschnitt kreisförmige Rahmen kann in die zwischen Sohle und Schaft des Schuhwerkes vorhandenen rillenartigen Vertiefungen ein gelegt werden.
Die Haltelaschen 2 stellen die Verbindungen zwi schen dem Rahmen und den Stegen dar. Sie sind im vorderen, mittleren und hinteren Teil jeweils paarweise vorgesehen. Von ihnen gehen Stege 4 sich kreuzend je weils zu dem nächsten Laschenpaar 2, während eine di rekte Verbindung zwischen gegenüberliegenden Laschen 2 durch die schwächer ausgebildeten Querstege 5 gebil det werden. Wie aus Fig.3 ersichtlich ist, können die Stege 4 im Querschnitt trapezförmig oder nach Fig.4 im Querschnitt halbkreisförmig gestaltet sein. An den Stellen, an denen die Gleitschutzmittel 6 befestigt sind, sind die Stege 4 bzw. 5 verbreitert, und zwar zu einer kreisförmigen Warze 7.
Die Stege sind gemäss Fig. 3 mit einer Durchbrechung 8 versehen, in die das Gleitschutz mittel 6 eingeknöpft ist. Eine andere Ausführungsform wird durch Fig.4 veranschaulicht, nach der das Gleit schutzmittel 6 in eine Ausnehmung 9 des Steges 4 ein geknöpft ist.
Die Spitzen der Gleitschutzmittel 9 werden zur Er höhung der Haltbarkeit aus einem angesetzten, sehr har ten Werkstoff gebildet.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, erhält der Rahmen 1 in dem Abschnitt, in dem er konkav nach innen einge buchtet ist, eine Verstärkungseinlage 10, die aus einem Stahldraht oder dergleichen besteht.
Die Anordnung der Stege 4 nach der Darstellung in Fig. 1 hat sich als besonders zweckmässig erwiesen, doch können die Stege 4 auch wie in Fig. 5 und 6 dargestellt verlaufen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH An Schuhwerk ansetzbare und abnehmbare Gleit schutzvorrichtung, die an der Laufseite mit vorspringen den Gleitschutzmitteln ausgestattet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass sie aus einem einstückigen, formhaltigen und das Schuhwerk umfassenden Gerüst aus gummi elastischem Werkstoff besteht, das sich aus einem rings um den Schuh laufenden Rahmen (1), aus von unten gegen die Schuhsohle anliegenden, die Gleitschutzvor- sprünge tragenden Stegen (4, 5) und die Stege mit dem Rahmen verbindenden Haltelaschen (2) zusammensetzt. UNTERANSPRÜCHE 1.Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1), welcher das Schuhwerk mit Vorspannung zu umfassen bestimmt ist, kreisförmigen Querschnitt aufweist. 2. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rah men (1) an der konkaven Einbuchtung seiner Sohlen form mittels einer Stähldrahteinlage (10) verstärkt ist. 3. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelaschen (2), welche den Rahmen (1) mit den Stegen (4, 5) verbinden, gegenüber dem Rahmen (1) zurückspringen. 4.Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4, 5) an ihrer an der Lauffläche des Schuhwerkes anzuliegen bestimmten Rückseite ebenflächig ausgebildet sind. 5. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4, 5) an den zur Befestigung der Gleitschutzmittel (6) bestimmten Stellen verbreitert sind. 6.Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4, 5) an den verbreiterten Stellen Durchbrechun- gen (8) oder Ausnehmungen (9) zum Einknöpfen der Gleitschutzmittel (6) aufweisen. 7. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (8) oder die Ausnehmungen (9) sowie die sie umgebenden Verbreiterungen (7) der Stege (4, 5) so zueinander angeordnet sind, dass sie unter den Haupt laststellen, wie Absatz und Fussballen, an den Ecken von gedachten Dreiecken liegen. B.Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Zehen zusätzlich Durchbrechungen (8) oder Ausnehmungen (9) in den Stegen (4, 5) vorgesehen sind. 9. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (4) von sechs Laschen ausgehend schräg sich kreu zend angeordnet und durch querlaufende, dünnere Stege (5) ergänzt sind. 10. Gleitschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere und hintere Ende der Gleitschutzvorrichtung frei von Stegen (4, 5) des Bodenteiles und Haltelaschen (2) ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC0033217 | 1964-06-23 |
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Family
ID=7020710
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH878465A CH439015A (de) | 1964-06-23 | 1965-06-23 | Gleitschutzvorrichtung für Schuhwerk |
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| CH (1) | CH439015A (de) |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5499458A (en) * | 1994-09-16 | 1996-03-19 | Krunic; Michael K. | Attachments for shoes for walking on icy surfaces |
| WO2008069751A1 (en) * | 2006-12-08 | 2008-06-12 | Vanbestco Scandinavia Ab | Footwear with grip unit |
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- 1965-06-23 CH CH878465A patent/CH439015A/de unknown
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Also Published As
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| NL6507999A (de) | 1965-12-24 |
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