Dose
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dose, vorzugsweise für pulverförmiges Einfüllgut.
Für die Verpackung von pulverförmigen oder flüssigen Lebensmitteln haben Dosen eine weite Verbreitung gefunden. Üblicherweise erfolgt die Herstellung der Dosen durch auf diesem Gebiete spezialisierte Firmen und wird hernach im leeren Zustand an den Abnehmer geliefert, welcher das Abfüllgut bei sich in die Dosen abfüllt und diese hernach verschliesst.
Es hat sich gezeigt, dass bei hygroskopischen Füllgütern, wie Kakao oder Malz-Nährmitteln die Haltbarkeit wesentlich erhöht werden kann, wenn die Dose durch eine beim Öffnen zerreissbare oder durchstossbare Membrane dicht abgeschlossen wird. Da das Einfüllgut üblicherweise von oben in die Dose eingebracht wird, konnte diese Aufreissfolie bisher vom Dosenfabrikanten nicht angebracht werden. Das Anbringen dieser Aufreissfolie nach der Abfüllung der Dose durch den Dosenabnehmer stösst aber auf Schwierigkeiten und setzt spezielle Einrichtungen voraus. Ein weiterer wesentlicher Nachteil besteht im grossen Platzbedarf beim Transport der leeren Dosen vom Dosenhersteller zum Abfüller und bei der Lagerhaltung.
Mit der Erfindung soll eine Dose geschaffen werden, die vom Dosenhersteller weitgehend fertiggestellt werden kann und bei der sich namentlich die Aufreissfolie von ihm bereits anbringen lässt und wobei zudem diese Dose stapelbar sein soll, um das Transportvolumen der leeren Dosen zu verringern.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) sich gegen den Boden hin erweiternde Form, b) mit dem Dosenrand fest verbundene, deckelseitige, vor der erstmaligen Entnahme des Doseninhaltes zerstörbare Membrane, c) offener Boden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die Dose hat einen kegelförmigen Mantel 10, der vorzugsweise aus Papier oder Karton gewickelt ist. Dieser Mantel wird üblicherweise innen und/oder aussen kaschiert. Anstelle von Papier oder Karton könnte der Mantel auch mindestens teilweise aus Metall oder Kunststoff bestehen, falls ein etwas höherer Herstellungspreis in Kauf genommen wird. Der Mantel ist so ausgeführt, dass die Konizität 2 bis 80/o, vorzugsweise etwa 40/o beträgt, wobei sich der Mantel von unten nach oben verjüngt. Die obere, also deckelseitige Öffnung ist mit einer Aufreissmembrane 12 versehen, die mit einem Verstärkungsring 11 entweder verbunden ist oder mit diesem ein einziges Stück bildet. Die Membrane 12 und der Ring 11 können entweder aus Metall oder Kunststoff bestehen.
Die luftdichte Verbindung zwischen dem Mantel 10 und dem Ring 11 erfolgt durch Aufbördeln, Kleben oder Schweissen. Auf dem Ring 11 ist ein in die Deckelöffnung hineinragender Einsteckdeckel 14 eingesetzt, dessen Rand 16 den Ring 11 radial nicht oder nur wenig überragt, um die Stapelbarkeit nicht zu beeinträchtigen. Der deckelseitige Verschluss samt Aufreissmembrane wird somit vom Dosenhersteller fertig aufgebracht und es brauchen bei der Dosenoberseite nach dem Aufstecken des Deckels keine weiteren Arbeitsoperationen mehr zu erfolgen. Es wird vorerst jedoch kein Boden eingesetzt, so dass diese leeren Dosen beim Transport vom Dosenhersteller zur Abfüllstation ineinandergesteckt werden können. Die ineinandergesteckten Dosen nehmen dabei lediglich einen Bruchteil, beispielsweise etwa einen Drittel des sonst benötigten Transportvolumens ein.
Bei der Abfüllstation wird das Einfüllgut in die leeren Dosen eingefüllt, und zwar vom Boden her, d. h. die Dosen werden zum Einfüllen in die kopfstehende Lage gebracht. Hernach braucht lediglich noch der Boden 13 aufgesetzt und befestigt zu werden, was mit konventionellen, relativ einfachen Vorrichtungen erfolgen kann.
Der Boden kann aus Kunststoff, Blech oder Karton be stehen und durch Falzen, Schweissen oder Kleben befe stigt werden.
Anstelle von kegelförmigen Dosen können diese auch eine andere Querschnittsform waben, vorzugsweise viereckig mit abgerundeten Ecken, polygonal oder ellipsenförmig.
Can
The invention relates to a can, preferably for powdery fillings.
For the packaging of powdered or liquid foods, cans have found widespread use. The cans are usually produced by companies specializing in this field and are then delivered empty to the customer, who fills the cans with him and then closes them.
It has been shown that in the case of hygroscopic filling goods such as cocoa or malt nutrients, the shelf life can be significantly increased if the can is tightly sealed by a membrane that can be torn or pierced when opened. Since the filling material is usually introduced into the can from above, this tear-off film could not be attached by the can manufacturer until now. However, the application of this tear-off film after the can has been filled by the can taker encounters difficulties and requires special facilities. Another major disadvantage is the large amount of space required when transporting the empty cans from the can manufacturer to the filler and during storage.
The aim of the invention is to create a can which can be largely completed by the can manufacturer and in which the tear-open film can already be attached by him and in which this can should also be stackable in order to reduce the transport volume of the empty cans.
The invention is characterized by the combination of the following features: a) shape widening towards the bottom, b) cover-side membrane firmly connected to the can rim, which can be destroyed before the can contents are removed for the first time, c) open bottom.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown in the drawing.
The can has a conical shell 10, which is preferably wrapped from paper or cardboard. This jacket is usually laminated inside and / or outside. Instead of paper or cardboard, the jacket could also consist at least partially of metal or plastic, if a somewhat higher production price is accepted. The jacket is designed in such a way that the conicity is 2 to 80 / o, preferably about 40 / o, with the jacket tapering from bottom to top. The upper opening, that is to say the cover-side opening, is provided with a tear-open membrane 12 which is either connected to a reinforcing ring 11 or forms a single piece therewith. The membrane 12 and the ring 11 can be made of either metal or plastic.
The airtight connection between the jacket 10 and the ring 11 is made by flanging, gluing or welding. A plug-in cover 14 protruding into the cover opening is inserted on the ring 11, the edge 16 of which does not or only slightly protrudes radially beyond the ring 11 in order not to impair the stackability. The lid-side closure including the tear-off membrane is thus applied by the can manufacturer and no further operations need to be carried out on the top of the can after the lid has been put on. For the time being, however, no base is used, so that these empty cans can be nested during transport from the can manufacturer to the filling station. The nested boxes only take up a fraction, for example around a third of the transport volume that is otherwise required.
At the filling station, the filling material is filled into the empty cans from the bottom, i.e. from the bottom. H. the cans are placed upside down for filling. After that, the bottom 13 only needs to be placed and fastened, which can be done with conventional, relatively simple devices.
The floor can be made of plastic, sheet metal or cardboard and beFE Stigt by folding, welding or gluing.
Instead of conical cans, these can also have a different cross-sectional shape, preferably square with rounded corners, polygonal or elliptical.