CH439226A - Filterelement - Google Patents

Filterelement

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CH439226A
CH439226A CH235566A CH235566A CH439226A CH 439226 A CH439226 A CH 439226A CH 235566 A CH235566 A CH 235566A CH 235566 A CH235566 A CH 235566A CH 439226 A CH439226 A CH 439226A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
filter
filter element
element according
nozzle
screen
Prior art date
Application number
CH235566A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerber Horst
Original Assignee
Gerber Horst
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Publication date
Application filed by Gerber Horst filed Critical Gerber Horst
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Publication of CH439226A publication Critical patent/CH439226A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/30Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description


  
 



  Filterelement
Das Patent betrifft ein Filterelement sowie die Verwendung des Filterelementes in einer Anlage zur Luft. reinigung.



   Zur Reinigung der Luft sind Einrichtungen bekannt, bei welchen die zu reinigende Luft in Rotation versetzt wird, wobei in dieser enthaltene Bestandteile wie Staub oder feine Flüssigkeitströpfchen durch Fliehkraftwirkung ausgeschieden werden. Solche Einrichtungen eignen sich jedoch nicht zum Ausscheiden von dampf- und gasförmigen Verunreinigungen der Luft.



   Für den letztgenannten Zweck sind bereits Filteranlagen bekannt, die je nach der Art der Luftverunreinigung (Säuredämpfe, Gase, Staub usw.) mit verschiedenartigen Filtermedien ausgerüstet sind.



   Werden die Filtermedien benetzt, so erfolgt dies bekanntlich in der Weise, dass die Flüssigkeit im obersten Teil der Anlage versprüht wird, wobei die Luft    gewa-      schein     wird. Die Flüssigkeit sickert alsdann im Gegenstrom zur Luft durch die Filterelemente nach unten.



  Nachteilig ist hierbei, dass die im oberen Teil der Anlage im Filtermaterial angesammelten Verunreinigungen durch die Flüssigkeit in den unteren Teil der Anlage gespült werden, was zu einer zusätzlichen Belastung und raschen Verschmutzung des unteren Bereiches des Filters führt.



   Zweck des Patentes ist, diese Nachteile zu vermeiden, Das einen Gegenstand des Patentes bildende Filterelement ist dadurch gekennzeichnet, dass sein von einem das Filtergehäuse bildende Mantel umschlossener Raum durch einen sich nach unten öffnenden Schirm in zwei Kammern unterteilt ist, wobei sich das untere Ende des Schirmes im Bereich des unteren Endes des Mantels befindet und in das obere Ende des Schirmes eine Düsenglocke mit einer Düse zum Einspritzen von Flüssigkeit vorgesehen ist, dass der Schirm, welcher als Träger von in der oberen Kammer eingefülltem festen Filtermaterial dient, aus mehreren, in dessen Umfangsrichtung verlaufenden Materialbahnen zusammengesetzt ist, die sich an ihren benachbarten,

   zwischen sich Schlitze bildenden Längsrändern überlappen und dass unterhalb der untersten dieser Materialbahnen eine mit einer Ablaufleitung verbundene Sammelrinne angeordnet ist.



   Die Verwendung des Filterelementes in einer Luftreinigungsanlage ist gemäss diesem Patent dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Filterelemente aufeinandergestellt werden, wobei das unterste Element mit einem Anschluss für die zu reinigende Luft versehen ist, welche durch einen am obersten Element angeschlossenen Ventilator durch die Elemente hindurchgesaugt wird.



   Ausser dem Vorteil, dass eine Verunreinigung der unteren Filterelemente durch die oberen Elemente ausgeschaltet ist. besteht ein weiterer Vorteil in der einfachen Konstruktion des Filterelementes. Der luftdurchlässige Schirm erfüllt nämlich zugleich zwei Funktionen, indem er erstens als Träger des festen Filtermaterials und zweitens als Sperre für die mit der Düse eingespritzten Flüssigkeit dient.



   Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in welcher das Patent anhand der Zeichnung näher erläutert wird.



   Die einzige Figur der Zeichnung zeigt schematisch einen Teil einer Luftreinigungsanlage im Axialschnitt.



   Die Anlage besteht aus mehreren, im wesentlichen unter sich gleichen Filterelementen 1, die aufeinandergestellt und miteinander verschraubt sind. Das unterste Element (nicht dargestellt) ist mit einer Zuleitung für die zu reinigende Luft versehen. Diese wird durch einen am obersten ebenfalls nicht dargestellten Element angeschlossenen Ventilator abgesaugt und durchströmt dabei die Elemente nacheinander, wobei sie gereinigt wird.



   Das Gehäuse eines jeden Filterelementes 1 besteht aus einem Mantel 2, zweckmässig aus korrosionsbeständigem Material. Ein Schirm 3 unterteilt den vom Mantel 2 umschlossenen Hohlraum in zwei Kammern 4 und 5. Der Schirm ist allseitig gegen die Mitte und nach oben geneigt, d.h. er öffnet sich nach unten und bildet einen Kugelstumpf, wenn der Mantel 2 gemäss der bevorzugten Ausführungsform zylindrisch ist oder einen Pyramidenstumpf, wenn der Mantel vier- bzw. vieleckig ausgebildet ist. Der Schirm 3 ist aus mehreren Materialbahnen 6 zusammengesetzt, die in Umfangsrichtung des Schirmes 3 verlaufen. Wie die Zeichnung zeigt, überlappen sich diese Materialbahnen an ihren Längsrändern. Die Materialbahnen sind an treppenförmigen Stegen 7 befestigt, - so  dass zwischen den sich überlappenden Längsrädern Schlitze 8 gebildet werden.

   Die Stege 7 ihrerseits sind an einer Düsenglocke 9 und an einer Sammelrinne 10 befe  zeigt.   



   Der Schirm 3 dient als Träger des Filtermaterials 11, welches je nach der Art der Luftverunreinigung Spezialkoks, Aktivkohle, Glaswolle, usw. sein kann.



   In das obere Ende des Schirmes 3 ist die Düsenglocke 9 eingesetzt. In dieser ist eine Düse 12 angeordnet, mittels welcher eine Flüssigkeit in die Kammer 5 eingespritzt, vorzugsweise verstäubt wird. Als Flüssigkeit kommt z. B.



  Leitungswasser mit Beigaben von Hilfs- oder Absorbtionsmedien wie Natriumhydroxyd in Frage, welches durch die Leitung 12a zugeführt wird.



   Die Düse 12 ist in einem sich vom Mantel 2 zur Düsenglocke 9 erstreckenden Rohr 13 leicht ausbaubar angeordnet, so dass sie bei einer allfälligen Verstopfung schnell gereinigt oder ausgewechselt werden kann.



   An die zur Düse führende Wasserleitung kann eine (nicht dargestellte) Dosiervorrichtung zur Beigabe von Hilfsmedien angeschlossen sein.



   Aus untern Ende des Mantels 2 und unterhalb der untersten Materialbahn 6 befindet sich die in Umfangsrichtung verlaufende Sammelrinne 10 zur Aufnahme der durch das Filtermaterial gesickerten Flüssigkeit, welche durch eine Ablaufleitung 14 aus Polyvinylchlorid aus der Rinne 10 weggeleitet wird.



   Die beschriebene Anlage funktioniert folgendermassen: Verunreinigte Luft wird in die Kammer 5 des untersten Filterelementes 1 eingeleitet, und durch den eingesprühten Flüssigkeitsnebel gewaschen, worauf sie die Schlitze 8 und den mit Filtermaterial 11 gefüllten Absorbtionsraum 4 passiert und dann in das die zweite Stufe bildende nächstobere Filterelement gelangt, wo sich der gleiche Prozess wiederholt (siehe Pfeile L).



   Die aus jeder Düse ausströmende Flüssigkeit passiert jeweils nur einen Raum 5 und 4 zweier benachbarter Stufen 1, bzw. im untersten Filterelement nur den Raum 5 und wird dann in der Rinne 10 gesammelt und durch die Leitung 14 abgeleitet (siehe Pfeile F) welche in eine Sammelleitung 15 führt. Dadurch ist eine Verschmutzung von einem Element zum andern ausgeschaltet.



   Die Anzahl der Filterelemente einer Anlage richtet sich nach dem geforderten Reinigungsgrad und kann beliebig variiert werden. Für die am meisten auftretenden Fälle können aus mehreren Filterlementen zusammengebaute Anlagen serienmässig fertiggestellt werden. In speziellen Fällen kann die Anlage den besonderen Bedingungen angepasst werden, indem die Anzahl der Elemente vergrössert oder verkleinert wird. Ausserdem besteht die Möglichkeit, mehrere Anlagen in Serie zu schalten.



   In gewissen Fällen kann es zweckmässig sein, das Filtergehäuse mit einem Schlammsammler zu versehen.



   Mit der beschriebenen Anlage können der Luft Verunreinigungen verschiedener Art, z. B. Säuredämpfe, Kohlenmonoxyd, Staub usw. entzogen und unschädlich gemacht werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Filterelemente, dadurch gekennzeichnet, dass sein von einem das Filtergehäuse bildenden Mantel (2) umschlossener Raum durch einen sich nach unten öffnenden Schirm (3) in zwei Kammern (4, 5) unterteilt ist, wo- bei sich das untere Ende des Schirmes im Bereich des unteren Endes des Mantels (2) befindet und in das obere Ende des Schirmes eine Düsenglocke (9) mit einer Düse (12) zum Einspritzen von Flüssigkeit vorgesehen ist, dass der Schirm (3) welcher als Träger von in der oberen Kammer eingefüllten festen Filtermaterial (11) dient, aus mehreren, in dessen Umfangsrichtung verlaufenden Materialbahnen (6) zusammengesetzt ist, die sich an ihren benachbarten, zwischen sich Schlitze (8) bildenden Längsrändern überlappen und dass unterhalb der untersten dieser Materialbahnen (6) eine mit einer Ablaufleitung (14) verbundene Sammelrinne (10)
    angeordnet ist.
    II. Verwendung des Filterlementes gemäss Patentanspruch I, in einer Luftreinigungsanlage, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Filterelemente (1) aufeinandergestellt werden, wobei das unterste Element mit einem Anschluss für die zu reinigende Luft versehen ist, welche durch einen am obersten Element angeschlossenen Ventilator durch die Elemente hindurchgesaugt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Filterelement nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (12) in einem sich vom Mantel zur Düsenglocke (9) erstreckenden Rohr (13) leicht ausbaubar gehaltert ist.
    2. Filterelement nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablaufleitung (14) aus Polyvinylchlorid besteht.
    3. Filterelement nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialbahnen (6) an Stegen (7) befestigt sind, welche sich zwischen der Sammelrinne (10) und der Düsenglocke (9) erstrecken und mit diesen letzteren verbunden sind.
    4. Filterelement nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite der Stege (7) zwecks Bildung der Schlitze (8) stufenförmig ausgebildet ist.
    5. Filterelement nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtergehäuse mit einem Schlammsammler versehen ist.
    6. Filterelement nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an eine Wasserzufuhrleitung (12a) zur Düse eine Dosiervorrichtung zur Beigabe von Hilfs- oder Absorbtionsmedien an das Wasser, angeschlossen ist.
CH235566A 1966-02-18 1966-02-18 Filterelement CH439226A (de)

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CH439226A true CH439226A (de) 1967-07-15

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