CH439470A - Elektrischer Motor, insbesondere Nähmaschinenanbaumotor, mit einem aus Kunststoff bestehenden Isoliergehäuse - Google Patents

Elektrischer Motor, insbesondere Nähmaschinenanbaumotor, mit einem aus Kunststoff bestehenden Isoliergehäuse

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CH439470A
CH439470A CH1057465A CH1057465A CH439470A CH 439470 A CH439470 A CH 439470A CH 1057465 A CH1057465 A CH 1057465A CH 1057465 A CH1057465 A CH 1057465A CH 439470 A CH439470 A CH 439470A
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CH
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CH1057465A
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Inventor
Palloch Herbert
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Frankl U Kirchner Fabrik Fuer
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/08Insulating casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description


  Elektrischer Motor, insbesondere     Nähmaschinenanbaumotor,    mit einem aus     Kunststoff     bestehenden Isoliergehäuse    Die Erfindung betrifft einen elektrischen Motor,  z. B.     einen        Nähmaschinenanbaumotor,    der mit einem  aus     ,Kunststoff    bestehenden     Isoliergehäuse    versehen     ist.     Insbesondere bezieht sich die     Erfindung    auf einen     Ge-          räteantriebsmotor    der Schutzklasse 2.  



  Man kennt     Antriebsmotoren,    bei denen     .das    an  triebsseitige und das     gegenantriebsseitige        Lagerschild     aus Kunststoff bestehen und über den     gesamten    Motor  eine Haube aus Kunststoff gestülpt wird.  



  Es gibt auch Motoren dieser Art mit     zwei    Kunst  stofflagerschilden, die     haubenartig    ausgebildet sind, so       dass    sie über das     Ständerpaket        hinweggreifen    und hierbei  den Motor als     Isolierumhüllung    umschliessen.  



  Es ist auch bekannt,     ;in    .den Lagerschildern Schalter  zur Leistungsumschaltung unterzubringen bzw. Spezial  steckvorrichtungen     für    den     Anschluss    des Motors vor  zusehen. Ferner ist es bekannt, bei solchen Motoren  in     ,einen    der     beiden    Lagerschilder     Anschlussklemmen     für ein Lichtkabel, z. B. für eine Nählampe,     vorzusehen.     



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen  elektrischen Motor der hier in Betracht     kommenden          Art    mit einem     Isoliergehäuse    zu schaffen, das so ge  staltet ist,     dass    die zum Betrieb     notwendigen    Schalt  einrichtungen, wie z. B. Ein- und Ausschalter,     Lei-          stungs-/oder    Spannungsumschalter, z. B. .an     einem    An  baumotor selbst, so vorgesehen sind, dass sie ohne De  montage irgendwelcher für die Motorfunktion <  wesent  licher Teile bequem betätigt werden können.

   Auf .ein  fache Weise soll ausserdem erreicht werden, dass auch  nach dem Einbau des Motors ein nachträglicher An  schiuss von     Anschlussleitungen    für     Hilfsspannungen    und/  oder das Auswechseln der dem Verschleiss unterworfe  nen     Motorbestandteile,    wie z. B. von Kohlebürsten, er  möglicht wird. Ferner soll die Ausbildung     eine    leichte  Montage bzw.     Demontage    des Deckelteiles ermöglichen.  



  Demzufolge besteht die     Erfindung    darin, dass ein       kappenartiger        Isoliergehäuseteil    des Motors in     einen       Mantelteil und einen das     gegenantriebsseitige    Lager  schild abdeckenden, gesondert abnehmbaren     Deckelteil     unterteilt ist.  



  Weitere     Einzelheiten    und Vorteile werden     anhand     .der     in    der Zeichnung dargestellten     Ausführungsbeispiele     näher erläutert. Es zeigt:       Fig.    1 ein     .Ausführungsbeispiel    der     Erfindung    bei       einem        Kollektormotor    in Seitenansicht,     teilweise        im     Schnitt,       Fig.    2     eine    Stirnansicht der Einrichtung nach     Fig.    1  mit     Deckelteil,

            Fig.    3 eine Stirnansicht ohne Deckelteil,       Fig.    4 als weiteres     Ausführungsbeispiel    einen In  duktionsmotor als Antriebsmotor     in    erfindungsgemässer       Ausbildung,        in    Seitenansicht, teilweise im Schnitt,       Fig.    5 eine Stirnansicht des Motors nach     Fig.    4  mit     Deckelteil,          Fig.    6     eine        Stirnansicht    dieses Motors ohne Deckel  teil,

         Fig.    7 einen     Kollektormotor    in Seitenansicht gemäss  einer Weiterbildung der Erfindung, teilweise im Schnitt,       Fig.    8 eine Stirnansicht mit Deckelteil,       Fig.    9 eine Stirnansicht ohne     Deckelteil,          Fig.    10 ein weiteres     Ausführungsbeispiel    mit einem  Induktionsmotor in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,  und       Fig.    11 eine     Stirnansicht    mit Deckelteil.  



  Der     Kollektormotor    nach den     Fig.    1 bis 3 ist in  seinem Grundaufbau     bekannt    und braucht deshalb nicht  in allen Einzelheiten erläutert zu werden. Der Motor  ist mit seiner Isolierumhüllung versehen, die aus dem  Mantelteil 1     und    dem Deckelteil 2 besteht.     Insbesondere     aus     Fig.    2 ist ersichtlich, dass dieser     Deckelteil    2 mit       Hilfe    von zwei Schrauben 3 mit dem     gegenantriebssei-          tigen        Lagerschild    4 abnehmbar verbunden werden kann.

    Dieser Deckelteil 2 ist mit     einer        Ausnehmung    5 ver  sehen, durch welche     ein    auf dem     gegenantriebsseitigen         Lagerschild 4 befestigter Leistungsumschalter 6 hin  durchragt. Gemäss     Fsg.    3 ist insbesondere im Zusam  menhang mit     Fig.    1 der Zeichnung     erkennbar,    dass nach  Abnahme des     Deckelteils    2 die     Anscblussschrauben    7  zum     Auswechseln    der Kohlebürsten 7a, ebenso aber  auch die     Anschlussklemmleiste    8, z.

   B. für ein Licht  kabel 9, mit der     Zugentlastungsschelle    10 bequem zu  gänglich sind. Die Kohlebürsten 7a können hierbei in       ihrer    Längsrichtung aus der zugehörigen     Halterung    ent  fernt     werden.     



  Beim Abnehmen des Deckelteils, der z. B. mit einem  zugehörigen Lagerschild mit     Hilfe    von zwei Schrauben  verbunden wenden kann, bleibt der Motor voll funk  tionsfähig. Die     Mantelfläche    des Motors mit der Iso  lierumhüllung bleibt unverändert bestehen. Ohne den  Motor vom Gerät durch Demontage zu trennen, kann,  nach Abnahme des Deckelteils, der Austausch oder die       Reinigung    der     Kohlenbürsten    bequem durchgeführt wer  den. Hierdurch wird es auch einem Nichtfachmann zu  mutbar, eine solche Verrichtung durchzuführen, da     keine     schwierige Demontage     funktionswichtiger    Motor  bestandteile bzw. deren     Isolierumhüllung    notwendig  wird.

    



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7 bis 9 ist  der     Deckelteil    2 mit     Hilfe    eines Drehverschlusses 18  mit dem     gegenantriebsseitigen        Lagerschild    15 abnehm  bar     verbunden.    Dieser Deckelteil 2 .ist mit einer     Aus-          nehmung    5 versehen, durch welche, wie bei dem     Aus-          führungsbeispiel    nach den     Fig.    1 bis 3,

   auf dem     gegen-          antriebsseitigen    Lagerschild 15 befestigter Leistungs  umschalter 6     hindurchragt.     



  Der Mantel 1 und der Deckel 2 :sind mittels eines       Bajonettverschlussknopfes    18 unter Druckwirkung     einer     Feder 14 mit     einem        gegenantriebsseitigen    Lagerschild  15 verbunden, so dass nach     Einrastung    von Nocken 16  und 17 des     Bajonettverschlussknopfes    18 im     gegenan-          triebsseitigen    Lagerschild 15 die Druckfeder 14 den  Deckel 2 in den Mantel 1 gegen das     antriebsseitige     Lagerschild 13 drückt.  



  Am Deckel 2 sind an der Innenseite Nocken 19  direkt     angespritzt.    Metallschrauben, welche elektrischen  Kontakt     vermitteln,    müssen aus     Sicherheitsgründen    so  angebracht     sein,    dass dieselben, falls sie sich durch  Erschütterungen oder sonstige Einflüsse lockern, beim       gänzlichen    Herausfallen keine Gefahr bilden.

   Die     Nok-          ken    19, die genau gegenüber den Metallschrauben 7  und 20, welche elektrischen Kontakt     vermitteln,    ange  ordnet sind, verhindern das Herausfallen dieser Schrau  ben, da der Abstand zwischen diesen Nocken und den  beschriebenen Schrauben kleiner ist als die     Einschraub-          tiefe    dieser Schrauben.  



  Das abgewandelte Ausführungsbeispiel aus den     Fig.     4 bis 6 weist das gleiche     Konstruktionsprinzip    auf wie  das Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    1 bis 3. Nach  .den     Fig.    4 bis 6     wird    als Beispiel     ein,        Spaltpohnotor    ge  wählt, da bei diesen Motoren es oft gebräuchlich ist;  durch     zusätzliche    Wicklungen auf den ausgeprägten  Polen :des Ständers auf     transformatorischem    Wege Zu  satzspannungen zu erzeugen, die das     Gerät,    für das  dieser Anbaumotor     bestimmt    ist, benötigt.  



  Die     Fig.    4 der Zeichnung zeigt wiederum den Man  tel 1 der     Isolierumhüllung    mit dem -abnehmbaren     Dek-          kelteil    2, der mittels der Schrauben 3 an     gegenantriebs-          seitigen    Lagerschild 4 abnehmbar zu befestigen ist.

   Es  ist .auch bei diesem Motor nach den     Fig.    4 bis 6 ein  von aussen zu betätigender Schalter 6 vorgesehen, der  durch eine entsprechende     Ausnehmung    in der Stirn-         wandung    des Deckelteils     hindurchragt.    Die     Fig.    6 zeigt  in Übereinstimmung mit der     Fig.    3 auch die am     gegen-          antriebsseitigen    Lagerschild angebrachte Klemmleiste 8  mit Stromkabel 9 und     Zugentlastungsschelle    10. Der  Deckelteil 2 weist     eine        .Breite    auf, die kleiner ist als  die Breite des Isoliermantels 1.

   So ergibt sich bei dem       Spaltpolmotor    nach -dem Ausführungsbeispiel gemäss       Fig.    4 bis 6, im übrigen natürlich auch für einen Motor  etwa     gemäss,den        Fig.    1 bis 3, die Möglichkeit,     trotz    des  abnehmbaren Deckelteiles 2 in die Stirnwandung der       Isolierumhüllung    1 Ausschnitte 1 für den Durchtritt  .der     Motorkühlluft    vorzusehen. Mit dem auf dem     gegen-          antriebsseitigen    Lagerschild 4 fest angeordneten Um  schalter 6 kann z.

   B. eine Spannungsumschaltung des  Motors vorgenommen werden, indem Wicklungsteile  der     Ständerwicklung    entsprechend der neuen Netz  spannung umgeschaltet werden.  



  Die     in        Fig.    6 sichtbare     Anschlussklemmleiste    8 er  laubt auch einen nachträglichen Anschluss eines An  schlusskabels 9 für     Hilfsspannungen,    die z. B. von Tei  len der     Ständerwicklung    des Motors selbst erzeugt wer  den. Die     Zugentlastungsschelle    10 ist hierbei     gleichfalls     an der gleichen     iKlemmleiste    8 vorgesehen.  



  Das     antriebsseitige    Lagerschild mit der Motorwelle  12 befindet sich in der vom Mantelteil 1 wiederum ge  trennten Isolierhaube 13.  



  Bei e     inem    Ausführungsbeispiel nach     Fig.    10 und 11  der Zeichnung werden die gleichen Merkmale verwen  det wie beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 bis 3.  Bei diesem Ausführungsbeispiel ist wiederum ein Spalt  polmotordargestellt, wobei die     Fig.    10 der Zeichnung  wiederum den Mantel 1 der     Isolierumhüllung    mit dem  abnehmbaren Deckelteil 2 zeigt, der mittels des     Bajo-          nettverschlussknopfes    18 am     gegenantriebsseitigen    La  gerschild 15 abnehmbar zu befestigen ist. Auch bei  diesem Motor ist ein Schalter 6 und eine Klemmleiste 8  vorgesehen.

   Im übrigen entspricht die Ausführung dieses  Motors der     in    den     Fig.    4 bis 6 dargestellten Ausbildung.  



  Aus den     Fig.    7 und 10 ist     ersichtlich,    dass bei  diesen dargestellten     Ausführungsbeispielen    der Bajonett  verschlussknopf 18 zentrisch im Deckelteil 2 angeordnet  ist.  



  Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung kann der  Deckel 2 und/oder der Mantel 1 auch mehrteilig aus  gebildet sein und z. B. aus den Teilen 21' und 21"  bestehen. Um eine doppelte Isolierung für den Motor  nach den vorgenannten Ausführungsbeispielen zu schaf  fen, können beide Lagerschilder des Motors ebenfalls  aus     Press-    oder Kunststoff .bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Motor, insbesondere Nähm.aschinenan- baumotor, mit einem aus Kunststoff bestehenden Iso- liergehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass ein kappen artiger Isoliergehäuseteil in einen Mantelteil<B>(</B>1) und einen das .gegenantriebsseitige Lagerschild (4) abdecken den, gesondert abnehmbaren Deckelteil (2) unterteilt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Motor nach Patentanspruch, .dadurch gekenn zeichnet, dass zur Verbindung des Mantelteils :(1) mit denn Deckelteil (2) ein Bajonettverschluss dient, bei dem ein Bajonettverschlussknopf (18) über Nocken (16, 17) den Mantel. (1) und den Deckel (2) mit dem gegenan- triebsseitigen Lagerschild (15) verbindet. 2. Motor nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Druckmittel, z.
    B. eine Druckfeder 14), die den Mantelteil (1) und den Deckel (2) gegen ein an- triebsseitiges Lagerschild (13) drückt. 3. Motor nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Bajonettverschluss (18) zentrisch im Deckel (2) angeordnet ist. 4. Motor nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Nocken (19) an der Innenseite des Deckels (2) als Sicherung gegen Herausfallen der im Motorgehäuse angeordneten Kontaktschrauben (7, 20). 5. Motor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Deckel (2) und/oder Mantel (1) mehrtei lig ausgebildet ist/sind. 6.
    Motor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die auf dem gegenantriebsseitigen Lager schild (4) befindlichen Anschlusskontakte, an denen eine Umschaltung von Wicklungsteilen der Ständerwicklung des Motors und/oder ein zusätzlicher Anschluss von Anschlusskabel für Hilfsspannungen vorgenommen wer den kann, im Innenraum des abnehmbaren Deckelteils liegen. 7.
    Motor nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anschlusskontakte auf einer Klemm- leiste (8) angeordnet sind, auf der gleichzeitig eine Anschlusskabel-Zugentlastung (9, 10) vorgesehen ist. B.
    Motor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass am gegenantriebsseitigen Lagerschild (4) die zum Betrieb eines Kollektormotors notwendigen Kohlebürsten (7a) - in axialer Richtung entfernbar im Innenraum des abnehmbaren Deckelteils (2) liegen. 9.
    Motor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, .dass der abnehmbare Deckelteil (2) mit einer Ausnehmung (5) versehen ist für den Durchtritt eines von aussen bedienbaren, mit dem gegenantriebsseitigen Lagerschild (4) verbundenen Schalters (6). 10. Motor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das antriebsseitige und das gegenantriebs- seitige Lagerschild zum Erhöhen der Isolation aus Kunststoff bestehen.
CH1057465A 1964-08-18 1965-07-28 Elektrischer Motor, insbesondere Nähmaschinenanbaumotor, mit einem aus Kunststoff bestehenden Isoliergehäuse CH439470A (de)

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DEF0043775 1964-08-18
DEF27964U DE1927681U (de) 1965-04-29 1965-04-29 Antriebsmotor, beispielsweise naehmaschinenanbaumotor mit einer aus press- oder kunststoff bestehenden isolierumhuellung.

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