CH439912A - Spannfutter für Drehmaschinen und andere Werkzeugmaschinen - Google Patents

Spannfutter für Drehmaschinen und andere Werkzeugmaschinen

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CH439912A
CH439912A CH766565A CH766565A CH439912A CH 439912 A CH439912 A CH 439912A CH 766565 A CH766565 A CH 766565A CH 766565 A CH766565 A CH 766565A CH 439912 A CH439912 A CH 439912A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
chuck
wedge
drive ring
chuck body
clamping jaws
Prior art date
Application number
CH766565A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rheinbay H Joe
Original Assignee
Rheinbay H Joe Dipl Ing
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Filing date
Publication date
Application filed by Rheinbay H Joe Dipl Ing filed Critical Rheinbay H Joe Dipl Ing
Publication of CH439912A publication Critical patent/CH439912A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/16Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
    • B23B31/16045Jaws movement actuated by screws and nuts or oblique racks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description


  Spannfutter für Drehmaschinen und andere     Werkzeugmaschinen       Es sind Spannfutter für Drehmaschinen mit radial  verstellbaren     Spannbacken    bekannt,     bei    welchen die       letzteren    an ihrer     Unterseite    mit quer zur     Verstell-          richtiung    stehenden Zähnen     ausgerüstet        sind,    in welche  die Zähne von in Nuten des Spannfutterkörpers senk  recht :zu den Spannbacken     geführten    Keilstangen ein  .gneifem, drei über einen in einer koaxialen Ausdrehung  :

  des Spannfutterkörpers gelagerten, mittels seiner Ge  windespindel     drehbaren        Treibring        sowie    über Zapfen  und     Gleitsteine        miteinander    in Verbindung stehen.  



  Bei den Spannfuttern der vorbezeichneten Art dient  eine (der Keilstangen als Verstellmutter für die Gewinde  spindel bzw. für dien Treibring. Dabei russ sich der  Nachteil ergeben, dass die Kraftverteilung auf die  Spannbacken ungleichmässig ist. Die Keilstange, die als  Verstellmutter dient, übt auf die zugehörig--, Spann  backe eine grössere     Kraft        aus        als    die     anderen    Keil  stangen auf die ihnen     zugeordneten        Spannbacken.    Die  Bewegurig der Spannbacken ist daher ungleichförming,

    so dass     such        Schwierigkeiten    bei der     zeitirischen    Ein  stellung der Spannbacken ergeben. Durch die Keilstan  genverzahnung wind lauf die als Verstellmutter dienende  Keilstange eine grosse Querkraft ausgeübt, so dass allein  infolge der Reibungskräfte die von der Keilstange auf  den Treibring ausgeübte Kraft stark herabgesetzt wird.  



  Ein weiterer Nachteil der vorbezeichneten Spann  futter ist die schwierige     Bearbeitung    der Keilstangen  führungen, die in Langlochariger Form ausgeführt sind.  Um die Reibungsverluste und den Verschleiss in dem  Keilstangenführungen niedrig zu halten, ist eine gehär  tete und mit hoher Güte geschliffene Oberfläche er  forderlich. Bai der vorbezeichneten .Ausführung können  die Gleitflächen nur nm Eintauchverfahnen mit kleinen       Schleifscheiben        geschliffen    werden, woben     besonders    der  Schliff der Bodenfläche der Keilstangenführungen  ,schwierig ist.

   Wirtschaftlichkeit und Güte des Schliffes  sind     hierbei        durch    .die Art der     Schleifarbeit        .begrenzt.     



  Weiterhin zeigt sich bei     den        Spannfuttern.    der     vor-          bezeichneten        Art    !als nachteilig, dass     eine        wirksame    Ab-    dichtung fehlt, um die Innenteile des Spannfutters vor  Verschmutzung durch Späne, Gussstaub, Schleifschlamm  .u.a. zu schützen. Durch die Verschmutzung leidet faber  auch die Spannkraft des Spannfutters.

   Die Spannfutter       müssen        daher    öfters     :auseinander    genommen werden,  damit das Futterinnere gereinigt wenden kann, wobei  dann in der Regel auch ein neues     Einfetten    der Futter  tolle erfolgen muss.  



  ,Bei (den gegenwärtig üblichen hohen Drehzahlen von  2500 U./min und mehr zeigt sich infolge der auf die  Futterteile wirkenden Fliehkraft ein wesentliches Ab  sinken der     Spannkraft    gegenüber     dran        Ruhezustand,    da  bei; dem Spannfutter der vorbezeichneten Art keine  Kräfte auftreten können, die den Fliehkräften entgegen  wirken.  



  Der Erfindung liegt die, Aufgabe zugrunde, diese  Nachteile zu     vermeiden,        also        -ein    Spannfutter zu :schaf  fen,     Idas        :eine    auf     Balle        Spannbacken        gleichmässig        verteilte     Spannkraft abgibt, für die wirtschaftliche und     genaue     Bearbeitung der Keilstangenführungen beste Voraus  setzung bietet,     einen    Schutz .gegen     Verschmutzung    des       Futterinnerem,

          gewährt    und<B>bei</B> hohen Drehzahlen noch  eine ausreichende Spannkraft ,abgibt.  



  Die     Erfindung        besteht        darin,        ein    Spannfutter für       Drehmaschinen    und andere Werkzeugmaschinen, ent  haltend radial verstellbare Spannbacken, die an ihrer  HimterseUe ,mit quer ,zur Verstellrichüung stehenden  Zähnen     versehen    sind, in die die Zähne von     senkrecht     zu den Spannbacken geführten Keilstangen eingreifen,  :

  die mit dem zentrisch im Spannfutterkörper gelagerten       Treibring,        im,    Eingriff stehen und bei dessen Drehung  die Spannbacken in ihren Führungsnuten verschieben,  so auszubilden, dass der Spannfutterkörper aus zwei       Teilen    besteht,     (deren    vorderer Teil     zur        Führung    und  Lagebestimmung der Spannbacken, der Keilstangen und  des Triebringes dient,

   während der .hintere Teil zur       Abstützung        (des    vorderen Teileis     und        zur        Lagerung    einer  mit dem     Treibrilng        dm        Eingriff        stehenden    Gewindespindel.       und        id2men        Vezstellmutter        vorgeisehen    ist.

        Die Teilung dieses Spannfutterkörpers verläuft  zweckmässig stufenförmig in der Weise, dass im vorderen  Teil zwei koaxiale Durchmesser gebildet werden, von  denen öder grössere Durchmesser zur Zentrierung des  vorderen Teils im hinteren Teil bestimmt ist .und der  kleinere     Durchmesser    die     zentrische    und koaxiale Füh  rung des Treibringes bildest und gleichzeitig der Ver  steifung des vorderen Teils dient.

   Die Teilfugen des  Spannfutterkörpers Beigen vorzugsweise in (drei paralle  len und rechtwinklig zur     Futterachse    stehenden Höhen  ebenen, wobei die Lage (der vorderen Teilfuge durch  die Kopflinien .der Keilstangenverzahnungen, die mitt  lere Teilfuge durch (die obere Stirnfläche des     Treib-          ringes    und die unter-- Teilfuge durch die untere Stirn  fläche (des Treibringes bestimmt ist.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Ver  stellmutter, die mit dem Treibring ,auf :dessen Unterseite  in Eingriff steht, im hinteren Teil des Spannfutter  körpers in einer Führungsnut gelagert, deren Hinter  seite bündig in der Bodenfläche ,des Spannfutterkörpers  liegt, so dass (die Verstellmutter sich auf dem Futter  flansch abstützt.  



  In ,dem     vorderen    Teil (des Futterkörpers sind :also  die Futterteile untergebracht, die für den genauen Rund  lauf des Spannfutters entscheidend (sind. Da sich diese  Teile im     gleichen    Stück befinden, sind     die        Voraus-          si--tzunigcn    für die     Einhaltung    grosser     Lagegenauigkeit     gegeben. Der     hintere    Teil des     Futterkörpers        stützt    :den  vorderen Teil des Futterkörpers ab und :dient zur  Lagerung der Gewindespindel und (der Verstellmutter  für die Drehung dies     Treibringes.     



  Die :der Gewindespindel zugeordnete Verstellmutter  steht gemäss einer Ausführungsform mit der hinteren  Seite des     Treibringes    über Zapfen und     Gleitstein    in  Eingriff. Die hintere Stirnfläche der Verstellmutter liegt  dabei in der Bodenfläche (des Spannfutters und stützt  sich .auf     dem        Futterflansch    ab,     :der    das Spannfutter mit  der Spindel der     Drehmaschen-,        verbindet.     



  Die     Gewindespindel    kann bei dieser Ausführungs  form     auf    einfache Weise in     .einer        (den    hinteren Teil des  Spannfutterkörpers durchragenden abgesetzten Bohrung       gelagert    werden. Sie ist dabei ,an ihrem einen Ende mit  einem Vierkant für den Schlüsselangriff versehen und  weist :dort einen     Lagerbund    auf. An ihrem anderen  Ende trägt sie eine nachstellbare Bundmutter, die (sich,  wie auch der Lagerbund, zur Aufnahme der Schrauben  kraft auf :einer Auflagefläche -im Futterkörper .abstützt.  



  Bei einer Ausführungsform liegen die vorderen       Stirnseiten    (der Führungsnuten     für    die Keilstangen um  wenige     Millimeter    hinter der     vorderen,    Teilfuge des       Futterkörpers    und ihre hinteren Stirnseiten     in    der mitt  leren Teilfuge (des Futterkörpers, so dass die Keilstan  gen-Führungsnuten mit offenen Enden !ausgeführt wer  den können, die dann ;

  durch     eine    von der     mittleren     Teilfuge bis zur vorderen     Teilfuge    sich     erstreckende     kragenartige Verlängerung des hinteren Teiles (dies       Spannfutters    verschlossen werden.  



  Die     einzelnen    Keilstangen     werden    vorzugsweise  durch eine elastische endlose Dichtungsschnur abge  dichtet, die in (die     Seitenwände    :und :an     ihren    beiden  Enden quer in entsprechende Endstücke eingebettet ist,  die mit (den Keilstangen verschraubt werden und somit  bei ;der Erzeugung der Keilstangenverzahnung nicht  stören     können.     



  Bei :einer Ausführungsform 'ist     (der    vordere Teil     dies     Spannfutterkörpers ganz symmetrisch gestaltet(, so dass    ,die :durch (den Kraftschluss (der Spannbacken     hervor-          :gerufenen        inneren    Futterkräfte asymmetrisch verteilte :und  .gleich grosse :Spannungen     hervorrufen.    Die Verbindung  dies     vorderen    Teils mit :dem     hinteren    Teil     erfolgt    kraft  schlüssig (durch Verbindungsschrauben, die nur in einem  äusseren Kreis angeordnet sind.

   Der innere, mittlere       Teil    ist schraubenlos und wird ,durch     (eine    rohrförmige       Verlängerung    versteift, die auch (als Führung für den  Treibring (dient. Werkstoff und Wärmebehandlung :des  vorderen Teils können wegen seiner günstigen Form  gebung nach     Iden    verlangten Eigenschaften des Teiles       gewählt    werden.  



  In (der Zeichnung ist     :ein    Ausführungsbeispiel eines  Spannfutters (gemäss (der Erfindung dargestellt, :und zwar  zeigt:  Fig. 1 einen senkrechten :Schnitt entlang (der Linie  A-B in Fig. 2, wobei die Verbindungsschraube 22 in    den Schnitt versetzt gezeichnet ist,  Fig. 2 einen waagrechten Schnitt entlang :der     ab-          gest(uften    Linie C-D in Fig. l ,  Fig. 3 einen waagrechten Schnitt entlang der Linie  E-F in Fig. 1,  Fig. 4 die Draufsicht auf die rechte Hälfte des  Spannfutters nach Fig. 1,  Fig. 5 die Keilstange in isometrischer Projektion,  Fig. 6 die Dichtungsschnur der Keilstange in iso  metrischer Projektion, :und zwar im eingebauten Zu  stand,  Fig. 7 einen senkrechten Schnitt entlang der ab  gestuften Linie G H in Fig. 2.  



  Der Spannfutterkörper 1 des Spannfutters besteht  aus einem vorderen, d. h. in Nähe der Spannbacken       liegenden    Teil l a und einem     hinteren,    dien Spannbacken  abgewandten Teil 1b, die ,durch Schrauben 22 mit  einander verbunden sind. Wie aus Fig. 1 hervorgeht,  verläuft die     Teilung    dies .Futterkörpers 1 stufenförmig  in drei parallelen Höhenebenen, wobei die vordere Teil  fuge (durch die Kopflinien 4' der Keilstangenverzahnun  gen 4 bestimmt ist, während die mittlere Teilfuge in der  oberen Stirnfläche des Treibringes 10 und die hintere  Talfuge in (der hinteren Stirnfläche :des Treibringes 10       lief.     



  Im vorderen Teil l a (des Futterkörpers 1 sind die       Spannbacken    2 in radialen     Führungsnuten    2' verschieb  bar (angeordnet, wie es laus Fig. 4 zu ersehen ist. In die       Unterseite        (der    Spannbacken 2 sind schräggestellte Ver  zahnungen 3 eingeschnitten, die mit Verzahnungen 4 ,der  rechtwinklig zu den Spannbacken 2 angeordneten     Keil-          stangen    5 in Eingriff stehen. Die letzteren bewegen sich  in Führungsnuten -6, die in Iden vorderen Teil 1a des       Spannfutters        durchgehend        eingeschnitten    sind.  



  Aus Fig. 2 ist zu erstehen, dass die offenen .Enden  der Keilstangenführungen 6 staubdicht durch einen Kra  gen 7     edles        hinteren        Körpers        1b    so verschlossen     sind,     dass die freie Länge     Ider        Führungsnuten    6 unverkürzt  für die     Biawegung    (der Keilstangen 5 zur.     Verfügung     steht.  



  Wie     aus        Fig.    1 (ersichtlich, wird der innere Durch  messer des     Treibringes    10 :auf (dem     Durchmesser    23'  der     (axialen,        rohrförmigen        Verlängerung        23i        des    vorde  ren Teils     1.a        zentrisch    (geführt, wodurch     die        Mitthgkeit     zu (den     Keilstangen    5 gewahrt wird rund dem     vorderen     Teil grösser     Steifilgkeit    gegeben wird.

   Die Keilstangen  5     greifen        mitl    Zapfen 8 und     Glleitstein:en    9 in auf der       Vorders-,he    (des     Treibringes    10 radial     (eingefräste        Mit-          nehmernuten    ein. Die     zur    Aufnahme des Treibringes      10 im hinteren Teil 1b dienende Ausdrehung ist mit  dem     Bezugszeichen    10' versehen.  



  Die     Drehung    des Treibringes 10 erfolgt von Hand  durch eine Gewindespindel 11, die gemäss Fig. 3 mit  einem Vierkant 18 zum Ansetzendes Verstellschlüssels       ausgerüstet        eilst.     



  Die Verstellmutter 12i der Gewindespindel 11 ist  nach Fig. 1 mit einem Zapfen 13 und einem Gleitstein  14 ausgerüstet, der in     eine    lauf der     Hinterseihe        des     Treibringe;, 10 eingefräste radiale Nut eingreift. Die  hintere Stirnfläche der Verstellmutter 12 liegt bündig  in der Bodenfläche 20' es Spannfutters 1 und stützt  sich auf ,dem nicht eingezeichneten Futterflansch ab, der  sich ein der Zeichnung nach unten an     Iden    Spannfutter  körper 1 anschliesst.  



  Durch die Drehung des Treibringes 10 werden über       Gleitstein    9 und Zapfen 8 die Keilstangen 5 in den       Führungsnuten    6 verschoben. Dabei übt die     zur        Be-          wegungsrichtung        b        neigt,        Verzahnung    4 der Keilstangen  5 auf die Gegenverzahnung 3 der Spannbacken 2 durch  Keilwirkung leine Kraft aus, die ;die Spannbacken 2 je  nach der Bewegungsrichtung der Keilstangen 5 nach    aussen oder zur Spannfuttermitte hinbewegt.  



  Wie aus Fig. 3 zu erschein ist, ist die Gewinde  spindel 11 in der durchgehenden Bohrurig 19, 19 des  hinteren Tests 1b gelagert. Die beim Spannen der Ge  windespindel 11 auftretenden Längskräfte werden durch  einen Spindelbund 16 und eine nachstellbare Bund  mutter 17 direkt :auf die Auflageflächen des hinteren  Teils 1b übertragen.  



  In den Boden ;dies hinteren Teiles 1b ;des Spannfutters  1 ist eine zylindrische Bohrung, 20 zur Aufnahme des  Spannfutters lauf ;dem nicht dargestellten Futterflansch  eingedreht.  



  Die aus Fig. 2 und 4 ersichtlichen Schrauben  löcher 21 dienen zur Befestigung ;des Spannfutters 1  auf dem nicht dargestellten Futterflansch.  



  Die Abdichtung der     Keilstange    ist in ihren Einzel  heiten in Fig. 5, 6 und 7 dargestellt. Sie erfolgt durch    eine endlose Dichtungsschnur 24, die in Fig. 6 in der  Form gezeigt ist, die :sie im eingebauten Zustand an  nimmt. Gemäss Fig. 5 wird die Dichtungsschnur 24 in       Einbaunuten    24' der     Keilstange    5 eingebaut. Hierbei  werden die in Längsrichtung ,der Keilstange 5 laufenden  Stränge     der        -Dichtungsschnur    24 ein     ;Einbaunuten    24'  eingelegt, die direkt in die     Seitenflächen    6' der Keil  stangen 5 eingeschnitten sind.

   Die senkrecht aufsteigen  den und die quer zur Bewegungsrichtung der Keilstange    5 laufenden Stränge der Dichtungsschnur 24 wunden  in ;die beiden Endstücke 5' der Keilstange 5 gebettet,  die aus Fertigungsgründen von ;der Keilstange 5 getrennt       sind    und mittels nicht     dargestellter    Schrauben mit der  Keilstange 5 verbunden sind.  



  Fig. 7 stellt einen abgestuften Schnitt nach Fig. 2  durch die Keilstange 5 und ihre Führungsnut 6 dar  und     zeigt    die -abgerundeten     Übergänge    25 von der  Kopffläche 4' der     Führungsnut    6     zu    ihren seitlichen       Begrenzungsflächen,        in        welche    sich die     Dichtungsnut     24 abdichtend     ,anschmiegen    kann.  



  Mit den     vorstehend        angeführten    Merkmalen     sind     folgende Vorteile bzw. Eigenschaften     verbrunden:     Die hinter dem Trabring und im dem Iden     Spann-          ,backen    abgewandten Teil des Spannfutters angeordnete  Verstellmutter verheilt ;die ein dien Treibring eingeleitete  Kraft     gleichmässig        über    :die ;davor     liegenden    Keilstangen  auf ;die Spannbacken, so dass ;diese gleichförmig bewegt    werden.

   Die Verstellmutter ist frei von grösseren Quer  kräften und unterliegt somit ;bei ihrer Bewegung nur  geringen Reibungswiderständen, ,so dass nahezu die volle  Spindelkraft .in Iden Treibring geleitet wird. Die Füh  rungsnut für ,die Verstellmutter ist -infolge ihrer Form  gestaltung ,einfach und genau zu bearbeiten.  



  Die den Futterkörper durchdringende Bohrung für  die Lagerung der     Gewindespindel    ist einfach herzu  stellen und ;gestattet ;die Längsabstützung der Gewinde  spindel in beeiden Richtlungen in leinfacher Weise durch  einen festen ;Bund auf der Verkantseite der Gewinde  spindel und eine nachstellbare Bundmutter Tauf der an  deren Seite. ;Es ;'ist hierbei von Vorteil, dass die Ge  windespindel an ihren Auflagern nur Zugkräften aus  gesetzt isst.  



  Die     Führungsrouten    für     edle        Kehlstangen    können in  folge der freiliegenden Bearbeitungsflächen und ihrer  Ausführung mit offenen Endseiten mit Scheibenfräsern       und        Schleifscheiben    mit     beliebig    grossem     Durchmesser     bearbeitet werden, ohne dass eine Höhenverstellung der  selben beim     Arbeitsfortschritt    von einer zur     ,anderen     Führungsnut     erforderlich    ist;

   wodurch     Wirtschaftlichkeit     und Genauigkeit der Bearbeitung gesteigert, und     Rund-          laufgenannigkeit        und        Spannkraft    erhöht werden.

   Es kön  nen profilierte Schleifscheiben verwendet werden, so  dass .abgerundete Übergänge zwischen ,den seitlichen       Flächen    der     Führungsnuten        rund        ihrer    Kopffläche ge  schliffen     werden    können, was für den Einbau von ab  gedichteten     Kehlstangen        wesentlich    ist.

       Die        Führungsnut     ist .durch die ihr gegebene Ausführungsform länger Tals  bei den bekannten Ausführungen und ermöglicht     heir-            durch    bei gleicher Länge der Keilstangenverzahnung  den Einbau von längeren     Keilstangen    oder     bei        kürzeren     Keilstangen einen längeren Verschiebeweg und damit  eine grössere Spannkraft.  



  Jede     Kekstange    ist, durch eine     endlose        elastische     Dichtungsschnur, die in die Keilstange eingebettet ist,  :so abgedichtet, dass weder an ;den Enden der Keil  stangen noch an     Iden    Seitenflächen Verunreinigungen  in das Futterinnere eindringen können.

   Die Verunreini  gungen bleiben lauf der Vorderseme der Keilstange ein  geschlossen und     können        einflach,    ,auch     mittels    Pressluft,  entfernt werden.     Alls        Dichtungsschnur    wird     bevorzugt     ein normaler O-Ring oder einte Rundschnur verwendet  aus einem Werkstoff, der -gute Verformbarkeit, Be  ständigkeit :und geringen Reibungswiderstand bietet.  



  Blei dem Gestaltung ;des     vorderen        Teils    des     Spann-          futters,    der     für    die     Aufnahme    der     Spannkräfte        ;bestimmt     ist, wunde: von ,dem Gedanken ausgegangen, zwischen  Genauigkeitsspannungen und Kraftspannungen zu. unter  scheiden. Genauigkeitsspannungen sind für die Einhal  tung enger Bearbeitungstoleranzen bei kleinen Material  zugaben notwendig, wie es z. B. bei Futterarbeiten auf  Schleifmaschinen oder Feindrehmaschinen ;der Fall lt.

         Hier    sind     Schlüsseldrehmomente        zwischen    10 und 15  mkg bei Spannfuttern der mittleren Grösse üblich und  auch     ausreichend.        Spannfutter        diesex    Grösse     gestatten     jedoch zwar     weit    grössere     Schlüsseldrehmomente,        deren          Anwendung        jcldoch    nicht empfohlen werden kann, weil  sich dann     die        Rundlaufgemauigkeit        verschlechtern    russ.

    Nun     ist        in    vielen     Fällen,    z. B. bei grosser     Spannabnahme     oder     hohen        Drehza#N#en,    die     grössere        Spannkraft        aus-          schlaggebeäd    und die     Rundlaufgenauigkeiit    kann zwi  schen     grösseren    Toleranzwerten     lieg    n.

   Die bei; grösseren       Spannkräften        uiuftretenden        Verformungen    ;des vorderen  Teils     des        Spannfutters        sollten        .gering    sein, jedoch eine      genügende Auffederung des vorderen Teils hervorrufen,  um den     Fliehkräften        .entgegenzuwirken,    damit eine aus  reichende     Spannkraft    übrigbleibt. Um     die        erwünschte     Auffederung (des vorderen Teils nicht zu verhindern,  wurden sm inneren. Kreis des Spannfutters keine Ver  bindungsschrauben mit dem hinteren Teil vorgesehen.

    Für die gleichförmige Auffederung en rauen Stellen des  vorderen Teils ist die gleichmässig verteilte Backenkraft  und die ganz symmetrische Formgebung des vorderen  Teils     :die        Voraussetzung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spannfutter für Drehmaschinen und andere Werk- zeugmaschinen, enthaltend radial verstellbare Spann backen, :
    die ,auf ihrer Hinterseite mit quer zur Verstell richtung stehenden Zähnen versehen sind, in die die Zähne von senkrecht zu den Spannbacken geführten Keilstangen eingreifen, die mit Odem zentrisch im Spann futterkörper gelagerten Treibring .in Eingriff stehen und bei dessen Drehung die Spannbacken in ihnen Füh rungsnuten verschieben, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannfutterkörper (1) raus zwei Teilen (la, 1b) besteht, deren vorderer Teil (1a) zur Führung und Lagebestimmung der Spannbacken (2), der Keilstangen (5) und ;
    des Treibringes (10) dient, während der hintere Teil (1b) zur Abstützung des vorderen Teils (1a) und zur Lagerung einer mit dem Treibring in Eingriff ste henden Gewindespindel (11) und deren Verstellmutter (12) vorgesehen :ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. .Spannfutter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Teilung des Spannfutterkörpers (1) derart stufenförmig verläuft, dass im vorderen Teil (La) zweit koaxiale Durchmesser (7', 23') gebildet wer den, von denen der grössere Durchmesser (7') zur Zen trierung des vorderen Teils (la) im hinteren Teil (1b) bestimmt ist und der kleinere Durchmesser (23') die zentrische und koaxiale Führung (des Treibringes (10) bildet und gleichzeitig ;der Versteifung des:
    vorderen Teils (la) (dient. 2. Spannfutter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Teilfugen des Spannfutterkörpers (1) in drei parallelen und rechtwinklig zur Futterachse stehenden Höhenebenen liegen, wobei die Lage :der vorderen Teilfuge durch die Kopflinien (4') der Keil stangenverzahnungen. (4), die mittlere Teilfuge durch die obere Stirnfläche des Treibringes (10) und die untere Teilfuge durch ;die untere Stirnfläche des Treib- ringes (10) bestimmt ist.
    3. :Spannfutter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit dem Treibring (10),auf dessen Unterseite in Einsgriff stehende Verstellmutter (12) im hinteren Teil (1b) des Spannfutterkörpers (1) in einer Führungsnut (15) gelagert ist, deren hintere Seite derart bündig in der Bodenfläche (20') :des Spannfutterkörpers (1) liegt, dass die Verstellmutter ,(12) sich auf dem Futterflansch abstützt. 4.
    Spannfutter nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Bewegung der Verstellmutter (12) vorgesehene Gewin despindel .(11) in einer ;den hinteren Teil (1b) des Spannfutterkörpers (1) durchdringenden Bohrung (19, 19') gelagert ist und sich dort in beiden Längsrichtun gen mit einem Spindelbund (16) einerseits und einer nachstellbaren Bundmutter (17) anderseits abstützt. 5. Spannfutter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Keilstangenführungen (6) :den vorderen Teil (1a) des Spannfutterkörpers (1) :mit offe nen Enden durchragen und :ihre Stirnflächen (4') mit Abrundungen (25) in die :beiden Seitenflächen über gehen.
    6. Spannfutter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die offenen Enden :der Keilstangen führungen (6) durch eine kragenförmige Verlängerung (7) des -den Spannbacken (2) .abgewandten Teils (1b) des Spannfutterkörpers (1) staubdicht abgeschlossen sind. 7. Spannfutter nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Keil stangenführungen (6) gelagerten Keilstangen (5) durch endlose Dichtungsschnüre (24) an den Enden und an den Längsselten so abgedichtet sind, dass keine Ver- unreinigungen in Idas Futterinnere Feindringen können. B.
    Spannfutter nach Patentanspruch und Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Abrundungen .(25) der Keilstangenführungen (6) ;die abdichtende An- schmiegung der Dichtungsschnur (24) an den Über gängen von der Kopfseite (4') zu den beiden Längs seiten (6') der Keilstangen (5) ;bewirken. 9.
    Spannfutter nach Pateintanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die beiden Teile (la, 1b) des Spann- futterkörpers (1) lediglich an ausserhalb ,des Treibrings (10) liegenden Punkten durch ,achsenpianall le Schrau ben (21, 22)miteinander verbunden sind.
CH766565A 1965-04-14 1965-06-02 Spannfutter für Drehmaschinen und andere Werkzeugmaschinen CH439912A (de)

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DE3100908A1 (de) * 1981-01-14 1982-09-16 Reishauer AG, 8000 Zürich Spannfutter fuer drehmaschinen u. dgl. werkzeugmaschinen

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