CH439962A - Bildschirm für Elektronenröhren - Google Patents

Bildschirm für Elektronenröhren

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CH439962A
CH439962A CH880263A CH880263A CH439962A CH 439962 A CH439962 A CH 439962A CH 880263 A CH880263 A CH 880263A CH 880263 A CH880263 A CH 880263A CH 439962 A CH439962 A CH 439962A
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CH
Switzerland
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screen
electron tubes
suspension
phosphor
tubes
Prior art date
Application number
CH880263A
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English (en)
Inventor
Kardos Ferenc Ing Dr
Hahn Emil Ing Dr
Original Assignee
Tavkoezlesi Kutato Intezet
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/20Manufacture of screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored; Applying coatings to the vessel
    • H01J9/22Applying luminescent coatings
    • H01J9/221Applying luminescent coatings in continuous layers
    • H01J9/223Applying luminescent coatings in continuous layers by uniformly dispersing of liquid
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/18Luminescent screens

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Description


  Bildschirm für Elektronenröhren    Die Erfindung betrifft einen Bildschirm für Elek  tronenröhren mit geringer Oberfläche zur Anwendung  hauptsächlich in Geräten.  



  Bei der Herstellung von Bildschirmen wird im all  gemeinen ein sogenanntes Setzverfahren angewendet.  Durch Anwendung dieser Methode ist die Vermeidung  des Mahleis, durch welches die Lichtausbeute herab  gesetzt wird sowie der beim Ausbrennen des Binde  mittels erfolgenden schädlichen Vorgänge ermöglicht.  



  Beim Setzverfahren kann zuerst der Leuchtstoff mit  entsprechender Korngrösse     mittels        fraktionierter        Auf-          schwemmung    ausgeschieden werden, wobei das Weiter  setzei zweckmässig aus der Suspension selbst durchge  führt wird, damit beim Austrocknen keine Koagulation  der Teilchen entstehen kann. Die Suspension     wird    durch  die mengenmässige Dosierung der flüssigen Phase auf  die die gewünschte Dicke der Leuchtschicht gebende  Konzentration eingestellt.

   Das Setzen erfolgt mittels der  Suspension mit     eingestellter        Konzentration        derart,    dass  zur Suspension vor dem Einschütten auf den Bild  schirm oder auf den Bildschirm selbst ein     Koagulator,     z. B.     Stronziumnitratlösung,    sowie Bindemittel, z. B.       Wasserglaslösurng    zur Förderung der Setzung sowie zur       Abbindung    der gesetzten Schichten dosiert wird.  



  Die auf diese Weise gesetzten Bildschirme entspre  chen im allgemeinen den üblichen, bei den Bildröhren  und     Oszillographröhren    gestellten     Vorderungen.    Doch  heiklere Ansprüche können auf diese Weise nicht er  füllt werden, da infolge der Koagulation die Korngrösse  zunimmt und auch fremde Metall- oder andere Ionen  (gewöhnlich     Stronzium    oder Kalium) im Leuchtstoff  enthalten sind und dieser Umstand sich schädlich auf  die Lichtstärke des Bildschirmes auswirkt.  



  Für besondere Zwecke ist es zweckmässig, derartige  Bildschirme herzustellen, bei welchen die maximale  Korngrösse der     Leuchtstoffschicht    höchstens     1,u    be  trägt, doch der grösste Teil des Pulvers aus geringeren  Körnern besteht. Bei der Herstellung derartiger     Bild-          schime    ist die Dosierung des     Koagulators    mit der Ge  fahr verbunden, dass die Körner geringer Abmessung,    die in Grössenordnung des Kolloids liegen, verschwin  den können. Infolge der Anwendung des üblichen Was  serglases oder sonstiger salzartiger     ;Bindemittel    können  auch störende .Kationen an den     Bildschirm    gelangen.  



  Es soll ein Bildschirm, der diese Mängel nicht auf  weist, vorgeschlagen werden. Der erfindungsgemässe Bild  schirm mit geringer Oberfläche ist     dadurch    gekenn  zeichnet, dass die Leuchtschicht     Siliziumdioxyd    und/oder       Titandioxyd        enthält.        Zweckmässigerweise    kann der Be  trag des     Siliziumdioxyds    und/oder des     Titandioxyds     1-30 % des Leuchtstoffes ausmachen.  



  Der vorgeschlagene     Bildschirm    kann derart herge  stellt werden, dass aus dem Leuchtstoff durch Setzen  in einer Flüssigkeit, deren     spezifisches    Gewicht z. B.  0,7 bis 0,8 beträgt, die feinen Körnchen abgesondert  werden. Mengenmässig wird die Konzentration der fei  nen Körnchen durch Dosierung oder     Abdestillation    der  Setzflüssigkeit     eingestellt.    Nachher     wird    insgesamt ein  Betrag von 0,01 bis 1,0 % gerechnet auf das Gesamt  volumen, bestehend aus einem oder mehreren anorga  nischen Ester mit festem     Säureanhydrid,    z.

   B.     Alkyl-          silikat,        (Äthylsilükat)        und/oder        Alkyltitanat        (Butyltitanat)     an die Suspension, in deren flüssiger Phase dieselben       gut        löslich        sind,        zugegeben.     



  Die in den Kolben des Bildschirmes eingesetzte  Suspension wird 2 bis 16 Stunden lang stehengelassen  und dann der grösste Teil der über dem gesetzten     Leucht-          stoff    befindlichen     klaren    Flüssigkeit abgesaugt. Die  Schicht wird ausgetrocknet und zur Zersetzung des       -Esters    oder der     Ester    ,auf eine Temperatur von 400 bis  450  C erwärmt, wobei die     Säureanhydride    in festem  Zustand ausgeschieden werden. Der auf diese Weise  behandelte Bildschirm zeigt eine gut haftende Schicht  mit äusserst     feinkörniger    Struktur, .die frei von fremden  Kationen ist.  



  Der Vorgang soll an Hand eines konkreten Bei  spiels näher erläutert werden.  



  Es wird     zu    30 g     Zinksulfid    Leuchtstoff 200 m1     Aze-          ton    zugegossen und 2 bis 3 Minuten lang     geschüttelt.     Nach einem Setzen von 10 Minuten werden 150     ml         abgesaugt, dann wiederum mit Azeton auf 200 ml auf  gefüllt, und das Verfahren wird wiederholt. Die beiden       ;abgesaugten    Fraktionen werden vereinigt, die auf diese  Weise erhaltene Suspension enthält etwa 4     mg/ml     Leuchtstoff.

   An 300 ml dieser Suspension     wird    0,6     ml          Äthylsilikat    (mit etwa 40 %     Siliziumoxydgehalt)    zugege  ben und nach Schütteln in den Bildschirmkolben ge  gossen. Nach 4 Stunden Stehen wird 80 % der     geklärten          Flüssigkeit    abgesaugt. Der Bildschirm wird in einem  Trockenschrank bei 60 bis 70  C getrocknet und nach  her die getrocknete     Leuchtstoffschicht    in einem     Tem-          perofen    5 Minuten lang auf 400  C ausgebrannt.    Der erhaltene Bildschirm weist die vorerwähnten  Vorteile auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bildschirm für Elektronenröhren mit geringer Ober fläche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtschicht Siliziumdioxyd und/oder Titandioxyd .enthält. UNTERANSPRUCH Bildschirm nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass .die Leuchtschicht Siliziumdioxyd und/oder Titandioxyd in einem Betrag von 1 bis 30 %, bezogen auf den Leuchtstoff, .enthält.
CH880263A 1962-11-12 1963-07-11 Bildschirm für Elektronenröhren CH439962A (de)

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HUTA000744 1962-11-12

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CH439962A true CH439962A (de) 1967-07-15

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CH880263A CH439962A (de) 1962-11-12 1963-07-11 Bildschirm für Elektronenröhren

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AT256196B (de) 1967-08-10

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