CH440115A - Verpackung für stückförmige Verkaufsgüter - Google Patents

Verpackung für stückförmige Verkaufsgüter

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CH440115A
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CH
Switzerland
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packaging
carrier
slide
piece
transparent
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CH1557565A
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Ruetz Paul
Original Assignee
Ruetz Paul
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/28Articles or materials wholly enclosed in composite wrappers, i.e. wrappers formed by associating or interconnecting two or more sheets or blanks
    • B65D75/30Articles or materials enclosed between two opposed sheets or blanks having their margins united, e.g. by pressure-sensitive adhesive, crimping, heat-sealing, or welding
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  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)

Description


  
 



  Verpackung für stückförmige Verkaufsgüter
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackung für stückförmige Verkaufsgüter.



   Es sind schon Verpackungen in Form von Schachteln bekannt, die aus einem Träger oder Deckel und aus einem in diesem geführten Schieber bestehen. Derartige Verpackungen dienen beispielsweise für den Verkauf von Pralinen, Konfekt oder ähnlichen stückförmigen Verkaufsgütern, die schonend behandelt werden müssen. Infolge der hohen Kosten werden solche Verpackungen aber hauptsächlich dort eingesetzt, wo grosse Gewichtsmengen auf eine Verpackung entfallen. Hingegen fehlen preisgünstige Verpackungen für kleinere Mengen, die das Verkaufsgut schützen, weitgehend. Die bekannten Verpackungen haben aber auch vielfach den Nachteil, dass sie das darin enthaltene Verkaufsgut von aussen nicht erkennen lassen, was sich insbesondere in Selbstbedienungsgeschäften ungünstig auswirkt.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Schaffung einer Verpackung für stückförmige Verkaufsgüter, welche die vorgenannten Nachteile vermeidet.



   Die erfindungsgemässe Verpackung für stückförmige Verkaufsgüter mit einem Träger und einem in diesem geführten Schieber, die zusammen eine Mehrzahl von voneinander getrennten Behältern begrenzen, zeichnet sich dadurch aus, dass die Behälter durch mindestens eine in Schieberichtung verlaufende Reihe von aus dem Material des einen Teiles herausgeformten Vertiefungen gebildet sind, die sich gegen den andern Teil hin öffnen, und dass mindestens einer der beiden Teile aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material besteht oder Fenster aus einem derartigen Material aufweist.



   Diese Verpackung hat damit die Vorteile der sogenannten    Blister -Verpackungen,    ohne aber deren Nachteile aufzuweisen, welche darin bestehen, dass dort die Verpackung beim Öffnen zerstört werden muss.



  Bei der erfindungsgemässen Verpackung geschieht das Öffnen zur Entnahme des Gutes hingegen durch Verschiebung der beiden Teile zueinander; die Verpackung kann durch Zurückschieben der Teile in ihre Ausgangslage wieder vollständig geschlossen werden. Diese Eigenschaft gestattet somit eine portionenweise Entnahme des Verkaufsgutes.



   Vorzugsweise ist die Verpackung an ihrem einen Ende mit einer Sicherung versehen, die z. B. die Form einer Siegelschweissung hat und die beiden zueinander verschiebbaren Teile in der geschlossenen Lage hält.



   Eine derartige Sicherung, die in der Art eines Garantie-Verschlusses ist, kann z. B. in einem perforierten Lappen gebildet sein, der beim erstmaligen Öffnen abgerissen werden muss.



   Die Verpackung kann auch mehrere Einheiten umfassen, die in Längsrichtung aneinandergereiht sind, wobei die Einheiten durch in den beiden Teilen vorgesehene und über deren Breite verlaufende Perforationen begrenzt sind und vermittels dieser Perforationen voneinander getrennt werden können.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Verpackung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die Verpackung im Schnitt,
Fig. 2 die Verpackung nach Fig. 1 in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3 die Verpackung im Aufriss,
Fig. 4 den abgewickelten Träger im Grundriss.



   Mit 1 ist in Fig. 1 ein Träger dargestellt, der durch eine Platte gebildet ist und an seiner Oberseite eine in Längsrichtung verlaufende Führung 2 mit seitlichen Führungsnuten 3 aufweist. In die Führungsnuten 3 greifen die seitlichen Kantenteile 4 eines länglichen Schiebers 5 ein, der in seinem Mittelteil eine in Längsrichtung verlaufende Reihe von Vertiefungen 6 aufweist, die sich nach unten, d. h. gegen den Träger hin, öffnen. Die Vertiefungen 6 enthalten je mindestens ein stückförmiges Verkaufsgut 7, z. B. ein Praline. Durch Verschiebung des Schiebers 5 relativ zum Träger, können die Vertiefungen 6, von denen der Einfachheit halber nur zwei dargestellt sind, einzeln zugänglich ge  macht werden.

   Die Verschiebung kann dabei nach beiden Richtungen erfolgen, was insbesondere bei längeren Verpackungen zweckmässig ist, um das Verkaufsgut aus dem einen oder andern Ende entnehmen zu können.



   Während der Schieber vorzugsweise aus durchsichtigem Folienmaterial gebildet ist, das eine gewisse Eigensteifigkeit aufweist, lässt sich der Träger aus Karton herstellen und zwar beispielsweise wie in Fig. 4 dargestellt.



   Die Abwicklung des Trägers 1 zeigt, dass die Führungen 3 durch Lappen 8 und 9 an einem Bodenstück 10 gebildet sind, mit welchem diese Lappen durch einen geprägten Falz 11 in Verbindung stehen. Die dem Falz 11 benachbarten Teile der Lappen und des Bodenstückes sind dabei mit einer Selbstklebefolie 12 überdeckt, die beim Umbiegen der Lappen entlang den Falzlinien die Lappen in zum Bodenstück 10 paralleler Lage hält.



   Selbstverständlich ist es auch möglich, die die Behälter für die Verkaufsgüter bildenden Vertiefungen im Träger vorzusehen, sofern dieser aus einem leicht bzw. rationell formbaren Material gebildet ist. Dabei kann dieser Träger selbst oder der Schieber aus durchsichtigem Material bestehen oder einer oder beide Teile können Fenster aufweisen, von denen jedes einer Vertiefung zugeordnet ist. Zweckmässigerweise werden soweit Folien aus durchsichtigem Material verwendet werden und die Verpackungen für Nahrungsmittel dienen, diese Folien für Ultraviolettstrahlung schwer durchgänglich gemacht, z. B. durch geeignete Farbzusätze im Folienmaterial.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verpackung für stückförmige Verkaufsgüter mit einem Träger und einem in diesem geführten Schieber, die zusammen eine Mehrzahl von voneinander getrennten Behältern begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter durch mindestens eine in Schieberichtung verlaufende Reihe von aus dem Material des einen Teiles herausgeformten Vertiefungen gebildet sind, die sich gegen den andern Teil hin öffnen, und dass mindestens einer der beiden Teile aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material besteht oder Fenster aus einem derartigen Material aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber die Vertiefungen bildet.
    2. Verpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber aus durchsichtigem Material besteht.
    3. Verpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus Karton besteht und die Führungen durch in Längsrichtung verlaufende, beidseitig eines Mittelteils anschliessende Falzlappen gebildet sind, wobei die Falzlappen über einen Teil ihrer Breite mit dem Mittelteil, auf welchem sie aufliegen, verbunden sind.
CH1557565A 1965-11-11 1965-11-11 Verpackung für stückförmige Verkaufsgüter CH440115A (de)

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