CH440367A - Erdungskontakt für Schienenfahrzeuge - Google Patents

Erdungskontakt für Schienenfahrzeuge

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CH440367A
CH440367A CH527166A CH527166A CH440367A CH 440367 A CH440367 A CH 440367A CH 527166 A CH527166 A CH 527166A CH 527166 A CH527166 A CH 527166A CH 440367 A CH440367 A CH 440367A
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Schmidt Fritz
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Frost Masch & App Max
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M5/00Arrangements along running rails or at joints thereof for current conduction or insulation, e.g. safety devices for reducing earth currents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/20Details
    • B61F15/28Axle-boxes modified to ensure electrical conductivity
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/58Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation characterised by the form or material of the contacting members
    • H01R4/64Connections between or with conductive parts having primarily a non-electric function, e.g. frame, casing, rail
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60L2200/26Rail vehicles

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Description


      Erdungskontakt    für Schienenfahrzeuge    Die Erfindung bezieht sich auf einen     Erdungskon-          takt    zur elektrischen Überbrückung der Achslagerung  von mit elektrischer Energie versorgten, den elektrischen  Strom über die Räder auf die Schienen überleitenden  Schienenfahrzeugen, der eine     Schleifkontaktanordnung     mit einer ein Verschleissteil bildenden Schleifbürste und  einem dieser zugeordneten verschleissfesten Gegenkon  takt umfasst, die achsrecht zum Radsatz angeordnet sind,  und deren Kontaktflächen unter Federbelastung gegen  einanderliegen.

   Bisher ist es üblich, bei solchen     Erdungs-          kontakten    ein     Schleifkontaktglied,    nämlich in der Regel  den verschleissfesten Gegenkontakt, starr mit der Achse  zu verbinden bzw. die zugeordnete Stirnfläche der Achse  unmittelbar als     Gegenkontaktfläche    zu verwenden, und  das federbelastete Kontaktelement, in der Regel die  Schleifbürste, an dem Kontaktgehäuse verschiebbar zu  führen, das entweder unmittelbar an dem     Achslagerge-          häuse    gehaltert ist oder auf dem mit der Achse verbun  denen Teil drehbar geführt und durch ein Stützgestänge  drehfest gehalten wird.

   Die bisher verwirklichte Grund  anordnung mit einem fest mit der Achse und einem ver  schiebbar an dem Kontaktgehäuse gehalterten Kontakt  element bedingt, dass die     Kontaktflächenzone,    in der die  Kontaktelemente     aneinandergleiten,    verhältnismässig tief  in dem Gehäuse liegt. Daher sind für den an den Kon  taktflächen anfallenden Abrieb keine ausreichenden Ab  lagerungsräume vorhanden, so dass die Betriebssicher  heit bzw. Dauerhaftigkeit geschmälert wird. Weiterhin ist  die Überwachung, insbesondere das Austauschen der  Verschleissteile bildenden Schleifbürsten, langwierig,  weil dazu die Kontaktanordnung weitgehend demontiert  werden muss.

   Fallweise genügen die bekannten Ausfüh  rungen der dem Radsatz achsrecht vorgelagerten Er  dungskontakte überdies den Anforderungen insofern  nicht zufriedenstellend, als es erwünscht wäre, neben  dem     Erdungskontakt    mit dem Achszapfen des Radsatzes  noch über eine     Hilfswelle    Zusatzgeräte für den Fahr  zeugbetrieb wie     Bremsdruckregler    und dgl. zu     kuppeln.       Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Er  dungskontaktanordnungen der eingangs umschriebenen  Art die Betriebssicherheit und Dauerhaftigkeit durch Be  reitstellung ausreichender Ausweichräume für den an  fallenden Abrieb zu verbessern und die Überwachung  sowie insbesondere das Ersetzen der verbrauchten Schleif  bürsten zu vereinfachen.

   Dies wird     erfindungsgemäss     dadurch erreicht, dass der Gegenkontakt über die Fe  deranordnung an der Achse abgestützt und die Schleif  bürste gehäusefest gehaltert ist. Mit dieser, von den be  kannten     Erdungskontakten    abweichenden Grundanord  nung wird der     Kontaktflächenbereich    in der Nähe der       Gehäusestirnfläche    verlegt, wo allen Anforderungen ge  nügende Aufnahmeräume für den beim bestimmungsge  mässen Gebrauch anfallenden Abrieb verfügbar sind.

    Ferner     wird    die Überwachung vereinfacht, da der     Kon-          taktflächenbereich    nun nahe dem Stirnende des Gehäuses  liegt, so dass sich auch die ein Verschleissteil bildende  Schleifbürste leicht auswechseln lässt. Solche Montage  arbeiten sind ausserdem insofern bequemer, als die not  wendige flexible Leiteranordnung zwischen dem     ver-          schleissfesten,    d. h. praktisch kaum jemals auszuwech  selnden Gegenkontakt und seiner Halterung verläuft.  



  Die Erfindung lässt sich verschiedenartig verwirk  lichen. Es empfiehlt sich für eine     einfache    Ausbildung,  die Schleifbürste unmittelbar an einem stirnseitigen lös  baren Gehäusedeckel zu befestigen. Der verschiebbare  Gegenkontakt kann verschiedenartig angeordnet sein. Zu  seiner Führung kann am Stirnende des Radsatzes ein achs  recht verlaufendes     Führungsglied    angebracht werden.

    Dieses lässt sich als Hülse ausbilden, die die Federan  ordnung und den Führungsteil des Gegenkontaktes füh  rend     umfasst.    Die Hülse kann bedarfsweise, wenn näm  lich bei dem Radsatz die     Achslager    zwischen den Rä  dern angeordnet sind, aussenseitig Lagerelemente wie       Wälzlager    abstützen, die das Kontaktgehäuse führen. Wie  schon erwähnt wurde, wird in diesem Falle das Kontakt  gehäuse durch ein Stützgestänge drehfest gehalten.      Weiter empfiehlt es sich bedarfsweise, die Kontakt  anordnung ringförmig auszuführen und eine sie achs  recht durchdringende, mit dem Radsatz drehfest verbun  dene Hilfswelle umfassen zu lassen.

   Dann kann ein  Achszapfen mit einem     Erdungskontakt    ausgerüstet sein  und daneben über die     Hilfswelle    Geräte antreiben. Die  Anzahl der an einem Fahrzeug     anbringbaren        Erdungs-          kontakte    wird also insoweit nicht beschränkt. Eine be  sonders einfache Ausbildung ergibt sich überdies, wenn  die     Erdungskontaktanordnung    mit der     Hilfswellenanord-          nung    kombiniert wird. Dabei kann dem Gegenkontakt  die Hilfswelle als Führung dienen.

   Bei solchen Anord  nungen ist es wiederum fallweise     zweckmässig,    in der  Führung entweder ein verhältnismässig grosses Spiel zu  belassen oder aber den Gegenkontakt über     ballige    Flä  chen abzustützen, die selbsttätige Ausrichtungskorrek  turen zulassen, um durch Fertigungstoleranzen und das  Spiel der Achslagerung bedingte     Fluchtungsfehler    zu  kompensieren.  



  Im Sinne einer weiteren Verbesserung der Betriebs  sicherheit des     Erdungskontaktes    empfiehlt es sich an dem  verschiebbaren Gegenkontakt und einem     radsatzfesten     Teil je einen Endbereich einer eine schlauchartige flexible  und relative Längsverlagerungen der     Endbereiche    zulas  sende Dichtung festzulegen, die die Führung abdeckt.  Damit kann der Gefahr begegnet werden, dass die     Längs-          verschiebbarkeit    des Gegenkontaktes durch in die Füh  rung eingedrungene     Abriebteilchen    beeinträchtigt wird.  Dichtungen der vorgesehenen Art verschleissen nicht und  sind auch nicht von bestimmten Anlagedrücken abhän  gig.

   Ausserdem tritt keine Reibung ein, die die Beweg  lichkeit des Gegenkontaktes beeinträchtigen könnte. Be  sonders zweckmässig ist es, die Dichtung als Stülp  schlauch mit einander übergreifenden schlauchförmigen       Wandungsteilen    auszubilden. Den Endbereichen einer  Dichtung werden übrigens     zweckmässigerweise    besondere  Spannelemente zugeordnet, um einen dauerhaft festen und  abdichtenden Sitz zu gewährleisten. Die Montage wird  durch solche Dichtungen kaum erschwert, da die mit  den Dichtungen auszurüstende     Gegenkontaktanordnung     praktisch keinem Verschleiss unterliegt, also nicht aus  getauscht zu werden braucht.

   Insbesondere bei     hülsen-          förmigen    Führungen reicht eine als     Stülpschlauch        od.     dgl. ausgebildete Dichtung aus, wenn die Hülse     boden-          seitig    geschlossen angeordnet bzw. topfförmig ausgebil  det wird. In anderen Konstruktionen kann es zur zuver  lässigen Abdeckung notwendig sein, beiden Enden der  Führung je eine Dichtung wie     Stülpschlauchanordnung     zuzuordnen.

   Um auch innerhalb des durch wenigstens  eine Dichtung abgeschlossenen Führungsbereiches einen  Verschleiss und den Anfall von     Abriebteilchen    weitest  möglich auszuschliessen, empfiehlt es sich die vorer  wähnte Dichtung als Drehbeanspruchungen des Gegen  kontaktes an der Achse abstützendes Element zu be  messen und anzuordnen. Dann ist es nicht wie bei den  bekannten Konstruktionen notwendig, das verschiebbar  geführte Kontaktelement zur Aufnahme des sich aus der  an den Kontaktflächen anfallenden Reibung ergebenden  Drehmomentes mit einer     unrunden    Profilierung der Füh  rungsanordnung, vorzugsweise einer Passfeder zu ver  sehen. Erfahrungsgemäss unterliegen solche Passfedern  oftmals einem erheblichen Verschleiss.

   Dieser kann durch  die zusätzliche Benutzung der an beiden Rändern fest  eingespannten Dichtung zur     Drehmomentenübertragung     vermieden werden.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in  Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:         Fig.    1 eine     Erdungskontaktanordnung    im Längs  schnitt,       Fig.    2 in gleicher Darstellung eine abgewandelte Aus  führung,       Fig.3    in gleicher Teildarstellung eine weitere Aus  führungsmöglichkeit des     Erdungskontaktes.     



  Dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 liegt ein Rad  satz zugrunde, bei dem die strichpunktiert angedeuteten  Achslagerungen ausserhalb der Räder sitzen, d. h. mit  über die Räder vorragenden Achszapfen zusammenwir  ken. Mit dem Stirnende des durch Wälzlager 10 in dem       Achslagergehäuse    11 geführten Achszapfens 12 ist durch  Schrauben 13 eine topfförmige Hülse 14 verschraubt, die  einen Anschlussflansch 15 und einen geschlossenen Bo  den 16 aufweist. Der Hülsenmantel ragt mit einem Be  reich 17 über den Befestigungsflansch 15 vor. Dem Bo  den 16 der Hülse liegt eine     Schraubendruckfeder    18 an,  die sich     andernends    gegen eine Innenschulter 19 eines  beispielsweise aus Bronze bestehenden Gegenkontaktes  20 stützt.

   Dieser hat einen an der Innenfläche der Hülse  14 gleitend geführten Mantel 21 und einen     ebenflächigen     Kopf 22, dessen Stirnfläche als Kontaktfläche dient. Zwi  schen dem Kopf 22 und dem Boden 16 der Hülse 14 er  streckt sich ein flexibler elektrischer Leiter 23, der eine  zuverlässige Verbindung herstellt. Gegen die äussere  Mantelfläche des gegenüber dem Mantel 21 schwächeren  Kopfes 22 ist durch einen Spannring 24 ein Randbereich  einer als     Stülpschlauch    ausgebildeten Dichtung 25     ange-          presst,    deren anderer Randbereich durch einen Spann  ring 26 an der äusseren     Mantelfläche    des Hülsenteiles 17  gehalten ist.

   Die Dichtung besteht aus elastischem wie  gummiartigem Werkstoff und umfasst einander über  greifende Wandteile, deren Übergangszone sich bei       Längslagenänderungen    des Gegenkontaktes in der Füh  rung 14 verschiebt. Die Dichtung 25 schliesst den Innen  raum der Hülse 14 völlig gegen das Eindringen von Ab  riebteilchen u. dgl. ab. Ausserdem hat sie die Aufgabe,  ein unzulässiges Verdrehen des Gegenkontaktes 20 in der  Hülse 14 zu verhindern, d. h. die beim     bestimmungsge-          mässen    Gebrauch an den Kontaktflächen anfallenden  Reibungsdrehmomente auf die Hülse 14 zu übertragen.

    Die Stirnfläche des     Gegenkontaktkopfes    22 liegt gegen  die ihr zugewandte Stirnfläche einer Schleifbürste 27 an,  die ein in der Regel aus einer gesinterten Werkstoff  mischung bestehendes Verschleissteil bildet, d. h. gele  gentlich ausgetauscht werden muss. Die Schleifbürste 27  ist unter Vermittlung eines ihr in üblicher Weise ange  fügten Anschlusselementes 28 durch eine Schraube 29  an einem Gehäusedeckel 30 befestigt, der seinerseits  durch Schrauben 31 an einem mit einem     Isolierstoffring     32 durch Niete verbundenen Tragring 33 sitzt. Der     Iso-          lierstoffring    32 ist durch Schrauben 34 mit einem das       Achslagergehäuse    schliessenden Deckel 35 verbunden.

    Der Deckel 30 weist einen isolierend abgestützten Arm  36 auf, der dem Anschluss eines elektrischen Leiters  dient.  



  Zur Überwachung der Kontaktanordnung ist es nur  erforderlich, den Deckel 30 zu lösen. Dann kann auch  bedarfsweise die ein Verschleissteil bildende und durch  die Schraube 29 gehaltene Schleifbürste 27 ausgetauscht  werden. Der als Führung wirksame Innenraum der  Hülse 14 ist zuverlässig abgedichtet, wobei die Dich  tung die Beweglichkeit des Gegenkontaktes praktisch  nicht schmälert. Ebenso wie der Gegenkontakt 20 kann  auch die flexible Leitung 23 in der Einbaulage verblei  ben, so dass die Überwachungsarbeiten gegenüber den           vorbekannten    Ausführungen massgeblich vereinfacht  sind.  



  Dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 liegt eine An  ordnung zugrunde, bei der die     Achslager    des Radsatzes  zwischen den beiden Rädern liegen. Bei dieser Ausfüh  rung ist mit Hilfe eines Befestigungsflansches 40 eine  Führungshülse 41 durch Schrauben 42 am Stirnende der  Radnabe befestigt, wobei eine Zentrierung in einer Aus  sparung des Endteiles 43 der Achse vorgesehen ist. Die  an dem Flansch 40 sitzende, einen Boden 44 aufweisende  Führungshülse 41 führt mit ihrer Wandung 45 einen Ge  genkontakt 20, der im wesentlichen demjenigen des Aus  führungsbeispieles nach     Fig.    1 entspricht.

   Abweichend  ist, dass gemäss     Fig.    2 in der Mantelfläche des verschieb  baren Gegenkontaktes eine Längsnut 46 angeordnet ist,  in die eine hülsenfest angebrachte Passfeder 47 zur dreh  festen Abstützung fasst. Gegen die äussere     Mantelfläche     des     Gegenkontaktkopfes    22 liegt eine elastische ringför  mige Lippendichtung 48 an, die im Bereich des freien  Randes an dem Hülsenmantel 45 gehaltert ist. Dieser  trägt aussenseitig zwei Wälzlager 49, die einen Gehäuse  mantel 50 führen, welcher einen zum Angriff eines  Stützgestänges dienenden Arm 51 aufweist.

   Mit dem  Stirnende des Gehäusemantels 50 ist durch Schrauben  52 lösbar ein     kappenförmiger    Deckel 53 verbunden, der       mittig    einen mit einer ein Verschleissteil bildenden  Schleifbürste 27 ausgerüsteten Tragteller 54 aufnimmt,  der durch eine Mutter 55 lösbar gehalten ist. Eine wei  tere Mutter 56 dient zum Festlegen einer elektrischen  Zuleitung 57.  



  Auch bei dieser Ausführung steht dem im Bereich  der Kontaktflächen anfallenden Abrieb ein weiter Raum  zur Verfügung. Ausserdem ist die ein Verschleissteil bil  dende Schleifbürste 27 ohne weiteres zugänglich, so dass       Überwachungs-    und Wartungsarbeiten schnell und be  quem durchführbar sind. Dabei ist es nicht erforderlich,  die Führung mit dem federbelasteten Gegenkontakt zu  demontieren, so dass auch jegliche Verschmutzungsge  fahr entfällt.  



  Dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3 liegt wiederum  eine     Radsatzanordnung    zugrunde, bei der die     Achslager     ausserhalb der Räder angeordnet sind, d. h. mit über die  Räder vorstehenden Achszapfen zusammenwirken. Bei  dieser Ausbildung ist mit dem Stirnende des Achszap  fens 60 bzw. der Radnabe ein Flansch 61     gleichmittig     verschraubt, der     mittig    einen als Hilfswelle dienenden  Zapfen 62 trägt. Dieser ist     vorderendig    mit einem zur  Aufnahme einer Mutter 63 dienenden Gewinde versehen  und im freien Endbereich 64 zur drehfesten Kupplung  mit einem anzutreibenden Zusatzgerät wie Bremsdruck  regler     od.    dgl. vorbereitet.

   Die Mutter 63 spannt über  eine dem Zapfen 62 aufgeschobene Hülse 65 einen ring  tellerförmigen Gehäuseteil 66 gegen den Flansch 60. Der  Gehäuseteil 66 ist über nachgiebige elektrische Leiter 67  mit einem ringförmigen, aus Bronze     od.    dgl. bestehenden  Gegenkontakt 68 elektrisch leitend verbunden, der durch  eine     Schraubendruckfeder    69 an dem Gehäuseteil 66 ela  stisch nachgiebig abgestützt ist und sich auf der Hülse 65  verschiebbar führt. Zur Abdichtung des Führungsbe  reiches dient     vorderendig    eine     stülpschlauchförmige     Dichtung 70, die     einendig    unverrückbar an dem Gegen  kontakt 68 und     andernends    ebenfalls unverrückbar an  der Hülse 65 angreift.

   Eine weitere     stülpschlauchförmige     Dichtung 71 erstreckt sich zwischen einem Führungshals  72 des Gegenkontaktes 68 und einem dem Gehäuseteil  66 unter der Spannung der Feder 69 aufliegenden, dreh  fest gehaltenen Haltering 73. Mit der Achse drehen sich    bei der Fahrt der Flansch 61, der Zapfen 62 mit der  Hülse 65 und der Gegenkontakt 68 mit der ihn bela  stenden Federanordnung und den Dichtungen 70, 71 so  wie dem Gehäuseteil 66. Dabei sind die Dichtungen 70  und 71 so bemessen und angeordnet, dass sie auf den  Gegenkontakt 68 einwirkende Drehmomente übertragen  können, d. h. gewährleisten, dass der Gegenkontakt 68  mit dem Radsatz rotiert.  



  Mit dem     Achslagergehäuse    ist ein etwa ringförmiger  Gehäuseteil 74 verschraubt, der an einer Zwischenwand  75 unter Vermittlung eines isolierenden Einsatzes 76       einen    Tragring 77 einer ein Verschleissteil bildenden  Schleifbürste 78 haltert, gegen die der Gegenkontakt 68  unter Federspannung anliegt. Mit dem Tragring 77 ist  eine elektrische Zuleitung 79 leitend verbunden. Das  Gehäuse ist durch eine Deckelanordnung 80 abgeschlos  sen.  



  Auch bei dieser Ausführung steht für den an den  Kontaktflächen anfallenden Abrieb ein weiter Aufnahme  raum zur Verfügung. Überdies ist es trotz der Anord  nung einer dem Radsatz achsrecht vorgelagerten Schleif  kontaktanordnung möglich, über die     Hilfswelle    62 Zu  satzgeräte anzutreiben. Der praktisch nicht     verschleis-          sende    federbelastete und verschiebbare Gegenkontakt 68  ist in seiner Führung auf der dem Zapfen 62 zugeord  neten Hülse 65 zuverlässig gegen Verschmutzung ge  schützt.  



  Die dargestellten Ausführungen sind, wie schon er  wähnt wurde, nur beispielsweise Verwirklichungen der  Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind viel  mehr noch mancherlei andere Ausführungen möglich.  Einzelheiten der dargestellten Ausführungsbeispiele sind  gegeneinander austauschbar. Bei einer Anordnung nach       Fig.    3 könnte zwischen die Hülse 65 und den Lager  hals 72 der Schleifbürste 68 eine     ballige    Abstützung ein  geschaltet sein, um eine ununterbrochene Anlage der  Kontaktflächen auch dann zu gewährleisten, wenn der  die Hilfswelle bildende Zapfen 62 etwa nicht völlig  schlagfrei laufen sollte.

   Ausserdem könnte eine     ballige     Abstützung bzw. ein diese ersetzendes verhältnismässig  grosses Lagerspiel auch elastische Verformung der Rad  satzanordnung kompensieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Erdungskontakt zur elektrischen Überbrückung der Achslagerung von mit elektrischer Energie versorgten, den elektrischen Strom über die Räder auf die Schienen überleitenden Schienenfahrzeugen, der eine Schleifkon- taktanordnung mit einer ein Verschleissteil bildenden Schleifbürste und einen dieser zugeordneten verschleiss- festen Gegenkontakt umfasst, die achsrecht zum Achs satz angeordnet sind, und deren Kontaktflächen unter Federbelastung gegeneinanderliegen, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gegenkontakt (20, 68) über die Feder anordnung (18, 69) an der Achse abgestützt und die Schleifbürste (27, 78)
    gehäusefest gehaltert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Erdungskontakt nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schleifbürste (27) an einem stirn- seitigen lösbaren Gehäusedeckel (30, 53) befestigt ist. 2. Erdungskontakt nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Stirnende des Radsatzes ein achsrecht verlaufendes Führungsglied (14, 41, 62, 65) für den Gegenkontakt (20, 68) befestigt ist.
    3. Erdungskontakt nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (14, 41) als Hülse ausgebildet ist, die die Federanordnung (18) und den Führungsteil des Gegenkontaktes (20) führend um- fasst. 4. Erdungskontakt nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (41) aussenseitig Lager elemente (49) abstützt, die ein Kontaktgehäuse (50) tra gen.
    5. Erdungskontakt nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kontaktanordnung ringförmig ausgebildet ist und eine die achsrecht durchdringende, mit dem Radsatz drehfest verbundene Hilfswelle (62) um- fasst. 6. Erdungskontakt nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenkontakt (68) auf der Hilfs welle (62, 65) verschiebbar geführt ist.
    7. Erdungskontakt nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem verschiebbaren Gegenkontakt (20, 68) und einem radsatzfesten Teil je einen Endbereich einer eine schlauchartige flexible und relative Längs- verlagerungen der Endbereiche zulassende Dichtung (25, 70, 71) festgelegt ist. B. Erdungskontakt nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (25, 70, 71) als Stülp schlauch mit einander übergreifenden schlauchförmigen Wandungsteilen ausgebildet ist. 9. Erdungskontakt nach Unteranspruch 7; dadurch gekennzeichnet, dass den Endbereichen der Dichtung (25) Spannelemente (24, 26) zugeordnet sind.
    10. Erdungskontakt nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsanordnung beidendig durch Dichtungen abgegrenzt ist (Fig. 3). 11. Erdungskontakt nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (25, 70, 71) als Dreh beanspruchungen des Gegenkontaktes (20, 68) an der Achse abstützendes Element bemessen und angeordnet ist.
CH527166A 1965-04-14 1966-04-12 Erdungskontakt für Schienenfahrzeuge CH440367A (de)

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DE1965F0047830 DE1276685B (de) 1965-12-03 1965-12-03 Erdungskontakt zur elektrischen UEberbrueckung der Achslagerung von Schienenfahrzeugen

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