CH440421A - Schaltung zur Stellungsmeldung eines Schalters mit je einem Meldeumschaltkontakt des Schaltgerätes und eines Quittierschalters - Google Patents

Schaltung zur Stellungsmeldung eines Schalters mit je einem Meldeumschaltkontakt des Schaltgerätes und eines Quittierschalters

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Publication number
CH440421A
CH440421A CH107366A CH107366A CH440421A CH 440421 A CH440421 A CH 440421A CH 107366 A CH107366 A CH 107366A CH 107366 A CH107366 A CH 107366A CH 440421 A CH440421 A CH 440421A
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CH
Switzerland
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switch
signaling
contacts
voltage
potential
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Application number
CH107366A
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English (en)
Inventor
Georg Dipl Ing Gmeinder
Original Assignee
Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C25/00Arrangements for preventing or correcting errors; Monitoring arrangements
    • G08C25/02Arrangements for preventing or correcting errors; Monitoring arrangements by signalling back receiving station to transmitting station

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description


  Schaltung zur Stellungsmeldung eines Schalters mit je einem     Meldeumschaltkontakt     des Schaltgerätes und eines     Quittierschalters       Zur Anzeige der Stellung eines Schalters     in    einer  Warte ist es bekannt, Meldekontakte dieses Schalters  mit einem     Meldeumschaltkontakt    eines     Quittier-    oder       Steuerquittierschalters    zusammenzuschalten.

   Dadurch  lässt sich eine Anzeige gewinnen, aus der man ersehen  kann, ob die durch den     Knebel    des     Steuerquittierschal-          ters    angezeigte Schaltstellung mit der tatsächlichen  Schaltstellung des     Schalters    übereinstimmt oder     nicht.     



  Bei der sogenannten bekannten     Eindrahtsteuerung     genügt es, nur eine Verbindungsleitung zwischen der  Schaltwarte und dem zu steuernden Schalter vorzuse  hen, die sowohl für die Steuerung als auch für die  Stellungsrückmeldung des betreffenden :Schalters heran  gezogen     wird.    Der     Rückmeldeteil    dieser Schaltung ist  so aufgebaut, dass die mittleren Anschlüsse von je einem       Meldeumschaltkontakt    des Schalters und des zugehöri  gen     Steuerquittierschalters    über eine Verbindungslei  tung miteinander verbunden sind, während die äusseren  Anschlüsse dieser Meldekontakte an die Pole einer       Gleichspannungsquelle    angeschlossen sind,

   so dass     bei     nicht     übereinstimmender    Stellung des Knebels des       Steuerquittierschalters    und der Stellung des Schalters  ein Strom über diese Verbindungsleitung fliesst. Man  könnte nun zur Anzeige der Stellungsmeldung in diese  Verbindungsleitung unmittelbar ein     Anzeigeorgan,    z. B.  eine Lampe, einschalten. Diese würde dann bei nicht  übereinstimmender Stellung von     Steuerquittierschalter     und Schaltgerät aufleuchten und bei übereinstimmender  Stellung ausgeschaltet sein.

   Diese Schaltung     wird    aber  in der Praxis nicht verwendet, da bei defekter Lampe  trotz nicht übereinstimmender Stellung der     Meldeum-          schaltkontakte    keine Anzeige gegeben wird. Um zusätz  lich erkennen zu können, ob die Meldelampe betriebs  bereit ist, wird daher in die Verbindungsleitung die  Wicklung eines Relais eingeschaltet, dessen Umschalt  kontakt .an die Lampe entweder     Ruhiglicht    oder Blink  licht legt.  



  Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde,  diese Schaltung zu vereinfachen und eine Ruhiglicht-         Blinklichtanzeige    auch bei unmittelbar in die Verbin  dungsleitung eingeschalteter Anzeigelampe zu erreichen.  Selbstverständlich lässt sich anstelle .einer     Anzeigelampe     auch ein anderes     Anzeigeorgan    verwenden, welches z. B.  eine Anzeige durch die     Verschiebung    einer Scheibe oder       dergleichen    hervorruft.

   Die neue Lösung besteht erfin  dungsgemäss darin, dass ein     Anzeigeorgan    unmittelbar  in die Verbindungsleitung zwischen den     Meldeumschalt-          kontakten    eingeschaltet ist und dass von jedem Melde  umschaltkontakt der erste äussere Anschluss an je     einen     Pol einer Spannungsquelle angeschlossen ist,     während     die     zweiten        äusseren    Anschlüsse der     Meldeumschalt-          kontakte        am    Melde- und     Quittierschalter    an Leitungen  geführt sind,

   deren Potential abwechselnd mit dem       Potential        desjenigen    Spannungspols     übereinstimmt,        der     über die Verbindungsleitung an den ersten äusseren  Anschluss des anderen     Meldeumschaltkontaktes    ange  schlossen ist.  



  Es ist ebenfalls eine Schaltung bekannt, bei der  eine     Anzeigelampe        zur        Ruhiglicht        B:linklichtmeldung     unmittelbar in den Leitungszug des Meldestromkreises  eingeschaltet ist.

   Allerdings stellt diese Schaltung gegen  über der zuerst beschriebenen noch eine Erhöhung     des     Aufwandes     dar,    da hier     die    Anzeigelampe zwischen  einen Pol einer     Gleiclispannungsquelle    und den mittle  ren Anschluss des     Meldeumschaltkontaktes    im Steuer  quittierschalter eingeschaltet ist,     während    die äusseren  Anschlüsse dieses     M:eldeumschaltkontaktes    über nun  mehr zwei     Verbindungsleitungen    zu dem Meldeschalter  geführt sind.

   Hierbei sind zwei     Meldeumschaltkontakte     des Schalters erforderlich,     die,    je nach Stellung desselben  an eine der beiden Verbindungsleitungen festes Poten  tial legen,     während    die     andere    mit einer Blinklicht  schiene verbunden ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der neuen Schaltung ist in       Fig.    1 dargestellt. Zwischen dem     Meldeumschaltkon-          takt    1 des     Steuerquittierschalters    2 und dien zu einem       Meldeumschaltkontakt    3 verbundenen Meldekontakten  4 und 5 eines Schalters 6 ist die Verbindungsleitung 8      mit der     im   <I>Zuge</I> dieser Verbindungsleitung     angeordne-          ten    Lampe 7 angeschlossen. Die     Verbindungsleitung    8  verbindet dabei die mittleren Anschlüsse 9 und 10 der       Meldeumschaltkontakte    1 und 3.

   Der äussere Anschluss  11 des     Meldeumschaltkontaktes    1 ist an eine     ,Schiene     mit negativem Potential N angeschlossen. Entsprechend  ist der äussere     Kontakt    12 des     Meldeumschaltkontaktes     3 an eine Schiene     mit    positivem     Potential    P angeschlos  sen. Die zweiten äusseren Anschlüsse 13 und 14 der       Meldeumschaltkontakte    sind mit Leitungen verbunden,  die mit     BLl    und     BL2    bezeichnet sind.  



  Die     Leitungen        BLl    und     BL2    dienen beide     als          Blinklichtschienen.    Den Potentialverlauf dieser Leitun  gen zeigt     Fig.    2. In     Fig.    2a ist der zeitliche Verlauf des  Potentials der Schiene     BL1    und in     Fig.    2b derjenige  der Schiene     BL2    dargestellt.

   Wie man sieht,     führt    die  Schiene     BLl    im Blinkrhythmus abwechselnd die Poten  tiale P und N.     Während    die Schiene     BLl    das Potential  P führt,     liegt    .an der Schiene     BL2    das Potential N.

    Wesentlich ist dabei, dass die Schiene     BLl    zeitweise das  Potential N und die .Schiene     BL2    zeitweise das Potential  P     führt,    so dass     also    bei nicht übereinstimmender Stel  lung des     ,Schalters    6 und des Knebels des     Steuerquittier-          schalters    2 die Lampe 7 in     Fig.    1 immer     zeitweise     erlöscht.

   Wenn der Schalter 6, wie in     Fig.    1 dargestellt,  ausgeschaltet ist und der     Steuerquittierschalter    2 sich  in der in     Fig.    1 dargestellten Stellung befindet, liegt  die Lampe 7     zwischen    den Schienen     BLl    und     BL2.     Da     BLl    und     BL2    immer     abwechselnd    auf     positivem     und negativem Potential liegen, liegt an der Lampe 7  ständig eine Spannung,

   so dass diese entsprechend der  übereinstimmenden Stellung der     Meldeumschaltkontakte     wieder mit     Ruhiglicht        brennt.     



  Damit in der Schaltwarte nicht ständig sämtliche  Lampen mit     Ruhiglicht    brennen, ist in bekannten Anla  gen ein Schalter vorgesehen, durch den die mit Ruhig  licht brennenden Anzeigelampen zum Erlöschen ge  bracht werden können. Auch bei der neuen Schaltung  ist es möglich, eine     derartige        Ruhiglichtabschaltung    vor  zusehen.

   Allerdings genügt es dabei nicht, lediglich die  Spannung abzuschalten.     Vielmehr    sind die Kontakte  eines Schalters zur Abschaltung des     Ruhiglichtes    so in       die        Spannungs-    und     Blinkschienen    einzuschalten, dass  nach der     Umschaltung    an beiden     Blinklichts.chienen    die  gleiche Blinkspannung und an Aden beiden Spannungs  schienen das gleiche     Potential    anliegt.  



  Dies kann bei der Schaltung nach     Fig.    3 z. B.  dadurch erfolgen, dass die     Blinklichtschiene        BL1    vom  Kontakt 17b abgetrennt und mit an den Kontakt 17a  angeschlossen wird, während zusätzlich mindestens eine  der beiden übrigen Schienen von dem zugehörigen  Potential P bzw. N abgetrennt wird.  



  Eine Schaltung zur Erzeugung,der     intermittierenden     Potentiale für die Schienen     BL1    und     BL2    ist in     Fig.    3  dargestellt. Zwischen zwei Leitungen mit den Potentia  len P und N liegt die Wicklung eines Blinkrelais 15,  dessen Arbeitskontakt 16 in Reihe zu der     Wicklung     eines Umschaltrelais 17 und parallel zu der     Wicklung     des Relais 15 geschaltet ist. Das Relais 17 wird also  periodisch erregt, so dass dessen Kontakte 17a und 17b  in bestimmten     Zeitabständen    umschalten.

   Die mittleren    Anschlüsse der Umschaltkontakte 17a und 17b sind  mit den Schienen     BLl    und     BL2    verbunden, während  die äusseren Anschlüsse dieser Umschaltkontakte Poten  tial P oder N führen, so dass die Polarität der     Leitungen          BLl    und     BL2    im Schaltrhythmus des Relais 7 ver  tauscht wird.  



  In     Fig.    3 ist zur Darstellung des     Umschaltprinzips     die einfachste     ,Schaltung    dargestellt worden. Man kann  die Potentialsteuerung der Schienen     BLl    und     BL2     selbstverständlich auch auf andere bekannte Weise, z. B.  über kontaktlose Schaltungen, verwirklichen.

   Es ist dar  über hinaus nicht erforderlich, das Potential der Schie  nen     BLl    und     BL2    von N auf P' und von P auf N  wechseln zu lassen, man     kann    genau so gut     Schienen     verwenden,

   die an Wechselspannung angeschlossen     sind.     Anstelle der Potentiale N und P führen die Schienen  dann beispielsweise das Potential der Leiter R und S  oder R und     MP    eines Wechsel- oder     Drehstrom-          syskems.    Ausserdem kann man das     Potential        einer          Schiene        zwischen        einem        Zwischenpotential    O und N  und das der     anderen        zwischen    O und P     verändern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltung zur Stellungsmeldung eines Schalters mit je einem Meldeumschaltkontakt des Schaltgerätes und eines Quittierschalters, unter Verwendung einer Ver bindungsleitung zwischen den mittleren Anschlüssen der Meldeumschaltkontakte, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anzeigeorgan unmittelbar in die Verbindungsleitung zwischen den Meldeumschalrkontakten eingeschaltet ist und dass von jedem Meldeumschaltkontakt der erste äussere Anschluss an je einen Pol einer Spannungsquelle angeschlossen ist,
    während die zweiten äusseren An schlüsse der Meldeumschaltkontakte am Melde- und Quittierschalter an Leitungen geführt sind, deren Poten tial abwechselnd mit dem Potential desjenigen Span nungspols übereinstimmt, der über die Verbindungs leitung an den ersten äusseren Anschluss des anderen Meldeumschaltkontaktes angeschlossen ist. UNTERANSPRACHE 1. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Meldeumschaltkontakt aus zwei ein seitig zum mittleren Anschluss verbundenen Einzelkon takten besteht. 2.
    Schaltung nach Patentanspruch, ;dadurch gekenn zeichnet, dass die zweiten äusseren Anschlüsse der Mel- deumschaltkontakte an Leitungen geführt sind, die ihrer seits über eine periodisch schaltende Umschalteinrich tung zur Polaritätsumkehr mit den Polen einer Gleich spannungsquelle verbunden sind. 3.
    Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Abschaltung des Ruhiglichtes Kon takte eines Handschalters so in die Spannungs- und Blinklichtschieneneingeschaltet sind, dass an beiden Blinklichtschienen die gleiche Blinkspannung und an beiden Spannungsschienen das gleiche Potential gelegt werden kann.
CH107366A 1965-01-28 1966-01-26 Schaltung zur Stellungsmeldung eines Schalters mit je einem Meldeumschaltkontakt des Schaltgerätes und eines Quittierschalters CH440421A (de)

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DE1965S0095204 DE1261935B (de) 1965-01-28 1965-01-28 Schaltung zur Stellungsrueckmeldung eines Schalters mit einem von dem Schalter gesteuerten Melde-Wechselschalter und einem vom Quittierschalter gesteuerten Melde-Wechselschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH440421A true CH440421A (de) 1967-07-31

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ID=7519207

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CH107366A CH440421A (de) 1965-01-28 1966-01-26 Schaltung zur Stellungsmeldung eines Schalters mit je einem Meldeumschaltkontakt des Schaltgerätes und eines Quittierschalters

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JPS4421606B1 (de) 1969-09-16
DE1261935B (de) 1968-02-29

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